Bornaer HV 09 II zu Gast bei der SG MoGoNo II in der Kreisliga des Bezirk Leipzig

 

Am Samstagabend empfing der Tabellensiebte den Neunten zum letzten Spiel der Saison. Nach einer langen und harten Saison wollten beide Mannschaften noch einen letzten Akzent setzen. Die Bornaer konnten leider nicht auf das volle Potential zurückgreifen. Durch viele Ausfälle geplagt, reisten Sie mit 6 Außenspielern, einem Kreisläufer und einem Schlussmann, welcher noch wichtig werden sollte, an. Aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten wollte man im Angriff konzentriert bis zur Lücke durchspielen und keine überhasteten Abschlüsse vornehmen. Umgeschaltet werden sollte dennoch schnell damit man den Gegner nicht über Konter ins Spiel kommen lässt.

 

19 Uhr eröffneten die Schiedsrichter das Spiel. Es war nicht anders zu erwarten, dass die Wyhrastädter etwas brauchten um sich auf dem Feld in meist ungewohnter Position zurecht zu finden. Nach 10 Minuten ergab sich ein Spiel auf Augenhöhe, leider hatten die Leipziger sich schon einen kleinen Vorsprung erarbeitet. Die Gäste konnten sich auf Ihre lautstarke Unterstützung durch Ihre Fans verlassen. Durch diese Motivation getrieben konnte man die erste Halbzeit diszipliniert beenden und hatte eine gute Ausgangslage für die zweiten 30 Minuten. 4 Tore Rückstand beim Halbzeitstand von 15:11 sprachen für die gute Abwehrleistung.

 

In der zweiten Spielhälfte sollte der Hüter der Bornaer über sich selber hinauswachsen. Er zeigte eine Leistung die seines gleichen suchen sollte. Die Spieler von MoGoNo waren nahe der Verzweiflung, da er alles hielt. Egal ob der Ball von der Abwehr durchgelassen wurde, es ein 7 Meter Wurf war oder einen 1 gegen 1 beim Konter. Dies reichte leider nicht für den Sieg, traurig war trotzdem keiner, da aus den Gegebenheiten das Beste gemacht wurde. Das Endergebnis von 29:18 wurde fast schon zur Nebensache, weil das Team nach Abpfiff mit den eigenen Zuschauern feierte und ausgelassen die selbstkreierte Hymne sang. Alle freuen sich schon in der nächsten Saison mit Unterstützung von nachrückenden Jungendspielern angreifen zu können.

 

Für Borna spielten:

R.Buchholz, R.Römer(2), R.Massing(1), H.Colak(4), N.Hoffmann(2), R.Natzke(2), M.Raubold(6), M.Riedel(1)

 

Bornaer HV 09 - HC Leipziger City

23:19

 

An diesem Sonntag konnte das Spiel vom 02.02. endlich nachgeholt werden. Damals standen beide Mannschaften vor der verschlossenen Halle, da der Hallenwart nicht erschien. Auch die Schiedsrichter glänzten am ursprünglichen Spieltermin mit Abwesenheit.

Um ein weiteres Fiasko mit den Leipziger Hallenwarten zu vermeiden, verlegte man das Spiel nach Borna, sodass der HC Leipziger City als Dritter der Tabelle das Tabellenschlusslicht auswärts empfängt. Die Bornaer konnten sich über tatkräftige Unterstützung durch den groß gewachsen Jugendspieler Vincent Kühn freuen, welcher heute sein Debüt im Männerbereich feiern durfte.

 

Die Schiedsrichter pfiffen die Partie an und die Zuschauer durften von Beginn ein temporeiches und spannendes Spiel miterleben. Gerade die „Heimfans“ dürfte dies aufgrund der zuletzt schwächeren Partien der Wyhrastädter sehr freuen. Im Angriff merkte man allerdings noch Abstimmungsschwierigkeiten, da die Mannschaft in der Formation noch nicht oft auf dem Platz stehen konnte. Die Abwehr hingegen war umso stärker, wenn auch da bei etwas aggressiverem Auftreten noch etwas mehr herauszuholen wäre. Mit einem Stand von 13:8, welcher die starke Abwehr und den etwas ideenlosen Angriff widerspiegeln, ging es auch schon in die Pause.

 

Die Zuschauer würden sicherlich gerne wissen was das Trainerteam in der Kabine zu den Spielern gesagt hat, aber diese kamen in der zweiten Hälfte bärenstark zurück und hatten den Rückstand innerhalb von 5 Minuten auf nur noch 5 Tore minimiert. Die Leipziger „Gäste“ sahen sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen und sich neu auf unser Team einzustellen. Schlussendlich scheiterten die Bornaer an sich selber. Sobald die Chance da war auf ein Tor zu verkürzen, vertändelte man die Bälle vorne und wurde nervös, sodass die Leipziger relativ problemlos einen scheinbar sicheren Vorsprung halten konnte. Leider musste man sich 23:19 geschlagen geben. An diesem Tag ein ärgerliches Ergebnis, da man stark aufgetreten war. Einen faden Beigeschmack hatte da das Spiel, da der Debütant verletzt ausgewechselt werden musste nach einem Zusammenstoß mit dem gegnerischen Kreis. Er befindet sich glücklicherweise bereits auf dem Weg der Besserung.

 

R.Buchholz, R.Römer(1), R.Natzke(5), H.Colak(1), N.Hoffmann, J.Ruppert(8), V.Kühn, M.Riedel, I.Tretter, M.Raubold(2), J.Jungmann(2)

Bornaer HV II - SV Regis Breitingen

15:31

 

Ohne Spielidee

 

Die Bornaer, welche letzte Woche mit nur 5 Mann zum Auswärtsspiel anreisen mussten, konnten dieses Mal auf eine volle Bank zurückgreifen. Gegen den Tabellenführer brauchte man auch jede helfende Hand um im Derby die Punkte Zuhause zu lassen. Motivationsarbeit ist vor dem Spiel gegen Regis natürlich nie notwendig, da jeder gewinnen will.

 

Vor gut gefüllten Rängen pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Der Gast war sichtlich erstaunt von dem stark aufspielenden Heimteam. Angesichts der Tabellensituation hatten sie sich anscheinend ein leichteres Spiel vorgestellt. Nach 10 Minuten führten die Bornaer mit 3:2 und der Gäste Coach sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Anschließend hatten sie das Spiel der Hausherren durchschaut und wussten jede erdenkliche Angriffschance zu unterbinden und im Gegenzug eigene Aktionen einzuleiten. Dies führte zu einem doch deutlichem Halbzeitstand von 7:16. Nach den ersten 10 Minuten hatten die heimischen Spieler offensichtlich die Spielidee verloren.

 

In der Kabine wollte der Trainer die Spieler nochmals fokussieren und hoffte, dass man wieder an die ersten Minuten anknüpfen könnte, da das Spiel noch nicht entschieden sei. Das Spiel war daraufhin auch ausgeglichener. Den Rückstand verkürzen konnten die Wyhrastädter dennoch nicht. Insgesamt waren die Spieler am Ende frustriert und gleichermaßen irritiert von der eigenen Leistung bzw. wie man innerhalb einer Auszeit alles aus der Hand geben konnte. Das Spiel endete 15:31.

 

Für Borna spielten:

 

D.Mickenautsch, R.Massing, R.Römer, R.Buchholz, N.Hoffmann(1), J.Greiling(4), R.Natzke(6), J.Ruppert(4), B.Wicklein(3), I.Tretter(4), J.Jungmann(4)

 

 

BHV 09 Männer - MoGoNo II

27:34

 

Einen möglichen Sieg verschenkt

 

Die Spielgemeinschaft Motor Gohlis Nord steht in der Tabelle nur einen Platz vor den Hausherren, welche momentan am Tabellenende sind. Mit einem Sieg könnten die Gäste auf Platz 7 vorrücken, die Heimmannschaft könnte den Anschluss an die BSG Chemie Leipzig halten. Selbstbewusst aufzutreten fiel beiden Teams hinsichtlich der schwachen Hinrunde schwer. Die vergangenen Niederlagen hieß es nun vor dem Spiel abzuhaken.

 

Mit leichter Verspätung begann das Spiel. Aufgrund der Tabellensituation und der Wichtigkeit des Spiels für beide Mannschaften ging es ziemlich zur Sache. Die Schiedsrichter mussten in einigen Situationen einschreiten und Strafen verteilen. Dennoch bekamen die Zuschauer ein schnelles, spannendes und sehr ansehnliches Handballspiel zu sehen. Dies hatten die Fans der Bornaer nach teils schwächeren Spielen in dieser Saison auch mal wieder verdient. Es war ausgesprochen eng und spannend. Keine Mannschaft konnte sich einen wirklichen Vorsprung erarbeiten. Zur Halbzeit führte die Auswärtsmannschaft mit einem geringen 2 Tore-Vorsprung.

 

14:16 auf dem Punkteboard, die Spieler aus der Kabine zurück und die Schiedsrichter pfiffen die zweite Hälfte an. Die Bornaer wollten heute den Sieg. Dies merkte man auch direkt zu Beginn. Der Vorsprung war bereits nach 3 Minuten eingeholt. Unverständlicherweise gerieten die Männer anschließend aus dem Tritt und ließen den Gegner ziehen. Erst beim Stand von 17:24 und einer Auszeit fing man sich wieder. Leider war es an der Stelle schon zu spät. Die Leipziger spielten clever und verwalteten ihren 7 Tore-Vorsprung in den nächsten 10 Minuten nur noch. Die Bornaer hatten zu wenige Ideen um sich nochmals ran zu kämpfen. Zum Schluss gewann MoGoNo II 34 zu 27 gegen die Zweitvertretung der Bornaer.

 

 

Für Borna spielten:

R.Buchholz, R.Natzke(2), R.Römer(1), R.Müller(7), N.Hoffmann, J.Ruppert(7), A.Zötzsche(6), M.Riedel(1), I.Tretter(3)

SV Regis Breitingen – BHV 09 Männer II

31:11

 

Nichts zuholen im Derby

 

Die Hausherren, welche sich auf dem ersten Tabellenplatz wiederfinden, konnten mit breiter Brust in das anstehende Derby gehen. Die Bornaer hingegen, welche den Saisonstart verpatzt hatten und nach 4 Spielen ohne Punkt am Tabellenende waren, mussten leider erneut auf einige Spieler verzichten. Dennoch wollte man natürlich im Derby die ersten Punkte holen.

Der Trainer hatte in der Kabine ein leichtes Spiel, da man vor dem Derby bekanntlich keine Aufbauarbeit leisten muss, auch wenn die letzten Spiele nicht wie gewünscht verliefen.

 

Kurz nach 17 Uhr eröffneten die Schiedsrichter die Partie. Allerdings schienen die Gäste noch bei der aufgeheizten Stimmung in der Kabine zu sitzen, da sie auf dem Platz nicht agierten. Nach einer Viertelstunde beim zwischenzeitlichen Stand von 7:1 traf die Mannschaft langsam auf dem Platz ein. Leider zu spät. Trotz alledem fand nun ein Spiel auf Augenhöhe statt und der Rückstand zur Pause wuchs nur noch um 2 Tore.

 

Direkt nach dem Wiederanpfiff parierte der Torhüter der Gäste einen 7m. Danach gab es für die Wyhrastädter erneut wenig zu feiern. Nach 43 gespielten Minuten nahm der Trainer der Bornaer die zweite Auszeit und danach gelang auch ein Torerfolg. Doch die nächsten 10 Minuten sollte kein weiterer gelingen und damit war man beim Stand von 27:11 in der Schlussphase angekommen. Diese hat auch nur einen erfreulichen Aspekt für den Coach. Er sah einige vielversprechende Laufwege und Spielzüge, Tore sollten dennoch nur noch auf Seiten der Heimmannschaft fallen. Die Schiedsrichter beendet das Spiel nach 60 Minuten. Nach der 31:11 Niederlage wartet die Bornaer Zweitvertretung weiterhin auf ihr erstes Erfolgserlebnis in dieser Saison.

 

Für Borna spielten:

M.Röger, N.Hoffmann, R.Natzke(3), J.Ruppert(1), R.Römer(1), M.Stern(3), M.Riedel, I.Tretter, M.Raubold(2), T.Tornow(1)

Germania Zwenkau II - Bornaer HV II

38:15

 

Borna chancenlos

 

Die Vorzeichen beim Auswärtsspiel standen denkbar schlecht. Bei der angespannten Tabellensituation der Bornaer mit 3 verlorenen Spielen zum Saisonbeginn, müsste ein Sieg her. Die Hausherren hingegen sind bis zum heutigen Tage ungeschlagen. Mit anderen Worten empfing der unbezwungene Tabellenführer das Schlusslicht. Da dies nicht genügte muss das Spiel in den Ferien stattfinden, sodass die Wyhrastädter auch personell geschwächt mit lediglich einem Wechselspieler gegen eine volle Zwenkauer Bank kämpfen mussten. Manch einer würde es als eine David gegen Goliath Situation bezeichnen. Nichtsdestotrotz wollte man sich auswärts gut verkaufen und das Beste aus dem Spiel machen.

 

Pünktlich 15:00 pfiffen die Schiedsrichter die Partie an und leider ergab sich kein überraschendes Bild. Ein übermächtiger Gegner zog direkt in den ersten Minuten davon. Der Trainer des BHV 09 sah sich bereits nach 8 Minuten Spielzeit gezwungen eine Auszeit zu nehmen um ein Debakel zu vermeiden. Zu diesem Zeitpunkt blickte man bereits auf ein 5 Tore Vorsprung der Hausherren. Von der offensiven Deckung der Gegner überrumpelt und in der Abwehrarbeit noch nicht konsequent genug, ging es für die Bornaer Zweitvertretung mit einem Dämpfer und einem Spielstand von 20:7 in die Pause.

 

Somit war das Ziel für die zweite Spielhälfte klar. Jetzt hieß es nur noch Haltung zeigen, den Kopf waren und ein allzu deutliches Schützenfest zu vermeiden. Jedoch konnte in den ersten 10 Minuten das Potenzial nicht auf das Parkett gebracht werden.

Erst nach der zweiten Auszeit des Spiels in Minute 40 bäumten sich die Spieler nochmals auf und zeigten, dass sie bei besserer Besetzung dagegenhalten könnten. Insgesamt war es heute für die Bornaer nicht möglich einen Punkt mit nach Hause zu bringen. Das Spiel endete beim Spielstand von 38:15.

 

Für Borna spielten:

M.Röger, N.Hoffmann, R.Natzke (3), J.Ruppert (6), M.Stern (1), M.Riedel, R.Römer,  T.Tornow (5)

 

Bornaer HV 09 II - HC Leipziger City 19:32

 

Erneuter Tiefschlag

 

Die Hausherren hatten eine Woche Pause um sich von der Heimniederlage zum Saisonauftakt zu erholen und die erkannten Fehler aufzuarbeiten. Man wollte sich und den eigenen Fans beweisen, dass man es besser konnte. Leider musste man weiterhin auf den zweiten Hüter verzichten, da dieser noch verletzt ist. Auch 3 für die Abwehr wichtige Spieler waren nicht anwesend, dennoch war man mit 12 Mann zahlenmäßig nicht schlecht besetzt und wollte den Gegner über ein hohes Spieltempo überwältigen. Genug Wechselmöglichkeiten um alles zu geben und sich anschließend eine kurze Ruhepause zu holen waren da.

In der Kabinenansprache baute der Trainer und der in die erste Mannschaft aufgestiegene ehemalige Kapitän die Mannschaft auf.

 

14 Uhr erfolgte der Pfiff des Schiedsrichters der das Spiel eröffnete. Die Bornaer hatten Anwurf und konnten ihren ersten Angriff direkt zum ersten Tor ummünzen. Doch der Gegner ließ sich nicht beeindrucken. Der HC Leipzig City hatte letzte Saison die Kreisklasse dominiert und war zurecht aufgestiegen. Als die Bornaer Zweitvertretung 6 Minuten lang allerdings kein Tor warf, zeigten die Gegenspieler warum sie aufgestiegen sind und was sie in der Liga erreichen wollen.

Nach 10 Minuten hatte die Heimmannschaft ein altbekanntes Problem vor sich, sie hatten den Spielbeginn verschlafen. Sie waren in der Abwehr zu harmlos, nicht ausreichend reaktionsschnell und hatten im Angriff teils Pech. Somit waren die Leipziger mit 5 Toren davongezogen.

Der Trainer sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen um das Team wach zu rütteln. Doch so richtig wollte es nicht ins Rollen kommen. Zur Halbzeit stand es 8:16, in der zweiten Hälfte musste man sich deutlich steigern und das gewünscht hohe Tempo spielen.

 

Trotz allem Bemühen wollte es nicht wirklich funktionieren. Die ersten 10 Minuten waren zwar deutlich besser als in Durchgang eins, dennoch konnten man sich nur um 1 Tor auf 14:21 annähern. Kurz danach verletzte sich Rechtsaußen Hasan Colak schwer, als der Bornaer das Tor machte und unglücklich auf dem Boden aufprallte. Nach der Verletzungsunterbrechung waren die Spieler erst recht nicht mehr im Spiel und die Gäste aus Leipzig zogen bis zum Endstand von 19:32 davon.

 

Zum nächsten Auswärtsspiel am Sonntag zeigt man hoffentlich eine stabilere Abwehr und eine bessere Chancenauswertung.

 

für Borna spielten:

 

M.Röger, H.Colak (1), N.Hoffmann, R.Natzke (5), J.Ruppert (5), M.Stern (3), R.Römer, M.Riedel, R.Müller (5), I.Tretter, M.Raubold, T.Tarnow

 

Bornaer HV II empfängt im Samstagsspiel  Roland Belgern in der 1.Kreisliga Handball Bezirk Leipzig

 

Zum Saisonstart empfing der Fünfte der vergangenen Saison den Vierten der abgelaufenen Spielzeit. Die Zuschauer konnten auf ein Duell auf Augenhöhe hoffen. Der Trainer der Bornaer stellt das Team darauf ein, dass Sie es mit einer sehr jungen Mannschaft zu tun bekommt. Es war klar hier die Erfahrung ausspielen zu müssen. Die Hausherren profitierten noch dazu von einer gut besetzten Bank, da Sie auf Unterstützung aus Ihrer ersten Mannschaften setzen konnten.

 

Der Schiri pfiff das Spiel an, doch die Wyhrastädter verschliefen die ersten 10 Minuten komplett und mussten einen 6 Tore-Rückstand hinnehmen. Doch auch danach wurde das Team nicht wirklich aktiver und es ergab sich ein sehr einseitiges Spiel. Als der Trainer der Bornaer reagierte,  die zweite Auszeit nach 20 Minuten zog und einige Akteure wechselte, ergab sich das erhoffte Spiel auf Augenhöhe. In die Halbzeit wurden die Mannschaft mit einem Stand von 9:17 entlassen. Wobei sich das Heimteam mit einer 4 Tore Aufholjagd noch nicht geschlagen gab und in der zweiten Halbzeit angreifen wollte.

 

Leider bekamen die Fans ein bekanntes Bild zu sehen und das Team aus Belgern sicherte sich einen 10 Tore Vorsprung. Die Bornaer Zweitvertretung kämpfte zwar und zeigte einige Aktionen, die dem Trainer gefielen. Am Ende mussten Sie sich allerdings eingestehen, dass der Gegner heute einfach stärker war. Das Spiel endete mit einer 19:31 Niederlage.

 

Jetzt heißt es das Spiel abhaken, die Spielpause nächste Woche nutzen und sich auf das Spiel am 15.09. gegen HC Leipziger City vorbereiten.

XXIII. Seuma-Cup am 09.06.2018 in Großkorbetha

 

Unsere männliche Zweitvertretung war zum Ausklang der vergangenen Saison am Samstag der Einladung des TSV Großkorbetha gefolgt und beim 23. Seuma-Cup angetreten. Dies ist ein Turnier für Vereine bis zur Bezirksliga, bei dem dieses Jahr 5 Mannschaften teilnahmen. Gespielt wurde in einer Art Ligamodus bei dem jede Mannschaft Hin- und Rückspiel gegeneinander spielt.

 

Unsere Männer, welche eine gute Saison gespielt hatten, wollten sich auch bei dieser Veranstaltung gut verkaufen und im besten Fall einen Platz auf dem Podest belegen. Pünktlich 11 Uhr eröffneten die Gastgeber das Event mit einem SPORT FREI!

 

Zunächst hatte man 2 Spiele Zeit um die Gegner, welche man aus dem Ligabetrieb nicht kannte, zu inspizieren. 11:40 im dritten Spiel des Tages durften die Bornaer zeigen, dass sie ein ernstzunehmender Turniergegner sind. Der Kontrahent hieß Leuna. Allerdings mussten sich diese in einem sehr schnellen und offensiven Spiel knapp geschlagen geben. Am Ende stand ein erster Sieg mit 7 zu 8 zu Buche.

 

Nach nur einem Spiel musste man gegen den WHV Weißenfels ran, welchen man aufgrund der vorangegangenen Spiele als stärksten Gegner einstufen musste. Um man dies nicht ausreichend tat oder dieser so übermächtig ist, aber die Wyhrastädter kamen nicht umhin eine deutliche Niederlage hinzunehmen. Beim Stand von 7:1 entließ der Schiedsrichter die Mannschaften. Allerdings viel Pause ließ man den Spielern nicht.

 

Nur ein 1 Spiel später war man wieder ran und traf auf die Zweitvertretung des Gastgebers. Zu Beginn tat man sich schwer bis die Bornaer eine Führung von 2 Toren erarbeiten konnten und diese bis zum 5:7 Abpfiff hielten.

 

Im letzten Spiel der Hinrunde wollte sich der Gastgeber selbst noch beweisen, bevor es 13:30 in eine 5 minütige Mittagspause gehen sollte. Der Fokus bei diesem Turnier lag definitiv auf der Durchführung der Spiele und war für einen Saisonabschluss doch zeitlich recht straff gelegt. Doch noch war nicht Pause und nach einem leicht unkonzentrierten Spiel verlor der BHV II mit 6:4.

 

Zum Auftakt der Rückrunde konnte man zeigen, dass der Sieg im ersten Spiel gegen Leuna kein Zufall war, wobei diese sich im Laufe des Turniers deutlich gesteigert hatten. Dieses Mal siegte man mit 7:9.

 

Im zweiten Spiel gegen Weißenfels sah man erneut kein Stich und musste sich dem damit feststehenden Turniersieger mit 9:5 geschlagen geben.

 

Die letzten beiden Partien sollten nun entscheiden ob es ein Podest und eventuell sogar ein silbernes Podest werden sollte. Leider war man gegen eine erstarkte zweite Mannschaft aus Großkorbetha zu unkonzentriert und in den letzten Sekunden nicht clever genug. Dadurch konnten diese zum 7:7 ausgleichen.

 

Zu guter Letzt als die Kondition bei beiden Mannschaften sowohl Borna als auch Großkorbetha am Ende waren, konnte man zwar den Sieg gegen den Gastgeber mit einem 3:4 einfahren. Musste sich allerdings aufgrund eines fehlenden Tores im direkten Vergleich in der Tabelle geschlagen geben.

 

Mit dem 3. Platz im Turnier waren die Bornaer dennoch zufrieden, da es ein guter Auftritt war und ein Angebot für ein Trainingsspiel in der Saisonvorbereitung ebenfalls zu Buche stand. Schön war noch dazu, dass man dank des Pokals nicht mit leeren Händen in die Heimat zurückkehren musste.

Bornaer HV 09 II - SG Germania Zwenkau

28:32

 

Zu schwache Abwehr sorgt für Niederlage

 

Am vergangenen Samstag empfing der Sechste den Dritten in der Kreisliga Leipzig. Die Hausherren hatten das Hinspiel bei schwach besetzter Bank verloren. In der Rückrunde wollte man nun angreifen und einen Sieg erringen, da es dann einen Platz in der Tabelle nach oben gehen könnte.

Die Vorzeichen standen gut, da die Gastgeber aus dem Vollen schöpfen konnten. Der Kader war gut besetzt, sodass man durchwechseln konnte. Die Fans bekamen leider anfangs nicht das geboten, was man ihnen vor dem Spiel versprochen hatte. Sie sahen eine sehr verschlafene Heimmannschaft, welche sogar noch Glück hatte, dass sie „nur“ mit einem 6-Tore-Rückstand in die Pause entlassen wurde. Die Abwehrleistung der ersten Halbzeit war das größte Manko und in der Kabine musste viel aufgearbeitet werden.

Auch mit Wiederanpfiff zeigte die Mannschaft nicht die nötige Leistung um den Rückstand aufholen zu können. Durch schlechte Chancenverwertung vergrößerte sich der Abstand nochmals um 2 Tore. Die Torhüter boten allerdings guten Rückhalt und hielten Bornas Zweite mit starken Aktionen noch etwas im Rennen. Ein engagiertes Auftreten der Bornaer nach 45 Minuten kam leider etwas zu spät. Zwar verkürzte man den Abstand noch einmal deutlich und die Gäste waren kurz vor dem Ende am Einbrechen, allerdings hatten diese dann auch die entsprechende Abgebrühtheit um keine Hektik mehr aufkommen zu lassen. Sie nahmen das Tempo raus und gewannen das Spiel letztendlich mit 32:28.

 

Für Borna spielten:

R.Buchholz, J.Greiling (2), R.Müller (4), J.Ruppert, T.Kilincer(3), B.Haimerl, R.Römer, S.Hollstein (5), H.Colak, R.Natzke (8/4), M.Stern (1), A.Zötzsche (3), M.Riedel (2), M.Röger

 

Bornaer HV 09 II - SG LVB Leipzig IV

28:37

 

Deutliche Niederlage gegen den Tabellenführer

 

Die gut in die Saison gestarteten Hausherren wollten im besten Fall mit einem Heimsieg die Hinrunde beenden und sich mit einem guten Gefühl vor heimischer Kulisse in die Winterpause verabschieden. Dass dies gegen den Tabellenführer und Kreismeister der letzten Jahre allerdings ein schweres Unterfangen wird war allen Beteiligten klar.

Die Heimmannschaft konnte auf eine volle Bank zurückgreifen und wollte daher versuchen die Gäste über das Tempo zu bekommen. Leider spielte man weniger schnell als gefordert, konnte aber beim Gegner gut mithalten und über lange Strecken der ersten Halbzeit beeindrucken. Dieser hatte sich das Spiel sicher auch einfacher vorgestellt.
Kurz vor der Pause ließ die Konzentration der Bornaer nach, sodass sich die Leipziger erstmals absetzen und mit einer 4-Tore-Führung in die Pause gingen.

In der Kabine forderte man nochmals Kampf zu zeigen und eventuell noch den Sieg zu schaffen. Ziel war es sich heran zu kämpfen, da man die Hoffnung hatte, dass die Gäste zum Ende der zweiten Hälfte nicht mehr genügend Kräfte zum dagegenhalten hätten.

Anpfiff zur zweiten Halbzeit und die Heimfans mussten mit ansehen wie sich die Gäste weiter absetzen konnten. Erst nach einem 6-Tore-Rückstand bäumten sich die Wyhrastädter auf und verkürzten um 2 Tore, jedoch half dies nichts mehr. Aufgrund zahlreicher technischer Fehler, Unkonzentriertheiten und Motivationsverlust zog der LVB Tor für Tor davon und am Ende musste man das 28:37 Endergebnis so hinnehmen.

 

Für Borna spielten:

C.Colditz, R.Bucholz - B.Haimerl (7/1), R.Römer, S.Hollstein (2), J.Greiling (2), H.Colak, N.Hoffmann (1), R.Natzke (4), J.Ruppert (9), R.Müller (2)

 

SV Regis-Breitingen - Bornaer HV 09 II

23:26

 

Starkes Comeback sichert den Derbysieg

 

Der Sechste der Kreisliga empfing an diesem Samstag die Bornaer Zweitvertretung, welche sich aktuell auf Platz 4 befindet. Die Derbys zwischen den beiden Teams waren immer voller Spannung und Dramatik, sodass Sie zu einem wahren Publikumsmagneten wurden. So war auch dieses Mal wieder die Halle sehr gut gefüllt und die Fans in freudiger Erwartung des Spieles.

 

Vor dem Spiel musste das Trainerteam nicht viele Worte verlieren, da auch die Spieler bereits seit Tagen heiß auf das Spiel waren. Zielstellung für die Hinrunde wurde den Whyrastädtern mit 10 Punkten vorgegeben und für dieses Ziel fehlte nur noch ein Sieg.

Zum Anpfiff war leider alle Euphorie weg und das Gastteam hatte anscheinend die Worte der Trainer, das Ziel und die Motivation aus den Augen verloren. Fast die gesamte erste Halbzeit verschliefen die Bornaer. In nahezu jedem Zweikampf hatten Sie das Nachsehen und auch im Angriff war es eher ein hilfloses Auftreten. Hinzu kamen zahlreiche Pfostentreffer, die einen knapperen Spielstand verhinderten. Auf der Anzeigentafel spiegelte sich dies in einer 6-Tore-Führung der Regiser wieder, welche bis Zum Pausenpfiff zumindest noch auf vier Tore verkürzt werden konnte. Wobei dies mehr als unbefriedigend war und nicht an die guten Leistungen der Vorwochen erinnerte. Es schien eine andere Mannschaft auf dem Feld zu stehen bzw. neben sich zu stehen.

 

In der Kabine hingen die Köpfe jedoch nicht, so wie es in anderen Spielen der Fall gewesen wäre. Zu diesem Zeitpunkt glaubte jeder Einzelne noch an den Sieg, wenn man nur in der zweiten Hälfte endlich munter werden würde.

 

Genau diese Wachheit und Aufmerksamkeit in den Duellen war endlich zu sehen und die Stimmung der Zuschauer wurde mit jeder Spielminute besser. Der erste Treffer gelang noch der Heimmannschaft, doch dann folgten mehrere Borna-Treffer und der Ausgleich zum 17:17 kurz nach Wiederanpfiff. Ab nun gab es ein sehr enges, umkämpftes und dennoch außerordentlich faires Derby in dem bis zur 55. Spielminute nichts entschieden war. Als das Team der Gäste 3 Tore vorlegte war der Siegeswille zu groß um die Heimmannschaft nochmal ins Spiel kommen zu lassen.

 

Die Gäste trafen sich an der Feldmitte um mit den eigenen Fans den Sieg zu feiern und gehen mit einem guten Gefühl in das schwerste Spiel der Saison gegen den Vorjahresmeister am kommenden Samstag in der Sporthalle Borna Ost.

 

Für Borna spielten:


C.Colditz, B.Haimerl (4), R.Römer (1), S.Hollstein (2/4), R.Buchholz, N.Hoffmann, R.Natzke (1), J.Ruppert (5), M.Stern (5), A.Zötzsche, M.Riedel, M.Raubold (4)

 

Turbine Leipzig II - Bornaer HV 09 II 21:23 (10:9)

 

Abwärtstrend gestoppt

 

Die Fünftplatzierten Gäste wollten Ihre kleine Negativserie mit 2 Niederlagen in Folge beim Tabellensiebten aus Leipzig beenden. Doch die Motivation und der Wille zu Siegen war anscheinend bei der Kabinenansprache auch dortgeblieben.

 

Trotz voller Halle und zahlreichen mitgereisten Fans der ersten Bornaer Vetretung bekam man nur ein tristes Hin- und Her zu sehen, ohne wirklichen Ansporn einer der beiden Mannschaften etwas für in das Spiel zu investieren. Selbst in der Abwehr schwieg man sich an anstatt Läufe oder Spielzüge des Gegners durch zu sagen. Die Mannschaften gingen mit einem 10:09 Halbzeitstand in die Kabine und den Zuschauern blieb die Hoffnung in der zweiten Hälfte ein besseres Spiel präsentiert zu bekommen.

In der Kabine versuchte der Trainer die Spieler wach zu rütteln. Er verwies auf die gute Tabellensituation und das anstehende Derby, wo man gestärkt mit einem Sieg im Rücken antreten möchte.

Von der Ansprache leider wenig beeindruckt ging das Spiel weiter. Aufgrund cleverem Verhalten der Spieler beider Seiten im Angriff kam es häufig zu 7m-Würfen, wobei hier die Wyhrastädter mit R.Natzke einen starken Werfer hatten, sodass 6 Erfolge zu Buche standen. Dadurch wurde auch die Abwehr langsam munter und das Spiel gewann am Ende an Fahrt, da beide Teams sahen, dass der Sieg heute möglich sei. In starken letzten 5 Minuten konnten die Bornaer dem Gegner zeigen weshalb sie bereits 6 Punkte auf dem eigenen Konto verbuchen konnten. So ging das Spiel mit einem 2-Tore-Vorsprung mit 21:23 zu Gunsten der Gäste aus.

 

Für Borna spielten:

 

R.Römer (2), S.Hollstein (2), R.Buchholz, R.Natzke (2/6), J.Ruppert (4), Michael Stern (2), A.Zötzsche (1), R.Müller (4), M.Riedel

 

Bornaer HV 09 II - HV Böhlen II

22:33

 

Böhlen zu stark für den BHV

 

Derbystimmung zum Samstagmittag bei welcher der Tabellenfünfte den Tabellenzweiten zu Gast hat. Wie wichtig und mit welcher Erwartung beide Mannschaften in das Spiel gehen war auch an der sehr gut gefüllten Tribüne zu erkennen. Mit anderen Worten super Stimmung bei den Zuschauern.

 

Die Heimtruppe, welche letzte Woche leider Auswärts verlor, wollte wieder Gutmachung für die Heimfans leisten. Die Gäste reisten mit zahlreicher Unterstützung an Spielern, die vormals in der ersten Mannschaft spielten, an. Nichtsdestotrotz wollte das Team alles geben und den scheinbar übermächtigen Gegner ärgern und im besten Fall die Punkte in der eigenen Halle halten. Der Trainer hatte mit diesem Hintergrund keine Probleme die Spieler zu motivieren und so ging das Spiel dann auch sehr ausgeglichen los. In den ersten 15 Minuten bekamen die Fans eine gute Vorstellung zu sehen und eine 2-Tore-Führung für die Zweitvertretung des BHV. Leider verlor die Mannschaft zum Ende der ersten Spielhälfte ein wenig den Zugriff und ging mit einem 3-Tore-Rückstand mit 09:12 in die Halbzeitpause.

 

Der knappe Pausenrückstand brachte allerdings keinen Abbruch und die Bornaer waren weiterhin voll dabei. Viel zu sagen gab es in der Kabine nicht, man wollte im Spiel wieder mehr zupacken und vorne konzentriert durchspielen um die eigenen Chancen zu nutzen.

 

Doch mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte zeichnete sich ein ähnliches Bild wie in den letzten 10 Minuten davor ab. Die Wyhrastädter machten im Angriff immer häufiger Abspielfehler, welche man auf Unkonzentriertheit schieben kann. In der Verteidigung konnte man leider den Gegnern ebenfalls weniger entgegen setzen und war an den Rückraumwerfern immer einen Schritt zu spät dran, sodass es am Ende nicht verwunderlich war, dass die Gäste mit 11 Toren Abstand siegten. Das Spiel ging 22:33 aus.

 

 

Für Borna spielten:

 

B.Haimerl (2), R.Römer (1), S.Hollstein (1/1), R.Buchholz, N.Hoffmann (1), R.Natzke, J.Ruppert (7), M.Stern (1), M.Riedel, J.Greiling (8), C.Colditz, J.Semper, A.Zötzsche

Germania Zwenkau – Bornaer HV 09 Männer II

32:22

 

Siegesserie gerissen

 

Nach sensationellem Start der Gäste mit 3 Siegen in Folge fand sich der BHV II als Zweiter in der Tabelle wieder und wollte durch einen Sieg beim Fünftplatzierten punkten um die Spitzenposition zu übernehmen.

 

Ein Ziel zu formulieren viel der Mannschaft angesichts der vorgenannten Tatsachen nicht schwer. Man wollte mit einer stabilen Abwehrleistung und schnellem Angriffsspiel den Gegner zu Fehlern zwingen und dadurch das Spiel in die Hand nehmen zu können. Zum Anpfiff und während der gesamten ersten Halbzeit konnte man dies gut umsetzen, sodass die Zuschauer ein offenen Schlagabtausch zu sehen bekamen. Wobei die Heimmannschaft sich zum Ende der ersten Spielperiode etwas absetzen konnte. So gingen die Teams zum Zwischenstand 12:9 in die wohlverdiente Pause.

 

In der Kabine versuchten die Verantwortlichen die Spieler wach zu rütteln und machten nochmals auf die Tabellensituation aufmerksam um den notwendigen Impuls für eine stärkere Halbzeit zu geben.

 

Mit neuer Motivation änderte sich leider nichts am Ergebnis und aufgrund einiger unglücklicher Abschlüsse der Bornaer die am Aluminium scheiterten, zogen die Zwenkauer mit 6 Toren davon. Auf einmal wurde man wach und kämpfte zum ersten Mal am heutigen Tag und kam auf 3 Tore ran, doch das Angriffsspiel blieb ideenlos und da die Außenspieler von der Heimmannschaft nahezu aus dem Spiel genommen wurden konnte kein Tempo ins Spiel gebracht werden und so war die Konsequenz, dass man das Ergebnis nicht mehr halten konnte. Als die Mannschaft die Köpfe nicht mehr hochhalten konnte musste man sich gegen die Germania mit 10 Toren Rückstand geschlagen geben. Die mitgereisten Fans sahen am Ende einen 32:22 Endstand auf der Anzeigentafel.

 

Für Borna spielten:

C.Colditz, B.Haimerl (8), R.Römer, M.Stern (4), R.Buchholz, N.Hoffmann, T.Kilincer (4), R.Natzke (1), J.Ruppert (4), S.Hollstein, A.Zötzsche (1), M.Riedel

BSG Chemie Leipzig - Bornaer HV 09 II - 16:21 (6:10)

 

Nach starker Leistung im ersten Saisonspiel konnte die Bornaer

 

Zweitvertretung mit breiter Brust ihr erstes Auswärtsspiel der Saison bestreiten. Die Zielstellung war klar. Trotz dünnem Kader mit Spaß am Spiel sollten die nächsten Zahler auf das Bornaer Konto gehen.

Direkt nach dem Anpfiff war zu sehen in welche Richtung das Spiel gehen sollte. So gelang es den Wyhrastädtern sich durch eine konzentrierte Abwehrarbeit und eine effektive Angriffsgestaltung mit 5 Toren abzusetzen. Erst nach einigen Minuten wurde die Heimmannschaft wach und konnte dann auch ihr erstes Tor erzielen. Gute Abwehrleistungen auf beiden Seiten führten dazu, dass den Zuschauern kein Torfestival geliefert wurde. Mit einem Zwischenstand von 6:10 ging es in die Halbzeitpause. In der Kabinenansprache wurde die Defensivleistung gelobt und gleichzeitig gemahnt die Konzentration nicht zu verlieren um die Führung nicht mehr aus der Hand zu geben. Durch eine schnelle Erhöhung der Führung sollte der Gegner zu Beginn der nächsten Halbzeit gebrochen werden.

Dies ließ sich jedoch nicht gleich umsetzen und so ergab sich ein aus der ersten Hälfte gewöhntes Bild.

Der BHV konnte trotz guter Abwehrarbeit nicht alle Gegentore verhindern, warf aber im Gegenzug auch vorne die Tore, sodass die BSG weiterhin einem 4-Tore- Rückstand hinterher lief. Erst nach einer Dreiviertelstunde konnte der Gegner sich etwas annähern und auf 14 zu 17 verkürzen. Doch die Zweite Mannschaft der Bornaer zeigte sich unbeeindruckt und stellte unnötige Ballverlust und technische Fehler weitestgehend ein, sodass die alte 5-Tore- Führung wiederhergestellt werden konnte.
Mit einer insgesamt solider Leistung konnten die Bornaer ein 16:21 Auswärtssieg einfahren und sind mit 2 Siegen aus 2 Spielen gut in die Saison gestartet.

 

Für Borna spielten:
C.Colditz, R.Buchholz, - B.Haimerl (2), R.Römer (1), M.Stern (2), R.Müller (7), R.Natzke (2), N.Hoffmann, S.Hollstein (6)

 

Bornaer HV 09 II - SV Roland Belgern - 30:20 (14:13)

 

Erfolgreicher Start in alter Wirkungsstätte

 

Im ersten Spiel der Saison erwarteten die Männer des BHV den Aufsteiger SV Roland Belgern. Mit gut besetztem Kader und zurück an alter Heimstätte war die Mannschaft heiß auf die Partie.

Mit bester Stimmung begann die Zweitvertretung des BHV und konnte sich so zu Beginn einen kleinen Vorsprung zum 7:4 erarbeiten. Als die anfängliche Euphorie abflachte rückten die Whyrastädter langsamer und ließen den Gästen mehr Platz zum Spielen. Dadurch war der Vorsprung erstmal hinüber und bis zum Ende der ersten Halbzeit war es ein enger Schlagabtausch zwischen den Bornaern und der Gastmannschaft. Keines der beiden Teams konnte sich mehr absetzen und so war die Heimmannschaft froh mit einem Tor Führung beim Stand von 14:13 in die Kabine gehen zu können.

Für die zweite Hälfte wurde wieder mehr Konzentration und vor Allem mehr Tempo im Angriffsspiel gefordert. Nach dem Seitenwechsel sollte Schluss mit dem Standhandball sein. Augenscheinlich ist die Ansage von Seiten der Trainerbank bei den Spielern angekommen. Nach nur wenigen gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit konnte die Mannschaft sich eine 3-Tore-Führung zum 16:13 erarbeiten. Dieses Bild hielt sich bis 10 Minuten vor Ende auf der Anzeigetafel. Ab diesem Zeitpunkt zeigten die Spieler eine deutlich bessere Abwehrleistung. Fast jeder Angriff der Gäste scheiterte nun im starken Abwehrblock der Bornaer und verirrte sich doch einmal ein Ball in Richtung Tor war auf unseren Hüter Verlass. Angespornt von der guten Abwehr, konnte man die gewonnenen Bälle im Angriff nutzen. Durch konzentriertes Durchspielen und mit einfachen Doppelpässen und Finten die gegnerische Abwehr aushebeln. Die Gäste konnten in den letzten Minuten keine Tore mehr verzeichnen, sodass dem ersten Heimsieg der Saison nichts mehr im Wege stand. Dank der guten Schlussphase konnte das Heimteam zum Schlusspfiff einen 30:20 Sieg feiern. Nach diesem perfekten Saisoneinstand will die Zweite des BHV in 2 Wochen im Auswärtsspiel gegen die BSG Chemie Leipzig an die heutigen Leistungen anknüpfen.

 

R. Buchholz, R.Römer (1), J.Ruppert (4), B.Haimerl (10), M. Stern (3), S. Hollstein (4), N. Hoffmann, A. Zötzsche (4), R. Müller (4)

 

Bornaer HV II : TuS Leipzig Mockau 24:23 (14:12)

Handballkrimi beschert gelungenen Saisonabschluss

Im letzten Spiel der Saison erwarteten die Männer des BHV den Vizemeister der 1. Kreisliga Leipzig TuS Leipzig Mockau, welcher noch vor Spielbeginn von einem Offiziellen des Kreisverbandes für den Vizetitel geehrt wurde. Das war Ansporn genug für die Gastgeber, sich im letzten Heimspiel noch einmal von der besten Seite zu zeigen. Wie im Spiel zuvor auch schon hieß die Devise „Spaß am Handball“, um so den Gegner zumindest ein bisschen zu ärgern.

Die Spieleröffnung gestaltete sich auf beiden Seiten sehr ausgeglichen. Immer wieder wechselte die Führung munter zwischen den Teams hin und her. Sichtlich und unerwartet schwer taten sich dabei die Gäste aus der Messestadt, die bereits nach wenigen Minuten mit ihrer Leistung haderten. Die Chance wussten die Bornaer Jungs zu nutzen. Statt schnellen überhasteten Abschlüssen nahmen sich die Gastgeber die notwendige Zeit, um den Angriff überlegt und vorbereitet über den Rückraum abzuschließen. Auch wenn der Spielaufbau bisweilen ohne großen Druck und Körperspannung - ja sogar zu lässig – geschah, nervte man den Vizemeister damit deutlich. Dies machte sich auch in deren Offensive bemerkbar. Zu viele Fehlwürfe und zu hastig abgeschlossene Angriffe waren das Ergebnis. Außerdem zeigte sich wieder eine stabile Abwehrleistung bei den Gastgebern. Mit fairem Körpereinsatz konnten die Angreifer rechtzeitig gestört werden. Gelang doch ein Ball durch die Abwehrreihen, so war zumeist in den Fängen des Torhüters Schluss. Mit einer knappen 14:12-Führung verabschiedeten sich die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Diese wurde seitens der Bornaer genutzt, um zu verschnaufen und erneut zu motivieren, nicht nachzulassen. Denn jeder spürte, dass mit der bisher gezeigten Leistung die letzten zwei Saisonpunkte in Borna bleiben würden. Somit stiegen die Jungs in die zweiten 30 Minuten genauso ein, wie sie die erste Hälfte beendeten. Die Gäste schienen immer genervter. Trotz personeller Umstellung im Angriff stellte sich das erhoffte Ergebnis nicht ein. Eigentlich hätten die Bornaer in dieser Phase den Sack zu machen können, hätten sie eine Schippe zugelegt und mit einer deutlich kampfbetonteren Einstellung die Begegnung zu Ende gebracht. Doch sie entschieden sich lieber, die Partie weiter vor sich hin plätschern zu lassen. Ein Fehler, wie sich kurz darauf zeigte. Durch unglückliche Pfostentreffer und ideenlose Angriffe sahen sich die Gastgeber auf einmal mit einem Tor zurück. Aber sie reagierten prompt zum Ausgleich. Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der die Leipziger stets vorlegten und die Bornaer postwendend ausglichen. Ein Handballkrimi, der zum Saisonabschluss noch einmal alles für die Zuschauer bot, kündigte sich an. Als bei einem Stand von 23:23 nur noch eine knappe halbe Minute zu spielen war, nahm die Bornaer Sieben ihre letzte Auszeit. Alle sollten darauf eingestellt werden, den Angriff mit Ballbesitz bis zum Ende der Spielzeit zu bringen, was auch geschah. Vielleicht haben sich die ersten bereits mit einem nicht unverdienten Remis abgefunden. Als zwei Sekunden vor Schlusspfiff aber Timur Kilincer den Ball bekam und zum Sprungwurf hochstieg, besiegelte er den letzten Heimsieg in dieser Spielserie, indem er den Ball sprichwörtlich in allerletzter Sekunde in das linke Toreck zimmerte.

 

Für die zweite Männervertretung endete somit eine durchwachsene und nicht ganz einfache Saison sehr versöhnlich. Durch einen Aderlass zweier wichtiger Spieler an die erste Mannschaft und enttäuschender Verhaltensweisen ehemaliger Mitspieler sowie Verletzungen und dienstlicher Verhinderungsgründe war es besonders in der Hinserie ein schwieriges Unterfangen, in dem das Team dennoch Moral bewahrte und sich auch mit dünnen personellen Ressourcen nicht aufgab. Das wurde in der Rückserie belohnt, in der sich das Team deutlich steigerte und somit zeitig den Klassenerhalt schaffte.

Die zweite Männermannschaft bedankt sich bei ihren Fans recht herzlich, die regelmäßig den Weg in die ungewohnte Heimstätte in der Glück-Auf-Sporthalle fanden. Ab kommender Saison freut sie sich riesig, ihre Fans wieder in der vertrauten aber nunmehr modernisierten Umgebung in der Sporthalle Borna-Ost begrüßen zu dürfen. Bis dahin aber stehen noch ein verdienter Saisonabschluss und das Saisonhighlight – der 55. Schwarze Diamant vom 19. bis 21. Mai - an.

 

R. Buchholz, C. Colditz, R. Römer, S. Hollstein (3), R. Natzke (3/2), T, Kilincer (8), R. Müller (4), M. Stern (4), A. Zötzsche (2). N. Hoffmann

SG LVB V: Bornaer HV 09 II 36:28 (21:13)

 

Chancenlos gegen den Kreismeister

 

Nachdem in der Vorwoche der Klassenerhalt besiegelt wurde, musste die zweite Männermannschaft des BHV zum Samstagmorgen nach Leipzig reisen, wo der Spitzenreiter der 1. Kreisliga Leipzig aufwartete. Trotz des vorzeitigen Erreichens des Saisonzieles wollte man sich gegen den Klassenprimus nicht kampflos geschlagen geben. Mit nur einem Auswechselspieler eine schwere Aufgabe, sollte man meinen. Doch die angereisten Jungs nahmen die Herausforderung an und spielten ohne Druck auf.

 

So entwickelte sich in den ersten Spielminuten eine ergebnisoffene Partie. Die Gastgeber taten sich unerwartet schwer gegen die dezimierten Bornaer. Insbesondere aus der Abwehr heraus konnte man schöne und einfache Treffer erzielen, die die Gäste auf Kurs hielten. Klar war aber auch, dass sich das die erfahrenen Leipziger nicht lange anschauten und prompt einen Gang höher schalteten. Binnen weniger Angriffe zogen die Gastgeber mit 5 Toren Vorsprung auf ein 15:10 davon. Ganz deutlich machten sie klar, dass die Punkte in Leipzig bleiben würden. Trotz der Erfahrung boten die Gastgeber ein agiles Angriffsspiel, wogegen die Bornaer kein richtiges Gegenmittel fanden. Dennoch steckten sie den Kopf nicht in den Sand und immer wieder wurden sehenswerte Angriffe nach vorn getragen. Alles Aufbäumen und Kämpfen half jedoch nicht viel, da die Leipziger schichtweg den cleveren Handball spielten und sich die Butter nicht vom Brot nehmen ließen. Folgerichtig zeigte die Anzeigetafel nach den ersten 30 Minuten eine 7-Tore-Führung der Heimsieben an.

 

Für die zweite Hälfte galt weiterhin die Parole „Kopf oben halten“ und weiter mit Spaß am Handball spielen. Und genau das taten die Gäste auch. Während die Leipziger 3 Tore erzielten, konnte sich das Bornaer Team mit 6 Toren ein wenig herankämpfen. Immer wieder waren es einzelne Nadelstiche des Gäste-Rückraumes in die Abwehr der LVB, die zu Torerfolgen führten. Außerdem zeigte auch ein in der zweiten Hälfte gut aufgelegter Torhüter den Leipzigern von Zeit zu Zeit deren Grenzen auf. So entwickelte sich das Spiel zwar völlig ungefährdet pro Leipzig, aber die Bornaer Jungs spielten munter mit, sodass auch 28 Tore auf ihrer Habenseite verbucht werden konnten. Alles in allem war es kein schlechtes, wenngleich völlig chancenloses Auftreten der Bornaer, was sich sehen lassen konnte. Mit dem Sieg der Leipziger sicherten sie sich den Kreismeistertitel ein Spieltag vor Saisonende, wozu der BHV recht herzlich gratuliert.

 

 

R. Buchholz, Römer (3), S. Hollstein (1), R. Natzke (5/2), R. Müller (6), M. Stern (4), A. Zötzsche (8), N. Hofmann (1)

 

Bornaer HV II : BSG Chemie Leipzig 34:26 (17:13)

Vorzeitig den Klassenerhalt und das Saisonziel gesichert

 

Nach einer schwierigen Saison mit vielen Ausfällen und einem dezimierten Kader hatte die zweite Männermannschaft vergangenen Samstag im vorletzten Heimspiel die Chance, den vorzeitigen Klassenerhalt zu sichern und somit das Minimal-Saisonziel zu erreichen. Gegen den Tabellenletzten, die BSG Chemie Leipzig, standen die Zeichen dafür gut, auch wenn wieder einmal nur ein dünn besetzter Kader zur Verfügung stand. Mit dem Ziel Klassenerhalt vor Augen begann die Zweitvertretung hochkonzentriert, so wie es auch vor Spielbeginn gefordert war. Eine sehr kompakte Abwehrleistung legte den Grundstein dafür. Durch frühzeitiges Heraustreten und einem gut aufgestellten Abwehrblock wurden die Gegner immer wieder zu Fehlern gezwungen, die durch ein schnelles Umschaltspiel von Abwehr zum Angriff auch prompt für eigene Treffer genutzt werden konnten. So zogen die Gastgeber in der ersten Viertelstunde mit sieben Toren Vorsprung davon. Doch dann verloren sie den Faden und das Spiel drohte, zu kippen. Während die Heimsieben nur drei Tore erzielen konnte, holten die Leipziger mit sieben Treffern deutlich auf. Mit einem wichtigen Treffer in Unterzahl aber konnte das Kräftegewicht wieder gerade gerückt werden. So hieß es zum Halbzeitstand 17:13 für Borna.

Große Korrekturen mussten in der Halbzeitpause nicht vorgenommen werden. Doch mahnte die Trainerbank, nicht nachzulassen, da die Gäste sich trotzdem jederzeit kämpferisch zeigten. Das verstanden auch die Spieler, was sich zu Beginn der zweiten Hälfte offenbarte. Binnen Minuten legte die Zweite einen Blitzstart hin und der alte Vorsprung von sieben Toren wurde wiederhergestellt. Im Vergleich zum vergangenen Spiel gegen Markkleeberg verstand der Angriff es, die offensive Deckung der Gäste mit einfachen Doppelpässen und Finten auszuhebeln. Auch in der Defensive lief es wieder besser als in der Schlussphase der ersten Hälfte. Unterstützt von einer guten Torwartleistung wurden in dieser Phase die Weichen in Richtung Heimsieg gestellt. Insofern musste in den letzten 15 Minuten dieser Vorsprung nur noch verwaltet werden. Bis auf zehn Tore wurde er zwischenzeitlich noch ausgebaut. Am Ende lautete der Endstand völlig verdient 34:26 für die Bornaer. Der Klassenerhalt war somit gesichert zum Leidwesen der Gäste, deren Abstieg somit besiegelt war.

Dass in diesem Spiel fast alles passte, zeigte auch die 100-prozentige 7-Meter-Quote. Was in der laufenden Spielzeit sehr häufig das größte Manko darstellte, wurde dieses Mal perfekt umgesetzt. Nun warten auf die Bornaer zwei letzte schwere Partien gegen die beiden führenden Teams der 1. Kreisliga. Hier möchte man noch einmal alles geben und vielleicht gelingt es, beide Mannschaften zu ärgern, um für das Saisonziel noch etwas Kosmetikkorrektur zu betreiben.

 

R. Buchholz, R. Römer, S. Hollstein (5), M. Stern (1), R. Natzke (9/5), N. Hoffmann (1), T, Kilincer (8), R. Müller (10) A. Zötzsche

Bornaer HV II : TSV 1886 Markkleeberg 22:33 (10:21)

Chancenlos gegen individuell starke Markkleeberger

Zum ersten großen Heimspieltag des BHV im Jahr 2017 trafen die Männer der zweiten Mannschaft des BHV auf die Handballer des TSV 1886 Markkleeberg. Nach den erfolgreichen letzten Partien war die Stimmung gut. Mit breit besetztem Kader sollten die nächsten Punkte eingefahren werden. Um die individuell starken und jungen Markkleeberger zu schlagen, musste wieder einmal alles in die Waagschale geworfen werden. Doch das verpassten die Bornaer in der ersten Halbzeit. Nach anfänglichem Kampf auf Augenhöhe gaben die Gastgeber das Zepter recht schnell aus der Hand. Viel mussten die Gäste dafür jedoch nicht tun. Es reichte lediglich eine offene 4:2-Deckung, um die Bornaer Männer aus der Fassung zu bringen. Ohne Bewegung im Angriff aller Akteure zwangen die Markkleeberger die Heimoffensive zu zahlreichen technischen Fehlern. Eiskalt nutzten die Gäste per Konter die Chance, um binnen Minuten eine Spielentscheidung herbeizuführen. Völlig planlos und überrumpelt von der Agilität der Randleipziger erhöhte sich der Bornaer Rückstand Angriff für Angriff. So war der Halbzeitpfiff eine erste kleine Erlösung.

Allen war klar, dieses Spiel ist gelaufen. So hieß es zur Halbzeitansprache: „Kopf hoch!“ und nicht „abschlachten lassen“. Man wollte zumindest die zweiten 30 Minuten für sich gewinnen. Und plötzlich stand eine völlig andere Mannschaft auf der Platte. Endlich lief der Angriff deutlich flüssiger. Mit mehr Bewegung im Rückraum und auf der Außenposition wurden die Räume der offensiven Deckung erfolgreich genutzt. So gelang es, dass die zweite Spielhälfte tatsächlich unentschieden ausging und die Gastgeber sich nicht völlig aufgegeben haben. Sicher hätte das Ergebnis auch noch deutlicher für die Gäste ausfallen können, doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich kraft Überlegenheit deutliche Überheblichkeitsfehler ein. Für die Zweitvertretung des BHV gilt es nun, die Partie abzuhaken und sich auf das kommende Heimspiel in zwei Wochen gegen den Tabellenletzten einzustellen.

 

R. Buchholz, C. Colditz, R. Römer, S. Hollstein (2), R. Natzke (5/3), T, Kilincer (1), R. Müller (5), J. Greiling (2), B. Haimerl (2), M. Stern (2), N. Hoffmann (2), A. Zötzsche (1)

SV Regis-Breitingen : Bornaer HV 09 II 25:26 (14:13)

Derby-Sieg im benachbarten Regis-Breitingen

Nach vierwöchiger Winterpause trafen die Teams des SV Regis-Breitingen und des Bornaer HV 09 (2. Männermannschaft) im traditionellen Derby aufeinander. Zum Auftakt der zweiten Rückrundenhälfte wäre keine andere Ansetzung besser gewesen. Wie die letzten Aufeinandertreffen auch, versprach die Partie schon vor Beginn Spannung und Brisanz. Durch einige Ausfälle mussten der Vorsitzende des BHV sowie der Trainer der 2. Männermannschaft die Trikots wieder einmal überstreifen. Dennoch war die Marschroute klar, man wollte den etwas glücklichen Sieg der Hinrunde durch eine bessere Leistung bestätigen.

Dass das Vorhaben keine einfache Sache würde, war allen Beteiligten klar. So ergab sich in der ersten Hälfte ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte immer wieder zwischen beiden Mannschaften munter hin und her. Dabei zeigte sich aber eine ansehnliche Partie. Schöne Einzelaktionen im Rückraum, aber auch Kombinationen untereinander und über den Kreis sorgten für Kurzweiligkeit im Bornaer Angriff. Hierbei überzeugte allen voran R. Müller mit neun Treffern. Auch die Abwehr stand kompakt und aggressiv – so wie gefordert. Nur konnte diese allein nicht für eine leichte Überhand sorgen, da einfache technische Fehler die Gastgeber im Spiel hielten. Diese häuften sich in den Schlussminuten, sodass die Regiser durch den Schlusspfiff mit zwei Toren in Führung gingen. Einen letzten Freiwurf gönnte das Schiedsrichter-Duo den Gästen aber noch. Und diesen nutzte der BHV in persona des Vorsitzenden in einer Tor-des-Monats-Manier. Ein schöner Heber über den Block und den Torwart landete traumhaft im Dreiangel. Dieser Erfolg im Rücken sollte den Bornaern einen weiteren Motivationsschub für die zweite Hälfte verschaffen. Mit einer bestimmten Ansprache und motivierenden Worten wurde das zweite Bornaer Männerteam für die letzten 30 Minuten nochmals eingeschworen. Daher begann die zweite Halbzeit mit einem leichten Vorteil der Gäste. Mit einer knappen Führung bestimmten die Bornaer die Partie. Trotz mehrmaliger Unterzahl konnte dieser Vorteil größtenteils bis weit in die zweite Hälfte gehalten werden, wenngleich die Wyhrastädter sichtliche Probleme mit der Manndeckung der Mittelposition hatten. So war ein Davonziehen nicht möglich – im Gegenteil die Gäste egalisierten wenige Minuten vor Schluss zum 24:24. Ein spannendes Finale, was seinen erfolgreichen Abschluss auf Seiten der Bornaer Männer fand. Durchaus verdient gewann Borna mit 25:26, wobei Regis mit einer besseren Trefferquote und mehr mannschaftlicher Geschlossenheit sicher auch als verdienter Sieger das Feld verlassen hätte können.

 

Für Borna spielten:

R. Buchholz, Colditz, R. Römer (3), S. Hollstein (3/1), R. Natzke, R. Müller (9), M. Raubold (1), M. Stern (1), B. Haimerl (5/2), J. Semper (2), A. Zötzsche (2), N. Hofmann

BHV 09 II : USC Leipzig 21:13 (10:6)

Aufwärtstrend bestätigt

Nach der gelungenen Partie in der Vorwoche sollten am vergangenen Samstag in eigener Heimstätte die ersten Heimpunkte im Jahr 2017 eingefahren werden. Ein seltenes Bild in den letzten Monaten - ein breiter Spielerkader - legte dazu den Grundstein. Erstmals nach langer Verletzung stand auch wieder Martin Müller der zweiten Mannschaft des BHV zur Verfügung. Die Unisportler aus Leipzig dagegen traten mit einer dünn besetzten Spielerdecke die Reise in die Whyrastadt an, sodass schon vor Spielbeginn alles andere als ein Sieg keine Option gewesen war. Aufgrund der personellen Überlegenheit war die Vorgabe klar: Aus einer kompakten Abwehr Bälle abfangen, um sie im Tempogegenstoß in das gegnerische Tor unterzubringen sowie mit einem temporeichen Spiel den Gegner zeitig an die konditionelle Leistungsgrenze bringen. Doch der Anfang der Partie glich wieder dem althergebrachten Bild. Die Angriffe wurden behäbig und langsam vorgetragen, ohne wirkliche Torgefahr auszuüben. So konnten die Gäste zunächst die Führung bis zum Stand von 2:3 übernehmen. Dank einer von Beginn an konzentrierten Abwehrleistung blieben die Bornaer jedoch dicht auf den Fersen. Durch eine Umstellung im Angriffsverbund konnte nach gut zehn Minuten Spielzeit dann auch das geforderte Tempo angezogen werden, um die Führung zu übernehmen. Trotz einer mäßigen Trefferquote gelang es, den Vorsprung peu à peu auszubauen. Maßgeblich war daran die starke Abwehr beteiligt. Sie stand aggressiv, aber dennoch fair wie lange nicht mehr. Rechtzeitig wurde auf den Ballführenden herausgetreten, um den Spielfluss zu unterbrechen oder den Torwurf zu stören. So schlichen sich bei den Gästen zahlreiche Fehlwürfe ein, die im Angriff durch ein sehenswertes Zusammenspiel des Rückraumes in eigene Treffer umgemünzt wurden. Verdient ging es daher mit einer 4-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

In der Kabine mahnte der Trainer, trotz der Führung die Konzentration hoch zu halten. Auch sollte das Tempo weiter verschärft werden, um die Gäste auf Abstand zu halten. Denn schon in den ersten 30 Minuten war zu erkennen, dass mit den Leipzigern eine Mannschaft antrat, die sich nicht so schnell aufgeben wird. Die Forderung der Bank wurde prompt umgesetzt. Die in der Abwehr abgefangenen Bälle wurden schnell mit Kontern im Tor der Gäste untergebracht. Eine alte Bornaer Stärke blitze für wenige Minuten wieder auf. Diese reichten letztlich auch für eine Vorentscheidung bei einem Stand von 19:10 aus. Nunmehr war auch der Wille der Leipziger glücklicherweise gebrochen. Denn die Gastgeber aus Borna verloren in den letzten Minuten in der Offensive den Faden. Das temporeiche Spiel wurde weitgehend eingestellt und man übte sich wieder im bewegungslosen Angriffsspiel, was zu technischen Fehlern und Fehlwürfen führte. Statt etwas für das Torverhältnis zu tun, war die heimische Sieben nunmehr bemüht, den Vorsprung zu verwalten. Aber auch das reichte letztlich aus, um zwei wichtige Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Unterm Strich sahen die zahlreichen Zuschauer einen verdienten Sieger, der jedoch noch weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Hätte man die in den richtigen Momenten gezeigte Stärke über die komplette Spielzeit gezeigt, so wären 30 und mehr Tore mehr als realistisch gewesen.

 

Das nächste Spiel bestreiten die Bornaer nach der Winterpause am 11. März in Regis-Breitingen. Dann heißt es wieder Derby-Zeit. Es wird ein spannendes Spiel, in welchem die Regiser sicher etwas gut machen wollen, was die Bornaer hoffentlich zu verhindern wissen.

 

C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer, B. Haimerl (4), S. Hollstein (3), M. Stern (2), R. Müller (5), R. Natzke (4/2), N. Hoffmann, M. Müller (1), T. Kilincer (1), J. Greiling (1)

Turbine Leipzig III - Bornaer HV 09 II 22:26 (13:13)

 

Starke zweite Hälfte beschert Bornaer Auswärtssieg

 

Bereits zum vierten mal in der laufenden Saison trat die zweite Männermannschaft des Bornaer Handballvereins in der Sporthalle Leipzig-Lößnig zum Punktspiel an und konnte gegen die Dritte von Turbine Leipzig auch den ersten Erfolg einfahren. In der Tabelle konnte man an Regis und Böhlen wieder vorbei ziehen und belegt nun den 8. Platz.

 

Den besseren Start in die Partie erwischten die Leipziger, welche mit 3:1 in Führung gingen. Auch im Verlauf der ersten Halbzeit hatten sie die Nase immer leicht vorn, doch die Bornaer ließen sich nicht abschütteln und konnten auch nach kurzen, schwächeren Phasen den Abstand wieder verkürzen. Es fehlte der letzte Willen im Angriffsspiel, um auch mal die Führung zu übernehmen. Die vergebenen Chancen oder technischen Fehler nutzten die Hausherren dagegen zum Tempogegenstoß. Zum Ende der ersten Hälfte hatten die Gäste dann wieder eine stärkere Phase, in der sie aus einem 10:7 den 13:13 Halbzeitstand herbeiführen konnten. Durch gute Kombinationen ging von jedem Spieler Torgefahr aus und die erspielten Chancen wurden verwertet oder mit einem Siebenmeter belohnt.

 

Dieses Bild zeigte sich auch in der zweiten Halbzeit wieder und der BHV konnte nahtlos an die gebrachte Leistung anknüpfen. Beim Stand von 17:18 erschien dann auch die erste Gästeführung auf der Anzeigetafel, welche bis zum 17:23 ausgebaut werden sollte. Die gute Stimmung in der Mannschaft ließ wieder ausgezeichnetes Zusammenspiel zu, welches über alle Positionen formvollendet wurde. Bryan Haimerl verteilte die Bälle an seine Mitspieler, sorgte selber für schöne Tore und zeigte sich wieder sicher vom Siebenmeterpunkt. Auch im Tor hatte Bornas Zweite mit Christian Colditz einen starken Rückhalt, welcher viele Bälle in Serie entschärfen konnte. Souverän und abgeklärt spielten sie ihren Stiefel und konnten die Partie am Ende mit 22:26 für sich entscheiden.

 

Am Samstag möchte man gegen den Tabellennachbarn USC Leipzig gleich nachlegen und den Abstand auf die hinteren Plätze vergrößern. Anwurf ist 17:30 Uhr in der Glück Auf Sporthalle Borna Nord.

 

Für Borna spielten:

C. Colditz, R. Buchholz - R. Römer (3), B. Haimerl (9/5), S. Hollstein (4), M. Stern (2), M. Raubold (3), R. Müller (1), R. Natzke (4/1), N. Hoffmann

 

Bornaer HV II : Turbine II 30:21 (13:16)

 

Weiterhin sieglos

 

Eine außergewöhnliche Konstellation erwartete die zweite Männermannschaft am vergangenen Samstag. Zum eigenen Heimspiel reisten die Gastgeber nach Leipzig-Lößnig, um die Gäste von Turbine Leipzig II in deren Heimhalle zu empfangen. Da weder die Bornaer Heim- noch eine Ausweichstätte in der Umgebung verfügbar waren, musste man auf diese ungewöhnliche Lösung zurückgreifen. Dass es dann auch noch ausgerechnet die Sporthalle ist, die den Bornaern am wenigsten liegt, gab dem ganzen noch das I-Tüpfelchen. Trotzdem nahmen es die Jungs mit Humor und als Ziel setzen sie sich, nach dem Spiel „Auswärtsheimsieg“ singen zu können.

 

Mit einem ordentlich besetzen Kader starteten die Jungs in die Partie. Geprägt von der Vorwoche wollte man die ersten Minuten nicht verschlafen und von Beginn an konzentriert durchstarten. Dieses Vorhaben gelang eindrucksvoll. Aus der Abwehr heraus wurden die Bälle erobert und im Angriff treffsicher verwandelt. Sowohl über beide Außenspieler als auch über den Kreis konnten durchaus sehenswerte Erfolge erzielt werden. Von der Bank aus spürte man, dass hier ein Sieg nicht unmöglich schien. Doch nach 15 Minuten Spielzeit stellte die vermeintliche „Heimsieben“ ihre Leistung ein. Plötzlich konnte der Leipziger Angriff über die Kreismitte sowie über körperlichen Einsatz, welcher mittels Strafwürfen belohnt wurde, aufschließen und sogar eine Zwei-Tore-Führung ausbauen. In dieser Phase zeigten sich die Bornaer zwar kämpferisch, sie hielten dagegen. Doch fehlte die letzte Konsequenz, sodass beispielsweise nach gutem Rücken in der Abwehr kein Wurf aus dem Rückraum zugelassen wurde, aber der letzte Pass an den Außen dann doch zum Torerfolg der Leipziger führte. Ähnlich sah es im Angriff aus. Lücken wurden recht ordentlich gezogen und Mitspieler frei gespielt. Letztlich fehlte es aber am entscheiden Pass in genau diese Lücke. Somit gingen die Teams mit einer Drei-Tore-Führung für Leipzig in die Halbzeitpause.

 

Wie in der Vorwoche auch schon wurde in der Pause noch mehr Einsatz gefordert. Zwar zeigten die Männer Kampfgeist. Jedoch reichten 85 % des Möglichen nicht aus, um zu gewinnen. Hier müsse noch eine Schippe drauf gelegt werden, so die Forderung von der Bank. Leider wurden die Erwartungen bitter enttäuscht. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte glichen dem Beginn des Böhlener Derbys – Totalausfall. Die Vorentscheidung war somit nach 35 Minuten mit einem Stand von 14:21 gefallen.  Bis auf vereinzelte Spieler übte sich der Rest der Bornaer Mannschaft nunmehr in Resignation, was ihnen sehr gut gelang. Mit der fehlenden Gegenwehr konnten die Leipziger somit ihren Vorsprung locker verwalten und in das Ziel bringen.

 

Fazit: Nur eine geschlossene und vor allem kämpferische Teamleistung aller kann individuelle Defizite kaschieren. Jedoch kann man keine individuellen Defizite kaschieren, in dem die Verantwortung auf den Nebenmann geschoben wird, wenn dieser das gleichemacht. Kollektiver Leistungsabfall ist damit vorprogrammiert.

 

R. Buchholz,R. Römer (1), S. Hollstein (3), M. Stern (1), R. Müller (2), R. Natzke (4), N. Hoffmann, B. Haimerl (5/3), M. Raubold (2), J. Greiling (3)

HV Böhlen II : Bornaer HV II 28:23 (13:10)

Ohne Derbysieg im Tabellenkeller angelangt

Nach einmonatiger Winterpause hieß es wieder „Ran an den Ball!“. Gleich zu Beginn des neuen Jahres erwartete die Bornaer Reserve das Derby gegen die Zweitvertretung des Böhlener HV. Konnte dieser in der Hinrunde mit einem fulminanten Auftaktsieg geschlagen werden, so hieß es nun Bestätigung auf der Bornaer und Revanche auf der Böhlener Seite. Um diese brisante Partie erfolgreich zu gestalten, griffen die Gäste auf ehemalige Spieler, die nunmehr die erste Männermannschaft unterstützen, zurück. Ein motiviertes Team zeigte sich schon zur Erwärmung. Doch mit Spielbeginn kam alles anders. Die vom Trainer geforderte Bissigkeit ließ in den ersten 5 Minuten völlig auf sich warten. Dagegen spielten die Böhlener Gastgeber von Beginn an hochkonzentriert und schnell, sodass sie binnen Minuten ein sicheres 5-Tore-Polster aufbauen konnten. Die noch völlig verschlafenen Bornaer mussten erst mit einer Auszeit wachgerüttelt werden. Dass, dies notwendig und richtig war, erwies sich in den Folgeminuten als richtig. Der Knoten war geplatzt und nun spielten auch die Wyhrastädter mit Biss und Kampf mit, sodass sich ein offener Schlagabtausch ergab. Aufgrund des verschlafenen Beginns gelang es allerdings nicht, aufzuschließen, weshalb die Gastgeber mit 3 Toren Vorsprung in die Halbzeitpause gingen.

Der geneigte Handballfan weiß, dass ein solcher Rückstand bei Weitem keine Vorentscheidung bedeutet. Somit war es auch Ansinnen des Bornaer Trainers, die Jungs weiterhin zu motivieren und zu einer Leistungssteigerung zu animieren. Leider klappte dies nicht bei allen. Zwar zeigte auch der Bornaer Captain Verantwortung, in dem er besonders in der Abwehr eine hervorragend kämpferische Einstellung darbot, doch ließen sich die Bornaer nur halbherzig davon mitreißen. Das wurde besonders bei der 7-Meter-Quote deutlich. Kämpferisch top erarbeiteten sich die Jungs 11 Strafwürfe, wovon lediglich die Hälfte im Tor untergebracht werden konnte. Halbherzig und unkonzentriert landeten die übrigen 50 % in den Fängen des längst bekannten gegnerischen Torwartes. Diese offenbarte Schwäche war es letztendlich auch, der einen Sieg verhinderte. Nunmehr müssen sich auch wirklich alle eingestehen, dass es einer deutlichen Steigerung von Kampf, Motivation und Disziplin bedarf, um aus dem Tabellenkeller herauszufinden.

 

R. Buchholz, C. Colditz, R. Römer (1), B. Haimerl (1), A. Jugel (6/3), S. Hollstein (2), M. Raubold (5/1), 6/2), R. Müller, R. Natzke (2), N. Hoffmann

SG Germania Zwenkau : Bornaer HV II 31:21 (13:11)

 

 

Zum letzten Spiel des Jahres reiste die zweite Mannschaft der BHV-Männer nach Zwenkau. Schon vor Fahrtantritt war wieder einmal klar, dass ein Punktgewinn in weiter Ferne liegen wird, da die Männer nach wie vor auf dem personellen Zahnfleisch kriechen. Übertroffen wurde diese Stimmung einmal mehr durch das Wegbleiben der angesetzten Schiedsrichter. In letzter Sekunde konnten die wenig organisiert wirken...den Zwenkauer doch noch ein Schiedsrichterpaar gewinnen, das letztlich seine Sache sehr ordentlich machte.

Zum Spiel selbst: Trotz Personalsorgen zeigte sich die angereiste Sieben, wie in den Spielen davor, kämpferisch. In den ersten 30 Minuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Es waren auf beiden Seiten immer wieder Einzelaktionen, die zu Torerfolgen führten. In der Bornaer Abwehr zeigten sich deutliche Defizite in den Eins-gegen-Eins-Situationen. Wollten die Gastgeber dagegen ein strukturiertes Angriffsspiel aufziehen, so konnte dies durch die Bornaer Sieben unterbunden und sogar in erfolgreiche Tempogegenstöße umgemünzt werden. Gepaart mit einer ordentlichen Torhüterleistung wurden somit die Gegentreffer auf ein Minimum reduziert. Offensiv war das Spiel der Wyhrastädter kampfbetont. Es gelangen ungewohnte Aktionen über den Kreis und aus dem Rückraum. Mithin konnte man sich mit den Gastgebern auf Augenhöhe messen. Nachdem anfangs die Führung immer wieder wechselte, hatten in den letzten Minuten die Gäste die Nase vorn, sodass die Bornaer einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherliefen, der auch bis zur Halbzeit währte.

Fazit der ersten Halbzeit: Wenn man mit einer solchen Leistung konstant die zweiten 30 Minuten bestreitet, dann kann man den Gastgebern vielleicht doch zumindest einen Punkt abringen. Doch es kam in Halbzeit zwei anders als erwartet. Die Zwenkauer stellten ihre Abwehr auf eine 5:1-Deckung um, womit der Spielaufbauposition der Zahn gezogen wurde. Mit einem Mal wussten die restlichen fünf Angreifer nichts mehr mit dem Ball anzufangen. Statt sich mit einer erhöhten Agilität im Angriffsspiel der offensiven Deckung zu erwehren, verfielen die Männer in eine Schockstarre und in den Standhandball. Fehlabspiele und überhastete Abschlüsse waren gern gesehene Geschenke, die die Zwenkauer Tor für Tor annahmen und so ihren Vorsprung auf zehn Tore nach 60 Minuten Spielzeit ausbauten.

 

C. Colditz, R. Römer (3), B. Haimerl (5/2), M. Stern (5), R. Müller (4), R. Natzke (4/2), M. Raubold

 

Nach einer erfolgreichen ersten Jahreshälfte und einer durchwachsenen zweiten bedanken wir uns bei allen Unterstützern, Fans und Sponsoren recht herzlich. Männer II wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und vor allem Gesundheit und viel Kraft für die kommenden Aufgaben.

BHV 09 II : SG LVB V 14:24 (6:12)

Chancenlos gegen erfahrenen Tabellenführer

 

Als einziges Team empfing die Zweitvertretung der Bornaer Handballmänner in heimischer Halle LVBs fünfte Mannschaft. Bereits in den vergangenen Spielzeiten hatten die Gastgeber ihre Probleme gegen die erfahrenen Sportler aus Leipzig. Mit nunmehr keinem Auswechsler galt es nun, aus der Not eine Tugend zu machen. Tugend in diesem Sinne: Das Spiel nutzen, um sich mit dem neuen Spielmacher einzuspielen. Dieses Vorhaben gelang in den ersten Spielminuten denkbar gut. Im Angriff konnten sehenswerte Aktionen über den Rückraum erfolgreich abgeschlossen werden. Ebenso funktionierte die Abwehr mit einem abermals gut aufgelegten Torwart gut genug, um dem vermeintlichen Favoriten ungeahnte Probleme zu bescheren. Doch währte diese Überlegenheit nicht all zu lang. Dafür waren die Gäste zu erfahren, sodass sie schnell das Spiel der Bornaer verstanden und entsprechend erfolgreich gegensteuerten. Durch eine offensive Deckung der Außenspieler und der Mitte ließen sie nun kein flüssiges Angriffsspiel der Bornaer mehr zu. Zudem provozierten sie technische Fehler, die eiskalt durch Gegenstöße in eigene Leipziger Treffer umgemünzt wurden. So war bereits zum Ende der ersten Hälfte klar, wer als Sieger die Platte verlassen würde. Auch in Halbzeit zwei ergab sich kein verändertes Bild. Nahezu chancen- und alternativlos wurden die letzten 30 Minuten bestritten. Mithin hieß es völlig verdient 14:24 zum Ende dieses Heimspiels. Möchte man dem Spiel dennoch etwas Positives abgewinnen, dann ist es wieder einmal die Einstellung. Kein Meckern und Motzen machen so auch eine Niederlage akzeptabel, wenngleich sie trotzdem schmerzhaft ist.

 

C. Colditz, R. Römer, B. Haimerl, S. Hollstein, M. Stern, M. Raubold, R. Natzke

 

BSG Chemie Leipzig : BHV (5:7) 19:23

Handballkampf statt Frühschoppen zum Sonntagmorgen

Zu ungewohnter Zeit reiste am Sonntag die zweite Männermannschaft des BHV in den frühen Morgenstunden nach Leipzig, um gegen die BSG Chemie zu punkten. Die nach wie vor dünne Personaldecke musste dafür herhalten und ausreichen. Mit nur einem Feldauswechsler waren die Jungs dennoch hoch motiviert angesichts der guten Leistung der Vorwoche und der Tatsache, dass die BSG Chemie den Bornaern mit ihrer Spielweise liegt. Zu Beginn des Spieles war jedoch bei keinem der beiden Teams der Hauch von Spiellust zu erkennen. Offensichtlich befanden sich fast 90 % der Akteure noch im Tiefschlaf. Nur so lässt sich die Torausbeute von jeweils vier Toren in den ersten 25 Minuten erklären. Zwar stand die Abwehr und der Torhüter der Bornaer sehr stabil und es wurden die Laufwege der Gegner rechtzeitig angenommen und gestört, im Angriff jedoch fand schier jeder Wurf sein Ende in den Fängen des gegnerischen Keepers. Die Jungs verstanden es schlichtweg nicht, die Geschenke des Gegners anzunehmen. So waren es auch die Leipziger, die während der gesamten ersten Hälfte die Führung festhielten und mit einem Zwei-Tore-Vorsprung (7:5) in die Halbzeitpause starteten. Nachdem die erste Hälfte analysiert wurde, ging es in die zweiten 30 Minuten. Diese startete mit einem deutlichen Übergewicht bei den Bornaern. Geistig frischer und vor allem weiterhin stabil in der Abwehr agierte die Sieben nun überlegener. Nun funktionierte es auch, aus der Defensive heraus Bälle abzufangen und mit gewohnter Stärke über das Konterspiel einfache, aber kräfteschonende Tore zu erzielen. Gepaart vom Wurfpech der Gastgeber und einer konstant starken Torhüterleistung gelang so die erste Führung der Wyhrastädter beim Stand von 11:12. Diese wollten sie nun auch nicht mehr hergeben. Weiterhin hoch motiviert und kämpferisch behaupteten die Jungs die Führung, die sie sogar noch auf bis zu vier Tore Vorsprung ausbauten, sodass am Ende ein 19:23 Auswärtssieg gefeiert werden konnte - der erste in dieser Saison. Lobenswert an diesem Tag war nicht nur die super Einstellung des dezimierten Bornaer Kaders, auch die sportlich faire Geste des Gegners, die eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter revidieren ließ, soll an dieser Stelle nicht ungeachtet bleiben.

 

C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer 1, A. Jugel 4, S. Hollstein 3 (evtl. 4), R. Natzke 5/1, S. Zimmerling 4/1, M. Stern 5, M. Raubold 1

TSV Markkleeberg : BHV 09 II 27:22 (14:17)

Top-Einstellung fällt Kräfteunterschied zum Opfer

 Zum späten Sonntagnachmittag reiste die Zweitvertretung der Bornaer Männer nach Markkleeberg, um für weitere Punkte zu kämpfen. In ungewohnter Halle wollte man sich abermals mit dezimiertem Kader der bis zum letzten Protokoll-Platz breit aufgestellten Markkleeberger Mannschaft stellen. Mit nur einem etatmäßigen Feldauswechsler und dem Trainer als Not-Option zeigte sich schon zur Erwärmung Unsicherheit bei den Bornaer Gästen. Doch was dann die erste Halbzeit bot, war alles andere als unsicher. Nach einigen kleineren Startschwierigkeiten, zündeten die Bornaer ein regelrechtes Feuerwerk. Bis auf den Markleeberger Kreisläufer hatte man die sehr agile Angriffsformation sehr gut im Griff. Die dadurch begangenen technischen Fehler wurden konsequent durch die Bornaer genutzt und im Tempogegenstoß erfolgreich verwandelt. Auch im Positionsangriff funktionierte die Rückraum-Mitte-Achse flüssig wie selten. So konnten die Gastgeber über weite Strecken der ersten Hälfte mit drei bis vier Toren Vorsprung auf Abstand gehalten werden. Dass dies aber nur mit großen Anstrengungen zu bewältigen war, sah wohl jeder Zuschauer schon zum Ende des ersten Durchgangs. Die Befürchtungen der Halbzeitansprache bewahrheiteten sich prompt mit Anpfiff der zweiten Hälfte. Mit einer komplett frischen Sieben traten die Gastgeber die finalen 30 Minuten an. Dagegen pumpten die Bornaer Jungs bereits fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff. So waren es letztendlich die mangelnde Kondition und vor allem fehlende Alternativen, die es den Markkleebergern ermöglichte, aufzuschließen und davonzuziehen. Die Bornaer Angriffe waren nunmehr berechenbar, die Wurfgenauigkeit und die Gegenwehr in der Abwehr ließen nach, was letztendlich die Niederlage besiegelte. Schade, aufgrund des spielerischen Potenzials wäre mit voll besetzter Bank sicher mehr drin gewesen. Die angetretenen Jungs haben sich nichts vorzuwerfen und eine vorbildliche Einstellung bis zuletzt gezeigt. Vielleicht macht es nun doch bei dem einen oder anderen Daheimgebliebenen Klick, um in den nächsten Spielen wieder als Unterstützung einzugreifen.

 

C. Colditz, R. Buchholz, A. Jugel (5/1), M. Stern 2, S. Hollstein (4/1), R. Römer (1), R. Müller (7), R. Natzke (2), A. Zötzsche (1), S. Zimmerling

Bornaer HV II : SV Regis-Breitingen 31:30 (16:12)

 

Fortuna verhilft zum Derby-Sieg

 

Zum ersten gemeinsamen Heimspieltag in der Glück-Auf-Sporthalle erwartete zum Auftakt die 2. Männermannschaft des BHV die Nachbarstädter aus Regis-Breitingen. Seit eh und je ein prestigeträchtiges Derby, in dem traditionell um jeden Treffer gefightet wird. Bei den Gastgebern stand die Partie jedoch unter schlechten Vorzeichen. Abermals mit geschwächter Bank mussten erneut die „Notnagel“ mit Andy Moosrainer und Vereinsvorsitzenden Jörg Semper ausgepackt werden. Nichtsdestoweniger gab man sich kampfeslustig und guter Stimmung.

Dementsprechend begann der Auftakt auch nach Maß. Hoch konzentriert bestritten die Bornaer Jungs den Beginn der Partie. Gekonnte, wenn auch nur individuelle, Aktionen im Angriff und eine wieder erstarkte Abwehr bildeten den Grundstein der 5:1-Serie in den ersten zehn Minuten. Doch auch die Gegner aus der Pleißestadt waren heiß auf zwei Auswärtspunkte, sodass sich von diesem Rückstand nicht beirren ließen und binnen weniger Angriffe im offenen Schlagabtausch auf 6:5 aufschlossen. Die erforderliche Auszeit zur Mitte der ersten Hälfte brachte wieder mehr Ruhe und Konstanz in die Bornaer Aktionen. Mit einer Umstellung im Mittelblock und einem gut aufgelegten Rückraum konnte der zu Beginn schon einmal erreichte 4-Tore-Vorsprung wieder hergestellt werden. Dieser konnte sodann ohne Mühe bis zur Halbzeitpause gehalten werden.

Ein gutes Polster, welches auch nötig war, da im Rückraum umgestellt werden musste. Diese neue Herausforderung nahm die Bornaer Sieben ohne Probleme an, wodurch auch in Hälfte zwei die Regiser mit 4 Toren auf Abstand gehalten werden konnten. Leider währte dieser Abstand nur in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit. Da die Gäste die Köpfe nicht in den Sand steckten, sondern weiterkämpften und die Kräfte bei den Bornaern sichtlich schwanden, gelang es dem Nachbarn Stück für Stück aufzuschließen. In dieser Phase zeigte sich wieder einmal die Schwäche der Gastgeber – fehlende Nervenstärke in den entscheidenden Momenten. So wurden Angriffe überhastet und unplatziert ohne Torerfolg abgeschlossen und in der Rückwärtsbewegung kassierte man infolge von Undiszipliniertheiten auch noch die 2-Minuten-Suspendierung. Mithin standen die Gastgeber in den letzten 5-Minuten in steter und teilweise sogar doppelter Unterzahl mit dem Rücken zur Wand. Beim Stand von 31:30 und einer Spielzeit von noch 30 Sekunden hatten die Gastgeber die Chance, zum gerechten 31:31 aufzuschließen. Doch war es Fortuna, die die Punkte in der eigenen Halle festhielt, da der letzte Wurf der Gäste das Ziel zum Glück der Bornaer verfehlte.

 

R. Buchholz, Colditz, R. Römer (4), A. Jugel (3) S. Hollstein (5), R. Natzke (3/1), T, Kilincer (6), R. Müller (7), M. Raubold, A. Moosrainer (1), J. Semper (2) A. Zötzsche

Bornaer HV II : Germania Zwenkau 20:28 (7:13)

 

Totalausfall im Derby gegen Zwenkau

 

Nach kurzer Herbstpause empfingen die Bornaer Handballer die Gäste aus dem naheliegenden Zwenkau. Mit einer mehr als schmalen Auswechselbank sollten die nächsten Punkte erzielt werden. Durch Krankheit, dienstliche und private Belange mussten die Gastgeber wieder einmal auf die Hilfe nicht aktiver Handballer zurückgreifen. Gleichwohl aber konnte auch der Regiser Neuzugang Martin Raubold das erste Mal im Trikot der Bornaer auflaufen. Das bedeutete aber auch eine erneute Umstellung im Rückraum. Ohne etatmäßigen Aufbauspieler und mit spürbarem Trainingsrückstand standen die Vorzeichen bereits zu Beginn des Spiels schlecht, was dem ehrgeizigen Ziel zunächst nicht im Weg stehen sollte.

Erwartungsgemäß startete die Partie mit hoher körperlicher (und auch verbaler) Intensität der Gäste. Zudem nahmen sie beide Bornaer Außenspieler früh an, was dazu führte, dass kein schnelles Spiel aufgebaut wurde. In der Folge konnte in den ersten 10 Minuten lediglich ein Tor auf der Habenseite der Gastgeber verbucht werden. Dagegen konnten die Gäste schier ungestört ihre Treffer erzielen. Mit einfachsten Finten wurde die Bornaer Abwehr Angriff für Angriff ausgehebelt. Ganz offensichtlich zeigte sich der bestehende Trainingsrückstand einiger Spieler. Aber auch der Umstand, dass sich abermals im Mittelblock eine neue Abwehrriege finden musste war ein Grund für diese unterirdische Leistung. Zwar fingen sich die Bornaer Jungs in den letzten Minuten der ersten Hälfte, ein Aufschließen war jedoch nicht möglich. Erschreckend für den Zuschauer: Die Körpersprache der gesamten Mannschaft war derartig motivationslos, dass man den Eindruck bekam, die Wasserflaschen an der Bank wurden im Vorfeld mit Schlaftabletten präpariert.

Die Kabinenansprache stand somit voll und ganz unter dem Zeichen des Wiederaufbauens und erneuten Motivierens. Doch leider ohne Erfolg. Auch in Hälfte zwei vermisste man ein schnelles Spiel im Angriff und geschlossenes Arbeiten in der Defensive. So konnten die Zwenkauer seelenruhig und fast ohne Schweißperlen ihren Vorsprung ausbauen. Ein Aufbäumen der Gastgeber war zu keiner Zeit zu erwarten. Völlig verdient, wenngleich spielerisch überhaupt nicht überzeugend, endete das Spiel 20:28 für die Gäste aus Zwenkau.


R. Buchholz, R. Römer 1, S. Hollstein (3/2, R. Natzke (4), T, Kilincer (4), R. Müller 4, M. Raubold 1, J. Greiling 3, A. Moosrainer, A. Zötzsche

USC Leipzig : Bornaer HV II 22:22 (7:11)

 

Verschenkter Auswärtspunkt

 

Abermals hieß es am vergangenen Wochenende Auswärtsspiel in der Willy-Bredel-Str. Leipzig. Dass dieser Spielort den Wyhrastädtern ganz und gar nicht liegt, hat sich schon allzu oft gezeigt. Dennoch wollte man sich nicht geschlagen geben und die ersten Auswärtspunkte dieser Spielserie einfahren. Trotz einiger Engpässe im Rückraum gingen die Bornaer für ein Auswärtsspiel ungewohnt stark motiviert in die Partie.

 

So erwischten sie auch einen Start nach Maß. Souverän ließen sie von Beginn an ihre Ambitionen deutlich erkennen. Mit einfachen Toren und einer wieder stabileren Abwehr gelang zu Beginn bereits eine 1:4 Führung. Was des einen Leid, ist des anderen Freud. So profitierten die Gäste zudem vom Wurfpech der Leipziger. Nahezu jeder Wurf verfehlte das Tor der Bornaer. Sichtlich schwer taten sich die Gastgeber, um in das Spiel zu finden. Das gab der Bornaer Zweitvertretung die nötige Ruhe für den eigenen Spielaufbau. Ungewohnt ausdauernd und zielsicher wurden die Angriffe nach vorn getragen, sodass keine überhasteten Abschlüsse die Führung gefährdeten. Auch in der Verteidigung sah man ein kluges Agieren des Mittelblocks. Einerseits wurde rechtzeitig herausgetreten, um den gegnerischen Angriff zu stören, andererseits wurde das Stellungsspiel derart clever gestaltet, dass der Torerfolg weiterhin für die Gäste ausblieb. Folgerichtig hieß es somit 4 Tore vor zum Ende der ersten 30 Minuten.

 

Sichtlich zufrieden konnten die Bornaer Jungs zur Halbzeitansprache in der Kabine verschwinden. Grund zum Nachjustieren gab es kaum. Eine deutliche Mahnung sollte es dennoch geben. Trotz dieser sehr guten ersten Halbzeit, sollte der Gegner keinesfalls unterschätzt werden, um ihn vielleicht noch einmal ins Spiel finden zu lassen.

 

Doch genau das taten die Jungs zu Beginn der zweiten 30 Minuten. Ob sie ihren Spielwitz in der Kabine haben liegen lassen, oder ob in der Gastgeberkabine der Wecker endlich klingelte, wird wohl ungewiss bleiben. Wohl aber sahen die Zuschauer ein Spiegelbild der ersten Hälfte. Das was die Leipziger zu Beginn versäumten, machten sie nun  Stück für Stück wieder gut. Die Bornaer Defensive war dagegen stiller Beobachter, denn aktiver Gegner. Ungestört konnten die Unisportler zwischen 6 und 9 Meter ihre Bahnen ziehen, ohne durch die zuvor so starke Abwehr unterbrochen zu werden. Logisch, dass sich dann auch in einem kompakten Mittelblock die Lücken auftuen, die nun konsequenter genutzt wurden. Auch im Angriff suchten die Gäste vergebens nach Mitteln, das Tor zu treffen. Zu hastig und unvorbereitet wurden Angriffe erfolglos abgeschlossen, sodass die Egalisierung des Ergebnisses nur noch eine Frage der Zeit war. Ein offener Schlagabtausch prägte so die Schlussphase. 20 Sekunden vor Schluss hatten es die Gäste aus Borna dann aber doch in der Hand, zwei Punkte einzufahren. Doch leider verhallten die kurz zuvor in der Auszeit gesprochenen Worte eher als sie überhaupt wahrgenommen wurden. Statt einen ganz ruhigen Angriff in den letzten Augenblicken nach vorn zu tragen und die Zeit für sich spielen zu lassen, wollten die Bornaer Jungs mit der Brechstange das 21:23 erzielen. Ein Offensivfoul und ein passgenauer letzter Torwurf der Leipziger später war das Spiel beendet und die Punkte wurden geteilt.

 

Ärgerlich! Wieder einmal zeigte sich, dass eine erfahrene Mannschaft mehr Cleverness besitzt als ein vermeintlich fittes und junges Team. Hieraus müssen nun die Lehren gezogen werden, um das nächste knappe Spiel dann auch für sich entscheiden zu können.

 

R. Buchholz,C. Colditz,  R. Römer, S. Hollstein (3/1), M. Stern (3), R. Natzke (4/1), N. Hoffmann, A. Jugel (4), M. Riedel (1), B. Haimerl (2), J. Greiling (5) A. Zötzsche

Bornaer HV II : Turbine Leipzig III 22:25 (10:13)

 

Falsche Prioritäten gesetzt

 

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfing die zweite Bornaer Männergarde  die dritte Vertretung von Turbine Leipzig. Das Debakel der Vorwoche sollte wettgemacht werden, so zumindest die Verlautbarung des gastgebenden Teams. Trotz Urlaub und Verletzung konnten die Bornaer mit einer gut besetzten Bank antreten.

 

Über weite Strecken der ersten Hälfte gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich wesentlich absetzen. Bis zum Stand von 7:8 für die Gäste sahen die Zuschauer einen offenen, wenn auch trägen, Schlagabtausch. Leider wurden in dieser noch frühen Phase die Trainervorgaben nicht umgesetzt. Statt ein schnelles Tempospiel aufzubauen, um so die wuchtige Abwehr nicht zu sehr in das Spiel kommen zu lassen, glich der Angriff abermals einem Kaffeeklatsch. Folgerichtig konnte die physisch überlegene Abwehr nicht bzw. nur schwer bezwungen werden. Leider verloren die Bornaer Jungs im weiteren Spielverlauf so richtig den Faden. Fehlabspiele, eine unterirdische Trefferquote der Außenspieler sowie eine glücklose Torabwehr führten dazu, dass sich die Gäste mit einem beruhigenden Torepolster in die Halbzeitpause verabschieden konnten.

 

Auch für die Bornaer kam die Pause zur rechten Zeit, um sich für die zweiten 30 Minuten neu aufzustellen. Nach wie vor lautete die Forderung nach einem schnellen Spiel mit einfachen Toren. Nur so konnte es noch möglich sein, den Rückstand zu egalisieren. Doch die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Noch immer suchte man den zuvor verlorenen roten Faden. Dieser wurde erst nach weiteren fünf Minuten Spielzeit gefunden. Nun gelang es, wie gefordert, den Rückstand von 12:16 auf 17:18 zu reduzieren. Die perfekte Gelegenheit tat sich also auf, denn der Gegner schien nicht nur konditionell an seine Grenzen zu stoßen. Leider aber bog man an der Gabelung zum Erfolg in die falsche Richtung ab. Statt den eingeschlagenen Weg mit einer kompakt rückenden Abwehr und Tempogegenstößen weiterzugehen, entschieden sich die Bornaer Jungs, ihre Kraft in die Beurteilung der Schiedsrichterentscheidungen zu stecken. Auch wenn diese sicherlich das eine oder andere Fragezeichen hinterlassen haben, hätte man die Kraft und Kondition wohl besser auf die eigene Leistung lenken sollen. Stattdessen aber, wand man sich im Strudel des Lamentierens und Forderns. Ein dankbares Geschenk, was die Gegner anzunehmen wussten. Trotz gezeigter Schwächen war es nunmehr ein Leichtes, die Führung bis zum Schlusspfiff zu verwalten.

 

Fazit: Der vielleicht einfachste Merksatz aus der Schulzeit: „Wo ein Körper ist, kann kein anderer sein.“, lässt sich gewissermaßen auch auf ein Handballspiel übertragen. „Wo die Kraft zum Meckern und Motzen gegen Schiedsrichter aufgewendet wird, kann keine Kraft zum Treffen und Verteidigen vorhanden sein.“

 

C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer (1), S. Hollstein (3/1), M. Stern (3), S. Zimmerling, R. Natzke (2), N. Hoffmann (1), A. Jugel (7/3), T, Kilincer (2), B. Haimerl (3), M. Riedel, A. Zötzsche

Turbine II : Bornaer HV II 30:19 (16:8)

 

Leistung der Vorwoche nicht bestätigt

 

Nach dem furiosen Saisonauftakt in der Vorwoche ging es zum ersten Auswärtsspiel nach Leipzig gegen Turbines Zweitvertretung. Dass die Leistung des letzten Spiels bestätigt werden sollte, war wohl jedem klar. Doch die Begleitumstände erwiesen sich als zusätzlicher Ballst, wie sich später herausstellen sollte. So waren schon zum Vormittag zwei Spieler angereist, um die beiden Vorspiele zu pfeifen. Die Zwei bekamen schon früh einen Vorgeschmack, was es heißt, unter tropischen Bedingungen Sport zu treiben. Als ob das nicht genug war, zeigte sich wieder einmal, welch schlechte Kombination Harzverbot, Sommertemperaturen und ein kanonenartiger Ball sind. Auch wenn das nicht als Entschuldigung gelten darf, sind es jedoch Gründe, die das folgende Spielgeschehen maßgeblich beeinflussten.

 

Einen förmlichen Fehlstart erwischten die Bornaer Jungs, als sie binnen weniger Minuten einem 6:0 Rückstand hinterherrannten. Durch den Ball verunsichert, verfehlten die ersten Angriffe das gegnerische Tor mehr als deutlich. Aber auch in der Abwehr war eine große Verunsicherung zu erkennen. Einfache und vorhersehbare Zusammenspiele über die linke Rückraumachse mit der Kreismitte waren probate Mittel der Gastgeber, die auch mit dem widrigen Spielgerät zu kämpfen hatten. Sie verstanden es jedoch, mit der Situation umzugehen und die Torabschlüsse vom 6-Meter-Kreis zu suchen und eben nicht aus dem Rückraum. Den Gegner mit den eigenen Waffen schlagen, forderte auch die Trainerbank. Doch saft- und kraftlos vorgetragene Angriffe schafften es nicht, die körperlich und spielerisch robuste Abwehr für Lücken am Kreis auseinanderzuziehen. So hieß es folgerichtig 16:8 zur Halbzeitpause.

 

Statt mit dem Ball zu hadern, sollte man sich die Situation stellen und das möglichst Beste daraus machen – so lautete die Forderung in der Halbzeitansprache. Leider konnte dies auch nicht in Hälfte zwei umgesetzt werden, sodass sich das Bild der ersten 30 Minuten verstetigte. Eine Trefferquote jenseits von Gut und Böse (nur 4 von 9 Strafwürfen konnte erfolgreich verwandelt werden), eine zumindest besser agierende Abwehr und nachlassende Kräfte ließen sodann den Vorsprung auf über zehn Tore ansteigen. Dass dann keine Gegenwehr mehr zu erwarten war, schien kaum einen noch zu wundern.

 

Nun gilt es, das Spiel ad acta zu legen und sich auf die gewohnte Heimstärke zu konzentrieren, um nächstes Wochenende gegen die 3. Mannschaft von Turbine Leipzig zu punkten.

 

R. Buchholz, S. Zimmerling, (1),  R. Römer (1), S. Hollstein (4), M. Stern, R. Müller (3), R. Natzke (2/1), N. Hoffmann, A. Jugel (5/2), T, Kilincer (1), B. Haimerl (2/1), A. Zötzsche

Bornaer HV II : HV Böhlen II 31:18 (12:7)

 

Deutlicher Auftaktsieg auf ungewohntem, aber dennoch heimischem Terrain

 

Nach fast 5 Monaten Spielpause hieß es wieder Hand ans Leder. Mit einem vermeintlichen Heimspiel sollte die Spielserie 2016/2017 eingeläutet werden. Doch die für den BHV ungewohnte Atmosphäre in der Glück-Auf-Halle erweckte anfangs sogar ein wenig den Eindruck eines Auswärtsspiels. Erschwerend kam hinzu, dass im Vorfeld der neuen Saison aufgrund von Arbeit, Verletzung und geänderten Trainingsbedingungen nahezu keine Vorbereitung stattfinden konnte. So standen schon vor Beginn mehr Fragezeichen im Raum als Antworten. Nichtsdestotrotz wollten sich die Männer der Herausforderung stellen und im prestigeträchtigen Derby gegen die zweite Garde der Böhlener Handballer punkten. Dass dies nicht mit angezogener Handbremse funktionieren würde, war jedem Spieler bewusst, da die Böhlener mit einer tadellosen Vorsaison jüngst den Aufstieg in die 1. Kreisliga schafften.

Nach so langer Spielpause stiegen beide Mannschaften folglich voller Tatendrang in die Partie ein, wobei die Gastgeber eindeutig den besseren Start erwischten. Prompt gingen sie mit zwei Treffern in Führung. Deutlich verunsichert dagegen agierten die Gäste aus Böhlen, die einige Angriffe Anlauf brauchten, um den ersten Treffer sicher zu verwandeln. Bereits zu dieser frühen Phase des Spieles hätte es den Bornaern gelingen können, ein erstes Ausrufezeichen zu setzen. Denn aus einer bisher nicht gekannten starken Abwehr heraus konnte der Grundstein für einen erfolgreichen Spielverlauf gelegt werden. Leider wurde dieser in der Vorwärtsbewegung nicht genutzt und zu viele einfache Bälle wurden vergeben. So verliefen die ersten 20 Mintunten recht ausgeglichen mit einem leichten Plus für die Bornaer Männer. Nach einer Auszeit dann aber wandelte sich das Bild weiter zu Gunsten der Gastgeber. Während die Böhlener nach wie vor glücklos agierten, trumpfte die Bornaer Sieben nun auch im Angriff auf. Dies lag vor allem daran, dass mittels einfachen Doppelpassspielen immer wieder der Abwehrmittelblock bezwungen wurde. Einfache, aber effektive Treffer ermöglichten so ein Davonziehen auf einen 5-Tore-Vorsprung. Überrascht von der eigenen Leistung ging es sodann in die Kabine zur Halbzeitansprache, in der nicht sonderlich viel Korrekturbedarf bestand. Lediglich ein Unterschätzen des Gegners wurde seitens des Trainers angemahnt.

Hochmotiviert und von der Siegeslust geführt, starteten die Bornaer Jungs in die zweite Hälfte. Auch hier waren sie es, die das Zepter an sich nahmen und das Spiel bestimmten. Sichtlich bemüht und sogar körperlich frischer fanden die Gäste jedoch kein probates Mittel, das gegnerische Tor zu treffen. Blieb der Ball einmal nicht in der weiterhin starken Abwehr der Bornaer stecken, so verfehlte er spätestens an der Torlinie sein Ziel. Fast 10 Minuten am Stück gelang dem Böhlener Team kein Treffer. So war es dann auch kein Zauberwerk mehr, den Vorsprung mittels Tempogegenstößen und einfachen Treffern weiter auszubauen, sodass es zum Schluss hochverdient 31:18 für die Zweitvertretung der BHV-Männer hieß.

Auf dieser Leistung lässt sich sicherlich weiter aufbauen. Nun heißt es aber erst einmal, das Gezeigte in den nächsten Spielen zu bestätigen.

Für Borna spielten:

C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer (1), S. Hollstein (1), M. Stern (4), R. Müller (6), R. Natzke (3), N. Hoffmann, A. Jugel (14/5), A. Moosrainer (1/1), T, Kilincer (1), B. Haimerl, A. Zötzsche

BHV 09 II : TuS Mockau (11:10) 27:24


3. Platz gesichert – BHV II schließt als bester Aufsteiger ab


Zum letzten Heimspieltag in der noch unsanierten Ost-Arena empfingen die Männer des BHV II den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Leipzig. Die Zielrichtung war klar. Nachdem der Heimspieltag zuvor durch die männliche C-Jugend mit dem Kreismeistertitel eingeläutet wurde, wollte die Zweitvertretung der Männermannschaft mit einem Sieg den 3. Platz in der 1.Kreisliga sichern. Mit voll besetzter Bank sollte das Unterfangen auch gelingen. Hatte man im Hinspiel dem TuS Mockau schon einmal zwei Punkte abgerungen, so sollte sich dies wiederholen. Doch die Gegner wollten Revanche und traten ebenso mit Bestbesetzung an.
Hoch motiviert begann die Partie auf beiden Seiten. So folgte in der ersten Halbzeit ein Katz-und-Maus-Spiel, in welchem die Gastgeber nur zwei Mal ihre Führung abgeben mussten. Waren es zu Beginn noch größere Abwehrpatzer, konnten diese jedoch mit einer bis dahin nicht gekannten Treffsicherheit ausgeglichen werden. Nahezu jeder Angriff wurde überlegt ausgespielt und fand sein Ziel im gegnerischen Tor. Doch die Pleißestädter wussten sich zu wehren und taten es den Gastgebern nahezu gleich. Hier war es die Bornaer Torhüterleistung, die das Zünglein an der Waage ausmachte, weshalb die erste Hälfte mit einem Tor plus für die Gastgeber ausfiel. Auch in der Kabinenansprache zur zweiten Halbzeit merkte man die Motivation der Bornaer Spieler. Keiner von Ihnen machte ernsthaft den Eindruck, die Punkte an die Gäste abgeben zu wollen. So ging es weiterhin höchst engagiert in die letzten 30 Minuten der Spielserie 2015/2016.

Wie so oft in eigener Halle spiegelte sich das Bild der ersten Halbzeit auch in den Folgeminuten der zweiten Hälfte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich maßgeblich absetzen. Bis zum Stand von 16:16 war noch alles offen. Doch dann zündeten die Gastgeber noch einmal Ihre letzten Reserven und bauten durch schöne Tempogegenstöße binnen weniger Augenblicke ihren Vorsprung auf drei Tore aus. Hiermit war die erste Vorentscheidung gefallen und erster Unmut machte sich bei den Gegnern breit. Ihnen gelang es nun nicht mehr aufzuschließen, sodass die Bornaer nunmehr gänzlich die Oberhand gewannen. Dieses Polster brachte letztlich auch die Gelegenheit, die zweite Reihe aufspielen zu lassen. Auch sie waren an diesem Tag nicht zu bezwingen, sodass sie die Führung klug bis zum Schlusspfiff verwalteten. So hieß es nach 60 Minuten völlig verdient 27:24 für die Gastgeber aus Borna. Damit krönten sie eine sehr erfolgreiche Saison, die als bester Aufsteiger auf dem dritten Platz hinter der SG LVB IV und dem VfB Eilenburg abgeschlossen werden konnte.
Der größte Schlüssel zum Erfolg war die geschlossene Teamleistung über weite Teile der Saison. Auch in personellen Notlagen hat die Mannschaft große Moral bewiesen. Aber auch die tolle Unterstützung der Fans und Vereinskameraden in eigener sowie auch in der ein oder andere fremden Halle haben einen maßgeblichen Anteil an dieser erfolgreichen Saison – herzlichen Dank dafür!
Mit einem lautstarken Mille, Mille, … verabschiedet sich die zweite Männermannschaft in die Sommerpause und hofft auf spannende Spiele ab Hebst in neuer (interimsweise) Wirkungsstätte – in der Glück-Auf-Arena Borna-Nord.

 

C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer , A. Jugel 7, A. Strobel 1, S. Hollstein 5/1, R. Müller 1, N. Hoffmann, R. Natzke 6, M. Stern 2, M. Riedel, P. Bucklisch, N. Eckardt 5,

 

BSG Chemie Leipzig : BHV (11:14) 25:28


Auswärtssieg schürt Hoffnung auf Platz drei

 

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison reisten die Männer des BHV nach Leipzig, um den Tabellennachbarn, die BSG Chemie zu bezwingen. Nach peinlichem Auftritt in der Vorwoche und mehreren Absagen, sogar noch am Spieltag selbst, standen die Vorzeichen denkbar ungünstig. Selbst der Trainer musste noch einmal das Trikot überwerfen, um Alternativen im Rückraum zu bieten.

Alles andere als den Vorzeichen entsprechend begann das Spiel jedoch ausgeglichen und die Gäste konnten mit den Leipzigern Schritt halten. Bis auf zwei Spieler wurde der gegnerische Angriff in der Defensive ordentlich vorm Tor ferngehalten. Leider gelang es nicht, den stämmigen Werfer der Gastgeber genug abzuschirmen. Hier waren es technische Fehler, Fehlwürfe und einige Paraden im Tor, die kein Davonziehen des Gegners ermöglichten. Dagegen spielte sich die improvisierte Angriffsformation des BHV immer besser ein. Der groß gewachsene Abwehrblock wurde durch Finten und stark herausgespielte Kreisanspiele immer wieder erfolgreich bezwungen. Ein erstes Absetzen gelang den Gästen so kurz vor der ersten Hälfte, sodass sie mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnten.

Eine Halbzeitansprache war nicht groß notwendig. Die Spieler spürten selbst, was möglich war und so betraten sie weiter hochmotiviert das Parkett zur zweiten Hälfte. Diese begann ähnlich, wie die erste endete. Leider wurde der Vorsprung nicht weiter ausgebaut, was an zu leichtsinnig vergebenen Chancen lag. Doch auch die Gastgeber haderten mit sich, sodass das erarbeitete Polster nicht abschmolz. Im Gegenteil, in den Folgeminuten konnte der Vorsprung sogar auf fünf Tore ausgebaut werden. Immer wieder waren es einfach, aber dennoch schön herausgespielte Tore über den Kreis, die den Gastgebern das Leben schwer machten. Zehn Minuten vor Schluss sollte die Vorentscheidung so gefallen sein, dachte man sich. Doch die BSG warf noch einmal alles in die Waagschale und durch zwei unnötige technische Fehler im Bornaer Angriff konnten die Leipziger bis auf ein Tor aufschließen. Dennoch zeigte sich bei den Gästen keine Nervosität. Cool wurden die Folgeangriffe nach vorn getragen, sodass es zum Ende völlig verdient 25:28 für die wyhrastädter Handballer hieß.

Im letzten Spiel der Saison treffen die Bornaer nächste Woche in eigener Halle auf den Tabellennachbarn aus Mockau. Mit einem Sieg könnte man dann die bisher schon erfolgreiche Saison auf dem dritten Platz abschließen.

 

Es spielten:

C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer, A. Jugel 5, S. Hollstein 4/2, N. Eckardt 11/2, R. Natzke 3, A. Zötzsche 2, N. Hoffmann, M. Riedel, M. Hain 3

 

Turbine Leipzig III : BHV (15:16) 27:27


Gerechtes Remis gegen Turbine


Zum zweiten der vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspiele reiste die Zweitvertretung des BHV 09 nach Leipzig, wo sie von der dritten Mannschaft Turbine Leipzigs empfangen werden sollte. Doch wurden Sie zunächst vom „überfreundlichen“ Hallenwart begrüßt, welcher offenbar Kraft seines Mitarbeiterausweises der Stadt Leipzig der Meinung war, schon vor Beginn für Unmut und Diskussionsstoff sorgen zu müssen. Das von ihm unverhältnismäßig strikt ausgelegte Haftmittelverbot führte dazu, dass die Bornaer sich mit nur einem (nicht verschmutzten) Ball aufwärmen mussten. Eine denkbar ungünstige Situation, wie der Handballkenner weiß. Als ob das nicht schon Strafe genug war, ließen sodann die angesetzten Schiedsrichter auf sich warten. So rettete der mitgereiste Bornaer Benjamin Wehner die Ansetzung, der die Partie aufgrund fehlender Unterstützung der Leipziger allein - aber dennoch ordentlich - leiten musste.
Allen anfänglichen Wirrungen zum Trotz konnte das Spiel somit verspätet beginnen. Den besseren Start erwischten die Leipziger, die sich in den ersten Minuten gleich mit 4:2 absetzten. Dass die Bornaer nicht mitziehen konnten, war durch die mangelnde Wurfausbeute auch nicht verwunderlich. Hier konnte man den Eindruck gewinnen, die Bornaer Jungs holten das zuvor verpasste Einwerfen nach. Denn nur wenige Angriffe später zappelten die Gästewürfe endlich auch im gegnerischen Netz. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich eine sehr zähe und vor allem langsame Partie auf Augenhöhe. Obwohl die Wyhrastädter auch ein schnelles Angriffsspiel im Repertoire haben, taten sie es den Gastgebern gleich und trugen die Offensivbemühungen mit stoischer Ruhe nach vorn. Klar, dass man sich so nicht wesentlich vom Gegner absetzen konnte. Folglich fiel der Halbzeitstand mit 15:16 nur knapp aus.

Wer in der zweiten Hälfte sodann ein schnelleres Spiel erwartete, wurde abermals enttäuscht. Trotz geforderter Steigerung der Spielgeschwindigkeit änderte sich nichts am Tempo. Somit spiegelte sich das Bild der ersten Hälfte auch in Durchgang zwei. Keines der beiden Teams konnte die Oberhand gewinnen und eine Vorentscheidung treffen. Obwohl die Bornaer Abwehrbemühungen zeitweilig sehr sehenswert waren, bekamen sie den gefährlichsten gegnerischen Werfer (10 Tore) nicht in den Griff. So musste zwangsläufig in der Gegenbewegung die Antwort folgen. Die einzig spannende Situation dieser Partie war zugleich auch die letzte. In der Schlussminute, eingeleitet durch eine Auszeit der Gastgeber, wollten die Leipziger das Spiel mit einem letzten Treffer für sich entscheiden. Da dies fehlschlug, hatten nun die Bornaer die Chance zum Siegestreffer. Doch auch dieser wollte nicht gelingen, sodass es zum Ende völlig gerecht 27:27 hieß.


C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer, A. Jugel 4, A. Strobel, S. Hollstein 2, R. Müller 5, N. Hoffmann, R. Natzke 3, M. Stern 2, M. Hain 2, N. Eckardt 9/5,

VfB Eilenburg : BHV II 25:21 (14:9)

 

Verpennter Start, robustes Spiel – keine Punkte

 

Nach fünfwöchiger Spielpause startete die Zweitvertretung des BHV in die letzte Phase der Spielzeit 2015/2016. Sie waren zu Gast beim VfB Eilenburg, welchen Sie in der Hinrunde in eigener Halle bezwingen konnten. Mit keinen Besetzungssorgen reisten die Jungs in die Beliansporthalle an, um weitere Auswärtspunkte einzufahren. Spürbar bei allen Spielen war eine bisher unbekannte Motivation in fremden Gefilden. Mag sein, dass es an der langen Spielpause oder der Auslobung einer Finanzspritze für die Mannschaftskasse lag. Beste Voraussetzungen also, das Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Trotz einer kämpferischen Körpersprache verpennten die Bornaer Jungs den Spielstart in den ersten Minuten vollends. Acht Angriffe der Gastgeber wurden mit einer schnörkellosen Effektivität in acht Treffer umgemünzt. Dagegen konnten die Bornaer lediglich 3 Torerfolge auf der Habenseite verbuchen. Die Gründe hierfür teils erklärbar, teils unverständlich. Technische Fehler, schlecht abgeschlossene Würfe und die erste Zwei-Minuten-Strafe nach bereits 4 Minuten (ohne vorherige Verwarnung durch das Torgauer Schiedsrichtergespann) führten zu dieser mangelnden Torausbeute. So war eine Auszeit bereits nach 9 Minuten Spielzeit unumgänglich. Die Spieler wurden von der Bank nochmals auf die unbedingt notwendige Abwehrarbeit eingeschworen, die bisher regelrecht ausblieb. Ebenso wurde abermals mehr Konzentration in der Angriffsbewegung gefordert. Nach dieser 60-sekündigen Kopfwäsche standen mit einem Mal ganz andere Bornaer Spieler auf dem Feld. Nunmehr wurde in der Abwehr aggressiv zugegriffen und auch im Angriffsspiel zeichneten sich deutliche Steigerungen ab. Dennoch schafften es die Wyhrastädter nicht, den Rückstand bis zur Halbzeit wesentlich zu verringern. Dies lag auch an einer recht körperbetonten Gegenwehr der Gastgeber. Bereits zum Halbzeitstand wunderten sich die mitgereisten Fans über ein recht einseitiges Strafenverhältnis bei gleichwertiger Abwehrhärte. So standen eine Verwarnung auf Eilenburger Seite und bereits drei Zweiminuten-Hinausstellungen auf der Bornaer Seite gegenüber.

In der Pausenbesprechung wurden die Jungs nochmal ermuntert, den bisherigen Kampf und die gezeigte Moral aufrecht zu halten. Jeder weiß, dass fünf Tore Vorsprung noch kein Kapitulieren rechtfertigen. Und genau das ließ die Mannschaft auch den Gegner wissen. In den ersten 15 Minuten des Durchganges zwei gelangen den Gästen acht Tore, während es die Eilenburger nur zu drei Treffer brachten – Ausgleich 17:17. Eine kräftezehrende Moral, die ihren Tribut zollte. Völlig zu Recht blieben in dieser Phase weitere Hinausstellungen für die zweite Garde des BHV nicht aus. Und dennoch gelangen auch in Unterzahl wichtige Treffer, die das Spiel offen hielten. Dass sich die Gastgeber die Butter nicht vom Brot nehmen lassen wollten, zeigten sie aber ebenfalls sehr eindrucksvoll. Auch sie geizten nicht mit kämpferischer Härte. Gleichwohl stellt sich hier aber für einen neutralen Beobachter die Frage, wie es sein kann, dass Bornaer Spieler mit blutiger Nase ausgewechselt werden und sich sogar nach Schlägen in den Magen in die Kabine verabschieden mussten, um sich zu übergeben. Und warum dafür keine disziplinarische Ahndung erfolgte, währenddessen die Bornaer für Fouls gleicher Art (zu Recht)weitere Hinausstellungen hinnehmen mussten. So waren es an dieser Stelle die Cleverness der Gastgeber und der verbale Kampf der Bornaer Spieler mit dem Schiedsrichterpaar, was ein abermaliges Absetzen der Eilenburger ermöglichte. Schade, dass sich die Jungs nunmehr eher mit den Entscheidungen der unparteiischen beschäftigten als mit dem Spiel. Denn so wurden Bälle mangels Konzentration unnötig vergeben, was ein Aufschließen in den letzten fünf Spielminuten nicht mehr zuließ. Dass hier mehr drin gewesen war, war zum Ende des Spieles dann sicher allen bewusst. Dennoch muss man der Mannschaft ein Lob für den gezeigt Kampf aussprechen, der bei Auswärtsspielen in der Regel selten zu sehen ist. Wenn man hier anknüpft, dann sind in den folgenden drei Auswärtspartien mit Sicherheit noch die einen oder anderen Punkte drin.

 

Es spielten:

 

C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer, A. Jugel 4, S. Hollstein 1, R. Müller 6, R. Natzke, M. Stern 2, M. Riedel, N. Eckardt 4/1, T. Kilincer 4.

BHV 09 II : TSV 1886 Markkleeberg 28:23 (14:14)


Starker Kampf beschert erneut Platz zwei


Zum vorletzten Heimspiel empfingen die Bornaer die Handballer aus Markkleeberg. Schon im Hinspiel, welches mit einem gerechten Remis endete, zeigte sich, dass Punkte gegen die Markkleeberger nur mit vollem Kampf eingefahren werden können. Nach dem chancenlosen Auftritt gegen den Klassenprimus in der Vorwoche wollten die Gastgeber ihr Punktkonto und ihren Vorsprung vor den anderen Kontrahenten weiter ausbauen. Trotz einiger Lücken auf der Auswechselbank zeigten die Gäste aber schon bei der Anreise, dass man mehr als nur halbe Kraft braucht, um sie zu schlagen.
Die Forderung von der Trainerbank war klar, mit Kampf, Geduld und geschlossener Abwehrleistung sollten die Gäste aus der Kleeblattstadt bezwungen werden. Wie so oft in der bisherigen Saison gestaltete sich die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als drei Toren Vorsprung absetzen. Einen leichten Vorteil sah man jedoch bei den Gästen. Diesen gelangen immer wieder einfache Anspiele an den Kreis, was zu schnellen Torerfolgen führte. Hingegen mussten sich die Bornaer Jungs ihre Tore regelrecht erarbeiten. Aber auch auf heimischer Seite zeichnete sich ab, dass der Versuch über die Kreismitte von größtem Erfolg geprägt sein wird, um am Ball zu bleiben. Bemerkenswert bereits zu dieser Zeit, der bedingungslose Kampfeswille unserer Männer. Selbst in doppelter Unterzahl und mit nur vier Feldspielern konnte in der Abwehr ein Ball gewonnen werden, der sogleich mittels Konter umgesetzt wurde. Folgerichtig stand es zur Halbzeit 14:14 und alles war noch offen.
Große Änderungen mussten in der Halbzeitpause nicht besprochen werden. Einzig und allein auf die besondere Stärke bei Heimspielen, in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit die Vorentscheidung zu suchen, wiesen die Trainer hin. So appellierten sie daran, noch eine Schippe drauf zu legen, um sich deutlich abzusetzen. Dies setzten die Jungs tadellos um. Immer wieder waren es die so einfachen, aber denkbar effektiven Anspiele an den Kreis mit einer ebenso hervorragenden Trefferquote, die es ermöglichte, sich binnen weniger Angriffe mit einer 20:16 Führung abzusetzen. Auch wenn hierauf eine kleine Schwächephase folgte und der Vorsprung auf zwei Tore schmolz, ließen sich die Bornaer nicht beirren. Geduldig und selbstsicher spielten sie weiter. So landeten auch recht einfache, aber wichtige Treffer im Tor der Gegner. Sicherlich auch mit etwas Glück in der einen oder anderen Situation, aber dennoch verdient, stand es nach 60 Minuten Spielzeit 28:25 für die Wyhrastädter. Sowohl die Feldspieler als auch beide Torhüter zeigten einmal mehr, was eine geschlossene Teamleistung bedeutet.
Im Ergebnis dieses Spieltages sicherten sich die Jungs der Männer II abermals Platz zwei in der Kreisliga. Damit die bisher erfolgreiche Saison auch so weitergeht, bedarf es in den nächsten Spielen den hier gezeigten Kampfeswillen und die heimische Geschlossenheit. Denn mit vier aufeinander folgenden Auswärtsspielen und lediglich einem Heimspiel stehen erst jetzt die schwierigsten Partien in dieser Spielzeit bevor.


C. Colditz, R. Buchholz, A. Jugel 1, N. Eckardt 10/2, R. Natzke, M. Stern 3, A. Strobel 2, S. Hollstein 4/2, R. Müller 7, R. Römer, P. Bucklisch, D. Saß 1, J. Semper

                               LVB IV : BHV II 34:23 (18:9)


                          Außenseiterrolle gerecht geworden


Zum Spitzenduell reiste die zweite Männermannschaft nach Leipzig. Gegen die ungeschlagene Vierte LVB-Vertretung waren die Bornaer trotz der Zweitplatzierung klarer Außenseiter (LVB IV 20:00, BHV II 13:09). Trotz dieser Konstellation wollte man alles in die Waagschale werfen, um die Leipziger zu ärgern und ihnen die ersten Verlustpunkte abzuverlangen. So war auch die Vorgabe der Trainerbank deutlich. Mit Spaß am Spiel die 60 Minuten bestreiten und keine Verunsicherung aufkommen lassen, auch wenn die Gastgeber die Oberhand behielten.
So starteten auch die ersten fünf Minuten. Doch recht schnell zeigten die Leipziger, wer Herr im Haus ist. Wieder einmal wurde deutlich, dass Handball ohne Haftmittel nur für geübte Handballer eine Freude ist – nicht aber für die Männer der zweiten Garde. Im Angriff wurden leichte Bälle durch Fang- und Abspielfehler verschenkt, was es selbst den so erfahrenen Gegnern ermöglichte, vier aufeinanderfolgende Konter in Torerfolge umzumünzen. Ebenso ließ die Wurfeffizienz abermals arg zu wünsch übrig. Auch Abwehrtechnisch lief an diesem Tag nicht viel bei den Bornaer Jungs zusammen. Eine unnötigerweise recht offene, aber erfolglose Deckung brachte leichtes Spiel für die Männer von LVB. Ohne Mühen konnten Lücken gelaufen und genutzt werden. Allen voran den Torhütern war es zu verdanken, dass das Endresultat mit 34:23 noch „recht erträglich“ für die gezeigte Leistung ausfiel.

Für die kommenden Spiele gilt es nun, die A….backen zusammen zu kneifen. Denn nahezu alle Auswärtshallen sehen ein Haftmittelverbot vor. So können diese Spiele nur mit der richtigen Einstellungen bestritten werden. Auch ein Ball ohne Kleber kann im Tor untergebracht werden, wenn man es nur will.


C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer, A. Jugel 6, A. Strobel 1/1, S. Hollstein 1, R. Müller 4, N. Hoffmann 1, R. Natzke 2, M. Stern 5, M. Riedel, N. Eckardt 3

BHV II : SV Regis-Breitingen 32:20 (16:10)


Derbysieg - Heimstärke erneut bewiesen


Zum ersten Heimspiel im neuen Jahr empfing die Zweitvertretung des BHV die Nachbarstädter aus Regis-Breitingen. Nach der in der Vorwoche noch unterirdischen Leistung und der knappen Niederlage im Hinspiel war dieses Mal doppelte Wiedergutmachung angesagt. Beide Mannschaften warteten derbymäßig mit einer vollen Auswechselbank auf, um die Zwei Punkte nach 60 Minuten ihr Eigen nennen zu können. 
Das Spiel begann recht ausgeglichen. Erfahrungsgemäß tasteten sich beide Teams vorsichtig ab, sodass sich ein ausgeglichenes Wechselspiel der Treffer ergab. Bis Mitte der ersten Halbzeit bot sich dieses Bild (5:5). Doch dann gelang es den Gastgebern binnen drei effektiv genutzter Angriffe, sich erstmals mit drei Toren Vorsprung abzusetzen (8:5), was den Grundstein für den weiteren Spielverlauf legen sollte. Schon in dieser Phase zeichnete sich eine deutliche Steigerung zur Vorwoche ab. Allen voran die Wurfeffektivität, die am Samstag um mehrere Prozentpunkte nach oben schnellte. Dank der gut besetzten Auswechselbank war es so auch möglich, mittels Angriff-Abwehr-Wechsel die Defensivreihe der Bornaer zu stärken und den heimischen Angreifern durchaus auch einmal eine Verschnaufpause zu gönnen. Folgerichtig konnten sich die Wyhrastädter bis zur Halbzeit einen Vorsprung von sechs Toren herausarbeiten, was schon einer ersten kleinen Vorentscheidung glich. 
Ohne Mühe konnte es in die zweite Hälfte gehen. Auch hier behielten die Gastgeber weiterhin die Oberhand. Schön herausgespielte Angriffe im Rückraum sowie starke Außenspieler machten es den Gästen schwer, noch einmal aufzuschließen. Da half auch die Reaktivierung des langjährigen "Abwehrchefs", H. Reichenbach, rein gar nichts. In der eigenen Abwehr dagegen gelang durch kompaktes Rücken das Verhindern von Gegentreffern. Selbst den torgefährlichen Punktgarant der Gäste, E. Wilhelm, hatten die Bornaer recht ordentlich im Griff. Bei dem Stand von 20:12 nach dem ersten Drittel der zweiten Halbzeit waren dann auch schon alle Messen gesungen. Was nun folgte, war ein Resignieren der Gäste, was es der Heimsieben ermöglichte, etwas für das eigene Torverhältnis zu tun. 
Im Fazit war es die überraschend mangelnde Gegenwehr der Regiser und eine sehr solide Trefferquote der Bornaer, die das Endergebnis von 32:20 recht deutlich, aber letztlich verdient rechtfertigen. 
Nach dem dritten Spielwochenende in Folge gastiert die zweite Männergarde nach wie vor auf einem hervorragenden Platz 2. Damit dies auch so bleibt, muss in der kommenden Woche ein weiterer Sieg her, was gegen die bisher ungeschlagenen Handballer von LVB wahrlich nicht einfach wird. Aber schon gegen Mockau hat die Mannschaft in der Hinserie Moral bewiesen und gezeigt, was mit einer couragierten Leistung und Spaß am Handball möglich ist.

Für Borna spielten:

R. Buchholz, C. Colditz,

A. Jugel 6, N. Eckardt 5/1, R. Natzke 4, M. Stern 5, A. Strobel 4, S. Hollstein 2, R. Römer, P. N. Hoffmann 1, R. Müller 4, D. Saß, M. Riedel 1/1

 

USC Leipzig : BHV II 25:17 (12:8)


Ohne Angriff zum Auswärtsspiel angereist


Nach den überstanden Feiertagen ging es zum ersten Spiel im neuen Jahr nach Leipzig zu den Unisportlern. Der Tabellenletzte empfing den Tabellenzweiten. Eigentlich eine klare Sache, sollte man meinen. Doch die Leipziger haben sich zuletzt offenbar verstärkt, sodass sie mit voll besetzter Bank antraten. Anders sah das bei den Bornaer Jungs aus. Durch Krankheit, Arbeit und privater Verpflichtungen dezimiert reisten die Wyhrastädter mit nur zwei Feldauswechslern an.
Schon beim Aufwärmen bemerkte man die typische Auswärtsstimmung. Sichtbar motivationslos wurde sich warm gespielt. So ging es dann auch in die Partie. Glücklicherweise taten es die Gastgeber den Bornaern gleich. Folgerichtig entwickelte sich eine Anfangsphase mit vielen technischen Fehlern sowie mit einer im besonderen Maße schlechten Trefferquote. Auf beiden Seiten verfestigte sich der Eindruck, dass statt Zielwasser noch einiges an Restalkohol der letzten Feierlichkeiten im Blut der Spieler steckte. Freie Würfe fanden nicht einmal annähernd das Tor. So zog sich das Spiel bis Mitte der ersten Hälfte hin und die Gäste rannten stets einem Ein-Tore-Rückstand hinterher. Im Laufe des Spieles ragte jedoch ein Spieler der Gastgeber hervor, der sich mit einer derart desaströsen Wurfquote nicht zufrieden gab. Binnen weniger Angriffe machte er Nägel mit Köpfen und baute schier im Alleingang den Vorsprung der Messestädter auf vier Tore aus, was gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.
Um dem Shooter Einhalt zu gebieten, wurde in der zweiten Hälfte die Abwehr auf eine Manndeckung umgestellt. Dies bewirkte zwar die erhoffte Entlastung auf dieser Position, doch gleichzeitig boten sich nunmehr größere Lücken im Defensivverbund, wodurch nun auch die übrigen Spieler der Unisportler ihre Wurfquote verbesserten. Gleichzeitig entwickelte sich auf der Gegenseite nur noch mehr Ratlosigkeit. Statt über läuferische Wege die Lücken in die Leipziger Abwehr zu reißen, fanden Einzelaktionen, teilweise sogar aus dem Stand heraus, ihr Ende in den Händen des Torwarts oder im Toraus. Eigentlich hätte in dieser Phase auch eine einfache Zuspiel-Übung aus dem Training ausgereicht und das Ergebnis wäre nahezu dasselbe gewesen. So war es kein Wunder, dass auch die letzte kleine Motivation der Bornaer schwand, was für die Gäste nunmehr die finale Einladung war, den Heimsieg perfekt zu machen. So hieß es zum Endstand folgerichtig 25 : 17 für Leipziger. Einziges Lob in dieser Partie gilt den Torhütern. Trotz lückenhafter Abwehr waren es insbesondere in der ersten Hälfte tolle Paraden, die die Bornaer im Spiel hielten.
Trotz dieser Niederlage konnten die Wyhrastädter ihren zweiten Platz behaupten. Damit das auch so bleibt, müssen im Derby kommenden Samstag gegen den SV Regis-Breitingen zwei weitere Heimpunkte her. Das allerdings gelingt nur mit einer voll besetzten Auswechselbank und einer deutlichen Steigerung gegenüber diesem Spiel.

 

Für Borna spielten:
C. Colditz, R. Buchholz, A. Jugel 6 , A. Strobel 1, S. Hollstein, N. Eckardt 4/1 N. Hoffmann 1, R. Natzke 3, M. Stern 2, M. Riedel

BHV 09 II : Turbine Leipzig III (8:9) 27:24


Mit Heimsieg selbst beschenkt – 2. Männermannschaft überwintert auf Platz 2 !


Mit einem Heimsieg wollten sich die Bornaer Männer in die Winterpause verabschieden. Die Vorzeichen hierzu standen denkbar gut. Durch den unerwarteten Sieg in der Vorwoche konnte neue Motivation nach dem zuvor vergeigten Spiel gegen die BSG Chemie getankt werden. Die gewonnene Lockerheit sollte auf das bevorstehende Spiel übertragen werden; Spaß statt Druck und Krampf – so die Vorgaben der Trainerbank.
Symptomatisch für jedes Heimspiel in der bisherigen Saison begann auch diese Partie sehr zäh. Wieder einmal prallten zwei starke Abwehrreihen aufeinander, die kein Absetzen ermöglichten. Hinzu kam bei den Gästen Wurfpech mit mehreren Pfostentreffern hintereinander. Leider gelang es den Gastgebern nicht, das Pech der Leipziger zu nutzen, um sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Viel zu zaghaft agierte der Bornaer Angriff – vor allem im Rückraum. Der geneigte Zuschauer konnte den Eindruck gewinnen, die Wyhrastädter spielen mit sechs Außenspielern – ohne Rückraum; denn letzterer war ungefähr so torgefährlich die die Spieler der Auswechselbank. Nur mit dem Unterschied, dass Spieler auf der Auswechselbank naturgemäß keine Torgefahr ausüben können. Zur Halbzeit hieß es somit 8:9 für die Gäste aus Leipzig –alles war also noch offen.
Mit einer Umstellung im Rückraum begann die zweite Hälfte. Spürbar besser kamen die halb-linke und halb-rechte Position ins Spiel. Die ihnen obliegenden Aufgaben wurden nunmehr besser umgesetzt. So konnten die Zuschauer endlich auch (zum Teil kuriose) Treffer aus dem Rückraum bejubeln. Da aber auch die Leipziger nicht klein bei geben wollten, waren sie es, die nach wie vor den Spielstand bestimmten. Doch die Gastgeber wollten den Sieg in eigener Halle unbedingt nach 60 Minuten besiegelt wissen, weswegen sie nun noch eine Schippe drauf legten. Beherzt und mit Kampfeswillen ging es in die Zweikämpfe. Sowohl Abwehr als auch Angriff steigerten sich von Minute zu Minute. Durch zwei aufeinanderfolgende Undiszipliniertheiten der Gäste fand sich die Heimsieben in einer Überzahlsituation wieder, welche in den letzten Partien noch Garant für Gegentreffer war. Doch dieses Mal wurde die Überzahl clever ausgenutzt, was erstmals eine Zwei-Tore-Führung für die Bornaer bedeutete. Von nun an lief es richtig rund. Schöne Kombinationen wechselten mit starken Einzelaktionen und Tempogegenstößen. Schier jeder Wurf fand das gegnerische Tor. Konsequenterweise brach nun die Gegenwehr der Messestädter ab, was fünf Minuten vor Ende die Vorentscheidung bedeutete. Im Ergebnis gewannen die Bornaer 27:24. Dies beschert der 2. Männermannschaft des BHV einen beachtlichen zweiten Platz in der ersten Kreisliga, welchen sie auch über den Jahreswechsel behalten wird.
Damit diese Platzierung keine Momentaufnahme bleibt, heißt es aber der Rückserie „Kleckern statt klotzen“. Angesichts vier aufeinanderfolgender Auswärtsspiele in der zweiten Saisonhälfte sicher kein leichtes Unterfangen. Aber bereits jetzt hat die Mannschaft gezeigt, dass sie immer für die ein oder andere Überraschung gut ist.
Mit einem Aufstieg in die erste Kreisliga 2014/2015 und einer hervorragenden Hinserie 2015/2016 können die Jungs vollster Zufriedenheit auf das Jahr 2015 zurückblicken und Kraft für das nächste Jahr tanken.

 

Für Borna spielten:

C. Colditz, R. Buchholz, R. Römer 1, A. Jugel 7/1, A. Strobel 1, S. Hollstein 6/6, R. Müller 9, N. Hoffmann, R. Natzke, M. Stern 3, M. Riedel, P. Bucklisch

 

BHV 09 II : Turbine Leipzig II  29 :21 (16:12)

 

Heimstärke abermals bewiesen

 

Nach einwöchiger Spielpause traf die zweite Männermannschaft des BHV auf die bisher sieglosen Handballer von Turbine Leipzig II. Wieder gut besetzt wollten die Bornaer die nächsten Punkte in eigener Halle einfahren. Dieses Vorhaben wurde umso mehr bekräftigt als man die Mannschaftstärke der Gäste sah, welche mit lediglich sieben Spielern anreisten. Die Devise war klar: Durch die personelle Überzahl sollten schnelle Angriffe und Konter gespielt werden, um den Gegner regelrecht müde zu machen. Auf keinen Fall wollte man sich dem zu erwartenden langsamen Tempo anpassen. Doch genau das geschah in den ersten Spielminuten. Bis zum Stand von 5:6 konnten die Leipziger Gäste sogar die Oberhand behalten. Mit stoischer Ruhe spielten sie jeden Angriff geduldig aus. Statt diese Ruhe zu nutzen und über die schnelle Mitte zu kontern, taten es die Gastgeber den Leipzigern gleich. Langsam und behäbig wurde ein Angriff nach dem anderen nach vorn getragen. Dass die Bornaer dieses Tempo selbst nicht gewohnt waren, zeigte sich in vielen Fehlabspielen und technischen Fehlern, sodass die Führung der Gäste auch nicht verwunderlich war. Erst durch die Umstellung auf der Rechtsaußen und den Appell an den Torhüter, das Spiel nach vorn zu forcieren und die Vordermänner in ein schnelles Spiel zu zwingen, brachten zumindest zeitweise den gewünschten Erfolg. Nun gingen die Gastgeber in Führung, welche Sie bis zur Halbzeit auch nicht mehr aus den Händen gaben. Trotz eines Vier-Tore-Vorsprunges mussten in der Halbzeit deutliche Worte gefunden werden, um den gewohnten Biss der Mannschaft zu wecken. Es war wohl kein deutlicher Weckruf zum Sonntagnachmittag (mit Kaffee und Kuchen). Denn so, wie die erste Hälfte beendet wurde, begann auch die zweite Halbzeit.  Doch aller Ruhe zum Trotze zeigten sich bei den Gästen deutliche konditionelle Schwächen, was den Bornaern glücklicherweise ausreichte, um ihren Vorsprung weiter auszubauen. Mühe- und fast schon emotionslos agierten die Männer aus der Wyhrastadt mit der Gewissheit im Rücken, den Heimsieg einzufahren. So war es schon sehr kurios als selbst die konditionell stark geschwächten Leipziger zwei Konter erfolgreich verwandelten. Doch nützten diese dem Spielverlauf relativ wenig, sodass die Gäste zehn Minuten vor Spielende vollends resignierten. Hier hätten die Bornaer nochmal voll aufdrehen können, um Kosmetik des Torverhältnisses zu betreiben. Doch an diesem Sonntagnachmittag wollte das Pferd der zweiten Männermannschaft eben nur so hoch springen, wie es musste. Unterm Strich bleiben - und nur das zählt - zwei gewonnene Punkte sowie ein solider Mittelfeldplatz. Für das kommende Spiel aber dürfte diese Leistung wohl nicht ausreichen für einen weiteren Heimsieg. Bleibt zu hoffen, dass die eingesparten Kräfte dann entsprechend abgerufen werden.

 

Für Borna spielten:

R. Buchholz, C. Colditz, M. Röger, A. Jugel7, R. Natzke 2/1, M. Stern 3, A. Strobel 1, S. Hollstein 3/3, R. Römer 2, P. Bucklisch, N. Hoffmann, S. Zimmerling 4, R. Müller 7

BHV 09 II : VfB Eilenburg (11:12) 30:25


Gewohnte Heimstärke spät, aber nicht zu spät zurückgekehrt

 

Im dritten Heimspiel der Saison empfing die zweite Männergarde des BHV die Handballer aus Eilenburg. Mit voll besetzter Bank und abermaliger Unterstützung der doppelspielberechtigten Jugend aus der ersten Mannschaft sollten die nächsten Punkte im Rennen um einen sicheren Mittelfeldplatz eingefahren werden.

Die bisher wenig erfolgreichen Gäste reisten ebenfalls mit voll besetzter Bank an und zeigten schon beim Aufwärmen körperliche Präsenz. Zwei kompakte Abwehrreihen trafen aufeinander, sodass sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen beider Teams aufzeigte. Waren es für die Wyhrastädter unkonzentrierte und vor allem zu früh abgeschlossene Angriffe, die ein Davonziehen verhinderten, so gab es auf der Gegenseite zu viele technische Fehler, die den Spielstand stets egalisierten. Auch das von der Bank geforderte Aufbauspiel über Kreuzungen im Rückraum und das Einbringen der Außenspieler wollte noch nicht gelingen. Vermutlich hatten die Gastgeber einen Gegner mit weniger Gegenwehr erwartet. Überrascht vom Kampfgeist der Gäste ließen die Borna den gewohnten Ehrgeiz in eigener Halle vermissen. So war es auch kein Wunder, dass die Eilenburger das Feld zur Halbzeit mit einer 11:12 Führung verließen.

In der deutlichen Kabinenansprache wurden die Bornaer Jungs nochmals ermuntert, mehr zu spielerischen, statt zu individuellen Mitteln zu greifen und das schnelle Umschaltspiel zu forcieren. Doch der Start der zweiten Hälfte wurde gründlich verpennt. Innerhalb weniger Angriffe zogen die Gäste mit vier Toren davon. Hängende Köpfe, Resignation und Unmut zeichneten sich in den Bornaer Gesichtern ab. Dies führte zu Fouls, die mit 2-Minuten-Strafen geahndet wurden. In doppelter Unterzahl wachten die Gastgeber nun endlich auf. Ein Hallo-Wach-Effekt zur richtigen Zeit, der die Bornaer wieder auf Kurs brachte und aufschließen ließ. Die zuvor geglaubte Sicherheit der Eilenburger war hinüber. Sichtlich verunsichert agierten sie nun gegen sich und gegen das Schiedsrichtergespann. Infolge dessen dezimierten sich die Gäste nun selbst, was den Bornaern natürlich in die Karten spielte. Besonnen und wie gefordert durch schnelles Umschalten übernahmen nun die Wyhrastädter die Oberhand. Zudem wurde Eilenburgs einziger Schütze durch eine Manndeckung aus dem Spiel genommen, was die Wende im Spiel bedeutete. Stück für Stück zogen die Gastgeber in gewohnter Manier davon, sodass es zum Schlusspfiff 30:25 für Borna hieß.

 

Für Borna spielten:

C. Colditz, R. Buchholz, M. Röger, R. Römer 1, A. Jugel 6, A. Strobel, S. Hollstein 2/1, N. Eckardt 15/8, R. Müller 1, N. Hoffmann, R. Natzke, M. Stern 1, B. Haimerl, M. Töpfer 5

 

Männer II - 1. Kreisliga
TSV Markkleeberg : BHV 09 II 27:27 (13:12)

 

Punktgewinn trotz Sonntags-Blues

 

Zu Gast beim TSV Markkleeberg hatten die Wyhrastädter einen kurze Anreise. Mit Unterstützung der mitgereisten Fans und Spielern der ersten Mannschaft sollte es ein Heimspiel in fremder Halle werden. Beste Voraussetzungen für einen Sieg, sollte man meinen, wäre nicht die Anwurfzeit  Sonntagnachmittag gewesen.

Auf beiden Seiten zeigte sich in den ersten 10 Minuten einezähe Partie. Zwar stand in dieser Phase eine zur Vorwoche deutlich verbesserte Abwehr auf dem Parkett, doch im Angriff sahen die Fans eine bis dato ungewohnte, nahezu unterirdische Chancenausbeute. Erst nach drei Angriffen konnte der erste Treffer auf der Habenseite verbucht werden. Da inzwischen die Gastgeber ihrer Aufgabe gerechter wurden, rannte man unweigerlich einem Rückstand hinterher, der sich durch einen unkonzentrierten und hektischen Spielaufbau Tor für Tor bis auf 9:5 vergrößerte. Erst mit einer Auszeit konnte die zweite Garde des BHV wachgerüttelt und wieder zum Treffen animiert werden. Von nun an lief es wesentlich besser. Mit sichtlich kampfbetonter Körpersprache griff man noch aggressiver in der Abwehr zu, was das Umschalten in den Tempogegenstoß erleichterte. Innerhalb weniger Minuten konnte so der Vorsprung fast egalisiert werden. Zwei aufeinander folgende Zeitstrafen verhinderten 10 Minuten vor Halbzeitpfiff leider ein Aufschließen. Dennoch agierten die  verbleibenden Spieler besonnen. In doppelter Unterzahl erzielte der dezimierte Angriff sogar zwei Treffer, wodurch der Vorsprung der Gastgeber mit drei Toren kurzgehalten wurde. Dies zahlte sich besonders in den letzten beiden Minuten aus. Wieder einmal waren es aus der Abwehr abgefangene Bälle, die durch Konter in eigene Treffer umgewandelt wurden. Mit nur einem Tor Rückstand (13:12) war so zum Halbzeitpfiff noch alles drin.

Mit einer Umstellung am Kreis sowie in der Abwehr ging es in die zweite Hälfte. Doch leider vergaß man in der Kabine die noch wenige Minuten zuvor an den Tag gelegte Spritzigkeit und Frische. So stellte sich wieder die schon anfänglich gezeigte schwache Trefferquote ein. Bezeichnend hierfür waren ein vergebener Wurf vom Kreis, zwei gehaltene Nachwürfe sowie drei vergebene 7-Meter. Dass dies an den Nerven zehrte, zeigt sich auch in der Abwehr. Wie ein löchriger Käse glich die Defensive der Bornaer Jungs. So konnten die Gastgeber ungestört auf 5 Tore davonziehen, was eine Vorentscheidung bedeutete. Wieder einmal prägten hängende Köpfe das Bild der Gäste. In einer weiteren Auszeit mussten die Jungs nochmal für die letzten Minuten motiviert werden. Sicher war es der Gedanke an die Vorwoche und der Wille, nicht wieder mit Pauken und Trompeten unterzugehen, der die letzten Kräfte aller mobilisierte. Auch spielten jetzt die Gastgeberin die Karten der Wyhrastädter. Vom Sieg überzeugt und vom Sonntag übermannt, wurden die Angriffe unkonzentriert zu Ende gespielt. Dies ermöglichte der wieder erstarkten Bornaer Abwehr schnelle Ballgewinne, sodass binnen weniger Augenblicke auf nur noch ein Tor Rückstand aufgeschlossen werden konnte. Eine Minute vor Schlusspfiff hieß es nun, alles zu geben. Ein abgefangener Ball, ein Gegenstoß über die zweite Welle und der Ausgleich zum 27:27 war perfekt. Daran änderten die letzten Sekunden auch nichts mehr, sodass zum Schlusspfiff ein gewonnener Punkt allen Grund zur Freude gab.

 

C. Colditz, S. Zimmerling N. Eckardt5, A. Jugel3, M. Stern1, S. Hollstein2, N. Hoffmann , R. Römer, M. Töpfer 5, B. Haimerl 6/4, R. Müller 5/1

BHV 09 II : SG LVB Leipzig IV 19:35 (9:15)


Heimserie reißt und ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten


Im zweiten Heimspiel der neuen Saison erwartete die zweite Garde der BHV-Männer mit der SG LVB Leipzig IV eine schwer zu knackende Nuss. Mit dezimierter Bank (nur zwei Feldauswechsler) wollte man dennoch alle Kraft in die Waagschale werfen, um einen weiteren Heimsieg einzufahren. Dass dies einer Aufgabe „David gegen Goliath“ glich, war schon vor Spielbeginn klar.
So sollten die ersten Minuten eigentlich optimistische stimmen, als die Gastgeber mit 3:1 in Führung gingen. Doch statt mit geschwellter Brust das weitere Spiel zu bestreiten, wurden die Angriffe mit hängenden Köpfen nach vorn getragen. So war es auch kein Wunder, dass die erfahrenen Gegner leichtes Spiel hatten, um den Rückstand schnell in die eigene Führung umzuwandeln. Nahezu jeder Angriff der Leipziger fand sein erfolgreiches Ende im Tornetz der Gastgeber. Ein motiviertes Gegenhalten der Abwehr war nicht zu erkennen. Doch genau das war die Forderung der Bank. Über eine kompakte Abwehr sollte die heimische Stärke im Tempogegenstoß ausgespielt werden, um den Gegner Paroli zu bieten. Auch im Angriff sollte so gar nichts funktionieren. Die offensive und kompakte Abwehr der Messestädter glich einer Festung. Über den Rückraum gelangen nur wenige Erfolge; hier war Unterstützung der Außenspieler gefragt. Diese aber ließen das geforderte Einlaufen vermissen und strahlten selbst nur wenig Torgefährlichkeit aus. In der Konsequenz zogen die Gäste bis zur Halbzeit mit sechs Toren Vorsprung davon (9:15).

Bereits zu diesem Zeitpunkt war eine erste Vorentscheidung gefallen. Dennoch war die Forderung in der Kabine klar: Eine kämpferische Leistung bis zum Schlusspfiff von allen Spielern! Sollte am Ende der 60. Minuten dann doch die erste Heimniederlage seit der letzten Saison feststehen, dann aber mit erhobenen Hauptes und der Gewissheit, alles gegeben zu haben.

Zu allem Unmut aber wurde die zweite Hälfte fortgeführt, wie die erste endete. Jeder Wurf ein Treffer zu Gunsten der Leipziger. Ein Aufbäumen der der Gastgeber war weiterhin nicht zu erkennen. Vielmehr gewann man den Eindruck, man sei bei einer Beerdigung und nicht bei einem Handballspiel. Dass solch eine Einstellung den Gegner zu einem Torfestival einlädt, mag dann auch keinen mehr wundern. So stand es zum Abpfiff 19:35 – eine Erlösung für die Bornaer Jungs.

Es ist zu hoffen, dass dieser „Schwarze Tag“ der einzige der Saison bleibt und die nächsten Spiele wieder mit gewohnter Kampfeslust ausgetragen werden. Diese steckt in jedem der Spieler - das haben alle schon mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Für Borna spielten:
C. Colditz, M. Röger, R. Buchholz, A. Jugel 4, N. Eckardt 6/1, M. Stern 5, A. Strobel 2, S. Hollstein 1, R. Römer 1, N. Hoffmann, A. Moosrainer

BHV 09 Männer II : USC Leipzig 25:21 (12:9)


Heimserie hält auch zum Saisonauftakt in der 1. Kreisliga

 

Zum Saisonstart in der für die Männer II neuen 1. Kreisliga galt es, die Handballer vom USC Leipzig in eigener Halle zu bezwingen. Die in der letzten Saison zu Hause ungeschlagene zweite Männermannschaft wollte diese Serie auch in der ersten Partie der Spielzeit 2015/2016 fortführen. Nach dem Abgang des Torwarts Thomas Dulc (1. Mannschaft) stand erstmals Neuzugang Maik Röger auf dem Protokoll. Zudem freuten sich die Männer über das Comeback vom Bornaer Urgestein Danny Mickenautsch und über Philipp Bucklisch, der aus den eigenen Nachwuchsreihen nun erstmals das Männertrikot überstreifen konnte. Unter diesen Vorzeichen und mit gut gefüllter Bank sollte das gesetzte Ziel in die Tat umgesetzt werden. 
Die für die Wyhrastädter unbekannten Jungs vom USC glänzten schon vor Spielbeginn mit körperlicher Robustheit und Erfahrung. Somit war klar, dass ein Sieg vor allem über ein schnelles Umschaltspiel und über einen wurfgefährlichen Rückraum gelingen konnte. Dies umzusetzen, fiel den Bornaer Männern anfangs sichtlich schwer. Ein Spielfluss, der die gegnerische Abwehrreihe aufbrechen sollte, wollte einfach nicht aufkommen. So konnten nur über individuelle Aktionen die Treffer der Gegenseite egalisiert werden. Erst Mitte der ersten Hälfte stabilisierte sich sowohl Angriff als auch die Defensive der Gastgeber. Dies lag vor allem daran, dass die Vorgaben zu Beginn des Spieles nun umgesetzt wurden. Durch ein gelungenes Stellungsspiel im Mittelblock unter Regie von Stephan Hollstein konnten Bälle des Gegners abgefangen werden, die im Tempogegenstoß in eigene Torerfolge umgemünzt wurden. In Führung gehen konnten die Männer des BHV allerdings erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit (10:9). Grund hierfür war schlichtweg Wurfpech von den beiden Außenpositionen. Schön herausgespielte Wurfchancen fanden ihr unglückliches Ende am Torpfosten. Vom Siegeswillen gefolgt, legten die Bornaer in den letzten Minuten einen Zwischenspurt über weitere Konter und sehr parierte Bälle auf das Parkett, sodass es zum Pausenpfiff 12:9 hieß und den Grundstein für den ersten Heimsieg bildete. 
Mit einer Umstellung auf der rechten Seite (Angriff-Abwehr-Wechsel) ging es in die zweite Hälfte. Wie auch schon in der Vorsaison waren die ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff die vorentscheidenden Minuten. Es war vor allem die geistige Frische in der Abwehr und die konditionelle Überlegenheit im Tempogegenstoß, die ein Davonziehen auf sechs Tore Vorsprung ermöglichten. Die Gäste waren nunmehr verunsichert. Der bis dato nur schwer bezwingbare Abwehrblock der Leipziger zeigte erste Schwachstellen, was der Bornaer Rückraum um Nico Eckardt auf der Halbrechten schnell erkannte. Ein traumhafter Treffer nach dem anderen landete im Toreck. Die Gäste sahen sich gezwungen, ihre Abwehr umzustellen. Scheinbar mit Erfolg, der Bornaer Angriff kam ins Stocken, sodass nun auch die Leipziger am Zug waren und einige Konter laufen konnten. Doch da hatten sie nicht die Rechnung mit dem heimischen Torwart Christian Colditz gemacht. Der schon zum Ende der ersten Hälfte warmgelaufene Bornaer Rückhalt lief nun zu Höchstformen auf und entschärfte die zuvor im Angriff vergebenen Bälle. Von den Erfolgen geputscht, konnten auch die Bornaer Vordermänner nochmals motiviert werden, sodass sie sich auf die offensivere Abwehr besser einstellten. So war es kein Wunder, dass es 10 Minuten vor Schlusspfiff 21:15 stand und somit das Spiel entschieden war. Klug und ohne Nöte wurden auch die letzten Minuten heruntergespielt, damit der Sieg ungefährdet in heimischer Halle eingefahren werden konnte. Da spielte auch die kleine Ergebniskosmetik der Gäste zum 25:21 keine Rolle mehr.
Fazit des Spiels: Ein großes Lob an den Teamgeist aller Spieler. Sowohl der Stamm als auch die Neuzugänge lieferten eine starke kämpferische Leistung ab, die ein gutes Fundament für die nächsten – nicht einfacher werdenden – Spiele bildet.

 

Für Borna spielten: Cristian Colditz (ehem. Schumann) , M. Röger (neu von Regis) , Alex Jugel 6, Nico Eckardt 11/2, ReneNatzke 2, Michael Stern 3, Andre Strobel 2, Stephan Hollstein, Rene Römer, Philipp Bucklisch (Jugend neu), Nils Hoffmann, Danny Mickenautsch 1

 

BHV 09 II : HC Leipziger City,  23:21 (11:10)

 

Ohne Niederlage in eigener Halle – Heimserie hält auch im letzten Heimspiel

 

Sieben Siege und ein Unentschieden. So lautet die Heimbilanz der zweiten Männermannschaft in der Spielzeit 2014/2015. Damit erreichen die Männer den 4. Platz in der zweiten Kreisliga im Spielkreis Leipzig. Bevor dieses Ziel in die Tat umgesetzt werden konnte, musste die zweite Garde am vergangenen Samstag unbedingt punkten. Da im Hinspiel eine der schlechtesten Saisonleistung abgerufen  wurde, war die Motivation natürlich umso größer. Dank Unterstützung der drei Youngsters Max Töpfer, Lukas Winkler und Bryan Haimerl von der ersten Mannschaft sowie Vereinschef Jörg Semper konnte das bis dahin stark dezimierte Team mit gut gefüllter Bank den Gegner empfangen. Da aber auch die Messestädter ihre Chancen auf den 4. Platz wahren wollten, reisten Sie mit einer ebenso gut besetzten Auswechselbank an – somit war zumindest schon einmal auf dem Protokoll Gleichgewicht hergestellt.

Auch spielerisch zeigte sich in der ersten Hälfte eine mehr als ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften wechselten sich stetig mit der Führung ab. Konnten die Gastgeber mit einem Tor in Führung gehen, so wurde diese durch den Gegner umgehend egalisiert und im Folgeangriff sogar umgekehrt. Das von der Bank geforderte schnelle Umschaltspiel mit Abschlüssen im Tempogegenstoß wollte schlichtweg nicht gelingen. Dies lag im Besonderen daran, dass in der Abwehr keine Bälle abgefangen werden konnten. Selbst gut parierte Bälle fandennur selten den Weg zu den Bornaer Jungs. Infolge dessen musste das Angriffsspiel vor der gegnerischen Abwehr aufgezogen werden, was den Wyhrastädtern so garnicht schmeckte. Immer wieder konnte die Leipziger Abwehr durch Spitzen in den Angriff den Spielaufbau stören. So waren es oftmals Einzelaktionen, die zum Torerfolg führten. Folgerichtig hieß es somit zur Halbzeitpause 11:10.

In der Kabinenansprache äußerten die Trainer ihren Unmut insbesondere darüber, dass die Spieleinstellung einem „Kaffeekränzchen“ glich. Auch wenn man die Männer des HC Leipziger City stets freundschaftlich empfing, war dies noch lange kein Grund, diese Freundschaft auf dem Parkett auszuleben. Schließlich zeigten die Leipziger auch ihre Zähne und kämpften hart um jedes Tor.

Mit neuen Kräften ging es in die zweite Halbzeit. Mit mehr Biss und einigen Umstellungen im Angriff (zwei Kreisläufer) konnte man die Gegner nun zumindest mit ein, zwei Toren Vorsprung vom Leibe halten. Dennoch gelang es wieder nicht, in das schnelle Umkehrspiel zu finden. Der Weg musste somit weiterhin über zahlreiche Einzelaktionen führen. Wenngleich dieser Weg der anstrengendere war, so war er zumindest nicht mindererfolgreich, weshalb die Bornaer Jungs letztlich verdient mit zwei Toren Vorsprung den letzten Heimsieg der Saison einfahren konnten.

Besonders bemerkenswert an diesem Wochenende: Eine absolut ausgeglichene Torschützenliste und ein gut aufgelegter Torhüter bildeten den Grundstein für diesen Heimsieg. 9 Torschützen fanden sich auf dem Protokoll wieder. Im Vergleich dazu reihten sich nur 5 gegnerische Spieler in die Torschützenliste ein.

 

Für Borna Spielten: T. Dulc, N. Eckardt (3/1), R. Natzke (3/1), M. Sternt (3), S. Blukott (1), S. Hollstein (2/1), B. Haimerl (3), L. Winkler (3), M. Töpfer (2), N. Hoffmann, J. Semper.

BHV 09 II : LSV Südwest II 24:22 (15:10) 


Heimserie hält mit mehr Glück als Verstand

 

Zum vorletzten Heimspiel empfingen die Jungs der zweiten Männermannschaft des BHV 09 die ebenfalls zweite Garde des LSV Südwest. Auch dieser Gegner sollte mit einer Niederlage wieder in die Messestadt geschickt werden – schließlich wollte man die bestehende Serie ohne Niederlage in eigener Halle fortführen.

Angesichts der guten Leistung in der Vorwoche sollte mit nahezu gleicher Besetzung nur ein Ergebnis akzeptiert werden – ein Heimsieg. Kurzfristig konnte zudem Bryan Haimerl von der ersten Mannschaft akquiriert werden. Doch auch die Gäste zeigten mit lautstarker Fankulisse, welches Vorhaben sie an diesem Tage in die Tat umsetzen wollten. Das glücklichere Händchen hatten zu Beginn des Spieles allerdings die Männer des BHV. Über die Stationen 3:0, 4:2 und 6:2 preschten sie nach vorn. In dieser Phase gelang es besser als in der Vorwoche, die sich bietenden Chancen effektiv zu nutzen. Auch abwehrseitig zeigte sich ein deutlich besseres Bild. Dass es schwierig sein würde, eine solche Leistung bei entsprechender Mangelbesetzung aufrecht zu halten, war allen klar. So war es auch kein Wunder, dass sich die Tendenz der ersten Minuten im Laufe der Partie abmilderte. Die 
Gegner kamen nunmehr besser ins Spiel. Wäre da nicht der super aufgelegte Thomas Dulc im Tor gewesen, so hätte obige Tendenz noch in das Gegenteil umschlagen können. Allein ihm war es zu verdanken, dass die Leipziger nur bis auf maximal drei Tore herankamen (12:9, 13:10). Hier mussten die Bornaer Jungs auch erstmalig ermahnt werden, dass dieses Spiel kein Selbstläufer würde und nur durch Kampfgeist aller gewonnen werden könne. Somit hieß es zum Halbzeitpfiff 15:10, was den Gastgebern eigentlich die nötige Sicherheit für die zweite Hälfte geben sollte.

So schien es auch. Die Bornaer konnten mit Beginn der zweiten Halbzeit ihren Vorsprung weiter ausbauen. Dies lag besonders daran, dass Angriffe bis zur Lücke mit Geduld ausgespielt wurden. Nach 40 Minuten Spielzeit hieß es somit 20:12, was einer ersten Vorentscheidung gleichkam. Statt nunmehr mit notwendiger Ruhe und Sicherheit zu spielen, schalteten die Gastgeber nun noch einen Gang höher. Unnötigerweise wollte man mit nur einem Auswechselspieler einen noch größeren Vorsprung mit Macht erzielen. Diese Überheblichkeit zahlte sich aber aus – und zwar für die gegnerische Mannschaft. Zu hastig vorgetragene Angriffe führten zu fehlerhaften Torabschlüssen und Gegenstößen, die die Leipziger eiskalt in Torerfolge umwandelten. Sie kämpften sich Tor um Tor heran, sodass es kurz vor Schluss 23:20 stand. Nun spürten auch die Gäste aus Leipzig, dass mehr für sie drinnen war. Übertrieben unterstützt durch die mitgereisten Fans gaben sie nunmehr alles. Die letzten Minuten glichen somit einem Kampf um jeden Zentimeter, den die Bornaer glücklicherweise mit zwei Toren Vorsprung für sich entscheiden konnten. Wenn auch aus Sicht der Leipziger etwas unverdient, hieß es zum Ende 24:22 für die Gastgeber aus Borna.

Traurige Randnotiz: Abermals waren es die Leipziger Fans, die sich nicht an die Regeln des Fair-Plays hielten – ähnlich schon wie im Hinspiel in der Messestadt. Schade, dass die sportliche sowie faire Leistung der Handballer des LSV somit in den Hintergrund rückte.

 

Für Borna spielten: 

T. Dulc, C. Colditz, N. Eckardt 5/1, R. Römer, A. Jugel 3, R. Natzke 2, M. Stern 7, S. Hollstein 3, B. Haimerl 4/1.

 

TuS Leipzig-Mockau : BHV 09 II 34:33 (18:17)


Vergebene Großchancen verhindern Auswärtsüberraschung


Großes vor hatte die zweite Männermannschaft des BHV vor, als Sie am Samstag nach Leipzig zum Tabellennachbarn aus Mockau reiste. Da die Gastgeber in der vergangenen Woche Federn gelassen haben, sahen die Bornaer die Chance, sich mit einem Sieg vom Verfolger abzusetzen. Auch eine mit nur einem Feldspieler besetzte Auswechselbank sollte dem Vorhaben nicht im Wege stehen.
Aufgrund der dünnen Personaldecke konnte allerdings das Tempospiel der Vorwoche nicht das Mittel zum Erfolg sein. So mussten die Tore aus dem Angriffsspiel erzielt werden, was zu Beginn des Spiels sehr gut in Tat umgesetzt wurde. Von schier allen Positionen trafen die Gäste aus Borna. Gleiches aber musste man auch der Heimmannschaft konstatieren, sodass die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zu sehen bekamen (2:2, 4:4, 6:7). Dass die Bornaer Jungs in der Abwehr nicht wie gewohnt agieren konnten, zeigte sich deutlich. Dennoch spürten alle, was an diesem Tag möglich schien. Daher legten die Gäste im Angriff noch eine Schippe drauf, wodurch sie sich erstmals mit einem größeren Drei-Tore-Vorsprung zum 7:10 absetzten. Leider aber zeigt sich schon in dieser Phase, dass das anfängliche Wurfglück nicht über die ganze Distanz reichen sollte. Vier Pfostentreffer und ein vergebener Strafwurf ließen die Gastgeber wieder aufschließen (11:11), sodass sich den Zuschauern wieder Mal ein offener Schlagabtausch bot, der bis zum Halbzeitpfiff reichte. Bemerkenswerter Halbzeitstand 18:17. Allen Beteiligten war somit klar, dass dieses Spiel nicht in der Abwehr gewonnen werden könne.
Der Beginn der zweiten Hälfte erinnerte an die ersten Minuten der Partie. Immer wieder waren es schnell abgeschlossene Angriffe über die verschiedensten Positionen, die zum Torerfolg führten - und das auf beiden Seiten der Platte. Abermals witterten die Gäste Siegesluft, als sie sich in kürzester Zeit wieder mit drei Toren Vorsprung absetzen konnten (24:27). Die perfekte Zeit war gekommen, den Sack zuzumachen und den Vorsprung weiter auszubauen. Doch leider konnten die sich nun bietenden Chancen nicht mehr in Erfolge umgemünzt werden. Ein vergebener Tempogegenstoß und wieder einmal ein vergebener Strafwurf verhinderten ein Davonziehen der Gäste aus Borna. Dass diese Fahrlässigkeit nicht ungestraft bleiben konnte, wussten auch die erfahrenen Leipziger. Postwendend bekamen die Bornaer Jungs die Antwort der Gastgeber zu spüren, was sie sichtlich verunsicherte. So war es auch kein Wunder, dass die Mockauer zum 30:30 aufschlossen. Nunmehr verhalfen der Heimvorteil und die körperlichen Reserven der Gastgeber zum weiteren Ausgang des Spiels. Auch wenn die Jungs aus Borna nochmal alles in die Waagschale warfen, um die Überraschung doch noch wahr werden zu lassen, reichten die Kräfte letztlich nicht mehr aus. So hieß es am Ende etwas unverdient 34:33 für die Gastgeber aus Leipzig.

 

Fazit und bittere Wahrheit des Spiels: Wenn man das Tor in den entscheidenden Momenten nicht trifft, dann kann man nicht gewinnen. Dennoch muss man den Jungs großen Respekt zollen für die kämpferische Leistung, die sie trotz dünnster Personaldecke abgerufen haben. Auch positiv war, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eingereiht haben. Mit einer solchen Einstellung können alle optimistisch in die letzten Spiele der Saison blicken.

 

Für Borna spielten: T. Dulc, C. Colditz, N. Eckardt 7, A. Jugel 12, R. Natzke 1, M. Stern 6/1, S. Hollstein 4, N. Hoffmann 1, R. Römer 2.

BHV 09 II : TSG Taucha 1861 II, 30:20 (10:10)


Heimsieg trotz stotterndem Motor in Halbzeit eins


Wie vor zwei Wochen stand auch am vergangenen Spieltag Wiedergutmachung auf dem Programm der zweiten Männermannschaft; dieses Mal gegen die TSG Taucha 1861 II. Noch in der Hinserie hatte man gegen Taucha eine Niederlage hinnehmen müssen. Personell gestärkt durch Bryan Haimerl und Jens Greiling wollten die Männer an die starke Leistung der Vorwoche anknüpfen.
Die Zielsetzung war somit klar: Durch eine kompakte Abwehr und schnelle Gegenstöße sollten die erfahrenen Gäste geschlagen werden. Doch dieses Vorhaben ging gründlich schief. Scheinbar war die geistige und körperliche Frische der Wyhrastädter noch in der Kabine, als der Anpfiff ertönte. So waren es die Männer aus Taucha, die das Vorhaben der Gastgeber umzusetzen wussten. Durch eine mehr als lückenhafte Abwehr und technische Fehler im Angriff wurde es für die Gäste zum Kinderspiel, sich in den ersten zehn Minuten mit 2:5 abzusetzen. Erst eine Umstellung im Spiel der Bornaer konnte ein weiteres Davonziehen der Gegner stoppen. Die Bornaer Jungs fingen sich und konnten nun auch erste Erfolge in Abwehr und Angriff verbuchen, sodass sie Mitte der ersten Hälfte zum 6:6 ausglichen. Wer nun aber dachte, die Trendwende sei eingeleitet, lag fehl. Mehr als eine Partie auf Augenhöhe war für die Gastgeber nicht drin. Zwar wurden die Angriffe klug nach vorn getragen und ausgespielt, doch scheiterten die Jungs in letzter Konsequenz unnötigerweise am Torwart der Gäste. So hieß es zum Ende der ersten Halbzeit 10:10. Auch wenn mit diesem Stand noch alles offen war, konnte keiner mit dieser Leistung zufrieden gewesen sein. In der Halbzeitansprache musste daher noch einmal eindringlich an die anfängliche Zielsetzung erinnert werden.
Und dieses Mal nahmen die Gastgeber ihre geistige und körperliche Frische mit auf das Spielfeld. Die erste Halbzeit schien gar nicht stattgefunden zu haben, so zumindest spielten nun die Jungs aus Borna auf. Während die Tauchaer nur zwei Tore auf eigenem Konto verbuchen konnten, überrollte der Bornaer Angriff die Gäste mit 8 Toren innerhalb der ersten 5 Minuten. Eine erste Vorentscheidung war getroffen. Statt in dieser Phase einen Gang herunterzuschalten, drückten die Bornaer aber nun noch mehr auf das Tempo. Munter konnten die Gäste vor der heimischen Defensive kreuzen und dennoch wurde in letzter Konsequenz ordentlich zugegriffen, sodass Bälle abgefangen werden konnten. Dadurch war es möglich, mittels blitzschnellen Gegenstößen den Abstand noch weiter auszubauen. Kraft- und ideenlos konnten die Gäste nun nur noch zuschauen, wie Konter für Konter verwandelt wurde, sodass es zum Ende 30:20 hieß. Auch wenn sich die Torschützenliste somit relativ einseitig lesen lässt, muss der gesamten Mannschaft ein dickes Lob ausgesprochen werden. Eine super Mannschaftsleistung war es, die diesen Erfolg möglich machte. Leider wurde dieses zu Recht verdiente Hochgefühl durch eine völlig unnötige Disqualifikation eines schon ausgewechselten Spielers in den letzten Sekunden vor Abpfiff getrübt. Der Mannschaft kostet diese Undiszipliniertheit mehrere Spiele Sperre in der nicht mehr allzu langen Spielzeit, was die ohnehin schon angespannte Personalsituation nur noch mehr belastet.

Für Borna spielten :
T. Dulc, C. Colditz, N. Eckardt 6/1, A. Jugel 13, R. Natzke 1, M. Stern 1, S. Blukott 3, S. Hollstein, N. Hoffmann, J. Greiling 5, B. Haimerl 1.

Männer II - 2. Kreisliga BSG Chemie Leipzig : BHV 09 II, 24:22 (12:8)

Beim Tabellenführer knapp das Remis verpasst

Gegen BSG Chemie Leipzig, dem Tabellenersten, reiste die zweite Männermannschaft des BHV 09 am vergangenen Samstagmorgen nach Leipzig. Der Spitzenreiter hatte bis dato nur zwei Verlustpunkte auf dem Konto zu verzeichnen. Diese kassierten die Messestädter im Hinspiel gegen die diesmaligen Gäste aus Borna. Trotz dezimierter Bank wollten die Jungs aus Borna den Favoriten so lange wie möglich ärgern, da schon im Hinspiel offensichtlich war, dass die Leipziger Probleme mit der Spielweise unserer heimischen Sieben haben.
So begann die Partie auch ganz im Interesse der Gäste. Mit einer sehr stark aufgestellten Abwehr überraschten die Bornaer Jungs den Gegner. Der BSG Chemie Leipzig gelang es in der Anfangsphase nicht, die Abwehr zu durchbrechen. So stand es bis fast zur Mitte der ersten Halbzeit 1:3 für den BHV. Dass die Bornaer ihren Vorsprung in dieser Phase aber auch nicht weiter ausbauen konnten und genauso lang ohne Torerfolg blieben, lag schlichtweg daran, dass einfache, freie Torchancen und ein Strafwurf nicht konsequent genutzt wurden. Diese Fahrlässigkeit rächte sich natürlich prompt, als die Leipziger durch zwei schnelle Tore ausglichen. Nichtsdestotrotz behielten die Bornaer einen kühlen Kopf und waren in der Folge mit einem Tor bis zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit vorn (5:6). Nun, in der letzten Phase der zweiten Halbzeit, zeichneten sich aber erstmals die unterschiedlichen Kräfteverhältnisse beider Mannschaften ab. Aufgrund weniger Wechseloptionen mussten die Bornaer logischerweise mit einem höheren Kraftaufwand agieren als die vollbesetzten Gastgeber, die munter durchwechseln konnten. So war es auch kein Wunder, dass die in dieser Phase sich häufenden technischen Fehler der Bornaer Jungs postwendend durch Gegenstöße der BSG Chemie beantwortet wurden. Allein dem Torhüter Thomas Dulc war es zu verdanken, dass der Rückstand gering gehalten werden konnte (10:8). Durch eine Zeitstrafe für die Gäste in den letzten zwei Minuten der ersten Hälfte bauten die Leipziger ihren Vorsprung dann weiter auf vier Tore aus, sodass es zur Halbzeit 12:8 für die Gastgeber hieß.
Die Halbzeitpause wurde nicht nur zum Durchatmen genutzt, sondern auch dazu, sich auf die starken ersten Minuten des Spiels zurückzubesinnen, damit ein ähnlicher Start in die Zweite Hälfte gelingen sollte. Zudem stellten die Bornaer ihren Angriff um, in der Absicht, mehr Räume für den Kreis in der teilweise recht offensiv agierenden Abwehr der Leipziger zu schaffen. Dieses Vorhaben ging auf. So fingen sich die Bornaer Jungs zu Beginn der zweiten Hälfte im Angriff wieder. Neben einfach durchgespielten Angriffen mit Abschluss auf den Außenpositionen, war es insbesondere das kluge Zusammenspiel zwischen dem Rückraum und dem Kreisläufer. Konnte ein Anspiel an den Kreis einmal nicht stattfinden, so waren nunmehr Lücken für Mitte und Halb da, um im Eins-gegen-Eins die Abwehr zu bezwingen. Doch auch dieses Vorgehen kostete abermals viel Kraft, was die Gastgeber natürlich zu nutzen wussten. So wurde gnadenlos jeder Ballverlust und Fehlwurf effizient in einen eigenen Torerfolg umgemünzt. Da war dann auch der letzte Rückhalt im Tor machtlos. Mit einem Sechs-Tore-Vorsprung (13:19) zur Mitte der zweiten Hälfte zogen die Leipziger davon. Die Vorentscheidung war gefallen, sollte man meinen. Doch nach einem Wechsel im Tor und einer Auszeit, zeigte sich der Teamgeist der zweiten Männermannschaft des BHV 09. Wunderbare Paraden durch Christian Colditz und schnelle Gegenstöße ließen der Vorsprung Tor für Tor bis zum 22:20 schmelzen. Die Gäste wussten nun, dass das Spiel doch noch den einen oder anderen Punkt hergeben könne, sodass die allerletzten Kraftreserven mobilisiert wurden. Ein offener Schlagabtausch zeichnete nun die letzten Minuten des Spiels, in denen die Bornaer Jungs eine Minute vor Schluss dann sogar ausgleichen konnten. Alles schien möglich. Doch auch die Leipziger wussten, um was es geht. Ein schnell vorgetragener und über den Linksaußen abgeschlossener Angriff verhalf dem Gastgeber zur erneuten Führung 45 Sekunden vor Schluss. Nun hatten die Bornaer Jungs es in der Hand, dem Gegner zumindest einen Punkt abzutrotzen. Dies gelang jedoch nicht, als eine äußerst fragwürdige Schiedsrichterentscheidung den Ballbesitz für den Gegner einbrachte und das Spiel letztlich für die BSG Chemie Leipzig mit 24:22 entschied.
Auch wenn an dieser Stelle nicht die eigentlichen Akteure des Handballs das Spiel entschieden haben, so muss man der Fairness halber folgendes festhalten. Hätten die Jungs zu Beginn der ersten Hälfte ihre Chancen konsequent genutzt und sich disziplinierter in einigen Situationen verhalten, so hätte die letzte Schiedsrichterentscheidung keinen maßgeblichen Einfluss mehr auf das Spiel gehabt. Dennoch kann man auf die Leistung des BHV 09 gegen den Spitzenreiter zufrieden sein. Das Team hat wieder einmal gezeigt, welch spielerisches Potenzial und welcher Teamgeist in ihm steckt. Mit einer solchen Leistung können auch zukünftig die schmerzlichen Ausfälle der letzten Wochen und Monate im kompensiert werden.

 

Für Borna spielten:
T. Dulc, C. Colditz, N. Eckardt 2, R. Römer, A. Jugel 8, R. Natzke 2/1, M. Stern 5/3, S. Blukott 4/1, S. Hollstein 1, N. Hoffmann

 

                  HC Leipziger City - BHV 09 II, 30:22 (15:10)


      Auswärtsniederlage zum Ende der ersten Saisonhälfte


Gegen den Handball Club Leipziger City reiste die zweite Männermannschaft des BHV 09 am vergangenen Samstagmorgen nach Leipzig. Das letzte Auswärtsspiel in diesem Jahr stand von Beginn an unter keinem guten Vorzeichen. Die Bornaer Gäste mussten gleich auf drei Spieler, die noch in der Vorwoche auf dem Parkett standen, verzichten. Die somit stark dezimierte Bank ließ folglich auch kaum Spielraum für taktische Alternativen. Nichtsdestotrotz wollte man über eine kompakte Abwehr und ein schnelles Umkehrspiel, was in der Vorwoche noch so gut funktioniert hatte, die erfahrenen Gastgeber überwinden.Dass diese Vorgabe nicht ohne Weiteres umzusetzen war, zeigte sich bereits in den ersten Minuten des Spieles. Die Gastgeber schafften es ohne Probleme, die Bornaer Abwehr zu knacken. Einfache Eins-gegen-Eins-Situationen der Messestädter konnten nur schwer unterbunden werden, sodass es die Leipziger waren, die das Spiel bestimmten. Auch im Angriff hatte die Bornaer Sieben anfangs Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Aufgrund der dünnen Personaldecke war man gezwungen, Spieler auf für sie mehr oder weniger ungewohnten Positionen einzusetzen. Doch mit zunehmender Spielzeit fand sich die neu formierte Angriffsformation, sodass der Abstand der Gegner mit zwei Toren bis kurz vor Ende der ersten Hälfte gering gehalten werden konnte. Mehr war zu dieser Zeit allerdings nicht möglich. Dies lag neben der instabilen Abwehrleistung auch an einer nicht zufriedenstellenden Wurfausbeute. Der Gegner wusste beide Schwachstellen clever zu nutzen. So gelang es ihm zum Ende der Halbzeit sogar noch mit fünf Toren Vorsprung davon zu ziehen.
Auch wenn den Männern des BHV 09 bewusst war, dass in der zweiten Hälfte die Abwehr nun sicherer stehen müsste, um die Chance auf einen Sieg zu wahren, gelang die Umsetzung dieser Vorgabe praktisch nicht. Immer wieder war es der wendige halbrechte Rückraumschütze, der im Eins-gegen-Eins die Abwehr zum Torerfolg durchbrechen konnte. Im Angriff dagegen wurden Lücken gefunden, sodass auch in weiten Teilen der zweiten Halbzeit der Abstand zumindest konstant gehalten wurde. Es waren letztlich die fehlenden Kräfte und sicher auch die Einsicht, dass das Spiel nicht mehr erfolgreich beendet werden könnte, die in den letzten Spielminuten zu einer deutlicheren Niederlage geführt haben. Auch wenn diese im Endeffekt zu hoch ausfiel, war sie doch verdient.

Das Fazit des Spiels: Um in der zweiten Saisonhälfte auch solch schwierigen Situationen (die sicher kommen werden) gewachsen zu sein, muss das funktionierende Zusammenspiel der Mannschaft im Angriff auch auf die Abwehr übertragen werden. Die spielfreie Zeit sollte nun gezielt genutzt werden, um die Defizite in der Deckung abzubauen.


Für Borna spielten: T. Dulc (1!?), C. Colditz, N. Eckardt (1), R. Römer (2), R. Natzke, M. Stern (9/2), S. Blukott (4), S. Hollstein (5), Niels Hoffmann, A. Moosrainer

   Männer II - 2. Kreisliga
   BHV 09 II - SV Regis-Breitingen, 34:31 (16:12)


   Derbysieg gegen den SV Regis-Breitingen 


Am ersten Adventswochenende erwartete die zweite Männermannschaft des BHV 09 zum Nachbarschafts-Derby die Handballer aus Regis-Breitingen. An diesem Samstag galt die Nachbarschaft nicht nur im geografischen Sinne, auch sportlich begegneten sich der Tabellenvierte (Regis-Breitingen) und der Tabellenfünfte (BHV 09) der zweiten Kreisliga. Das ohnehin schon prestigeträchtige Derby gegen die Pleißestädter war dieses Mal von noch mehr Brisanz geprägt. Zum einen wollte sich der Gastgeber in eigener Halle unbedingt gegen den noch in der Vorsaison in der Bezirksklasse spielenden SV Regis-Breitingen beweisen. Zum anderen spielte Trainer André Zötzsche in der letzten Spielzeit noch im Trikot der Gäste. Aus diesen Gründen war klar, dass beide Mannschaften von Beginn an hochmotiviert antreten würden. Sowohl die Gäste als auch die Gastgeber reisten mit einer fast vollbesetzten Bank an. Sogar Vorstandschef Jörg Semper ließ sich das Derby nicht nehmen und nahm die Sportschuhe vom Nagel und tauschte sie gegen das sonst übliche bequemere Schuhwerk aus. Das Spiel begann wie erwartet hektisch mit einem Übergewicht für die Gäste aus Regis. Über die Stationen 0:1, 1:3 und 2:5 schafften es die Pleißestädter, die Gastgeber auf Abstand zu halten. Der Bornaer Angriff fand noch kein Mittel gegen die recht offensiv agierende Abwehr. Auch auf der Gegenseite konnte sich die Defensive nicht auf den Kreisläufer und den jungen Rückraum aus Regis einstellen. So musste schon in der zehnten Spielminute eine erste Auszeit her, um die Gastgeber neu aufzustellen. Am Kreis wurde nunmehr der erfahrene Jörg Semper eingesetzt, was sich auszahlte. Durch ihn gelang es, gleich mehrere Abwehrspieler aus Regis zu binden, sodass sich für den Bornaer Rückraum um Michael Stern, Alexander Jugel und René Müller größere Lücken boten, die erfolgreich zum 5:5 Ausgleich genutzt werden konnten. Auch in der heimischen Abwehr wurde jetzt besser zugegriffen, sodass es auch den Regiser Angreifern schwerer fiel, zum Torerfolg zu gelangen. In der Folge war das Spiel bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit ausgeglichen und einem Derby gerecht. Kleinere Nickeligkeiten führten zur ersten Verwarnung, Zeitstrafen und Strafwürfen. Die Schlussphase fiel zu Gunsten der Bornaer Sieben aus. Ein schnelles Umschaltspiel und gut verwandelte Konter durch Alexander Jugel und Nico Eckardt verhalfen zu einem Vier-Tore-Vorsprung zur Halbzeit (16:12). 
Für die zweite Hälfte wurde in der Kabine lediglich ein noch energischeres Heraustreten in der Abwehr gefordert, um dem Regiser Rückraum Einhalt gebieten zu können. Unverändert starteten die Bornaer Männer somit in die zweite Halbzeit. Die ersten Minuten gehörten dabei ganz klar dem BHV. Wieder einmal waren es ein gut funktionierendes Umkehrspiel und sicher verwandelte Konter, die den Vorsprung weiter ausbauen ließen. Dies sollte der Grundstein für ein eindeutiges Endresultat sein, dachte man sich. Doch waren die Bornaer Jungs in dieser Phase nicht clever genug. So gingen sie unnötigerweise auf die Provokationen der Gäste ein, was zwei kurz aufeinander folgende Zeitstrafen zur Folge hatte. Diese Überzahl nutzten die Pleißestädter natürlich aus, um den Rückstand aufzuholen. Einfache Tore über den Kreis und Rückraum verhalfen den Regisern hierzu, sodass sie auf 20:18 verkürzten. Auch in dieser Phase (45. Minute) behielten die Männer der BHV noch einen kühlen Kopf und konnten Vorsprung über gut herausgespielte Angriffe sogar wieder ausbauen (26:22). Dass dieser Kampf kräftezehrend war, sah man wenige Minuten später. Die Bornaer Spieler brauchten zunehmend eine Pause, sodass reger gewechselt werden musste. Diese Umstellung brachte einen Knick, besonders in das Bornaer Angriffsspiel. Zu schnell wurden nun die Bälle vergeben. Das Spiel glich nun wieder den ersten Minuten in der ersten Hälfte und die Regiser Gäste konnten sich bis auf ein Tor herankämpfen (29:28) Eine weitere Auszeit war nötig, um der Bornaer Sieben wieder die notwendige Ruhe zu verleihen. Gemeinsam rief man sich nochmals hervor, was für ein Ziel man verfolge – den Derbysieg. Dies mobilisierte für die letzten zehn Minuten die letzten Kraftreserven. So war es nunmehr Kampf und gekonnte Einzelaktionen, die den gefährdeten Sieg letztlich sicherten. Schöne Anspiele an den Kreis wurden von Stephan Hollstein verwandelt und Jörg Semper traf von schier allen Positionen, sodass sich der Schuhtausch an diesem Tag nicht nur für ihn, sondern für die gesamte Mannschaft gelohnt hat. So hieß es zum Ende verdient 34:31 für die zweite Männermannschaft des BHV 09.
 

 

Für Borna spielten: T. Dulc, C. Colditz, N. Eckardt, R. Römer, A. Jugel R. Natzke, M. Stern, S. Blukott, S. Hollstein, R. Müller J. Semper, A. Moosrainer.

           LSV Südwest II – Bornaer HV 09 II, 21:27 (10:13)


                            Zweiter Auswärtssieg in Folge


Bornas zweites Männer-Team reiste am Sonntagabend nach Leipzig zum Tabellennachbarn LSV Südwest II. Als Ziel des abendlichen Ausfluges war ausgegeben, nahtlos an die Leistung der Vorwoche anzuknüpfen. Dies gelang mit einem 21:27 Auswärtssieg.
Bis auf den verletzten André Strobel und Bryan Haimerl (Einsatz in der 1. Mannschaft) traten die Wyhrastädter in der Besetzung des vergangenen Wochenendes an. Üblicherweise tasteten sich beide Teams zu Beginn des Spieles ab, sodass keine Mannschaft wesentliche Akzente setzen konnte. Einzig der Leipziger Mittelmann stach in diesen Minuten besonders hervor und bereite der Bornaer Abwehr große Probleme; allein sechs der ersten sieben erzielten Heimtreffer gingen auf das Konto des gegnerischen Spielmachers. Von der Bank wurde daher ein energischeres und zeitigeres Heraustreten gefordert, um den Rückraumschützen frühzeitig zu stören. Im Angriff dagegen lief es für das zweite Team der BHV Männer weniger problematisch. Über die Stationen (5:4, 6:7 und 8:10) wurden die Angriffe überlegt herausgespielt, bis sich Lücken in der recht robust stehenden Leipziger Abwehr auftaten. Die sich damit gebotenen Chancen wurden effektiv genutzt, auch die gegebenen Strafwürfe konnten entgegen der Vorwoche überlegen durch Nico Eckardt verwandelt werden. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit stand dann auch noch die Abwehr stabiler, sodass ein Drei-Tore-Vorsprung (10:13) den Spielern der Bornaer Gäste zu einer ruhigeren Schlussminute der ersten Halbzeit verhelfen sollte. Dem war aber nicht so, als René Natzke für ein unnötiges Foul eine Sekunde vor Halbzeitpfiff disqualifiziert wurde. Sicherlich lässt sich streiten, ob eine Disqualifikation in dieser Phase wirklich notwendig war; beschweren über diese Entscheidung konnte man sich allerdings auch nicht. 
So musste die zweite Halbzeit in Unterzahl begonnen werden. Die Leipziger Gastgeber nutzen dieses regelrechte Geschenk und verkürzten auf ein Tor zum 12:13. Der Youngster René Römer füllte das zweite Männer-Team des BHV schließlich wieder auf und reihte sich so gleich mit einem wichtigen Treffer in die Torschützenliste ein. Er eröffnete die folgende Serie, in der sich die Gäste mit vier Toren zum 13:17 absetzen konnten. In der Folge gelang es zwar den Leipzigern, sich nochmals auf zwei Tore heranzukämpfen. Allerdings wurden auch sie durch die Disqualifikation des zuvor so torgefährlichen Mittelmannes geschwächt, sodass sich eine optimale Ausgangslage für die Gäste aus Borna bot, ihr zu Beginn ausgegebenes Ziel zu erreichen. Diese Chance wurde konsequent genutzt, in dem der Vorsprung durch einen sicheren Rückraumschützen Michael Stern und weitere Treffer des Youngsters Römer ausgebaut wurde. Ungefährdet hieß es zum Ende der Partie 21:27 für den BHV 09.


Mit dieser starken Leistung sieht sich das Team gewappnet für das nächste Heimspiel – dem Derby gegen den SV Regis-Breitingen – am 29.11.2014.


Für Borna spielten: T. Dulc, C. Colditz, N. Eckardt (10/5), R. Römer (3), A. Jugel (2), R. Natzke (1), M. Stern (5/1), S. Blukott (1/1), S. Hollstein (2), R. Müller (3), A. Moosrainer.

                    Bornaer HV II - TuS Mockau 26:26 (14:14)


                       Remis gegen Aufstiegskandidaten

Vergangenen Sonntag empfing die zweite Männermannschaft des BHV 09 die Handballer des bis dato verlustpunktfreien TuS Mockau. Gegen die auf dem Papier stärkeren Leipziger (einige Spieler mit Verbandsliga-Erfahrung) hatten sich die Männer des BHV viel vorgenommen und traten mit voll besetzter Bank an. Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, sodass sich keiner im Laufe der ersten Minuten richtig absetzen konnte. Durch einen stabilen Rückhalt im Tor und einer kompakt agierenden Abwehr heraus gelang den Gastgebern Mitte der ersten Hälfte mit 9:6 erstmals ein größerer Vorsprung. Dieser konnte aber nicht weiter ausgebaut werden, da die Gegner aus Mockau ihre Überzahlsituation klug ausnutzten und wieder aufschlossen. Zur Halbzeit hieß es folgerichtig 14:14. Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete – ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich wesentlich absetzen, wenngleich die Konzentration der Spieler nachließ. Immer mehr häuften sich jetzt technische Fehler und überhastet abgeschlossene Angriffe der Bornaer, sodass es diesmal die Leipziger waren, die ihren Torevorsprung auf drei Zähler ausbauten. Nach einer Auszeit der Heimmannschaft zehn Minuten vor Ende des Spiels gelangen nun drei wichtige Treffer aus dem Bornaer Rückraum und die Gastgeber schlossen wieder auf. Selbst eine hektische Schlussphase änderte nichts an diesem ausgeglichenen Spiel. Auch wenn sich den Bornaern kurz vor Abpfiff des Spiels noch einmal die Chance aufgetan hatte, den Siegtreffer zu landen, endete das Spiel verdient 26:26. 

Fazit : Eine wirklich gute kämpferische Leistung der Heimmannschaft. Diese hätte sogar mit einem Sieg gekrönt werden können, hätte man nicht fünf der sieben gegebenen Strafwürfe leichtfertig vergeben.
 

 

Für Borna spielte:
T. Dulc, C. Colditz, N. Eckardt (2), R. Römer, A. Jugel (8), R. Natzke (5/2), M. Stern (2), S. Blukott, A. Strobel, S. Hollstein (3), R. Müller (4), A. Moosrainer, B. Haimerl (2), N. Hofmann.

TSV 1886 Markkleeberg II – Bornaer HV II 26:27 (13:12)

Knapper Sieg zum Saisonabschluss

Das letzte Spiel der Saison fand in Markkleeberg statt. Der Tabellenvorletzte brauchte einen Sieg um an Tabellennachbar Taucha vorbei zuziehen, während der BHV den vierten Tabellenplatz behaupten wollte. Mit einer spärlich besetzten Bank, wahrlich kein leichtes Unterfangen.

Die ersten Minuten waren von den Leistungen beider Abwehrreihen und deren Torhüter gezeichnet. Bis zur 9. Minute stand es 2:1 für den Gastgeber. Der BHV musste sich nun umstellen, denn die Abwehr der Markkleeberger ließ kaum Lücken zu. Chancen wurden nun hauptsächlich aus dem Rückraum und durch Konter kreiert und auch besser verwertet. Der Abstand von 1-2 Toren zugunsten der Hausherren blieb bis zur Halbzeit allerdings bestehen. Das übliche Spiel von BHV II über Außenspieler und Kreisläufer war an diesem Tag kaum möglich, da die Abwehr kompakt stand, gut nachrückte und ein wenig die Ideen fehlten. Außerdem ließen die sehr unsicher wirkenden Schiedsrichter ein sehr robustes Spiel zu, in dem keine klare Linie erkennbar war und auf beiden Seiten ähnliche Aktionen unterschiedlich gehandhabt worden. Mit 13:12 und der Erkenntnis, dass hier lange nichts verloren ist, ging es in die Halbzeitpause. 

Nach dieser fehlten zu Beginn die Organisation in der Abwehr und die Ideen im Angriff. Der TSV konnte sich auf 19:15 absetzen. Doch dann kam Torhüter Thomas Dulc immer besser ins Spiel und konnte die nächsten Würfe der Markkleeberger entschärfen. Mit schnellem Spiel im Gegenzug, Toren aus dem Rückraum und Zusammenspiel in der Offensive konnte man zunächst auf 20:20 ausgleichen und wenig später auf 21:23 davon ziehen. Sichtlich erschöpft ließ man im Anschluss noch einige Chancen liegen und verpasste die Chance alles klar zu machen. Der TSV konnten zum 24:24 noch einmal ausgleichen. Die letzten Minuten waren dann nichts für schlechte Nerven. 

4 Minuten vor Schluss sorgten die untereinander uneinigen Schiedsrichten nochmal für Chaos auf dem Feld. Kreisläufer Nico Eckhardt liegt schmerzverzerrt am Boden, gleichzeitig wurde mit einem Revanchefoul ein Konter der Markkleeberger unterbunden. Die fällige 2-Minutenstrafe ging auf der Bank nach mehreren Minuten Unterbrechung wohl unter, so dass der BHV versehentlich dennoch mit 6 Feldspieler auf dem Parkett stand. Berechtigterweise gab es dann eine weitere Zeitstrafe, gegen die Bank und der BHV musste die Partie zu viert weiter führen. Doch die 4 Überbliebenen machten ihre Aufgabe mehr als ordentlich. Die Defensive rückte gut und Torhüter Dulc konnte noch einen wichtigen Ball entschärfen. Im Angriff wurde die Zeit ruhig runter gespielt. Die Markkleeberger nahmen Angriffsversuche jetzt anscheinend nicht mehr so ernst, André Strobel netzte aus spitzen Winkel ein und Florian Pohl fand den Weg durch die sonst so kompakt stehende Abwehrmitte. Bornas Zweite war nun kurz vor dem Abpfiff wieder mit einem Tor in Front. Nachdem man wieder vollzählig war, spielte man die restliche Zeit gekonnt runter und fuhr einen nervenzerreißenden 26:27 Sieg nach Hause und belegt in der Saison 2013/2014 nun einen sehr guten vierten Platz, mit dem man sehr zufrieden ist. 

Für Borna spielten:
T. Dulc, S. Blukott – N. Eckhardt (2), F. Pohl (8), R. Natzke (5), M. Stern (5), A. Strobel (4), R. Müller (3), R. Römer

Bornaer HV 09 II – HC Leipzig City 29:16 (15:8)

Kantersieg gegen den Tabellennachbarn

Der vorletzte Heimspieltag stand an, und den BHV zog es noch einmal in die Glück-Auf-Sporthalle Borna Nord. Dort wurde der viertplatzierte Tabellennachbar HC Leipzig City empfangen und mit einem Kantersieg wieder nach Hause geschickt.

Nach einigen Minuten Abtasten übernahm der BHV die Spielkontrolle und konnte sich nach dem 2:2 Ausgleichstreffer wenig später mit 6:2 absetzen und die entscheidenden Weichen für den Sieg stellen. Die Abwehr stand wieder mal sehr sicher und war der Garant für den mittlerweile vierten Sieg in Folge. Immer wieder wurden die Angriffsversuche der Gäste unterbunden, ein Wurf aus der zweiten Reihe war oftmals die letzte Lösung der Leipziger. Unser Torhüterduo stellte wieder einen starken Rückhalt dar, konnte viele Bälle sichern und Kontergegenzüge einleiten. Im Angriff zeigte Rückkehrer René Müller, dass er das Handballspielen nicht verlernt hat. Zusammen mit Linksaußen Florian Pohl hat er in der ersten Halbzeit die meisten Akzente im Angriff gesetzt. Mit gewohnt schnellem Zusammenspiel, konnte man den Gegner offensiv überrumpeln und die Führung bis zum 15:8 Halbzeitstand immer weiter ausbauen. 

Auch in der zweiten Spielhälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Im Gegensatz zum Hinspiel ließ man diesmal nicht locker und baute die Führung immer weiter aus. Die Gäste aus Leipzig sahen oft kein Durchkommen zum Torerfolg, wirkten unkonzentriert und scheiterten immer wieder an einem der Torhüter. Da sich die Defensivarbeit des BHV fast ausschließlich auf die Mittelpositionen beschränkte, konnten die Außenspieler Luft holen und im Gegenzug zum Konter ausfahren. Sehr viele Konter prägten die zweite Hälfte und waren der Grund für den mehr als deutlichen Punktestand zwischen Tabellenfünften und –vierten. Sicher spielten die Bornaer das vorletzte Heimspiel über die Zeit, und konnten mit 29:16 den vierten Sieg in Folge verbuchen. 

Somit konnte man auch wieder gegen einen direkten Konkurrenten punkten und in der Tabelle an ihm vorbei ziehen. Am nächsten Wochenende findet dann das letzte Heimspiel statt. Diesmal wieder in der Sporthalle Borna Ost, empfängt die Zweite vom BHV den Tabellenführer und Aufsteiger aus Markkleeberg, und möchte natürlich auch da die mittlerweile gewohnte Heimstärke präsentieren und keine Punkte verschenken.

Für Borna spielten:
T. Dulc, S. Blukott – N. Eckhardt (6), F. Pohl (9), R. Natzke (1), M. Stern (2), A. Strobel, R. Müller (6), B. Haimerl (5), R. Römer

HV Böhlen II – Bornaer HV09 II 23:27 (13:13)
Derbysieg die Zweite!!!


Zum Samstagnachmittag ging es für Bornas Zweite zum Nachbarn im Südraum Leipzig. Das Rückrundenderby gegen Böhlens Zweite stand an. Schon vor der Partie hat man mit den zahlreich mitgereisten Fans, viel Stimmung und gute Laune die Halle für sich behauptet. Neben den schon etwas länger eingespielten Junioren Bryan Haimerl und René Römer hatten diesmal auch Lukas Winkler und Philipp Schwittay Kraftreserven aus dem Bezirksligaspiel der ersten Männer mitgebracht, unterstützten die sonst dünn besiedelte Bank des BHV und waren maßgeblich am Erfolg beteiligt.

Mit gewohnter Formation ging es aufs Spielfeld und von Beginn an zeigte sich ein sicheres Spiel der Bornaer. Nach zunächst ausgeglichenen Torerfolgen auf beiden Seiten, konnte dann auf der Basis einer sicheren Abwehr eine Führung aufgebaut werden. Besonders gut war an diesem Tag das Spiel in Unterzahl. In beiden Halbzeiten hielt man durch eine kompakte Defensive mit guter Bewegungsarbeit den Angriffen der Hausherren lange stand, während man vorne die Situation mit Blick auf die Zeit clever herunter spielte. Schnell war man wieder vollzählig und konnte das temporeichere Spiel aufnehmen und punkten. Beim Stand von 6:10 kam es dann allerdings zu einem Knick im Spiel der Bornaer. Chancen wurden wieder leichtfertig vergeben, weil man zu häufig am Torhüter scheiterte. Die Führung verlor man dennoch nicht, es ging mit 13:13 in die Halbzeitpause.

Nach etwas Erholung ging es mit neuem Spielwitz in die zweite Spielhälfte. Der BHV lieferte eine richtig gute Anfangsphase ab, in der man in 12 Minuten nur 2 Gegentore bekam und so mit 15:19 wieder in Führung gehen konnte. Dann wurde es ein richtiges Derby. Nach Böhlens Auszeit wurde von den Hausherren, auf Kosten einiger Zeitstrafen und Strafwürfe, aggressiver zu Werke gegangen. Trotz dessen schmolz die Führung allmählich, im Gegensatz zur ersten Halbzeit suchte man den Abschluss zu früh und die Verwertung rausgespielter Chancen und Siebenmeterwürfen war nicht gut genug. Beim Stand von 22:22 wurde es noch einmal brenzlig. Fahrlässigkeit und Leichtsinn im Voraus, ließ man den HVB noch einmal am Punktgewinn schnuppern. Die Schlussminuten waren dann ein Kraftakt auf allen Positionen, vorne wie hinten. Jedoch konnte sich Bornas Zweite immer wieder durchsetzen, Ballgewinne in der Defensive verbuchen und den Abstand wieder vergrößern. Böhlen konnte sich oft nur noch bis zum Strafwurf helfen, war kaum noch vollzählig auf dem Feld und setzte im Angriff kaum noch gefährliche Akzente. Die damit verbundene 1:5 Serie läutete dann den 23:27 Endstand und die 2 Punkte für den Bornaer HV ein.

Damit überholt man den Nachbar in der Tabelle durch ein besseres Torverhältnis und steht nun mit 17:15 Punkten sehr zufrieden auf Platz 6 der Tabelle (Mit 3 Punkten Abstand aufs „Treppchen“  )

Nächste Woche geht es dann zum nächsten Tabellennachbarn. Leipzig Ost II erwartet den BHV zum Samstagnachmittag.

Für Borna spielten:
T. Dulc, S. Blukott – N. Eckhardt (5), F. Pohl (6), R. Natzke (1), M. Stern (1), A. Moosrainer, P. Schwittay (3), L. Winkler (7), B. Haimerl (4), R. Römer

BHV09 II – TSV 1893 Leipzig Wahren 27:24 (15:10)

Revanche gegen Wahren geglückt

Nach 4 Pause Woche empfing die Zweite zum Samstagnachmittag den TSV 1893 Leipzig-Wahren. Nach der mehr als unglücklichen Niederlage im Hinspiel, blieben die 2 Punkte diesmal in Bornaer Hand. Die Gäste traten die Reise nach Borna stark ersatzgeschwächt mit nur 8 Spielern an, während der BHV trotz des Ausfalls von Alex Jugel mit 12 Mann in die Partie gingen.
Zu Beginn dieser nahm der BHV das Zepter gleich in die Hand und konnte mit 3:0 und 5:1 die Führung an sich reißen. Über eine sicher stehende Abwehr ließ man dem Gegner kaum eine Chance und über schnelle Gegenangriffe wurden das Spiel und die Führung an sich genommen. Die Gäste aus Leipzig kamen nun zunehmend besser ins Spiel, brauchten aber zu lange um eine Lücke im standhaften Abwehrverbund zu nutzen. Die Heimsieben konnte sich in dieser Zeit immer wieder schnell regenerieren und im Gegenzug schlagartig zum Angriff ausfahren. Zwischenzeitlich konnte man sich deshalb noch einmal auf 10:4 absetzen. Doch aufgrund anschließender Abschlussschwäche ließ man die Leipziger noch einmal leicht heran kommen, ging aber durchaus zufrieden über die Stationen 10:7, 13:9 mit 15:10 in die Halbzeitpause.
Die Abwehr stand gut, Torhüter Thomas Dulc lieferte eine gute Partie ab und die Angriffe liefen flüssig. Einzig allein die Chancenverwertung verhinderte eine höhere Pausenführung.
Den Start in die zweite Halbzeit verschlief der BHV dann allerdings vollkommen. Lücken und Unsicherheiten traten auf und klare Chancen frei vorm Tor wurden nicht verwertet. Der TSV kam so noch einmal auf 16:14 ran. Nach einigen Spielerwechseln im Anschluss konnte wieder sicher aufgespielt werden. Andy Moosrainer stopfte die letzten Lücken und sorgte so wieder für einen sicheren Abwehrverbund. Der mittlerweile eingewechselte Torhüter Sven Blukott leitete nach Paraden seinerseits nun schnelle Konter und Gegenstöße ein, die dem Gegner dann den Zahn zogen. Über eine Serie von 7:1 Toren stellte man die entscheidenden Weichen für den Heimsieg.Die Gäste gaben sich auch nach dem 23:16 nicht auf und verkürzten den Abstand noch einige Male. Über 25:20 und 26:22 pfiffen die Unparteiischen, die eine gute Partie ablieferten, zum Endstand von 27:24 ab.
Der BHV lieferte eine ordentliche Partie mit gutem Zusammenspiel ab, die mit besserer Chancenverwertung durchaus deutlicher hätte enden können.
Diese sollte nächsten Samstag definitiv besser sein, denn da geht es zum Nachbarschaftsderby nach Böhlen. Der HV Böhlen ist durchaus stärker einzuschätzen, möchte im Aufstiegskampf wohl keine Punkte mehr liegen lassen und ist nach der Hinspielniederlage wohl auch auf Wiedergutmachung aus. 16 Uhr ist Anwurf in der Sporthalle am Freibad.

Für Borna spielten:
T. Dulc, S. Blukott - N. Eckhardt (5), F. Pohl (8), K. Jungmann, R. Natzke(2), M. Stern (8), A. Strobel, A. Enzmann, A. Moosrainer, R. Römer, B. Haimerl (3)

BSG Chemie Leipzig – Bornaer HV 09II – 30:24 (20:12)

 

Keine Punkte in der „Blechhalle“

 

Zum Sonntagnachmittag ging es für Bornas Zweite in die nicht wirklich beliebte Blechhalle zur Partie gegen die BSG Chemie Leipzig. Während man im Hinspiel noch in letzter Minute mit einem Tor gewinnen konnte, gab es diesmal keine Punkte zu holen.

Die ersten Minuten im Spiel verliefen ausgeglichen, beide Mannschaften tasteten sich langsam heran und konnten im Wechsel ihre Tore werfen. Ab dem Stand vom 5:5 kamen zunehmend unnötige Lücken in der Bornaer Abwehr zum Vorschein, während man im Angriff entweder am Pfosten oder am gut aufgelegten Chemie-Hüter gescheitert ist. Der BHV verlor nun immer mehr die Kontrolle über das Spiel, so dass sich die BSG immer mehr absetzen konnte. Die Bornaer konnten keine geregelte Ordnung in der Abwehr vorweisen und ließen die Hausherren von nahezu jeder Position zum Wurf kommen. Hinzu kam die mangelnde Chancenverwertung, welche den verdienten 20:12 Pausenstand für die Leipziger bedeutete.

Um nicht komplett den Faden zu verlieren wurde in Halbzeit Zwei etwas eher und aggressiver Richtung Gegenspieler gegangen. Dies zeigte Wirkung, denn die Chemiker kamen nun nicht mehr so häufig zu einfachen Würfen. Der BHV konnte den Abstand noch einmal leicht verkürzen, jedoch sichtlich unbedeutend. In der Abwehr gewonnene Bälle konnten zu selten in zählbares umgewandelt werden, da die Würfe immer wieder am Aluminium landeten oder vom gegnerischen Torhüter abgewehrt wurden. Aus Leipziger Sicht war der ziemliche hohe Vorsprung also so gut wie nie in Gefahr. Hinzu kamen einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, welche viele Spieler zur Weißglut brachten. Die Konzentration aufs Wesentliche ließ nun immer mehr nach, es wurden sich unnötige Zeitstrafen eingehandelt, und es kam kein gepflegtes Spiel mehr zu Stande. Am Ende stand nach 3 Siegen in Folge eine 30:24 Auswärtsniederlage zu Buche, welche wieder offen gelegt hat, dass am Bornaer Abwehrverhalten noch einiges zu schrauben gilt.

Im nächsten Spiel gegen Turbine Leipzig soll mit dem Selbstvertrauen der letzten Heimspiele wieder ein Sieg her, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu halten.

Für Borna spielten:

T. Dulc, S. Blukott – Nico Eckardt (1), B. Haimerl (2), A. Jugel (10), F. Pohl (5), K. Jungmann, R. Natzke (3), M. Stern (4), A. Strobel, R. Römer

 

Bornaer HV 09 II – HBL Militz 2011 – 38:19 (18:6)

Die Zweite überrennt Miltitz

Der Samstag startete mit dem Spiel von BHV09 II gegen den punktlosen Tabellenletzten HBL Miltitz. Ein Sieg war mit diesem mittlerweile sehr gut eingespielten Team eingeplant und sollte auch, wie es sich zeigte, kein Problem darstellen.

In den ersten Minuten spiegelten sich die vorgestellten Rollenverhältnisse wieder und es entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel. Der überschaubare Ideenreichtum der Leipziger war für Bornas Defensive keine große Hürde, weshalb die Heimmannschaft das Spiel schnell an sich nehmen konnte. Jeder hatte seinen Gegenspieler weitestgehend im Griff, und Bälle die Richtung Tor kamen, wurden vom gut aufgelegten Torhüter Blukott weggefangen. Schon in dieser Anfangsphase zeigte sich beim Gegner Lustlosigkeit in der Rückwärtsbewegung, sodass schnelle Gegenangriffe und Konter zu einfachen Toren der Bornaer führten. Dies schaute sich der Trainer der Miltitzer bis zum 10:1 an und nahm die erste Auszeit. Einige Aluminiumtreffer verhinderten eine noch höhere Führung des BHV. Diese Auszeit beeinflusste den guten Spielfluss des BHV, und es wurde nicht mehr ganz so akribisch gearbeitet wie zuvor. Dennoch fanden die Bornaer Angriffsspieler immer wieder einen Weg durch die großen Lücken in der Miltitzer Abwehr und konnte sichere Tore erzielen. Da auch unsere Torhüter nicht jeden Ball halten können, holte der HBL etwas auf und es ging mit einer immernoch ansehnlichen Führung von 18:6 in die Halbzeitpause.

Zu Halbzeit Zwei änderte sich zunächst nicht viel. Auf jeder Position konnten Lücken gefunden werden, um den Vorsprung auszubauen. Doch auch in der Abwehr konnte man das ein oder andere Gegentor nicht mehr verhindern. Unsere sehr gut aufgelegten Torhüter Blukott und Dulc hielten den hohen Vorsprung jedoch souverän. Der Ausgang des Spiels war bei mittlerweile 15 Toren Vorsprung für den BHV allen klar. Über die Stationen 25:8, 28:11, 33:13 plätscherte die Partie noch etwas dahin, bis der Tabellenletzte beim Stand von 38:19 mit dem Schlusspfiff erlöst wurde.

Dieser Sieg war für die Zweite vom Bornaer HV 09 jedoch sehr wichtig. Nun steht man nach dem 12. Spieltag mit 12:12 Punkten sehr zufrieden da und kann seit langer Zeit wieder ein positives Torverhältnis nachweisen (+6). Außerdem stellt das Team mit 327 geworfen Toren den besten Angriff der Liga dar! Bei diesem Torverhältnis ist jedoch klar, das in der Defensive noch Luft nach oben ist.

Für Borna spielten:
T. Dulc, S. Blukott – N. Eckhardt (7), A. Jugel (8), F. Pohl (13), R. Natzke (4), M. Stern (5), A. Strobel (1), A. Moosrainer, K. Jungmann

Kreisliga 2
Bornaer HV 09 II - TSV 1889 Markkleeberg II – 28:26(13:13)

Unnötiger Nervenkitzel 

Im ersten Spiel des Jahres empfing der BHV II mit gut besetzter Bank die zweite Mannschaft des TSV Markkleeberg und konnte sich mit einem Sieg vom unteren Tabellenabschnitt fern halten. Allerdings machte es die Mannschaft dem Ende entgegen nochmal unnötig spannend war kurz davor den sicher geglaubten Erfolg zu verspielen.

Der BHV tat sich nach Anpfiff schwer ins Spiel zu kommen, so dass die Gäste den etwas besseren Start ins Geschehen erwischten und eine 2-Tore Führung erarbeiten konnten. Die Abwehr war in den ersten Minuten noch nicht einwandfrei sortiert, weshalb immer wieder einfache Spielzüge über den Kreis im eigenen Kasten landeten. Doch nach geraumer Zeit konnte man sich auf die Spielweise der Gäste einstellen, da nahezu jeder Versuch eines Angriffs über den Kreisläufer vollzogen wurde. Dies konnte man zwar oftmals unterbinden, jedoch nur auf Kosten eines Freiwurfs. Die Angriffe der Markkleeberger zogen sich daher meist über Minuten hinweg. Die Bornaer Offensive hingegen zeigte sich zielstrebig und stellte sich nach einigen Angriffen, schnell auf die halblinks ausgerichtete 5-1 Deckung ein. Spätestens beim Stand von 7:7 wendete sich das Blatt, der BHV übernahm die Führung und schien nun ins Spiel gekommen zu sein. Dank einiger Unkonzentriertheiten in Aufbau und Abschluss, ging es allerdings nur mit einem 13:13 Unentschieden in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann um einiges besser als erwartetet. Die ersten Angriffe wurden sicher verwertetet und Torhüter Thomas Dulc brachte die Gäste mit zahlreichen Paraden zum Verzweifeln, so dass sich das Team zum Zwischenstand von 20:14 absetzen konnte. Im Anschluss verlief das Spiel ähnlich wie vor der Pause. Der TSV spielte nahezu jede Offensivaktion über den - eigentlich schon festgemachten - Kreisläufer, sodass zahlreiche Freiwürfe und einige Siebenmeter nicht mehr zu verhindern waren. Dies kostete Kraft und nahm das Tempo aus dem Spiel, welches den Hausherren nicht wirklich gut tat. Im Verlauf wurden die Angriffsaktionen nicht mehr sauber ausgespielt, die Chancen die da waren, nicht mehr gut genutzt. Über die Stationen 21:17, 23:20 und 24:22 musste man zusehen wie der Gegner den eigentlich sicheren Vorsprung immer weiter verkürzte. 

Der BHV nahm anschließend eine Auszeit, mobilisierte letzte Kräfte und nahm sich vor den Sieg nicht mehr aus der Hand zu geben. Doch anscheinend setzte es erst beim 24:24 den Schalter in aller Köpfe um. Mit aller Kraft wehrte sich das Team gegen die drohende Niederlage und konnte zu mindestens einen 2-Tore Vorsprung aufbauen, welcher bis zum Endstand von 28:26 anhielt.
Nach diesem doch recht unnötigen Nervenkitzel macht sich Bornas Zweite in der Tabelle Luft nach unten und kann sich in der nächsten Woche, mit einem Sieg gegen den punktlosen Tabellenletzten HBL Miltitz, im Mittelfeld der Liga etablieren.

Für Borna spielten:
T. Dulc, S. Blukott – N. Eckhardt (5), J. Semper, F. Pohl (6), R. Natzke (5), M. Stern (5), B. Haimerl (3), A. Strobel (3), A. Enzmann (1)

 

BHV II mit drittem Sieg in Folge

Bornas Handball-Zweite hatte zum 18. Spieltag die BSG Chemie aus Leipzig zu Gast und wollte gegen einen direkten Konkurrenten der unteren Tabellenhälfte die Siegesserie weiter ausbauen und den Abstand zum letzten verbliebenen Abstiegsplatz weiter vergrößern.

Das Spiel der Hausherren war zu Beginn sehr holprig. Während man im Angriff kaum gute Kombinationen zustande brachte und sich auf Einzelaktionen der Rückraumwerfer verlassen musste, ließ man in der Abwehr zu große Lücken und machte es damit den Angreifern der Gäste zu einfach. Mit fragenden Blicken und einem 3:7 Rückstand ging man in die erste Auszeit, welche schon wie so oft in der Saison für Ordnung in Angriff und Verteidigung sorgte. Nach dem Wiederanpfiff hat der BHV die notwendige Aggressivität für dieses Spiel gefunden, ließ in der Deckung viel weniger zu und setzte Ballgewinne sofort in Konter um. Auch im Angriff lief es nun besser, über alle Positionen wurde kombiniert und oftmals erfolgreich abgeschlossen. Mit verbessertem Spiel und Mut für die zweite Halbzeit ging es mit einem 14:15 Rückstand in die Pause.

Mit dem Beginn der zweiten Hälfte stieg die Spannung in dieser absolut engen Partie, in der noch alles offen war. In den nächsten 10 - 12 Minuten gingen beide Mannschaften im Gleichschritt und lieferten sich packende Zweikämpfe. Keines der Teams konnte sich bis zum Stand von 20:20 mit mehr als einem Tor absetzen. Doch dann kam der Knick bei den Gästen aus Leipzig. Sie wirkten ausgepowert und fanden kaum noch einen Weg an der sehr gut stehenden Bornaer Abwehr vorbei. Bornas Zweite nutzte dies aus, konnte erstmals im Spiel den Vorsprung ausbauen und ging mit 25:20 in Front. Chemie rappelte nochmal alle Kräfte zusammen, ließ sich von ihren lautstarken Fans antreiben, konnten jedoch den Abstand nur noch einmal auf 2 Tore verkürzen. Borna schaukelte die Führung über die Zeit und gewann in einem sehr spannenden Spiel verdient mit 31:27.

BHV 09 II belegt mit dem dritten Sieg in Folge weiterhin Rang 8 (punktgleich mit Rang 7), vergrößert jedoch den Abstand zum Abstiegsplatz auf 5 Punkte. Mit dieser entschlossenen Teamleistung sollte in dieser Saison nichts mehr anbrennen.

Für Borna spielten:

T.Dulc, S. Blukott, N.Eckhardt(3), S. Kluge (7), B. Haimerl (7), M. Stern (5), A. Enzmann (2), R. Natzke, A. Moosrainer, F. Pohl (7)

BHV09 II mit erstem Auswärtssieg

Nach einem knappen Monat Spielpause reiste die zweite Männermannschaft zum punktlosen Tabellenletzten BSC Victoria Naunhof II, wo trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle die 2 Punkte Pflicht waren, um den Abstand zum Tabellenkeller nicht schmelzen zu lassen und endlich auch Auswärts Punkte zu holen.

Das Spiel verlief sehr gleichmäßig. Die Abwehrreihen beider Teams ließen oft einige große Lücken , wodurch die Tore im Wechsel fielen und es keiner Mannschaft geling, sich wirklich abzusetzen. Vor allem die Rückraumspieler Sebastian Kluge und Michael Stern konnten sich immer wieder durchsetzen und hielten den BHV ebenso im Rennen wie Torhüter Thomas Dulc, der in der Endphase einige Paraden bieten konnte. Mit einer Leistung, die dennoch auf jeden Fall noch gesteigert werden musste, ging es mit einer knappen 12:14 Führung in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Das junge Team aus Naunhof kämpfte gegen den Rückstand an, verkürzte diesen und ging sogar beim Stand von 24:23, aufgrund von einigen Fehlwürfen des BHV, in Führung. Wie so oft in dieser Spielzeit war es wieder eine Auszeit zum richtigen Zeitpunkt, welche die Bornaer Männer die Augen öffnete und zurück auf die Siegerstraße brachte.

Die zweite Männerauswahl konnte den gewohnten 2-Toreabstand wiederherstellen und kämpfte sich mit einer entschlossenen Teamleistung über die Stationen 24:26 und 27:31 zum verdienten 30:33 Auswärtssieg gegen den BSC Victoria Naunhof II. Danke gilt Thomas Dulc, welcher das Bornaer Tor hütete.

Für Borna spielten:

Thomas Dulc, Nico Eckardt (5), Sebastian Kluge (11), Bryan Haymerl (8), MichaelStern (7), Aandreas Enzmann (2), Rene Natzke, Sven Blukott, Florian Pohl

BHV II verpatzt Sieg in der zweiten Halbzeit

Für die zweite BHV09 Auswahl ging es an diesem Wochenende zum 13. Spieltag nach Leipzig gegen TuS Mockau, dritte Mannschaft.

Die Partie begann sehr zäh, keine Mannschaft konnte ein gutes Tempo vorlegen und das Spiel in die Hand nehmen. Es war eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit, nur kurzzeitig konnte sich der BHV auf 2 Tore Führung absetzen. Viele Aktionen gingen über die linke und rechte Außenposition, wo sich F. Pohl und B. Haimerl in der ersten Hälfte noch ziemlich treffsicher ausweisen konnten. Ein dennoch sehr behäbiges Spiel ging mit einer 15:16 Führung für den BHV09 in die Halbzeit.

In der Pause wurde von Spielertrainer A. Enzmann darauf hingewiesen, in der Deckung die Rückraumwürfe von Mockaus nahezu einzigen Werfers eher zu unterbinden und sich vom Tempo der Hausherren nicht beeinflussen zu lassen.

Doch alles kam anders als erwartet: Die Leipziger drehten gemeinschaftlich voll auf, während die Bornaer Auswahl die ersten Minuten, der zweiten Halbzeit komplett verschlief. Eine 7:1 Serie der TuS Mockau, brachte die 22:17 Führung für den Gegner. Nach einer Auszeit konnte man sich durch gute Angriffswellen und Konter wieder auf 22:20 auf Rantasten. Doch Mockau lies anschließend nicht mehr viel zu, viele ratlose Würfe, des BHV, konnte der Heimkeeper einfach klären. Auch von den Außen ging keine große Gefahr mehr aus.

Durch die ersten 10 verpatzten Minuten der zweiten Halbzeit hieß der Sieger beim Stand von 32:27 am Ende TuS Mockau III. Der Bornaer HV verpasst 2 wichtige Punkte gegen einen Gegner der unteren Tabellenhälfte.

Für Borna spielten:

T.Dulc, C.Schumann, N.Eckhardt(3), A. Jugel(5), B. Haimerl(7), M.Stern(2), A.Enzmann(1), R.Natzke(2), S. Blukott, F.Pohl(7)

 



BHV II mit Heimsieg gegen den Tabellenführer

 

Samstag Nachmittag - das letzte Heimspiel des Jahres stand an und zu Gast in der Sporthalle Borna Ost war mit Leipzig Lok Mitte II der aktuelle Tabellenführer der 2. Kreisliga.Im Gegensatz zum letzten Wochenende konnte man wieder auf alle Stammkräfte setzen und so lieferte die zweite Männermannschaft des BHV09
ein hervorragendes Spiel mit siegreichem Ende ab.

Mit viel Konzentration ging man in das Spiel und traf nach dem Anwurf auf eine sehr offensiv ausgerichtete Abwehr, welche es den Rückraumspielern schwer machen sollte.

Trotzdem konnte man über die Außen das Spiel in die Hand nehmen und ging durch Tore von F. Pohl und A. Strobel schnell in Führung, die man vorweggenommen zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand gab.4:3 - nach anfänglichen Torerfolgen beider Mannschaften hatte sich die ab diesem Zeitpunkt gut stehende Abwehr, um M. Stein und A. Moosrainer, gefangen und ließ kaum noch Möglichkeiten für die Gäste zu.

Anschließend konnte man die Führung noch auf 7:3 durch gute Kombinationen ausbauen, und falls doch ein Wurf auf das Bornaer Gehäuse kam, konnte der sich an diesem Tag glänzend aufgelegte Torhüter T. Dulc mit mehreren Paraden auszeichnen.

Im weiteren Spielverlauf gab es eine gefühlt 10 minütige Torflaute der Bornaer Offensive, sodass man den Gegner noch von 9:5 auf 9:8 rankommen lies. Doch schnell hat man sich wieder gefangen und eindeutig war es unserem Torhüter Dulc zu verdanken, dass man noch mit einer Führung (11:8) in die Halbzeit ging. 

In der Kabine ermahnte Coach Enzmann das Team, das wieder mit voller Konzentration auf dem Spielfeld gearbeitet werden muss, um den Torabstand zu halten.Ab ging es auf das Feld, durch strittige Schiedsrichterentscheidungen mit einer überbewerteten Disqualifikation kurz vor der Halbzeit, wurden die Männer angespornt. Jetzt erst recht!Schnell konnte man die Führung ausbauen und das anfänglich
in Unterzahl. 13:8, 14:10 und 16:12 waren die nächsten Stationen. Ärgerliche
Weise ließ die Konzentration der Bornaer zu Mitte der zweiten Halbzeit wieder
nach, sodass die Leipziger Gäste noch auf 17:16 herankamen.Jedoch durfte der Tabellenführer nur kurz an den 2 Punkten in Borna schnuppern, denn mit einer Torserie konnte man den alten 4 Tore Vorsprung zum 20:16 wieder herstellen.

Die Bornaer ließen sich diesen Sieg anschließend nicht mehr nehmen. Angriffe wurden ruhig ausgespielt, die Abwehr stand wieder sattelfest.Letztendlich feierten die Männer mit einem verdienten 24:19 Erfolg ihren zweiten Heimsieg in Folge!

 

Zum letzten Spiel der Hinrunde geht es nach Markkleeberg,
dort darf man gegen den TSV 1886, und damit wieder gegen den aktuellen
Tabellenführer antreten. 

Für Borna II spielten: 

T. Dulc, C. Schumann

N. Eckardt (1), A. Jugel (6), S. Kluge (4), M. Stein, A.
Strobel (2), A. Enzmann(3), R. Natzke, A. Moosrainer, S. Blukott, F. Pohl (8)

 

Stark dezimierte zweite BHV09 – Auswahl ohne Chance in Mölkau

Sonntag 18 Uhr. Wie sich heraus stellte eine sehr ungünstige Uhrzeit für die zweite Männermannschaft des BHV09. So trat man beim Auswärtsspiel in Mölkau aufgrund von beruflichen und privaten Ereignissen und einer Schiedsrichteraufgabe nur mit 8 Spielern an. So stellte Interimscoach M. Eckhardt zunächst auf eine taktische Ausrichtung mit 2 Kreisläufern um.

Borna fand in dieser Aufstellung besser ins Spiel als die Gastgeber. Die ersten 10 Minuten waren von guten Rückraumaktionen und geschickten Anspielen an die Kreisläufer geprägt, sodass man zunächst über die Stationen 2:4, 2:6 und 6:8 die Führung behaupten konnte. Die gut funktionierende taktische Maßnahme wurde von den „Haien“ zerstört, in dem man Rückraumspieler S. Kluge mit einer Manndeckung belegte, sodass ab dem Stand von 10:10 das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Die Positionen wurden damit durchgewürfelt und das Offensivspiel der Bornaer beeinträchtigt. Viel zu oft haben sich die Männer des BHV zeitige und hektisch wirkende Würfe genommen und im Anschluss ein Gegentor durch einen Kontertreffer eingefangen. Nachdem Mölkaus stark dominierenden Spielmacher mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen wurde, tat sich die Offensive der Gastgeber schwerer als zuvor. Jedoch ging der HSV Mölkau mit einer 21.16 Führung in die Halbzeit.

Mit der Gewissheit, dieses Spiel mit dieser Besetzung nicht mehr drehen zu können, beschränkte man sich in der zweiten Halbzeit darauf, die Angriffe ordentlich auszuspielen, um schnelle Tempogegenstöße zu vermeiden. Die Offensive konnte sich oftmals auszeichnen, mit guter Einsatzbereitschaft der Mitgereisten fand man immer wieder eine Lücke in der Leipziger Abwehr. Jedoch fehlte es in der eigenen Abwehr meist an Kraft, um im Gegenstoß die flinken Spieler der Gegnermannschaft zu kontrollieren. Letztendlich verlor man zwar verdient, aber ein wenig hoch gegen den viertplatzierten Aufstiegskandidaten der 2. Kreisliga mit 46:28.

Für den BHV09 II spielten:

T. Dulc, C. Schumann

N. Eckhardt (6), S. Kluge (10), M. Stein (3), R. Natzke (4), F.Pohl (5), K. Jungmann

 



BHV 09 II mit erstem Heimsieg

 

Der Samstag stand ganz im Zeichen der beiden Teams des Bornaer HV 09 und BSC Victoria Naunhof.

Während die beiden ersten Auswahlen der Teams sich zum Topspiel der Bezirksklasse getroffen hatten, empfing BHV09 II mit Victoria Naunhof II den Tabellennachbarn der 2. Kreisliga.

Der Kader war gut gefüllt, es wurde nur auf M. Stern verzichtet, welcher im Abendspiel bei der ersten Männermannschaft aushelfen sollte.

 

Nach dem Anwurf durch Borna wurde in den ersten Angriffen gleich ein sehr hohes Tempo vorgelegt und so wurde, durch überlegte Rückraumkombinationen von A. Jugel und S. Kluge, schnell mit 3:0 in Führung gegangen.

Naunhof ist anschließend aufgewacht und nahm am Spiel teil, jedoch wurde der Vorsprung zu keinem Zeitpunkt des Spiels mehr aus der Hand gegeben.

Immer wieder war es S. Kluge der mit überraschenden Rückraumwürfen eine Lösung für die gut stehende Naunhofer Abwehr hatte.

Auch die Bornaer Abwehr stand in der ersten Halbzeit sehr ordentlich und lies den Naunhofer Angreifern kaum eine Lücke. Diese mussten es dann mit Würfen aus der Entfernung probieren, welche, Torhüter C. Schumann, öfter um das Gehäuse leiten konnte.

Mit den anschließenden Tempogegenstößen wurde so zwischenzeitlich, beim Stand von 12:6, sogar mit 6 Toren in Führung gegangen.

Nach einigen Unkonzentriertheiten und dreieinhalb Minuten in Unterzahl kam der Gegner bis zur Halbzeit noch auf 15:11 heran.

 

Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich ein komplett anderes Spiel.

Naunhof konnte einige Spieler tauschen, und stand nun sehr offensiv und aggressiv in der Abwehr, um die Rückraumwürfe der Bornaer zu unterbinden.

Das Spiel schien zu wanken, der BHV tat sich im Angriff schwer und lies hinten einfache Tore zum 15:13 zu.

Mit mehr Bewegung im Spiel, einigen Einläufern und einer Serie von 3 Toren in Folge, konnte sich der BHV09 wieder einen Vorsprung erarbeiten. Damit wurde die Hektik aus dem Spiel genommen.

Von allen Positionen wurde nun Druck ausgeübt und geworfen, um die offensive Abwehr der Naunhofer zu bewältigen.

Anschließend wurde es noch einmal spannend, der BHV konnte eine doppelte Überzahl nicht ordentlich ausspielen und kam durch Unkonzentriertheiten noch einmal in Bedrängnis.

Mit der darauffolgenden doppelten Unterzahl kam Victoria Naunhof beim Stand von 22:19 noch einmal die Hoffnung auf, das Spiel vielleicht drehen zu können.

Jedoch kam der Gegner zu keinen Chancen mehr und so kämpfte sich die zweite Männermannschaft über die Stationen 24:19 & 25:21 zum Endstand von 29:21 und damit zum ersten Heimsieg der laufenden Saison.

 

In den nächsten Wochen bis zur Winterpause lautet die Devise mit ähnlichem Kampfgeist und konzentriert guten Leistungen, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu vergrößern.

 

 

Für Borna spielten:

 

T. Dulc, C. Schumann

 

N. Eckardt (2), A. Jugel (5), S. Kluge (11), K. Jungmann, A. Strobel (2), R. Natzke (1), A.

 

Moosrainer (3), S. Blukott (2), F. Pohl (3)



Borna
II kann in 1. Halbzeit Paroli bieten

Handball 1.Kreisliga BHV 09 M II gegen HSG Rückmarsdorf
II   15:24 (11:11)

Endlich gelingen den Bornaer
Jungs der zweiten Mannschaft auch Achtungszeichen in dieser Saison. Nach einigen Niederlagen zu Beginnder Spielserie konnten die Männer II des BHV auch schon mal zwei Doppelpunktgewinne in dieser erzielen. Mit einer vollbesetzten Bank und damit
verbunden genügend Wechselspielern ging man an diesem Wochenende optimistischin das Spiel.

Interim Trainer Mike Eckardt vonden ersten Männern hatte die Aufstellung bekannt gegeben. Von links nach rechtsfingen an, Florian Pohl, Michael Stern, Andy Moosrainer, Rene Müller und NicoThielemann, sowie Nico Eckardt am Kreis. Angriff-Abwehr wechselte Marco Aurich.Das Team hatte sich gut auf den Aufsteiger eingestellt. So ließen sie die HSG nicht in der Anfangsoffensive davoneilen. Torwart Blukott gab sein bestes.Florian Pohl und auch der bärenstarke Stern hatten zu Beginn viele der BHV Treffer erzielt. Als dann auch Rene Müller sich als Torschütze eintrug, kamendie Gäste ganz schön ins Schwitzen. So legte der BHV vor und die Leipziger mussten nachziehen. Der taktische Wechsel auf der Mittelposition brachte bei Borna ebenso Erfolg. Die Routiniers Andreas Enzmann setzte hier geschickt seine Nebenleute ein und Jörg Semper am Kreis schaffte es effektive Sperren für seine Mitspieler stellen. Doch entscheidende Chancen wurden durch Pohl
und Müller nicht genutzt. Frei vor dem HSG Torwart trafen sie mit voller Wucht
nur das Aluminium. Pech ! Beim Stand von 11:8 für die Einheimischen musste der gegnerische Trainer seine Auszeit nehmen. Borna hatte einen Lauf, die Gäste haderten mit den Schiedsrichtern sowie ihren vergeben Chancen. Zu viele kleine Ungereimtheiten schlichen sich jetzt bei Borna ein, das Teamspiel ging kurz vor der Pause verloren. Somit ging es mit 11:11 in die Kabinen. Mike Eckardt wirkte als Coach hier beruhigend auf die Truppe um Andy Moosrainer ein. Doch nach der Pause merkte der Fan in der Ost-Arena dem Reserveteam an, dass hier nicht mehr viel zu holen ist. Rückmarsdorf schaltete einen Gang hoch. Dem hatten die Angreifer des BHV (harte Gangart der HSG Abwehr) nichts entgegenzusetzen. Beim Tempogegenstoss der Gäste waren einige Spieler bereits überfordert.  Innerhalb von 10 Minuten drehte die HSG den bisherigen Spielverlauf und setzte sich entscheidend ab. Auch eine Auszeit für Borna brachte nicht die alte Kampfstärke zurück. Zu oft und Allein gegen die HSG Abwehr versuchten Müller & Co. Ihr Glück. Die Gästeabwehr stand und dann war der Konter bereits im vollem Gange. Schade. Torwart Danny Mickenautsch hatte hier ebenso wenig eine Chance wie Blukott. Zu platziert waren die Würfe auf sein Tor. Die anwesenden Zuschauer sahen in Summe ein gutes Spiel. Borna machte eben einfach in der zweiten Hälfte zu viele Fehler, was konsequent bestraft wurde. Dennoch gibt es auch vieles Positives zu nennen. Das Team wächst zusammen und ist stabil in der Mannschaftsstärke. Wenn dann auch noch ein paar „Legionäre“ wieder zurückfinden und sich einbringen, haben die
Youngsters sichtlich mehr Spass am Handballspielen. Das gilt es zu fördern.

Am Ende siegte die Leipziger Gäste hochverdient und wurden zu Recht als Aufsteiger in die Bezirksklasse geehrt. Dabei sahen der neue Vorsitzende des HVL und der Staffelleiter aus Leipzig die Ost-Arena zum ersten Mal. Also, auch das war eine Reise wert.

Blukott / Mickenautsch

Aurich, Eckardt, Semper,
Thielemann, Natzke, Pohl (2)

Strobel (1), Enzmann (2),
Moosrainer (2), Stern (5/3), Müller (3)

 

Jörg Semper

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