Bornaer HV 09 - HSG Neudorf/Döbeln II
18:25 (7:16)

 

Bornas Handballfrauen weiter sieglos

 

Diesen Sonntag trafen sich die Bornaer Handballfrauen, um die Frauen der HSG Neudorf/Döbeln II in der Ost-Arena in Empfang zu nehmen. Die strahlende Sonne am Nachmittag konnte die Motivation der Bezirksligisten wenigstens ein bisschen verbessern, denn die letzten Spiele waren durch den großen Spielermangel aufgrund Verletzungen oder anderweitiger Verhinderungen nicht besonders erfolgreich, was zuletzt dazu führte, dass das Spiel gegen SG Rückmarsdorf/Löbnitz abgesagt werden musste. Umso erfreulicher war es, dass die Heimdamen diesen Sonntag immerhin mit einem Ersatzspieler antreten konnten. Der Spielbeginn war etwas holprig – die Gastmannschaft konnte sich zunächst mit 0:3, später mit 2:7 absetzen. Auch der weitere Verlauf der ersten Halbzeit war nicht von Ruhm geprägt. Es folgten konzentrationsbedingte Abspielfehler und ärgerliche Fehlpässe. Die Abwehr stand gut, auch die Hüterin zeigte eine solide Leistung, aber im Angriff hat man leider immer wieder klare Torchancen nicht genutzt, sodass die erste Halbzeit mit einem Ergebnis von 7:16 endete.
Die Ansprache der Trainer in der Kabine war deutlich:
Ihr macht euch das Leben selber schwer. In alter Aufstellung und mit neuem Plan startete man in die zweite Halbzeit. Es wurden sich mehr Würfe aus dem Rückraum genommen, die meist mit einem Tor endeten. Die Döbelner Damen verloren ihren 9-Tore-Vorsprung. Nun wurden nochmal im Angriff umgestellt - es kamen 2 Kreisspielerinnen zum Einsatz, die zwar ordentlich einstecken mussten, aber so ihren Rückraumwerferinnen noch mehr Platz verschafften. Auch im Tor sollte es nun einen Wechsel geben, es kam frischer Wind in das Bornaer Spiel. Es konnten einige Bälle gewonnen werden und dank schnellen Angriffen auch meist verwandelt werden. Ein Heimsieg stand zwar nicht mehr zur Debatte, aber aufgegeben haben die Bornaer Handballerinnen bis zum Schluss nicht. Gut gelaunt und weiter kämpferisch spielten die Heimdamen die letzten Minuten herunter. Mit einem Endstand von 18:25 wurde die Partie beendet.

 

Es spielten:

S. Lichtenstein, C. Glanzberg, K. Loth (8), K. Gräfe (4/1), N. Häring (2), L. Proskawetz (2), N. Wicklein (1), A. Schumacher, S. Ferl

 

SC DHFK II – Bornaer HV 09 28:20 ( 13:9 )

 

Verpatzter Start – Verpasster Schluss

 

Vergangenen Sonntag reisten die BHV Damen zur Auswärtspartie gegen den SC DHfK II. Immer noch gefrustet über die hohe Niederlage des letzten Spiels, wollte man dieses Spiel nutzen um die ersten Punkte endlich nach Hause zu holen. Gut gelaunt und motiviert gingen die Bornaerinnen in die Partie. Die Gastgeber aber legten gleich los und setzten von der ersten Spielminute an die Bornaerinnen unter Druck und so konnten sich die Heimdamen gleich mit 5 Toren absetzten.

Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr schien auf Bornas Seite nichts zu funktionieren. Es fehlte an Absprache, sowie am Zusammenspiel  seitens der Bornaerinnen war nichts zusehen.Erst Mitte der ersten Halbzeit wachten die Gäste auf und legten eine löbliche Aufholjagd  hin.

Die erste Halbzeit verlief am Schluss recht ausgeglichen und somit ging es mit einem Stand von 13:9 in die Pause.

 

Beide Mannschaften kamen erholt und voller Tatendrang  aus ihren Kabinen. Immerhin war hier noch nichts entschieden.

Die BHV – Damen zeigten Kampfgeist und Ehrgeiz  und holten ihren Rückstand bis auf 2 Tore auf. Nun war es wichtig in Ruhe und Konzentriert weiter zuspielen um den Anschluss an die DHfK – Damen nicht zu verpassen. Doch gesagt, getan - Mitte der zweiten Halbzeit brachen die BHV- Damen ein.

Wieder mangelt es an der Abwehr und im Angriff sodass die DHfK –Damen Tor für Tor sich absetzen konnten.

Nach 60 Minuten und mit einem Endstand von 28:20 gingen die Gäste erschöpft vom Feld.

 

Fazit: Den Start verpatzt und das Ende verpasst. Die Bornaerinn Kathrin Loth konnte trotz ihrer starken Leistung und mit ihren 11 Treffern für den BHV09 das Spiel nicht drehen. Da am Schluss die Mannschaftleistung zählte.

 

Es spielte:

 

S.Lichtenstein, A.Loth, L.Ernert, N.Wicklein(4), K.Gräfe(2/2), C.Glanzberg, P.Köhler, S.Ferl, A.Schumacher(1), K.Loth(11)

BSV Victoria Naunhof – BHV09
29:17 (15:8)

 

ideenloser Angriff & unkonzentrierte Abwehr

 

Deutlich unterbesetzt und mit einer Hüterin als einzige Auswechslerin, mussten die Damen vom BHV in Naunhof antreten. Zu Beginn war noch eine Spur Motivation und Siegeswille zu erkennen, hatte man doch schon so einige Spiele trotz vermeintlich miserabler Ausgangsituation gewinnen können. Schnell aber wurde klar, dass das hier wohl kaum eintreten wird. In nur wenigen Minuten machten die Heimdamen deutlich, wer hier „das Sagen“ hat und bauten sich bis zur Halbzeit eine solide Führung aus (4:0,10:3,15:8). Im Bornaer Angriff fehlte es an Konzentration und Schnelligkeit, auch die Abwehr funktionierte trotz einiger Umstellungen nicht. Einfache Kreuze der Gegnerinnen brachten immer wieder Torerfolg, die Abwehr war immer einen Schritt zu langsam. Kontermöglichkeiten wurden durch Abspielfehler verschenkt oder von der Heimhüterin entschärft.

Die Trainer Geißler/Wicklein forderten ihre Truppe in der Pause auf, die nächsten 30 Minuten nochmal alles zu geben. Eine Niederlage sei am Ende keine Schande, aber die Tordifferenz müsse unbedingt bearbeitet werden und die Abwehr endlich die übliche Leistung zeigen. Von gegenseitiger Motivation war aber letztlich sowohl bei Spielerinnen als auch Trainern nicht viel zu sehen.

 

Die zweite Hälfte war ein Ebenbild der ersten. Die Abwehr bekam Kreis- und Einläufer einfach nicht in den Griff, stattdessen fing man eine Zeitstrafe nach der anderen. Im Angriff kam absolut kein Druck zustande. Ohne gelegentliche Treffer der Hauptwerferinnen, strahlte Bornas Offensive keinerlei Gefahr aus. Der Ball wanderte von links nach rechts, ohne Zug zum Tor und ohne Blick auf die eigenen Kreis- und Einläufer. Es war kein Zusammenspiel zu erkennen, „weder vorn noch hinten“.

Nach kräftezerrenden 60 Minuten, mussten sich die Bornaerinnen, die zwar tapfer kämpften, dennoch verdientermaßen den Heimdamen mit 29:17 geschlagen geben.

 

Für Borna spielten:


J. Weniger, C. Glanzberg, S. Lichtenstein, K. Loth (8), K. Gräfe (8/3), A. Schumacher (1), M. Sasum, N. Wicklein, L. Proskawetz

 

Borna HV 09 – HV Böhlen

31:14

 

Hauptsache wir gewinnen !

 

Das war das Ziel was die Bornaer Damen vor Augen hatten. Es stand fest das man jetzt 3 Spiele in Folge verloren hatte, somit war die Partie gegen Böhlen ein Pflichtsieg.

 

Schon bei der Ansprache in der Kabine vor dem Spiel, war die Ansage des Trainergespanns Wicklein/Geißler klar:" Mädels, das sind unsere zwei Punkte! Holt sie euch!" Dementsprechend motiviert gingen die BHV Damen, voll besetzt, ins Spiel. Wir wollten schnell und konzentriert spielen, unsere "Faselfehler" auf alle Fälle verringern und soviel Tore wie möglich werfen. Leider ging das Spiel sehr unkonzentriert los, die BHV Damen verloren viele Bälle und der Ball kam meistens nicht schnell gut genug hinten raus. Nach ungefähr 15 Minuten stellten die Trainer die Abwehr und den Angriff um, langsam konnte man sehen wie die Bornaer Frauen ins Spiel kammen .

 

Es wurde schnell nach vorne gespielt und die Torhüter konnten viele geworfene Bälle von Böhlen sicher halten.

In die Halbzeit ging Borna mit einer Führung von 14:9 in die Kabine.

In der Kabine mahnten die Trainer nochmals zu Konzentration und einfache Doppelpässe zu spielen.

Das tat man dann auch. Der Ball kam schnell hinten raus und dann ging es zügig nach vorne. Die Abwehr konnte nun in der zweiten Halbzeit viele Bälle abfangen.

Gerade Maria Sasum und Nadine Wicklein rannten etliche Konter um den Ball ins Tor zu befördern. Auch lobenswert sind die langen Bälle der Torhüter, die oft sehr genau ankommen.

 

Fazit: Eine geschlossene Mannschaftsleistung die sich viel öfter wiederholen muss. Das Spiel war für das Selbstbewusstsein der Spieler sehr wichtig, um zu zeigen das gegen andere Mannschaften ebenfalls eine gute Leistung, über 60 Minuten, erbracht werden kann.

Wir sollten zufrieden sein und uns auf unsere Stärken beziehen!

 

Es spielten:

 

Sophie Lichtenstein, Jenny Weniger, Anne Köhler, Annegret Loth (2/2), Anna Arnold (1), Denise Kargel (1), Nadine Wicklein (3), Maria Sasum (9), Kathrin Loth (3), Carina Laube, Karolin Gräfe (2/2), Patrizia Köhler, Lena Proskawetz (2), Sarah Ferl (2)

 

 

 

 

 

 

NHV Concordia Delitzsch - Bornaer HV 09
40:17 (18:9)

 

Keine Chance gegen heimstarke Concordia

 

Vergangenen Samstag reisten die Damen vom Bornaer Handball Verein zur Auswärtspartie gegen Concordia Delitzsch. Immernoch gefrustet über die knappe Niederlage des letzten Spiels, wollte man in diesem Spiel ein Ausrufezeichen setzen und zeigen, dass man oben mitmischen kann. Der NHV als anspruchsvoller Gegner bekannt, ebenso wie dessen Heimstärke, war allerdings von Siegeswille und Motivation bereits vor Spielbeginn nicht viel zu sehen. Trainer C. Geißler versuchte dennoch seine Damen guter Dinge in diese Partie zu schicken und erinnerte an diverse Erfolge in den letzten Jahren. Mäßig motiviert starteten die Bornaerinnen in die Partie. Es bedarf nicht vieler Worte zum weiteren Spielverlauf, Halbzeit- und Endergebnis sprechen für sich. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr schien auf Bornas Seite nichts zu funktionieren. Hinzu kam das fehlende Umschaltspiel; war ein Ball verloren, wurden die BHV Frauen nahezu überrannt. Auch die beiden Auszeiten in der ersten Hälfte brachten keine Wirkung und Bornas Handballerinnen gingen mit 18:9 in die Halbzeit. Sich jetzt nicht völlig hängen zu lassen, war im Großen und Ganzen die Grundansprache der Pause. Gegen Delitzsch zu verlieren, sei keine Schande, aber man solle sich jetzt nicht abschlachten lassen und weitere 30 Minuten kämpfen, forderte der Trainer. Die Mannschaft stimmte dem zwar zu, konnten es aber nicht umsetzen. Es kam überhaupt kein Spiel im Angriff des BHV zusammen und die Abwehr wehrte Nichts wirklich ab. Die Heimdamen hingegen punkteten unentwegt und ließen sich von den zahlreichen und lautstarken Fans feiern. Nach kräftezerrenden 60 Minuten waren die Bornaerinnen froh, dass Partie endlich beendet war und die Gastgeberinnen konnten völlig verdient einen deutlichen Heimsieg mit 40:17 feiern.

 

Für den BHV spielten:
C. Glanzberg, S. Lichtenstein, J. Weniger, K. Gräfe (3/3), L. Proskawetz (3), A. Loth (2/1), M. Sasum (2), N. Wicklein (1), K. Loth (1), S. Ferl (1), A. Arnhold

 

SC DHfK II - Bornaer HV 09
24:22 (11:7)

 

Chancenverwertung hindert am 3. Sieg

 

Bornas Handballerinnen traten vergangenen Sonntag auswärts gegen die Damen des SCDHFK an. Die Ansprache der Trainer Geißler/Wicklein vor Spielbeginn war eindeutig; Gut besetzt mit 4 Auswechslern und 2 soliden Siegen bisher, ist das Ziel für diese Partie klar: drittes Spiel = dritter Sieg. Die erste Hälfte begann zunächst relativ ausgeglichen (3:3, 8:7), wobei die Bornaerinnen nicht ihr übliches Spiel zeigten und die Heimdamen immer einen Schritt voraus waren. Es fehlte die gewohnte Schnelligkeit, was die Trainer mehrmals anmahnten, doch die BHV Frauen schienen nicht so richtig aufzuwachen. Der Ball fand einfach nicht den Weg ins generische Netz. In den letzten Minuten konnten sich die Gegnerinnen absetzen und mit 11:7 in die Halbzeit gehen. In der Kabine brauchte es nicht viele Worte, jeder war sich seiner Fehler bewusst und enttäuscht über das bisher Gezeigte. Dennoch überzeugt nun endlich die volle Leistung abzurufen und am Ende mit einem Sieg vom Feld zu gehen, pushte man sich gegenseitig und ging motiviert in die 2 Hälfte. Doch anstatt das Spiel zu drehen, trafen die BHV Damen nun noch weniger das Tor. Eine Chance nach der anderen wurde verschenkt, die Heimdamen dagegen landeten einen Treffer nach dem anderen und bauten ihre Führung aus (14:7, 17:10, 20:13). Die Trainer reagierten mit 2 Auszeiten und wiesen Ihren Truppe energisch zurecht, auch die Abwehr wurde umgestellt. In den letzten Minuten erwachten die Damen vom BHV und boten eine starke Aufholjagd (20:16, 23:20). Die offensive Deckung störte die Gegnerinnen erfolgreich, der Ball kam schneller zur Mitte, im Angriff wurde deutlich mehr Druck aufgebaut und endlich landeten die Bälle im Tor. Letztlich reichte die Zeit aber nicht mehr aus um den Rückstand aufzuholen und die Leipzigerinnen gewannen die Partie mit 24:22.

 

Für den BHV spielten:

S. Lichtenstein, C. Glanzberg
M. Sasum (8), K. Loth (4), N. Wicklein (4), K. Gräfe (3/1), L. Proskawetz (2), A. Loth, A. Arnhold, C. Laube, P. Köhler, S. Ferl

 

Bornaer HV 09 - TuS Mockau II - 28:18 (14:9)


Erstes Punktspiel 2017 in heimischer Halle deutlich gewonnen!

 

Nun war es soweit, das erste Heimspiel in der neuen Saison 2017/2018 stand an. Die Frauenmannschaft des BHV empfing die zweite Vertretung des TuS Mockau. Die Trainer konnten auf drei Wechselspieler zurückgreifen und die Positionen waren gut besetzt.
Das Spiel begann sehr solide und die Damen des BHV gingen schnell in Führung. Im Angriff lief es gut, es konnten schnelle Konter gespielt werden und oft landete der Ball nach einfachen Toren im gegnerischen Kasten. Die BHV Frauen gingen mit einer Führung von 14:9 in die Halbzeitpause.

Das Trainergespann Geißler/Wicklein wiesen ihre Damen an, die Ballverluste zu verringern und die klaren Chancen zu nutzen.
Leider passierte das Gegenteil in den ersten 5 Minuten in der zweiten Halbzeit. Die Frauen des BHV trafen das Tor des Gegners nicht und durch viele ungenaue lange Pässe waren die Ballverluste vorprogrammiert.
Die Mannschaftsverantwortlichen mussten eine Auszeit nehmen um ihre Damen wieder wach zu rütteln.
Diese Maßnahme half und die gesamte Mannschaft spielte wieder ihr Spiel und somit konnte man einen klaren Heimsieg gegen Mockau verzeichnen.

Fazit: Nie war der Sieg gegen Mockau in Gefahr, allerdings passieren zu viele kleine Fehler die abgestellt werden müssen.

 

Es spielten:

K.Gräfe (4), N.Wicklein (4), M.Sasum (10), A.Arnold (1), S.Lichtenstein, A.Loth (1), K.Loth (8), S.Ferl, C.Laube

 

HSG Rückmarsdorf/Löbnitz  - Bornaer HV 09 26:31 (16:14)

 

Erfolgreiche Revanche zum Saisonabschluss

 

Zum letzten Spiel der Saison mussten die Bornaer Handballerinnen noch einmal auswärts antreten: am gestrigen Samstagabend 18:00 war Anwurf bei den Damen der HSG Rückmarsdorf/Löbnitz.

Im Heimspiel mussten die Bornaerinnen eine herbe Niederlage gegen die HSG einstecken (22:37). Trainer Christian Geißler erinnerte seine Mannschaft vor Spielbeginn an den Hauptgrund für die Hinspielklatsche: eine absolut schlechte Abwehrleistung. Mit dem Wissen, dass in der Abwehr eine Stärke der Bornaerinnen liegt und "dass es heute um nichts mehr geht", forderte der Trainer heute unbedingt freie Köpfe, Spaß am Spiel und eine letze Partie, die zeigt was man kann.

Das Spiel begann relativ ausgeglichen, mit kleineren Fehlern bei Borna, sodass die Gastgeberinnen in Führung gingen (6:4). Es folgte eine hastige Phase die von Abspiel-/Fangfehlern und Fehlwürfen geprägt war, sodass die HSG ihre Gäste auf 4 Tore Abstand halten konnten (10:6,12:8,14:10). In den Schlussminuten der 1. Halbzeit verkürzten die Bornaerinnen den Rückstand und gingen trotz 16:14 Führung der Heimdamen motiviert in die Pause. Es folgten nur ein paar Hinweise des Trainers, die BHV-Damen waren ihrer Chancen und Fehler bewusst und geschlossen überzeugt sich hier einen Sieg zu holen. Die zweite Hälfte wurde angepfiffen und damit auch der Siegesmarsch der BHV Frauen. Rasch holten die Bornaerinnen ihren Rückstand auf (18:18) und gingen für den Rest dieser Partie in Führung. Mit sichtlichem Spaß am Spiel, einer starken Abwehr und schnellen Angriffen konnte die Führung ausgebaut werden (18:20, 20:24, 23:29). Beim Stand von 26:31 ertönte der Schlusspfiff und die Bornaerinnen beendeten die Saison 2016/2017 mit einem Auswärtssieg.

J. Weniger, C. Glanzberg, M. Sasum (5), A. Loth (10/5), D. Kargel (3), K. Gräfe (6/2), L. Proskawetz (2), N. Wicklein (5), P. Köhler

 

Nun blickt man mit Vorfreude auf das jährliche Highlight, das Turnier des BHV: vom 19.-21. Mai findet der Schwarze Diamant bereits zum 55. Mal statt. Alle Mitglieder, Sponsoren und Fans sind herzlich eingeladen das Turnier in der Glück-Auf-Sporthalle zu besuchen. Danach geht es in die wohlverdiente Saisonpause in der man u.a. an den Turnieren in Oelsnitz und Amberg teilnehmen wird.

Im September freut man sich auf die nächste Saison mit den Heimspielen endlich wieder in der sanierten und geliebten „Ost-Arena“

Bornaer HV 09 – Leipziger SV Südwest  18:20 (10:12)

Abwehr Hui – Angriff Pfui

Nach der herben Auswärtsniederlage gegen den SC DHfK im vorherigen Spiel, empfingen die Bornaerinnen nun die Damen vom LSV Südwest. Im Hinspiel konnte man hier einen klaren Auswärtssieg mit 27:17 feiern, so war das Ziel für diese Partie klar: ein Heimsieg ist Pflicht!

Das Spiel begann sehr schleppend und torarm auf beiden Seiten. Der LSV konnte zwar in Führung gehen, aber die Heimdamen lediglich auf 1-2 Tore Abstand halten. Nach ein paar kleinen Korrekturen stand die Abwehr der Bornaerinnen wie gewohnt und konnte Bälle herausspielen und einige Torwürfe verhindern. Doch die gewonnenen Bälle wurden im Konter verloren, mit zu wenig Druck nach vorne gebracht oder gänzlich verworfen. Die Chancenverwertung der BHV-Frauen war im Gegensatz zur Abwehr keineswegs die Übliche. Im Spiel der Heimdamen fehlte es an Schnelligkeit, der Ball wanderte ohne Druck von links nach rechts. Hinzu kamen diverse Abspielfehler und Fangfehler, die vom LSV mit Kontern bestraft wurden. Dennoch konnte man den Abstand der Gegner bei nur 2 Toren halten und ging mit 10:12 in die Halbzeitpause. Trainer und Spieler waren sich einig, dass die Abwehr sicher steht, aber der Angriff mehr als zu wünschen übriglässt. Rückraumspielerin K. Gräfe schien die einzige Spielerin mit konsequenten Torerfolgen zu sein und hielt die Mannschaft bisher im Spiel. Die Trainer Geißler/Wicklein motivierten ihre Mannschaft sich mehr zu trauen und die Torchancen besser nutzen. Man soll wieder einfachen Handball spielen und die Angriffe nicht verkomplizieren. Die wenigen schnellen Angriffe mit Doppelpässen hatten gezeigt, wie leicht einfache Tore erzielt werden können. Der Ball muss jetzt schneller hinten raus und konsequent eine zweite Welle gespielt werden. Gewillt die Gegner mit Schnelligkeit nun ein- und zu überholen, starteten die Heimdamen in die zweite Hälfte. Zunächst verlief die Partie jedoch weiter wie bisher. Die Abwehr der BHV-Frauen konnte erneut einige Bälle für sich gewinnen, doch nicht im gegnerischen Netz landen. Die Gegner erhöhten ihre Führung auf 3 Tore (11:14). Die Heimdamen tauten nun richtig auf, der Abstand sollte verkürzt und nicht erhöht werden! Die BHV-Damen motivierten sich lautstark und spielten mit mehr Ehrgeiz und Kampfgeist. Endlich fruchtete die gute Abwehrarbeit in erfolgreich verwandelten Kontern. Mit weiteren Treffern von K. Gräfe konnte man die Gäste einholen (15:15) und dem gewünschten Sieg näherkommen. Das Spiel wurde sichtbar härter und auf beiden Seiten mit entsprechenden Hinausstellungen bestraft. Die Stimmung der Heimdamen war super, alle waren auf Sieg gestimmt. Die Defensive stand ohne Probleme, aber der Angriff war weiterhin verbesserungswürdig und weitere Tore für eine Führung blieben aus (16:16, 17:17). Mit zwei Spielern am Kreis und zusätzlich nun Manndeckung von K. Gräfe, hatten die Heimdamen sichtlich Probleme. Zu dritt kam kaum Druck auf die gegnerische Abwehr. Entweder wurde der Ball ohne Bewegung stur hin und her gespielt oder man rannte sich gegenseitig in den Weg. Mit jedem Blick auf die Uhr kamen Unkonzentriertheit und Abspielfehler dazu, man machte es sich selber schwer. Beim Stand von 18:19 und wenigen Sekunden vor Spielende, kassierten die Heimdamen noch einen 7-Meter (18:20), sodass die Damen vom LSV als Sieger vom Platz gingen.

 

Für Borna spielten:

 J. Weniger, K. Gräfe (10/3), N. Wicklein (4), C. Laube (2), A. Loth (1), A. Munkelt (1), N. Häring, L. Proskawetz, M. Deutscher

SC DHFK Leipzig - Bornaer HV 09 34:22 (17:11)

 

Abwehrflaute und Auswärtspleite zu später Stund’

 

Vergangenen Samstag durften Borna’s Handballerinnen 20:00 Uhr beim SC DHFK Leipzig antreten. Das kräftezerrende Hinspiel konnte mit Kampfgeist und einer guten Portion Glück in letzter Sekunde noch vom BHV gewonnen werden (26:25). Mit der schwerfälligen Partie in Erinnerung und der ungewöhnlichen Spielzeit nicht so recht angefreundet, war die Motivation zum Auswärtssieg angekratzt.

Die Bornaerinnen starteten mit einer Führung in die Partie und konnten mit einem klaren schnellen Spiel bis zum 6:6 einfache Tore erzielen. Es schlichen sich Unstimmigkeiten in die Defensive des BHV und die Gegnerinnen gingen in Führung. Die Trainer Geißler/Wicklein reagierten mit einer Auszeit, sortierten die Abwehr und ermahnten ihre Mannschaft bloß nicht einzubrechen - zu oft hatte man in vergangenen Spielen mit Unkonzentriertheit schnell 4-5 Tore gefressen. Die Umstellungen in der Abwehr brachten keinen Erfolg, entweder punkteten die Heimdamen aus dem Rückraum oder nutzten die großen Lücken der Bornaer Abwehr. Hinzu kamen diverse Hinausstellungen, sodass der BHV zweimal in doppelter Unterzahl spielte und die DHFK bis zur Pause ihre Führung ausbauen konnten (17:11). Die Halbzeit-Ansprache war klar: „5 Tore sind gar nichts!“. Die Trainer motivierten ihre Mannschaft endlich die sonst so starke Abwehr zu zeigen und wie so oft in dieser Saison eine Aufholjagd zu starten. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte konnten sich die BHV-Damen auf 3 Tore herankämpfen (18:15). Doch damit war das Aufholen schon beendet.
Im Angriff vergab man klaren Chancen oder verlor den Ball in unterirdischen Abspielen, zusätzlich resultierten aus der unstimmigen Abwehr weitere Hinausstellungen. Die Heimdamen zogen mit einem 6-Tore-Marsch davon (24:15) und blieben für den Rest der Partie unerreichbar für die Bornaerinnen (27:17, 31:21). Mit Verzweiflung über den Spielstand, Ärgernis über die Schiedsrichter und Frust über diverse Kommentare der heimischen Zuschauer, wurden die letzten Minuten runtergespielt und die Partie mit 34:22 beendet.

 

Es spielten:
J. Weniger - K. Gräfe (7/1), D. Kargel (4), K. Loth (3), N. Wicklein (2), A. Loth (2), P. Köhler (2), L. Proskawetz (2), M. Deutsche

HSV Mölkau „Die Haie“ II - Bornaer Handball Verein 09 24:24 (14:10)

Déjà-vu gegen die Haie

 

Mit voller Besetzung und top motiviert, reisten die Bornaerinnen vergangenen Sonntag zum Rückspiel gegen die Damen des HSV Mölkau. Das Hinspiel endete nach 60 spannenden Minuten mit einem Unentschieden, dieses Mal sollten beide Punkte auf dem Konto des BHV landen.

 

Ähnlich wie die Partie im September, starteten die Bornaerinnen mit einer 0:2 Führung, die jedoch nicht lange währte und rasch von den Heimdamen eingeholt (3:3) und überholt wurde (5:3). Das Trainerteam Geißler/Wicklein reagierte schnell mit der ersten Auszeit in diesem Spiel und ermahnte die Mannschaft um einen sortierten Angriff und eine spielintelligente Abwehr. Die Gäste kamen wieder ins Spiel. Vor allem die gut funktionierende 5-1 Abwehr verhinderte ein weiteres Davonziehen der Mölkauerinnen. Einige Bälle konnten abgefangen und erfolgreich verwandelt werden. Es folgte eine relativ ausgeglichene Spielphase mit abwechselnden Torerfolgen auf beiden Seiten, doch der BHV stets im Rückstand. Die Haie konnten ihre Führung halten und die BHV Damen über die Stationen (7:5, 10:8, 12:10) auf Abstand halten. Zum Ende der ersten Halbzeit schlich sich bei den Gästen wieder Unkonzentriertheit ins Spiel, sodass Fang- und Abspielfehler mit Kontern der Heimdamen bestraft wurden. Mit 4 Toren Rückstand (14:10) ging man die Pause.

 

Die Ansage der Trainer war unverändert; ein geordneter Angriff ohne Hektik und eine sichere aber doch spielintelligente Abwehr müssen her. Überzeugt die Haie einzuholen und endlich hier wieder in Führung zu gehen, starteten die BHV Damen in die zweite Hälfte. Doch an Umsetzung fehlte es, klare Torchancen wurden verworfen und in der Abwehr ging man zu spät an die Ballführenden heran. Anstatt den Rückstand zu verkleinern wurde er größer. Mit jedem Blick auf die Tafel rückte ein Sieg weiter weg, der HSV lag nun mit 7 Toren in Führung (22:15). Haken dran, das Ding ist weg? Nicht bei den Bornaerinnen! Sich gegenseitig motivierend, dass noch immer alles offen ist, platzte auf einmal der Knoten. Die Gäste erkämpften ihre Treffsicherheit zurück, konnten gegnerische Angriffe erfolgreich unterbinden und Bälle herausspielen. Wie so oft in den vergangenen Spielen, erlebten die Zuschauer nun einen Aufhol-Marsch der BHV Frauen (22:15, 23:21). Eine Schlussphase voller Nervenkitzel, zwei Mannschaften die alles gaben und schließlich der Endstand von 24:24, beendeten diese Partie – exakt wie im Hinspiel.

 

Für Borna spielten:

 J. Weniger, S. Lichtenstein - K. Gräfe (7/2), M. Sasum (6), D. Kargel (4/2), K. Loth (3), A. Köhler (2), N. Wicklein (1), E. Uhlig (1), A. Loth, A. Munkelt, N. Häring

Bornaer Handball Verein 09 – NHV Concordia Delitzsch 15:21 (8:15)

 

Ärgerliche Niederlage trotz starker Aufholjagd

 

Nachdem man im Hinspiel eine herbe Klatsche (36:20) gegen Delitzsch einstecken musste, wollte man sich im Rückspiel mit einem Heimsieg revanchieren. Durch die Belegung der Sporthallen in Borna, wurde die Partie allerdings nach Regis-Breitingen verlegt und war doch eher ein Auswärtsspiel. Wie im Spiel zuvor, mussten die Bornaerinnen auf eine volle Bank verzichten, während die Gäste ein volles Protokoll lieferten. Zuletzt hatte man gegen Miltitz trotz eingeschränkter Besetzung ein gutes Spiel gezeigt, so dass die BHV Damen positiv in diese Partie gingen. Der Start verlief aber alles andere als positiv für den BHV. Mit dem ersten Tor in diesem Spiel, sollte es auch die einzige Führung für die Boranerinnen gewesen sein. Während die Gäste einen 6-Tore-Marsch hinlegten (1:6) und auch nach dem zweiten Treffer der Heimdamen ihre Führung deutlich ausbauten (2:10), schienen die Bornaerinnen die erste Halbzeit komplett zu verschlafen. In die sonst so starke Abwehr konnte trotz Auszeit und Mahnung der Trainer Geißler/Wicklein, keine richtige Ordnung gebracht werden. Immer wieder schafften die Delitzscherinnen Lücken für ihre Kreisläuferin oder konnten mit Schlagwürfen punkten. Auch im Angriff der BHV Damen lief nichts wie es sollte, Hektik beherrschte das Spiel. Viele Würfe entschärfte die Hüterin der Gäste, einige Bälle verlor man durch Abspielfehler an den Kreis, kassierte dadurch Kontertore und an Freiwürfen oder 7-Metern mangelte es auch. Mit mieser Stimmung, auch gegenüber den Schiedsrichtern ging man die Halbzeitpause (8:15). Die Trainer ermahnten ihre Mannschaft, endlich in der Abwehr die gewohnte Leistung zu bringen und im Angriff die überhasteten Abschlüsse zu unterlassen. Man solle wieder Standard-Handball spielen, ruhig aufbauen, ordentlich Druck machen, in die Lücken stoßen und nur bei ausreichend Platz abspielen oder selbst werfen. Gesagt - Getan. Die zweite Halbzeit begann mit einer Aufholjagd für die Heimdamen. Vorne wurden, wie von den Trainern verlangt, einfache Tore durch Überzahlspiel erzielt und die Abwehr war wie ausgewechselt. Auch die bestens aufgelegte Hüterin J. Weniger hielt die Heimdamen jetzt im Spiel und konnte über die Stationen 9:15 - 12:15 ihren Kasten lange sauber halten. Nun waren auch die Zuschauer vollends dabei und unterstützten ihre BHV Damen lautstark. Es kam Hektik ins Spiel der Delitzscherinnen und die Gäste nahmen eine Auszeit. Nachdem man den Rückstand auf 2 Tore zum 14:16 verkürzen konnte, folgte eine torarme Phase in der beide Mannschaften an ihre Grenzen gingen und ein absolut packendes Spiel lieferten. Nach und nach ließen sichtbar die Kräfte der Heimdamen nach, sie konnten nicht mehr mithalten und nach ihrer starken Aufholjagd nur einen Treffer noch erzielen (15:18). Die Partie verlief nun wieder wie in den ersten 30 Minuten. Fehlwürfe, Hektik und Unkonzentriertheit bei den Heimdamen. Die Abwehr der Delitzscherinnen wieder kompakt, kein Durchkommen Außenspieler oder für Anspiele an den Kreis, Würfe aus dem Rückraum landeten am Pfosten oder ging über das Tor. Die Gäste hingegen hatten ihre Treffsicherheit zurückerlangt und warfen noch weitere 3 Bälle in die Bornaer Maschen, sodass sie doch noch einen deutlichen Auswärtssieg von 15:21 feiern konnten.

 

Für Borna spielten:

Jenny Weniger, Sophie Lichtenstein – K. Gräfe (6/1), A. Munkelt (2). N. Häring (2), E. Uhlig (1), M. Sasum (1), N. Wicklein (1), P. Köhler (1)

HBL Mitlitz 2011 - Bornaer Handball Verein 09 20:20 (10:11)

BHV Damen holen 1 Punkt

 

Mit einer dünnen Personaldecke reisten die Bornaerinnen vergangenen Sonntag zum Rückspiel gegen die Damen der HBL Miltitz. Beim Hinspiel im September konnte man mit einer souveränen Mannschaftsleistung punkten und einen Sieg von 25:20 feiern. Stark geschwächt durch verletzungs- und arbeitsbedingte Ausfälle, sowie einige stark erkältete Spielerinnen, wusste die Mannschaft, dass ein Sieg diesmal sehr schwer wird. Mäßig motiviert, startete man in die Partie. Schnell wurde aber klar, dass die BHV-Damen hier keineswegs unterlegen sind, sondern ordentlich mithalten konnten. Die ersten Minuten waren absolut ausgeglichen, was den Ehrgeiz der BHV Damen erst so richtig herauslockte, hatte man doch insgeheim mit einem anderen Spielverlauf gerechnet. Bereits nach 15 gespielten Minuten reagierte Trainer Christian Geißler auf den Spielstand und heizte seine Frauen mit einer Auszeit so richtig an: „Mädels, das Ding holen wir uns heute! Wir sind hier absolut gleichauf und keinesfalls die Schwachen! Los gehts, weiter so!“. Die Ansage fruchtete prompt, die Boranerinnen hatten alle Zweifel verloren und waren top motiviert hier weiterhin dranzubleiben und sich die Führung zu holen. Die erste Halbzeit endete nach abwechselnden Torerfolgen (1:1, 5:5, 8:8, 10:10) mit einer Führung für die BHV Damen (10:11). Die Halbzeitansprache war Motivation pur, Trainer und Spieler waren sich einig, dass hier definitiv ein Sieg drin ist. Voller Tatendrang startete man in die 2. Halbzeit. Nach 10 Minuten konnten die BHV Damen eine 3-Tore-Führung verbuchen (13:16). Nun reagierten die gegnerischen Trainer mit einer Auszeit. Auch diese Ansprache fruchtete, so dass die Heimdamen alle Kräfte mobilisierten und es den BHV Damen mit ihrer 5:1 Deckung sichtlich schwer machten. Im Spiel der Bornaerinnen waren nun auch wieder altbekannte Probleme zu finden; Abspielfehler/Fangfehler-Ballverluste-Gegentore. Das kleine Polster von 3 Toren konnte nicht gehalten werden, die Kräfte waren aufgebraucht, die Konzentration ließ nach, Torchancen wurden nicht verwandelt - schnell hatten die Miltitzerinnen aufgeholt. In den letzten Minuten wechselten sich die Torerfolge beider Mannschaften wieder ab, so dass es über die Etappen 17:17, 18:18, 19:19 schließlich einen Endstand von 20:20 gab und beide Mannschaften mit 1 Punkt vom Feld gingen.

 

Kommentar: Traurig ist man über das „nichtgewonnene“ Spiel keineswegs, eine konstante Teamleistung trotz aller Beschwerden, hielt die Mannschaft im Spiel. Volle 60 Minuten haben alle Spielerinnen ihr Bestes gegeben und bis zuletzt gekämpft. Obwohl man mit einem schlechten Gefühl zum Auswärtsspiel gefahren ist, konnte man doch 1 Punkt mitnehmen, womit am Ende alle zufrieden waren.

 

Für Borna spielten:

 

Jenny Weniger - K. Gräfe (5/1), M. Sasum (5), N. Wicklein (3), E. Uhlig (3), D. Kargel (2/1), A. Munkelt (1), P. Köhler

SG Motor Gohlis Nord - Bornaer HV 09 34:21 (16:11)

Niederlage durch altbekannte Fehler

 

Zum letzten Spiel des Jahres mussten die BHV Damen auswärts gegen die Damen der SG MoGoNo ran. Nach der herben Niederlage im letzen Spiel, wollte man hier heute unbedingt 2 Punkte mitnehmen und zurück in die Erfolgsspur. Leider mussten sich die Gäste nach einer relativ ausgeglichenen 1. Halbzeit zum Schluss mit 34:21 geschlagen geben.

 

Die Bornaerinnen starteten mit einer 0:2 Führung, die von den Heimdamen schnell ein- und überholt wurde. Bis zum 8:8 blieb man an den Gegnerinnen dran, spielte einen soliden Angriff und eine starke Abwehr. Dann häuften sich im Angriff wiedermal Abspiel- und Fangfehler, die sofort in Konter umgemünzt wurden und auch in der Defensive fehlte es an Abstimmung. Dennoch motiviert "hier noch nichts verloren zu haben" ging man mit 5 Toren Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach einer kurzen Ansprache des Trainers Christian Geißler, wollten die Damen sofort zurück auf's Feld und sich jetzt die 2 Punkten holen. Die ersten Minuten der 2. Hälfte kämpften sich die Gäste auf 2 Tore heran (17:15), doch die altbekannten Fehler aus Halbzeit 1 schlichen sich wieder ins Spiel. Die Heimdamen punkteten weiter wie bisher, bis man wieder mit 5 Toren zurücklag. Die Auszeit in der 50. Minute mit der Aufforderung nochmal 10 Minuten alles rauszuholen und zu kämpfen, fruchtete leider gar nicht. (25:20, 31:20). Die Bornaerinnen waren ideenlos im Angriff, zu langsam in der Abwehr und dadurch zwischenzeitlich nur noch zu Dritt auf dem Feld; man wurde regelrecht überrannt. Enttäuscht und dennoch gewitzt wurden die letzten Minuten heruntergespielt, mit hängenden Köpfen ging man vom Platz. Bis zum nächsten Spiel in 6 Wochen gilt es zu den alten Stärken zurückfinden und die zahlreichen Abspiel- und Fangfehler wieder in den Griff zu bekommen. Spielerin Denise Kargel die sich gleich zu Spielbeginn am Fuß verletzte, wünschen wir gute Besserung.

 

Für Borna spielten:

 J. Weniger, S. Lichtenstein - M. Sasum (8), K. Gräfe (3/3), C. Laube (3), E. Uhlig (2), A. Munkelt (2), A. Loth, N. Wicklein, P. Köhler, M. Deutscher,

Bornaer HV 09 - SG Rückmarsdorf/Löbnitz

Niederlage durch Abwehrpleite (22:37)

Zur besten Nachmittagszeit empfingen die Damen des BHV diesen Samstag die bisher unbekannten Gegnerinnen der SG Rückmarsdorf/Löbnitz. Nachdem man zuletzt knapp gegen die HSG Rückmarsdorf II verlor, mussten die BHV Frauen diesen Samstag eine herbe Klatsche gegen die Spielgemeinschaft der Rückmarsdorferinnen einstecken.

Den Start verpasste man völlig und lag nach kurzer Zeit schon 0:6 zurück. Das Hauptproblem dieser Partie sollte die Abwehr werden, was bereits zu Spielbeginn deutlich wurde und die Trainer sofort in der zeitigen 1. Auszeit bemängelten. Von dem sonst so starken Zusammenspiel in der Defensive der Bornaerinnen war bisher nichts zu sehen. Immer wieder verlor man in 1-1 Situationen oder bot den Gegnerinnen riesige Lücken, die erfolgreich genutzt wurden. Im Angriff kamen Fehlwürfe und Abspielfehler hinzu. Wurde ruhig aufgebaut und ordentlich durchgespielt konnten die BHV Frauen punkten. Doch kaum hatte man "vorn" Erfolg, knallte es "hinten". Den 6-Tore-Vorsprung zu verkürzen war das Ziel, doch stattdessen ging man mit 11:19 in die Halbzeitpause. Nach einer knallharten Ansage, hier jetzt endlich aufzuwachen und das zu zeigen was man könne, sowie eindringlichen Hinweisen zur Abwehr, ging man die 2. Hälfte. Das Spiel ging weiter wie es in Halbzeit 1 endete, bis zum 14:22. Dann schien gar nichts mehr zu klappen bei den Heimdamen. Im Angriff häuften sich Fehler, die mit Kontern bestraft wurden, klare Torchancen wurden verworfen und die Abwehr konnte kaum noch "abwehren", sodass die Gäste ihre Führung auf 14:27 ausbauten. In den letzten Spielminuten erhöhte die SG ihre Führung nochmals um 2 Tore und konnte nach 60 Minuten einen 22:37 Auswärtssieg feiern.

 Nächsten Samstag will man bei den Damen von MoGoNo auf jeden Fall punkten, im Heimspiel konnten man hier als Sieger vom Feld gehen.

 

Für Borna spielten:

 S. Lichtenstein, J. Weniger (1) - K. Gräfe (6), N. Wicklein (3/2), M. Sasum (4), A. Köhler (3), D. Kargel (2), C. Laube, P. Köhler

HSG Rückmarsdorf II – Bornaer HV 09 32:22 (15:12)


Verdiente Niederlage gegen Tabellenzweiten


Nachdem die Frauenmannschaft des BHV bereits im vorherigen Spiel eine Niederlage gegen den Tabellenführer aus Döbeln (15:20) einstecken musste, folgte am vergangenen Samstag eine herbe Niederlage gegen die Tabellenzweiten der HSG Rückmarsdorf. Mit einem 0:2 Start in den ersten Minuten sollte es für diese Partie leider die einzige Führung der BHV Damen gewesen sein. Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass auch die kleinsten Fehler der Bornaerinnen sofort mit Gegentoren bestraft werden, so dass die Heimdamen ihre Gäste schnell einholten und mit 5:2 in Führung gehen konnten. Der 3-Tore-Rückstand zog sich durch die erste Spielhälfte, mit 15:12 ging man in die Halbzeitpause. Die Ansage der Trainer Geißler/Wicklein war deutlich: „Mädels hier ist noch nichts verloren! Da geht noch was!“ Motiviert die Gegner einzuholen, verließen die BHV-Damen die Kabine und starteten in die zweite Hälfte. Zunächst erhöhte die HSG ihre Führung auf 17:12, welche die BHV Damen prompt auf 17:15 verkürzten. Die Mannschaft war gewillt, nun nochmal richtig aufzudrehen. Bis zum 22:19 konnten die Bornaerinnen mithalten und sich gegenseitig motivieren, bloß nicht aufzugeben. Doch die wichtigen Torerfolge, um hier den Anschluss nicht zu verlieren, blieben nun aus. Stattdessen bauten die Heimdamen ihre Führung weiter aus (22:19, 27:19). Einer gut aufgestellten Heimmannschaft, die sich nicht aus der Ruhe bringen ließ und es den Bornaerinnen vor allem mit ihren Außerspielerinnen schwer machte, standen die nunmehr ideenlosen Gäste gegenüber. Neben dem Ärger über einige Fehlentscheidungen der Unparetiischen, war das Spiel der Bornaerinnen von überhasteten Abschlüssen und Abspielfehlern geprägt, erfolgreiche Konter der Gegner waren die Folge. Auch die Stimmung in der Mannschaft verschlechterte sich mit jedem Blick auf die Uhr. Mit dem Schlusspfiff mussten sich die BHV-Damen mit 32:22 geschlagen geben. Letztlich waren die Gastgeber die überlegenere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Fraglich bleibt, ob mit höherer Konzentration auf das Wesentliche, statt Meckern gegen Schiri und Spieler, diese Partie in der 2. Hälfte doch noch hätte gewonnen werden können.

Für Borna spielten:
J. Weniger, C. Glanzberg, S. Lichtenstein, K. Gräfe (10/5) , M. Sasum (6), A. Loth (2), A. Köhler (1), C. Laube (1), D. Kargel (1), E. Uhlig (1), N. Wicklein, P. Köhler

Leipziger SV Südwest II - BHV 09 (17:27)

 

Am Sonntagnachmittag reisten die Frauen des BHV 09 zum LSV Südwest nach Leipzig um dort gegen den Tabellenletzten sich 2 Punkte zu sichern.Mit einer sehr übersichtlichen Bank gingen die Bornaerinnen in die Partie. In der ersten Halbzeit mangelte es an Torerfolgen  trotz vieler Chancen gelang es den Bornaerinnen nicht, den Ball im Tor unter zubringen.

Trotzdem gelang es den Gästen mit einer 10:12 Führung in die Halbzeitpause zugehen.Die zweite Halbzeit begann etwas Torsicherer und die BHV-Damen konnten durch ihre Laufstarke Mannschaft sich eine gute 6 Tore Führung erarbeiten.

Kampf ,Motivation und Spaß  wurde bei den BHV-Damen wieder ganz groß geschrieben und so holten sie sich einen  17:27 Sieg und damit 2 Punkte nachhause.

 

Für Borna spielten:

Weniger,Lichtenstein,Glanzberg,A.Köhler(3),Sasum(8),Laube,Gräfe(5/5),Uhlig(1),Wicklein(3),P.Köhler(2)

Bornaer HV 09 – SC DHfK Leipzig 26:25 (14:13)


Glück und Kampfgeist führten zum Sieg - Erneut Spannung bis zur letzten Minute

 

Nach dem glücklichen Auswärtssieg in Eilenburg empfing die Frauenmannschaft des BHV09 dieses Wochenende den Tabellennachbarn vom DHfK Leipzig. Die Anfangszeit verlief schleppend und fehlerhaft, das Umschalten nach Ballverlusten ging viel zu langsam und bei schnell gespielten Angriffen des Gegners stand man teilweise ohne einzugreifen daneben.
Absprachen in der Abwehr und im Angriff fehlten, was zu überhasteten und nicht erfolgreichen Einzelaktionen führte. Hektik und Übereifer führten zu Fangfehlern und ungenauen Pässen, die zum Ballverlust für die Bornaerinnen führten.
Die Heimischen aber kämpften und ließen sich nicht hängen, an gegenseitiger Motivation hat es unter den Spielerinnen nicht gemangelt. So lieferten sich die beiden Mannschaft ein aufregendes Tor Duell, was die BHV – Damen aber für sich entschieden und somit mit einen Stand von 14:13 in die Pause gingen. Die zweite Halbzeit begann konzentrierter und Ballsicherer seitens der Bornaerinnen. Durch eine Abwehrumstellung erschwerten sie den Gästen die Torchancen. Auch im Angriff wurde nochmal gekämpft und gemeinsam wurden Tore erzielt. Nach 60 Minuten war der Nervenkitzel vorbei und Borna gewann mit 26:25 und sicherte sich so Tabellenplatz 3.

 

Für Borna spielten:


Weniger, Glanzberg, Lichtenstein - Sasum (7), Ernert (2), A. Loth, K.Loth (1/1), Munkelt, Laube(2), Kargel(1), Gräfe(5/7), Uhlig, Wicklein, Köhler

VfB Eilenburg - Bornaer HV 09 14:25

Erster Auswärtssieg der Saison

 

Mit vollbesetzter Bank gingen am vorigen Samstagabend die BHV- Damen in Eilenburg in die Partie. Gegen den Tabellen letzten waren die ersten Auswärtspunkte Pflicht. Doch taten sich die Bornaerinnen sehr schwer und begannen das Spiel unkonzentriert und überhastet. In den ersten Spielminuten war von der bisherigen starken Mannschaftsleistung der BHV-Damen nichts zusehen. Nach einer sehr baldigen und nötigen Auszeit seitens des BHV´s sammelten sich die Bornaerinnen wieder und fingen an Handball zu spielen. So konnten sie mit einer gut ausgebauten 6:14 Führung in die Halbzeitpause gehen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit machten sich es die Gäste wieder selber schwer und kassierten unnötige 2- Minuten-Herausstellungen. Doch die unterbesetzten Eilenburger konnten die hohe Führung der Bornaerinnen nicht mehr aufholen und so gingen die Gäste mit einem Endstand von 14:25 aus der Partie und fuhren mit zwei Punkten im Gepäck Heim.

 

Es spielten:

Weniger,Lichtenstein,Glanzberg,A.Köhler(5),Sasum(5),Ernert,Munkelt,Laube(2),Loth(4), Kargel(2),Gräfe(2/3),Uhlig, Wicklein(2), P.Köhler

BHV-Damen verschenkten Punkt an die Haie

Am Samstag zeigten die Bornaerinnen wieder starken Willen und Kampfgeist.

Top motiviert starteten die BHV-Damen in das Spiel, und konnten durch schnelle präzise Angriffe mit einer 3 Tore Führung vorlegen.

Doch die Freude hielt nicht lang an, wieder wurden die Bornaerinnen nervös und es folgten technische Fehler, die den Gästen schnelle und einfache Tore verschafften.

Tor für Tor gelang es den Mölkauerinnen ihren Rückstand aufzuholen.

Nach einer doch recht ausgeglichenen Partie gingen die Damen mit einen 10:10 in die Halbzeit.

Den Bornaerinnen war bewusst, dass die Gäste nicht zu unterschätzen sind und jeder Fehler der gemacht wird gegen die Heimischen verwendet wird.

Gleich nach Anpfiff der zweiten Halbzeit erwischte es die Bornaerinnen wieder.

Anstatt konsequent und bedacht zuspielen, kassierten Sie 3 unnötige Herausstellungen aufeinander.

Diese Entscheidungen kamen den Gästen aus Mölkau zugute, da sie diese nutzen konnten um sich mit einer 3 Tore Führung absetzten.

Den BHV-Damen fiel es sichtlich schwerer ins Spiel zurück zu finden.

Nach einer erneuten Auszeit und einer deutlichen Ansprache der Trainer, motivierten sich die Bornaerinnen erneut und fingen trotz personellen Mangel an zu kämpfen und gelangen so an ihre Körperlichen grenzen.

Sie hatten jetzt nur noch ein Ziel, diese 2 Punkte bleiben in unserer Halle.

Durch eine konsequente Abwehr und konzentrierte Angriffe gelang es den BHV-Damen sich wieder ran zu kämpfen.

Der Nervenkitzel begann, beide Mannschaften schenkten sich nichts ein Torerfolgt jagte den nächsten.

Nach einer letzten kniffligen aber nicht erfolgreichen Freiwurf Situation seitens der Haie ging die Partie mit einen 24:24 zu Ende.

 

Für Borna spielten:

Weniger,Lichtenstein,Glanzberg,A.Köhler(1),Sasum(6),Ernert(2),

Munkelt(1),Laube,Klein,Gräfe(5/7),Uhlig(1),Wicklein(1),Häring,

P.Köhler

BHV Damen kassierten erste Niederlage

 

Das zweite Saisonspiel ging für die Bornaerinnen mit einer 36:20 Pleite zu Ende. Borna war den Delitzscher Damen technisch und kämpferisch deutlich unterlegen. Gleich Ihren ersten Angriff setzten die Bornarerinnen in den Sand, so das die DHV-Damen in Form der zweiten Welle, schnell in Führung gehen konnten. Durch die Unkonzentriertheit und teilweise Planlosigkeit hatten die Gastgeber ein leichtes Spiel und benötigten wenig Mühe, sich mit einer klaren Führung abzusetzen.

Somit gingen die Delitzscher Damen mit einer 15:6 Führung in die Halbzeitpause. Den Bornareinnen war die Verzweiflung und Unzufriedenheit deutlich anzusehen. Die zweite Halbzeit zeugte von guten Spielaktionen, dennoch blieben Torerfolge aus. Dazu kamen die Kraftziehenden 2-Minuten Strafen und eine Disqualifizierung welche Das BHV-Team deutlich schwächte. Zur mentalen Resignation kam bei einigen Spielerinnen des BHV physische Erschöpfung hinzu, die sie, zur körperlichen Belastungsgrenze brachten.

Am Ende der 60 Minuten hat es den Bornarerinnen an Kraft und Ausdauer gefehlt um den Delitzscherinnen auf den Füßen zu bleiben.

 

 

Für Borna spielten:

 

Weniger,Lichtenstein,Glanzberg,A.Köhler(1),Sasum(1),Ernert(1),Loth(2/3)Laube,Klein,Gräfe(12),Wicklein,Köhler,

 

 

Bornaer HV 09 - HBL Miltitz 2011 25:20 (12:8)

Bornaer Kampfgeist führte zum Sieg

 

Mit einer souveränen Mannschaftsleistung starteten die Handballdamen des BHV in die neue Bezirksliga-Saison. In der Glück-Auf- Sporthalle nahmen die Gastgeber den Verbandsligaabsteiger Miltitz in Empfang, wo sich die Miltitz-Damen mit einen 25:20 geschlagen geben mussten.

 

Den Bornaerinnen war bewusst heute gibt es nur ein Ziel: der BHV macht dieses Spiel. Motiviert und ehrgeizig traten die Spielerinnen aufs Spielfeld und gaben den Miltitzerinnen sofort zu verstehen welches Ziel sie heute haben. Konzentrierte und überlegte Angriffe ermöglichten eine schnelle Führung für den BHV. Doch die Gäste gaben das Spiel so schnell nicht aus der Hand und blieben dicht dran. Eine, von beiden Mannschaften, starke und ausgeglichene erste Halbzeit ging mit einer 12:8 Führung für den BHV zu Ende. Die zweite Halbzeit lief recht ähnlich ab. Der Ball wurde schnell nach vorne gespielt. Sowohl im Zuge der zweiten Welle, als auch aus dem Rückraum, fielen einfache Tore. Dazu kam die hervorragende Leistung der Bornaer Torhüterin Jenny Weniger, wodurch es die Bornaerinnen schafften sich mit einer 8 Tore Führung abzusetzen. Doch Mitte der zweiten Halbzeit gelang es den BHV-Damen nicht ihre Leistung aufrecht zu halten. Es folgten kleine Unkonzentriertheiten, Pass-und Fangfehler, was zu unnötigen Ballverlusten bei den Bornaerinnen führte. Miltitz nutze diese Chancen und arbeitete sich so auf 3 Tore wieder ran. Darauf nahmen die BHV Trainer eine Auszeit, sodass die Damen nochmal durchatmen und sich sammeln konnten. Das Trainergespann Wicklein/Geißler appellierte nochmals mit Nachdruck an das Team, ruhig zu spielen und sich mehr Zeit für den Angriff zu nehmen und keine überhasteten Aktionen mehr starten. Mit neuer Motivation gingen die Handballerinnen wieder aufs Spielfeld und kämpften. Trotz einigen eng aufeinanderfolgenden 2-minütigen-Herausstellungen seitens des BHV, gelang es den Bornaerinnen präsent und dominant zu bleiben und die gefürchteten Unterzahlsituationen mit Bravur und Torerfolgen zu meistern, welche in dieser Phase des Spiels bei den Miltitzerinnen ausblieben. In den letzten 5 Minuten zogen die BHV Damen noch mal richtig an und machten mit Spielwitz und beherzten Engagement den ersten Spieltag mit einem Sieg perfekt.

 

Es spielten:

 J. Weniger, S. Lichtenstein, C. Glanzberg, M. Sasum (4), L. Ernert, A. Loth (1), C. Laube (4), A. Munkelt, D. Kargel (5), K. Gräfe (4/2), E. Uhlig (1), N. Wicklein (4), P. Köhler

Bornaer HV 09 – TuS Leipzig-Mockau

 

Diesen Samstag ließen die Mannschaften des Bornaer HV die Handballsaison 15/16 in der Osthalle mit dem letzten Heimspieltag ausklingen

 

Den ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksliga TuS Mockau wollten die Frauen des BHV zu Hause zumindest gründlich ärgern. Borna begann nach dieser Traineransage auch stark, konnte den Ball im ersten Angriff der Gegner heraus schnippeln und ging durch Kontertor in Führung. Anschließend fiel es dem Gastgeber in der Deckung zunächst aber schwer im richtigen Moment heraus zutreten, um die Rückraumwürfe bzw. das Anspiel auf die Mockauer Kreisspielerin zu unterbinden. Insgesamt war es eine sehr schnelle Halbzeit, in der ein ruhig aufgebauter Angriff eher selten vorkam. Die Gäste ließen Borna mit ihrem schnellen Konterspiel von den Außenpositionen immer wieder chancenlos aussehen, verwandelten selbst aber auch einige Bälle nicht oder scheiterten an der hochmotivierten Bornaer Keeperin. Meist ging Mockau mit einem Tor in Führung und Borna zog zum Ausgleich nach. Im Angriff war der Gastgeber aber oft zu ungeduldig. Es wurde nicht bis zur Lücke durchgespielt. Die ersten 30 Minuten endeten zwar mit dem 12:12 völlig ausgeglichen und damit hatte man die anfängliche Vorgabe der Trainer erfüllt, aber Borna musste sich jedes Tor hart erkämpfen, wohingegen die Angriffe bei Mockau zu leicht zum Torerfolg führten.

Die zweite Hälfte begann wiederum gleichwertig. Als hätte man bei Borna von einer Minute auf die andere das Handballspielen verlernt, funktionierte im Angriff ab dem 14:14 jedoch gar nichts mehr. In der Deckung fing man sich viele Zeitstrafen ein und stand in dieser Phase teilweise zu viert auf dem Parkett. Mockau nutzte diese Spielsituation gnadenlos aus und ging in kürzester Zeit mit sechs Toren in Führung (14:20). Außerdem verteidigte Mockau mit einer Sonderbewachung gegen die Bornaer Torschützenkönigin Karolin Gräfe. Die Heimmannschaft wirkte nach diesem Torregen durch die Leipzigerinnen nicht nur wie vor den Kopf gestoßen, sondern wollte nur noch mit dem Kopf durch die Wand. Zu verkrampft und zu nah an der gegnerischen Deckung spielend, verlor man durch vermeidbare Abspiele in den Rücken den Ballbesitz und war im Rückwärtsgang dann zu langsam. Durch engagierte Einzelaktionen kam Borna noch zweimal bis auf vier Tore heran (19:23; 20:24), doch ein richtiges Zusammenspiel kam nicht mehr zu Stande. Borna hielt sich nur noch mit einer halbwegs gut stehenden Deckung und den Fehlwürfen des Gegners über Wasser. Auch wenn ein Sieg gegen Mockau von Beginn an eher unwahrscheinlich war, hatte man nach dieser hervorragenden ersten Halbzeit natürlich nicht mit dem Endstand von 24:34 gerechnet.

 

Fazit: Erste Halbzeit TOP, zweite Halbzeit FLOP

 

Es spielten: S. Lichtenstein, C. Glanzberg, S. Brosig 1, M. Sasum 4, L. Ernert 2, A. Loth, A. Weihmann, A. Munkelt, D. Kargel 3, K. Gräfe 7/3, N. Wicklein, P. Köhler 1, I. Holzhausen 6

 

FSG Chemie Leipzig/Makranstädt – Bornaer HV 09


Vierter Tabellenplatz Ade


Auch im vorletzten Bezirksligaspiel der Frauen ist der BHV nicht in der Lage, sich aus dem derzeitigen Leistungstief heraus zu kämpfen. Wieder musste man sich im Vorfeld der Auswärtspartie auf verletzungsbedingte Ausfälle einstellen. Trotzdem stand noch eine Spielerin mehr auf dem Protokoll als beim FSG Leipzig/Makranstädt, Vorletzter der Tabelle.
Bereits im ersten Angriff verloren die Gäste den Ball durch ein unkonzentriertes Abspiel auf Außen. Auch nach den üblichen „Fünf Minuten“ um ins Spiel zu finden, stellte sich beim BHV durch eine Menge solcher Ballverluste kein ordentlicher Spielfluss ein. Man fand kein Mittel gegen die sehr offen stehende Deckung der FSG. Bis zum 4:4 war es noch ein ausgeglichenes Hin und Her. Doch auch in der Abwehr war in diesem Spiel der Wurm drin. Sehr oft war man zu spät an der Ball führenden Spielerin und bekam so einen Siebenmeter nach dem anderen, was den Rückstand für den BHV vergrößerte (6:4; 9:6…13:6). Einige Male ließ man sich in 1:1-Situationen vernaschen und wusste auch die platzierten Würfe aus dem Rückraum nicht zu verhindern. Erst in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit nahm der BHV wieder Fahrt auf. Auch durch eine Umstellung auf zwei Kreisspielerinnen wollte sich beim BHV nicht unbedingt eine große Besserung einstellen. Aber jetzt stand man in der Abwehr kompakter. Immer öfter konnten die Gäste den Ball herausspitzeln und durch resultierende Konter Punktgewinne erzielen. Aus einem Sieben-Tore-Rückstand kämpfte man sich so bis zum 13:11 Halbzeitstand zurück ins Spiel.
Damit hatte man eine gute Basis zum Ausgleich geschaffen. Dieser erfolgte aber erst nachdem auch die zweite Halbzeit zerfahren und ohne Konzept begann und der BHV wieder in Rückstand geriet (17:12; 20:15). Nach einer zweiten Aufholjagd und dann auch noch einer Unterzahl-Situation konnten die Gäste das 21:21 erzielen. Nach diesem kräftezehrenden Herankämpfen musste man sich jedes Tor erarbeiten, was den BHV körperlich an seine Grenzen brachte. Und die wiederholten Enttäuschungen nach Ballverlust oder erfolglosem Torwurf trugen dazu bei, dass auch in den Köpfen der Bornaerinnen der Glauben an einen Sieg verloren ging. Außerdem lief den Gästen die Zeit davon und so konnten die Leipzigerinnen mit dem 26:22 noch einen komfortablen Sieg erzielen.

Fazit: Nach einer soliden Handballsaison ist bei den Frauen des BHV 09 am Ende wohl irgendwie die Luft raus und diesmal hat gegen Ende der 60 Minuten passend dazu die Kraft und Kondition gefehlt, das Spiel noch zu drehen.


Es spielten: S. Lichtenstein, M. Sasum 4, L. Ernert 1, A. Loth 6/4, A. Weihmann, A. Munkelt 1/1, K. Gräfe 6, N- Wicklein, P. Köhler, I. Holzhausen 

HSG Neudorf/Döbeln II – Bornaer HV 09

 

Erneut kollektives Versagen

 

Dieses Wochenende reisten die Frauen des Bornaer HV 09 zum Auswärtsspiel gegen den Tabellendritten der Handballbezirksliga aus Döbeln. Obwohl diesmal wieder nur eine Torhüterin dabei war, konnte das Trainergespann Geißler/Wehner ansonsten auf eine volle Bank zurückgreifen.

War nach dem Spiel in Mölkau noch von Schiffbruch die Rede, fällt es diesmal noch schwerer einen Ausdruck für die Leistung der Mannschaft zu finden, die nur einen Platz hinter dem dieswöchigem Gegner steht. Den Gästen gebührte der erste Angriff, der mit einem Fehlpass, Ballbesitz für Döbeln und einem Kontertor direkt in den Sand gesetzt wurde. Auch in den anschließenden fast zehn Minuten konnte Borna kein Tor erzielen, was sich im Spielstand von 6:0 widerspiegelte. Weder technisch, noch kämpferisch waren in der ersten Halbzeit nicht einmal Ansätze eines guten Handballs zu sehen. Man versemmelte einen Angriff nach dem anderen. Bei der Entscheidung aus dem Rückraum zu werfen oder den Ball noch einmal abzulegen, traf man meist genau die falsche Wahl oder übersah die völlig frei stehende Mitspielerin auf der Position links außen. Wieder einmal hatte man also arge Probleme die Lücken, die bei einer 5:1-Deckung entstehen zu Nutzen. Obwohl das Spiel mit zwei Kreisläuferinnen zeitweise besser funktionierte, fand Borna auch dadurch nicht mehr zurück ins Spiel. Die sich schon die gesamte Saison durchziehende Schwäche hundert prozentige Chancen auch in Tore zu verwandeln, brachte in diesmal das Fass letztendlich zum Überlaufen und ließ Döbeln bequem mit einem Angriff nach dem anderen davonziehen (7:1; 8:3; 9:4; 12:5...). Bornaers Torhüterin hielt auch diesmal wieder das, was sie halten konnte. Ohne funktionierende Deckung (ob als 6:0- oder in 5:1-Formation) fällt es aber schwer, sich darüber zu motivieren, zumal in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt eine Feldspielerin zwischen die Pfosten musste.

Nach dem Halbzeitstand von 18:6 gibt es über die zweiten 30 Minuten nicht viel anderes zu berichten. In der Deckung hatte Borna das große Kreuz des gegnerischen Rückraums nun durchschaut und trat öfter im richtigen Moment heraus. Doch im Angriff stand weiterhin eine Mannschaft ohne Konzept, Ideen und vor allem ohne Spaß am Handball auf dem Parkett. Allein daran zeigte sich der mannschaftliche Zusammenhalt. Hatte man nämlich gegen Mölkau wenigstens noch bis zur letzten Minuten geschlossen gekämpft, war in diesem Spiel von Kampfgeist von Beginn an nichts zu sehen. Gegen Ende des Spiels ließ man dann den Frust auch noch an den Unparteiischen aus, kassierte so einige Zeitstrafen und stand teilweise zu viert auf dem Parkett. Erst in den letzten zehn Minuten zeigten sich im Bornaer Spiel Ansätze von ansehnlichem Handball. Der Endstand belief sich letztlich auf 32:14.

Fazit: Gerade im Handball kann man eine Partie nicht mit der anderen vergleichen oder einen Gegner vorab nur von den Ergebnissen auf dem Papier betrachten. Aber warum der BHV in den letzten Spielen so gegensätzliche Leistungen abruft, bleibt weiterhin der Spekulation überlassen.

 

Es spielte: C. Glanzberg, S. Brosig, M. Sasum 2, L. Ernert, A. Loth 1, A. Weihmann, A. Munkelt, K. Loth 4, D. Kargel 1, K. Gräfe 2/2, N. Wicklein 2, P. Köhler, I. Holzhausen 2

HSV Mölkau-Die Haie – Bornaer HV 09

 

Bornaer Frauen erleiden Schiffbruch gegen „Die Haie“

 

Wie unterschiedlich die Ausgangssituation vor einem Handballspiel und das Endergebnis sein kann, mussten die Frauen des BHV diesen Sonntag bitterlich erfahren. Letzte Woche zu Hause noch hoch motiviert gegen Delitzsch, und acht Tage später eine völlige Auswärtspleite gegen den Tabellenneunten der Bezirksliga aus Mölkau.

Nach einem solchen Spiel könnte man einfach sagen „abhaken und weiter geht´s“, zumal die noch zu emotionsgeladene Analyse direkt nach dem Spiel zu nicht viel Konstruktivem führt. Schon seit einigen Partien haben die Frauen des BHV mit berufs- und verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Diesmal spielte man mit zwei Auswechslern gegen eine fast komplette Mölkauer Bank. Der BHV agierte zu Beginn des Spiels gegen die 4:2-Deckung der Gastgeber sehr gut und konnte sich mit dem 2:5 einen beruhigenden Vorsprung erarbeiten. Man könnte also alles auf fehlende Kondition schieben, was dann aber doch zu einfach gedacht wäre.
Im gesamten verbleibenden Spiel zeigte Borna zwar immer wieder gute Ansätze eines cleveren Kombinationsspiels, doch zu oft rannte man einfach viel zu früh in die gegnerische Abwehr ohne den Angriff ruhig aufzubauen. Borna machte sich selbst die Wege zu eng, spielte fast jeden Angriff zu hektisch, womit Abspielfehler und Fangfehler vorprogrammiert waren. Mölkau konnte so einem Konter nach dem anderen in Tore verwandeln. Vom mannschaftlichen Zusammenhalt des letzten Spiels war diesmal nicht viel zu sehen. Auch die Anweisungen für die Abwehr seitens der Bank prallten an den Köpfen der Spielerinnen ab. Damit spielte man dem Gegner natürlich noch mehr in die Hände. Mölkau setzte sich immer mehr ab und ging beim 15:8 Halbzeitstand erhobenen Hauptes vom Parkett.
Auch in der Halbzeitpause fehlten klare Anweisungen, wie man sich bei einer solchen Deckungsstrategie verhalten soll. Ein taktischer Wechsel im Rückraum wäre vielleicht eine Option gewesen, sodass die Mitte, die nach Ballgewinn als erste Anspielstation für die Torhüterin bereit stehen musste und vorn auch noch das Spiel gestalten sollte, zu entlasten. Eine bessere Vorbereitung der gegenwärtigen Aufstellung im Vorfeld, auch weil schon länger bekannt war, das viele Spielerinnen fehlen würden. Ob das zu einem besseren Auftritt des BHV geführt hätte, bleibt jedoch fraglich, da auch eine optimistischere Einstellung der Spielerinnen untereinander schon viel bewirkt hätte. Am Ende nahm die Anzahl der technischen Fehler bei Borna sogar noch zu. Es kam keinerlei Spielfluss mehr zu Stande. Man war nur noch mit Vor- und Zurücklaufen beschäftigt, weil der Ball scheinbar schon wieder verloren wurde, bevor überhaupt irgendein Anziehen begann. Mölkau baute den Vorsprung aus (18:10; 22:12; 26:15; …) und deklassierte die Gäste zum Schluss zum 34:18 Endstand.

 

Es spielten: C. Glanzberg, A. Loth 3, L. Ernert 3, S. Brosig 3, A. Munkelt 1, N. Wicklein 1, A. Weihmann, K. Gräfe 6/1, I. Holzhausen 1

 

Bornaer HV 09 –NHV Concordia Delitzsch 2010

28:23

 

Klasse Mannschaftsleistung

 

Nur knapp hatten sich die Frauen des BHV im Hinspiel in der Bezirksliga trotz gutem Handball in Delitzsch geschlagen geben müssen. Darum hieß es den Tabellenzweiten bei der rückwärtigen Partie ordentlich zu ärgern und den Vorteil in heimischer Halle so gut wie möglich auszunutzen. 

Borna war von Anfang an voll da und ging mit schnellen und einfachen Toren aus dem Rückraum bis zum 5:1 in Führung. Delitzsch kam aufgrund der guten Deckung nicht zum Zug und versuchte recht schnell mit einer Auszeit in der achten Spielminute und einigen Wechseln im Angriff den Bornaer Lauf zu unterbrechen. Dies gelang zunächst nur bedingt und die Gastgeber konnten den Vorsprung bis zum 8:3 weiter ausbauen. Doch dann schien bei Borna nichts mehr zu funktionieren. Taktisch ungünstigen Auswechselungen auf  den halben Positionen seitens der Bank, die Umstellung des Gegners auf eine 5:1-Deckung und Unterzahlsituationen in der 18. bzw. 22. Spielminute brachten Unruhe in das Bornaer Spiel. Die Gäste erstarkten von Angriff zu Angriff  weiter und  brachten Sicherheit in ihr Spiel. Die anfangs so kompakt stehende Deckung ließ nun einige Lücken, die Delitzsch durch ein gutes Zusammenspiel aus Rückraum Mitte und Kreis gnadenlos ausnutzte. Außerdem konnte die Delitzscher Spielerin mit den meisten Toren der Saison frei aus dem Rückraum werfen, weil man nicht mehr konsequent heraustrat. Bei Borna schlichen sich immer mehr technische Fehler ein und so saßen zum Ende der ersten Halbzeit mit 9:12 wieder die Gäste am längeren Hebel.

Doch der BHV wusste woran man arbeiten musste, um gerade bei einem starken Gegner alles aus sich herauszuholen. Mit einer kurzen Deckung gegen die zwei Spiel gestaltenden Delitzscherinnen (Nr. 2 und Nr. 13) wollte man den gegnerischen Angriff zum Stocken bringen. Immer öfter kam der Gastgeber so in Ballbesitz. Sowohl durch engagierte Einzelaktionen im ruhig aufgebauten Angriff, als auch durch ein gutes Zusammenspiel über Stationen im schnellen Vorwärtsgang kämpfte man sich heran (10:13; 12:14; 14:15), wobei kämpfen wohl wirklich der richtige Ausdruck ist. Man merkte, dass keine Mannschaft sich einfach so geschlagen geben wollte. Die beiden Unparteiischen mussten auf beiden Seiten einige Male mit Zeitstrafen und bei den Gästen sogar mit einer glatt roten Karte durchgreifen (48. Minute), zogen ihre Linie aber durch und hatten die Partie gut im Griff. Bis auf wenige unkonzentrierte Abwehrsituationen, in denen Delitzsch mit platzieren und unhaltbaren Würfen punkten konnte, stand die Bornaer Deckung. Das war die Basis für den Ausgleich zum 17:17 bzw. zum 20:20. Weil man in diesem Spiel auch konditionell keine Schwäche zeigte, ging der BHV nach dieser Phase, in der jeder Ball hart umspielt war, in Führung. Unter anderem mit zwei abgezockt verwandelten Treffern vom Siebenmeterpunkt zeigte Borna in den letzten Minuten der Partie wieder einmal, warum man um die oberen Plätze der Bezirksligatabelle mitspielte. Die Gastgeber konnten die Führung kontinuierlich ausbauen und mit dem 28:23 war der Heimsieg perfekt. 

Fazit: Nach der Auswärtspleite in Eilenburg gegen einen auf dem Papier viel schwächeren Gegner, zeigte der BHV in diesem Spiel, was man mit Wille zum Sieg schaffen kann. Auch wenn nicht jeder einen guten Tag hatte, bzw. seine Leistung auf dem Feld überhaupt zeigen konnte, zählt am Ende der mannschaftliche Zusammenhalt.   

        

Es spielten: S. Lichtenstein, C. Glanzberg, S. Brosig 2, M. Sasum 6, L. Ernert, A. Weihmann 1, I. Holzhausen, A. Munkelt 2/2, K. Loth 10, K. Gräfe 7/1, N. Wicklein, P. Köhler, A. Loth

Bornaer HV 09 – Leipziger SV Südwest II

26:23

 

Nur Pflichtsieg gegen Tabellenschlussslicht

 

Wieder einmal von verletzungs- und berufsbedingten Ausfällen geplagt empfingen die Frauen des Bornaer HV 09 dieses Wochenende die zweite Mannschaft des LSV Südwest in der Glückauf Halle.

Schon im Hinspiel hatte man sich gegen diese Truppe, die in der Handballbezirksliga die Tabelle abschließt, schwer getan und konnte auswärts nur knapp zwei Punkte holen. In der Rückrunde kam Borna sehr behäbig ins Spiel. Viele vergebene Torchancen schlichen sich bereits zu Beginn ein und prägten die gesamte Partie. Man verstand es zunächst nicht durch schnell nach vorn gespielte Angriffe die relativ langsame Rückwärtsbewegung des Gegners auszunutzen. Im späteren Spielverlauf resultierten zwar mehr Tore aus Konterchancen, aber auch dann waren die langen Pässe nach vorn oft zu unpräzise oder der Ball landete nicht im Leipziger Tor.
In der Deckung konnten die Gäste zunächst nahezu frei aus dem Rückraum werfen. Bei Borna dagegen endeten viele Angriffe mit einem Fehlwurf aus der Distanz, sodass man zu Beginn einem Rückstand hinterher lief ( 0:1; 1:2; 2:4). Nach Umstellung auf eine 5:1-Verteidigung konnte Leipzig oft zu Fehlpässen oder unplatzierten Torwürfen gezwungen werden. Borna schaffte den Ausgleich (4:4) und konnte sich anschließend auch ein kleines Polster erarbeiten (6:5; 9:7). Trotzdem war das Bornaer Spiel ohne klares Konzept. Der LSV kam immer wieder bedrohlich nahe, konnte trotz einem Halbzeitstand von 13:10 bis Mitte der zweiten Hälfte auch immer wieder ausgleichen (9:9; 16:16). Borna kassierte außerdem einigen unnötige Hinausstellungen aufgrund nicht eingehaltenem 3-Meter-Abstand von der Freiwurfposition des Gegners. Die zweite Hälfte war insgesamt sehr zerfahren. Ein ständiges Hin und Her, in dem es schwer viel die Konzentration zu behalten und sich als die bessere Mannschaft zu beweisen. Einzig vom Siebenmeter-Punkt konnten alle Chancen in Tore umgemünzt werden und in ein paar schönen Kreisanspielen, so wie gut gespielten Kontern mit Auge für die freie Mitspielerin ließ der BHV seine Berechtigung auf Tabellenplatz vier zu stehen, durchblicken. Ab Mitte der zweiten Hälfte verzweifelte der Gegner an der gut zugeordneten Deckung des BHV. Borna kam so immer wieder ohne Gegentor in Ballbesitz und gab die Führung, wenn sie auch hätte viel größer sein können, bis zum Ende des Spiels zum 26:23 nicht wieder her.

Fazit: Wieder ein Spiel, was Borna aus der Deckung heraus gewann. Im Angriff jedoch vergab man die Chance endlich mal Punkte für ein besseres Torverhältnis in der Tabelle zu sammeln. 

 

Es spielten:

C. Glanzberg, S. Lichtenstein, A. Köhler 3, S. Brosig, M. Sasum 7, L. Ernert, A. Weihmann, I. Holzhausen 6, K. Gräfe 8/4, N. Wicklein 2, P. Köhler

 

Bornaer HV 09 – Motor Gohlis Nord

23:14

 

Aufwärtstrend geht weiter

 

Mit dem Motivationsschub aus dem letzten Spiel gegen den DhfK empfingen die Frauen des Bornaer HV 09 diese Woche in der Handball-Bezirkssliga die Mannschaft aus Leipzig-Gohlis.
Nachdem im Hinspiel trotz klarer Führung nur ein Unentschieden errungen werden konnte, war zu Hause ein Sieg gegen den Tabellen-Sechsten nahezu Pflicht. Während Borna noch nicht so richtig wach schien, begann MoGoNo engagiert und ging zugleich mit 0:2 in Führung. Borna konnte durch einfache Tore aus dem Rückraum und vom Kreis immer wieder ausgleichen (2:2; 3:3) und schließlich auch in Führung gehen. Die Sonderbewachung gegen die Nummer 43 aus Gohlis nahm die Hauptwerferin der Gäste erfolgreich aus dem Spiel. Die Bornaer Deckung stand ebenfalls kompakt und zwang Gohlis zu spitzwinkligen Würfen von außen, die selten im Tor landeten. Durch kurze Unaufmerksamkeit in einigen Situationen und dadurch, dass Borna von Beginn an viele 100 prozentige Chancen ungenutzt ließ, hatte MoGoNo jedoch in der Mitte der ersten Halbzeit die Chance dranzubleiben (7:6). Oft war Borna beim Angriff zu nah an der gegnerischen Deckung, sodass der Ball das ein oder andere Mal heraus gespitzelt werden konnte und Anspiele an den Kreis kamen nicht an. Gegen Ende der ersten 30 Minuten legten die Gastgeber zwar noch einmal einen Zahn zu, mit einer Drei-Tore-Führung (10:7) konnte Borna sich zur Halbzeitpause aber nicht rühmen.
Die klaren Torchancen in Tore verwandeln, in der Deckung weiter Konsequenz zeigen und vor allem schnelle Angriffe über Konter oder die zweite Welle starten, forderten die Trainer Geißler/Wehner von den Frauen.
Borna baute den Vorsprung in den ersten Minuten zum 13: 7 aus und ließ die Gäste nun nicht mehr als vier Tore heran (14:10). Aber die Hinweise zur Pause wurden in der zweiten Halbzeit nur bedingt umgesetzt. Immer häufiger kam man zwar ohne Torerfolg des Gegners in Ballbesitz, doch die schnellen Angriffe nach vorn scheiterten häufig an unkonzentrierten Zuspielen. Wurde der Angriff ruhig aufgebaut, waren es eher Einzelaktionen die zum Tor führten. Ein überlegtes Zusammenspiel wollte in diesem Spiel nicht so richtig gelingen. Trotzdem konnte Borna die Führung kontinuierlich ausbauen, weil auch der Leipziger Angriff ideenlos war und die Gäste viele technische Fehler machten. Ab Mitte der ersten Halbzeit wurden von den Schiedsrichtern zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen ausgesprochen bzw. auf Siebenmeter entschieden. Beide Mannschaften wussten die jeweilige Überzahl jedoch nicht zu nutzen. Bornaers Torhüterin zeigte auch in diesem Spiel einen guten Tag, konnte viele Würfe von außen und aus dem Rückraum halten und auch drei von sieben gegebenen Chancen vom Punkt abwehren. Der Gastgeber profitierte dann doch immer häufiger von den Fehlern des Gegners und erzielte mit schnellen, wenn auch zerfahrenen Angriffen sechs Tore in Folge zum 23:13. MoGoNo konnte anschließend noch zum 23:14 Endstand verkürzen.
Fazit: Viele technische Fehler prägten das Spiel beider Mannschaften. Borna stellte aber die bessere Deckung, konnte auf allen Positionen und in der zweiten Halbzeit vor allem im schnellen Angriff punkten und ging verdient als Sieger vom Parkett. 


Es spielten:

 S. Lichtenstein, C. Glanzberg, A. Köhler 1, S. Brosig, M. Sasum 5, L. Ernert 1, A. Weihmann 1, I. Holzhausen 6, K. Gräfe 4/3, N. Wicklein 2, N. Häring, P. Köhler, K. Loth 3

 

SC DHfK Leipzig II – Bornaer HV 09


Mit mannschaftlichem Kampfgeist zum Auswärtssieg


Diese Woche wurden die Frauen des BHV 09 in der Handball-Bezirksliga in Leipzig von der zweiten Auswahl des SC DHfK empfangen. Die Männer hatten im Spiel davor gezeigt, wie man in auswärtiger Halle gegen die Leipziger einen Sieg erringt und mit einer ordentlich Lärm machenden Fankurve und der Rückkehr von einigen Verletzten ging Borna zuversichtlich in diese Partie.
Nach dem ersten Tor für Borna zum 0:1 sah es zunächst jedoch nicht nach einem souveränen Sieg aus. Im Gegenteil, eher sah man dabei zu, wie ein Ball aus dem Rückraum nach dem anderen im Bornaer Tor landete. Das Zusammenspiel zwischen der Nummer 3 und der Nummer 9 aus Leipzig bekam man einfach nicht unterbunden und auch die Würfe von außen waren zu oft erfolgreich. Nachdem einige gelbe Karten verteilt wurden, pfiffen die Unparteiischen sehr schnell auf Siebenmeter, die Leipzig zu Beginn mühelos verwandeln konnte. Borna geriet also recht schnell ins Hintertreffen und lief ab dem 2:1 einem kontinuierlich größer werdenden Rückstand hinterher (3:2; 5:2; 7:2). Die Gäste reagierten mit einer Manndeckung gegen besagte Spielerinnen, was dazu führte, dass man gegen Mitte der ersten Halbzeit nicht aussichtslos zurücklag (7:3; 7:5; 8:5). In dieser Phase machten auch die Gastgeber viele Fehler und der BHV konnte sich bis zum 9:7 wieder herankämpfen. Doch so richtig wollte der Knoten im Angriff auch jetzt noch nicht platzen. Sowohl die vorgezogene Deckung als auch die kurze Deckung auf beide Außen, die beim Anziehen so nicht mehr als Anspielstation zur Verfügung standen, machten den Gästen sichtlich Probleme. Die Lücken der gegnerischen Abwehr waren groß, aber bei Borna fehlte sowohl der Blick dafür als auch der Mut aus dem Rückraum zu werfen. Zu oft gelangte der Ball durch unkonzentrierte Pässe in die Hände des DHfK und durch schnelle Kontertore sparten die Leipzigerinnen viel Kraft im Angriff. Borna konnte mit Toren von links außen dagegen halten und das ein oder andere Mal traf man dann doch mit Distanzwürfen. Doch der DHfK war in der gesamten ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, was sich im Stand von 16:12 nach 30 Minuten widerspeigelte. 
Mit vier Toren Rückstand war der Sieg noch nicht abgeschrieben, aber den Frauen war klar, dass diese Partie nur mit erheblicher Steigerung der bisherigen Leistung gewonnen werden konnte. Auch wenn man kurzzeitig wieder mit fünf Toren hinten lag (18:13) war zu spüren, dass die Frauen des BHV sich in keinster Weise unterkriegen lassen wollten. Während im Leipziger Angriff nichts mehr funktionierte, kämpften sich die Gäste sowohl mit engagierten Einzelaktionen aus der Ruhe heraus als auch mit einem guten Zusammenspiel beim schnellen Angriff Tor für Tor heran (18:14 bis 18:18). Die konsequente Manndeckung gegen die Nummer 9 aus Leipzig trug Früchte, die Zuordnung in der Abwehr stimmte und jetzt wackelte der DHfK auch am Siebenmeter-Punkt (von 13 gegebenen fünf verwandelt). Außerdem fand die Bornaer Torhüterin immer besser ins Spiel, sodass man immer wieder ausgleichen konnte (19:19; 20:20; 22:22) und in der 47. Minute auch endlich die erste Führung erzielte (20:21). Das Zusammenspiel im Rückraum klappte nun besser. Immer häufiger konnten auch von den Außenpositionen Tore erzielt werden. Wenn auf Siebenmeter entschieden wurde, trag Borna auch von dort. Der BHV erarbeitete sich nach und nach ein kleines Polster von drei Toren (22:25; 23:26). Fünf Minuten vor Schluss nahm der Heimverein nochmal eine Auszeit. Den Trainern war bewusst, dass auch eine Drei-Tore-Führung in dieser Situation keine Garantie für den Sieg war und rief zur Konzentration auf. Trotz eines kleinen Schreckmoments in der Abwehr durch einen unglücklichen Ballverlust und dem kurzzeitigen Aufschluss durch Leipzig zum 25:26 ging der BHV nach 60 Minuten verdient und überglücklich als Sieger vom Parkett. IH
Fazit: Die Manndeckung gegen die gegnerische Hauptwerferin, die hervorragend durch Maria Sasum umgesetzt wurde und die mannschaftliche Geschlossenheit als Voraussetzung für eine erfolgreiche Aufholjagd noch Sechs-Tore-Rückstand waren in diesem Spiel der Schlüssel zum Sieg.


Es spielten:

S. Lichtenstein, A. Köhler 5, M. Sasum 3, S. Brosig 1, A. Weihmann 2, L. Ernert 1, I. Holzhausen 2, C. Laube 1, K.Loth 2/1, K. Gräfe 9/4, N. Wicklein 1, P. Köhler 1

Bornaer HV – HSV Mölkau/Die Haie II

23:21 (9:13)

 

Aufholjagd und Kampfgeist sichern den Sieg im letzten Spiel des Jahres
 

Nach der zu hohen Niederlage gegen den Tabellenersten TuS Leipzig Mockau war dieses Wochenende ein Sieg in der Handballbezirksliga gegen die Frauen aus Mölkau Pflicht. Trotz des verletztungsbedingten Ausfalls zweier Rückraumspielerinnen konnten die Trainer Geißler/Wehner auf eine volle Bank zurückgreifen.

Gegen den derzeitigen Tabellenletzten musste der BHV endlich ein paar Pluspunkte für das Torverhältnis sammeln, so begann man sehr engagiert und schaffte in den Anfangsminuten eine solide 3:0 Führung. Mit dem frühen verletzungsbedingten Ausfall einer weiteren Bornaer Rückraumspielerin kam ein Bruch in das Bornaer Spiel. Im Angriff fehlten plötzlich die Ideen, unnötige Ballverluste und Fehlpässe sowie hektisches und unvorbereitetes abschließen luden die Gäste ein, den Rückstand Tor um Tor zu verkürzen (3:2, 4:3, 4:4).In der Abwehr trat man viel zu spät auf die ballführende Spielerin heraus, die dann im letzten Moment noch auf den Kreis und die Außen abspielen konnten. Die Leipzigerinnen nutzten diese Phase und zogen das Spiel an sich (5:6, 5:8, 7:9, 7:12). Bis zum 9:13 Halbzeitstand fand der Gastgeber einfach kein Mittel den Gegner zu stoppen und scheiterte im Angriff wieder einmal an der eigenen Chancenverwertung. Mit sichtlich geknickter Miene verließen die Frauen das Spielfeld in Richtung Kabine.

Allen war klar, die erste Halbzeit schnell abhaken und in den nächsten 30 Minuten zeigen, dass wir Handball spielen können. In der Deckung musste jetzt aggressiv und rechtzeitig zugegriffen werden. Vorn mit Tempo durchspielen und dann in die freiwerdenden Lücken ziehen. All das waren einfache Mittel, um die Partie in heimischer Halle noch drehen zu können. Gesagt, getan - mit Wiederanpfiff stand eine ganz andere Bornaer Mannschaft auf der Platte. Mit einem starken Team- und Kampfgeist begann man die Aufholjagd. Durch die Umstellung auf eine 5:1-Deckung konnte man den Spielaufbau ordentlich stören und zwang den Gegner zu Fehlern. Im Angriff nutzte man die Lücken und schaute wo die Torhüterin stand. Ebenso verwandelte man nun auch alle gegebenen Strafwürfe und somit schmolz der Vorsprung der Gäste (10:14, 12:15, 15:16, 18:18). Zehn Minuten vor Schluss stand endlich erstmals die Führung zum 19:18 wieder auf der Anzeigetafel und der BHV legte weiter nach und zog mit einer 4:0-Serie zum entscheidenden 23:18 davon (58 min.). In den letzten Minuten des Spieles merkte man den Bornaern an, dass langsam die Kräfte schwinden aber den Sieg ließ man sich nicht mehr nehmen. Auch über das letzte Tor der Gäste, nach der regulären Spielzeit, durch einen Freiwurf zum 23:21, konnte die Freude über den Sieg nicht drüben.

Fazit: Erste Halbzeit flop, zweite Halbzeit top. In den knapp vier Wochen Spielpause gilt es nun im Training weiterhin an den Schwächen zuarbeiten sowie die Genesung aller angeschlagenen Spielerinnen. Gleichzeitig bedanken wir uns bei unseren Fans für die tatkräftige Unterstützung bei den Spielen und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2016.

Es spielten:

S. Lichtenstein, C. Glanzberg, K. Loth, A. Köhler 5, S. Brosig, L. Ernert 1, A. Loth 2, Anja Munkelt 2, B. Klein 1, K. Gräfe 7/3, M. Sasum 5, N. Wicklein 1, N. Häring, P. Köhler

 

TuS Leipzig Mockau - Bornaer HV 09


Alternativlos zur dritten Niederlage der Saison


Auch mit fleißig geputzten Handballschuhen stand Borna am späten Nachmittag des zweiten Advents in der Handballbezirksliga eine schwere Aufgabe bevor. In einer kuschelig warmen Halle im Leipziger Nordosten wurden die Frauen vom Tabellenführer aus Mockau empfangen.
Schon von vornherein war klar, dass man das Spiel der Leipzigerinnen durch eine gut abgestimmte Deckung so effizient wie möglich unterbinden musste. Deshalb entschied der Trainer Christian Geißler sich für eine Sonderbewachung gegenüber der Nr. 8 und der Nr. 5 aus dem rechten bzw. mittleren Rückraum. Mit diesem Konzept konnte der BHV zu Beginn auch gut mithalten. Des Öfteren zwang man Mockau in den ersten zehn Spielminuten zu Fehlpässen und unvorbereiteten Torwürfen. Die Gäste trafen im Gegenzug durch ansehnliche Kombinationen besonders auf der linken Seite und erzielten nach Führung der Gastgeber immer wieder den Ausgleich (3:2; 3:4; 4:4; …5:5). Doch dann drehte der linke Rückraum der Mockauerinnen auf und Borna geriet durch überraschende und größtenteils unhaltbare Tore ins Hintertreffen. Sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff war das anfängliche Engagement nicht mehr vorhanden und Borna schien wie ausgewechselt. Es wurde nicht mehr konsequent auf die ballführende Spielerin herausgetreten, sodass Mockau aus der Distanz und vom Kreis teilweise frei werfen konnte. Die Unparteiischen entschieden bei den kleinsten Berührungen auf Siebenmeter und nach drei gelben Karten pro Mannschaft auf Zeitstrafen. Doch obwohl sie diesen Stil auf beiden Seiten durchzogen, verlor der BHV im Verlauf der ersten Halbzeit komplett den Anschluss. In den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeitpause wurden nur noch sechs Tore erzielt, obwohl die Lücken in der Mockauer Deckung, besonders nach Umstellung auf 5:1 ausreichend vorhanden waren. Es wurde sich zu wenig ohne Ball bewegt. Technische Fehler waren die Folge, die der Tabellenführer gnadenlos durch schnelle Tore ausnutzte. Beim Stand von 21:11 ging es in die Halbzeitpause.
Zehn Tore Rückstand, unmotivierte Gesichter, Unmut gegen die Entscheidungen der Schiris (ob berechtigt oder nicht) und dann auch noch ein gebrochener Finger. Nur schwer ließ sich daraus eine positive Bilanz ziehen. Aber zu Beginn der Partie hatten die Bornaerinnen gezeigt, dass sie soliden Handball spielen konnten und darauf musste aufgebaut werden.
Auch zu Anfang der zweiten Hälfte sah man zwei ebenbürtige Mannschaften auf dem Parkett. Borna konnte den Rückstand schnell auf 21: 13 verkürzen, Mockau legte sogleich nach (24:14). Doch insgesamt reichte die Leistung des BHV bei diesem Spiel nicht, den Gastgeber zumindest ein bisschen zu ärgern. Viel mehr ärgerte man sich über die eigenen Fehler: unkonzentrierte Pässe, unnötige Ballverluste und viele verworfene 100%ige Chancen. Borna kam einfach nicht über den Zehn-Tore-Rückstand der ersten Halbzeit hinaus, mitunter standen sogar 13 Toren Differenz auf der Anzeige (32:19). Schon bald sah man auf der Bornaer Hälfte nur noch in betrübte Gesichter. Zu der mentalen Resignation kam anschließend bei Vielen auch die physische Erschöpfung. Am Ende fast schon der Verzweiflung nahe, geriet Trainer Geißler immer häufiger in Zugzwang, weil gleich mehrere Spielerinnen um ein paar Minuten Verschnaufpause baten. Mannschaftlich geschlossen wurde außerdem ein Siebenmeter nach dem anderen verworfen, obwohl der Mockauer Torhüterin jedes Mal eine andere Werferin gegenüberstand (6/12 verwandelt). Zum Endstand von 35:24 ist daher nicht mehr viel hinzuzufügen.
Fazit: Auch wenn man in der zweiten Hälfte nur ein Tor weniger erzielte, war der Rucksack der ersten 30 Minuten für den BHV in diesem Spiel zu groß, um mit der gezeigten Leistung um die ersten Plätze der Tabelle mitkämpfen zu können. Weil andere Mannschaften es an diesem Wochenende besser machten, stehen die Frauen des BHV leider nur noch auf Ligaplatz 5.


Es spielten: S. Lichtenstein, C. Glanzberg, K. Loth 7/1, A. Köhler 6/1, S. Brosig, N. Häring 2/1, D. Kargel 1/1, N. Wicklein 1, M. Sasum 2, A. Weihmann, K. Gräfe 5/2, P. Köhler, E. Olbricht

Bornaer HV 09 – FSG Chemie Leipzig/Makranstädt


Pflichtsieg gegen Tabellenletzten


Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Neudorf/Döbeln war dieses Wochenende ein Sieg in der Handballbezirksliga gegen Chemie Leipzig/Makranstädt Pflicht.
Der BHV musste endlich ein paar Pluspunkte für das Torverhältnis sammeln, doch zu Anfang taten die Gastgeber sich sehr schwer deutlich in Führung zu gehen. Die Zustimmung in der Deckung stimmte nicht, sodass der Gegner immer wieder aus dem Rückraum werfen konnte oder am Kreis frei das Anspiel bekam. Zum Glück gingen in dieser Phase viele Bälle von der sprungwurfstarken Leipzigerin aus dem rechten Rückraum weit über das Tor oder wurden von der Bornaer Keeperin gehalten. Im Vorwärtsgang fehlte Borna entweder die Geduld bis zur Lücke durchzuspielen oder das Engagement den deutlich vorhandenen Platz konsequent zu nutzen. Nachdem 0:1 und dem 2:3 ging Borna zwar in Führung (4:3; 7:4; 9:5;…), die dann im gesamten Spiel auch nicht wieder abgegeben wurde, doch man passte sich zu sehr dem Stiefel des Gegners an und zeigte in der ersten Halbzeit nicht, was man spielerisch eigentlich drauf hatte. Im Rückwärtsgang war Borna zu behäbig, sodass die Gäste des Öfteren mit einer schnellen Mitte punkten konnten. Nicht selten wurden die Angriffe des Gegners zugunsten eines Siebenmeters abgepfiffen. Von acht Zugesprochenen konnte Leipzig jedoch im gesamten Speil nur drei verwandeln. Borna hatte also sichtlich Anlaufschwierigkeiten, was durch den Halbzeitstand von 14:12 widergespiegelt wurde.
Dies galt es also in der zweiten Hälfte abzustellen. Der Gastgeber musste die Partie als sein Spiel gestalten und endlich zeigen, warum man in der Tabelle im oberen Drittel mitmischt.
So richtig wollte das aber auch anschließend nicht gelingen. Insgesamt leistete sich der BHV zu viele Fehlwürfe und technische Fehler. Nach dem Ballgewinn aus der jetzt besser funktionierenden 5:1-Deckung ging der Ball zu oft im unkonzentrierten Spiel nach vorn verloren oder frei vor dem Tor stehende Spielerinnen auf der linken Seite wurden einfach übersehen. Borna machte es sich selbst schwer, konnte die Führung jedoch stetig ausbauen (15:12; 17:13; 21:14…) und zeigte gute Ansätze von cleveren Spielzügen. Nahezu von allen Positionen konnten Tore erzielt werden. Auch den ein oder anderen Konter verbuchte der BHV auf seiner Seite. Trotzdem war man beim Umschalten auf die Verteidigung manchmal zu unaufmerksam, sodass Leipzig/Makranstädt bis kurz vor Schluss nie mehr als zehn Tore ins Hintertreffen geriet (24:17; 27:18; 29:19;…), was bei einem solchen Gegner zu wenig war. Mit dem Endstand von 34:23 hatten die Frauen des BHV 09 den Pflichtsieg in der Tasche.


Fazit: In der zweiten Halbzeit was eine Verbesserung im Bornaer Spiel sichtbar, aber rühmen kann sich der BHV mit dieser Leistung nicht. ICH


Es spielten: S. Lichtenstein, C. Glanzberg, A. Köhler 4, S. Brosig 2, M. Sasum 7, A. Munkelt, K. Loth 6, D. Kargel 7, L. Ernert 2, K. Gräfe 5/1, N. Wicklein 1, N. Häring, P. Köhler

Bornaer HV 09 – HSG Neudorf/Döbeln II

Kein Punktgewinn gegen machbaren Tabellennachbarn

Dieses Wochenende empfingen die Frauen des BHV im Kampf um Tabellenplatz drei in der Bezirksliga die Mannschaft aus Neudorf/Döbeln.

Von Beginn an zeigten sich die Gäste als deckungsstarke Truppe, mit dessen Härte die Bornaerinnen im gesamten Spiel sichtlich Probleme hatten. Trotzdem hielten die Gastgeber zu Anfang gut mit, gingen durch gut herausgespielte Torchancen immer wieder in Führung. Döbeln konterte mit plazierten Würfen aus dem Rückraum und es schien eine ausgeglichene Partie zu werden (1:0, 1:1, 2:1, … 5:5). In der 16. Spielminute entschieden die Unparteiischen wegen unfairer Torchancenverhinderung eine Disqualifikation gegen eine gegnerische Spielerin auszusprechen. Borna verstand es jedoch nicht die Überzahlsituation in Tore umzumünzen. Im Gegenteil, ab Mitte der ersten Halbzeit funktionierte im Angriff der Gastgeber nichts mehr. Das Anziehen fand zu nah an der gegnerischen Deckung statt. Es wurde sich zu wenig ohne Ball bewegt, sodass Anspielstationen fehlten und der Ball immer wieder in den Händen von Döbeln landete. Durch die so zustande kommenden Kontertore geriet Borna von Angriff zu Angriff weiter ins Hintertreffen. Nahezu 15 Minuten konnte der BHV kein Tor erzielen  (5:6 bis 5:11) bis durch einen erfolgreichen Wurf von links außen das 6:11 erlangt werden konnte. Bis zum 7:13 Halbzeitstand war jedoch keine Verbesserung im Bornaer Angriff sichtbar. Mit sichtlich geknickter Miene verließen die Frauen das Spielfeld in Richtung Kabinen.

In der Deckung musste wirkungsvoller zugegriffen werden, so wie es auch der Gegner tat. Vorn mit Tempo durchspielen und dann beherzt in die Lücken ziehen. All das waren einfache Mittel, um die Partie in heimischer Halle noch zu Bornaers Gunsten entscheiden zu können.

Doch so einfach es schien, umgesetzt werden musste es. Und so wie Borna die erste Halbzeit beendet hatte, begannen die zweiten 30 Minuten. Döbeln zog weiter davon und deklassierte Borna zwischenzeitlich mit einem 15-Tore-Vorsprung (8:23). In der Deckung variierte der BHV nun sowohl mit einer Sonderbewachung für den rechten Rückraum als auch mit einer 5:1-Verteidigung. Dadurch konnte man zwar einige Male zu einem Ballgewinn gelangen und schnelle Tore erzielen, doch die Führung der Gäste war bereits zu deutlich, um gegen Ende des Spiels mit engagierten Einzelaktionen noch etwas reißen zu können. Borna schien wie in Trance. Der Großteil der Mannschaft hatte das Spiel im Kopf bereits als verloren abgehakt. Dass jedoch auch bei einer nicht mehr zu verhindernden Niederlage jedes Tor für die Tabelle zählt, war nicht allen bewusst. Sowohl auf dem Parkett als auch auf der Bank wollte sich kein Teamgeist einstellen, auf dem man hätte aufbauen können. Borna verlor verdient mit 18:28 und musste den bisher so hart erkämpften Tabellenplatz drei an die HSG Neudorf/Döbeln abgeben.

Fazit: Totalausfall ab Mitte der ersten Halbzeit, aus dem man zu keinem Zeitpunkt der Partie mehr herauskam.                                                                                                                                                              IH

Es spielten:  S. Lichtenstein, C. Glanzberg, A. Köhler 1, S. Brosig 1, L. Ernert, A. Weihmann 1, A. Munkelt, D. Kargel 3, K. Gräfe 6/3, N. Wicklein, P. Köhler, I. Holzhausen 6

 

NHV Concordia Delitzsch 2010 – Bornaer HV 09

Dieses Wochenende stand den Frauen des BHV 09 auswärts und ohne ausgebildete Torhüterin im Kasten gegen den Tabellennachbar Delitzsch eine schwere Aufgabe bevor.

Von Beginn an kristallisierten sich auf der Delitzscher Seite die Hauptwerferinnen aus dem Rückraum heraus, die der Bornaer Deckung sichtlich Probleme bereiteten. Man verstand es nicht konsequent heraus zu treten und die platzierten und so unhaltbaren Würfe auf das Bornaer Tor zu verhindern. Nachdem man anfangs durch erfolgreiche Eins-zu-Eins-Situationen im Angriff noch mithalten konnte (1:1; 2:3; 3:3), gerieten die Gäste somit schnell ins Hintertreffen. Delitzsch nutze jeden Fehler gnadenlos aus und zog zeitweise mit vier Toren (7:3; 8:4) davon. Bereits in der 15. Minute musste der BHV zur Auszeit pfeifen lassen. Danach wirkten die Gäste sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung etwas konzentrierter. Das Anspiel an den Kreis wurde gut unterbunden. Einige Male konnte man ein Anspiel auf die Außenposition abfangen, und einen schnellen Angriff starten. In dieser Phase verbuchten die Gastgeber immer häufiger technische Fehler auf ihrer Seite. Außerdem wurde der ein oder andere Ball von der eigentlichen Feldspielerin im Bornaer Kasten gehalten. Der BHV kämpfte sich bis zur Halbzeitpause zum 10:10 wieder ins Spiel.

Obwohl Borna durch einen völlig überraschenden Wurf aus dem rechten Rückraum zum 10:11 in Führung ging, klappte in der zweiten Hälfte bei den Gästen so gut wie nichts mehr. Mittels unkonzentrierter Abspiele und daraus resultierender Ballverluste zog der Gegner von Angriff zu Angriff davon. Aus der Führung wurde so rasend schnell ein 14:11 bis Borna wieder ein Tor erzielen konnte. Bornaers Trainer mussten den Rückraum personell wieder komplett umstellen. Die Delitzscher Verteidigung stand sehr offen. Ordentliches Anziehen auf das gegnerische Gegenüber und Durchspielen bis Lücke hieß das Erfolgsrezept. Borna spielte durch schöne Doppelpässe oder Anspiele an den Kreis auch gute Würfe aufs Tor  heraus. Wiedermal haperte es an der Chancenverwertung. Die Siebenmeter wurden zu unplatziert auf die auf der Linie stehende Delitzscherin geworfen. Von neun herausgespielten Chancen vom Punkt konnte der BHV nur drei verwandeln. Auch aus dem Spiel heraus wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Borna lief einem immer größer werdenden Rückstand hinterher (15:12; 17:13; 18:13; 21:14) und fand einfach kein Mittel, den sich eingeschlichenen Trott zu durchbrechen. Gegen Ende des Spiel konnte der BHV den Rückstand zwar noch verringern (22:17; 23:19; 23:20), der Endstand zum 24:20 war dann aber doch sehr deutlich.

Fazit: In der ersten Halbzeit standen sich zwei ebenbürtige Mannschaften gegen über. Durch zu viele Fehlwürfe und fehlende Konsequenz in der Deckung stand Borna sich in der zweiten Hälfte jedoch wieder selbst im Weg und verlor verdient.

Es spielten: C. Glanzberg, K. Loth 2, A. Köhler 3, N. Häring, N. Wicklein, M. Sasum 4, A. Weihmann 1, K. Gräfe 4/3, B. Klein, A. Loth 1, L. Ernert, S. Brosig, P. Köhler, I. Holzhausen 5

Leipziger SV Südwest II – Bornaer HV 09

Borna am Ende wiederholt nur mit einem Tor vorn

Nach dreiwöchiger Spielpause hieß es diesen Sonntag für die Frauen des Bornaer HV sich bei einem Gegner, gegen den man sich in der vergangenen Saison sichtlich schwer getan hatte, zu vorgerückter Tageszeit noch zum vierten Bezirksligaspiel zu motivieren. Das Bornaer Trainergespann konnte auf eine ausnahmslos volle Bank zurückgreifen und sah die Auswärtspunkte als Pflichtmitbringsel aus Leipzig an.

Mit dem ersten Angriff ging der LSV sogleich in Führung. Die Gäste hielten durch einfache Tore aus dem linken Rückraum und einem verwandelten Siebenmeter mit und setzen sich in Führung (1:1; 1:2; 1:3). In der Deckung ließ der BHV die gegnerische Rückraum-Mitte-Spielerin jedoch zu frei werfen. Beginnend mit dem 4:4 folgte so eine ausgeglichene Spielphase, in der die Leipzigerinnen immer wieder in Führung gingen und Borna zum Ausgleich nachlegen konnte. Durch die Umstellung auf eine 5:1-Deckung konnte der Spielaufbau durch die Mittelspielerin zwar unterbrochen werden, jedoch trat man nicht oder nicht rechtzeitig auf die ballführende Gegnerin heraus. Bornas Torhüterin sah die Bälle aus der Distanz zu spät. Man kassierte einen Treffer aus dem seitlichen Rückraum nach dem anderen oder es wurde zum Siebenmeter gepfiffen, die der LSV allesamt verwandeln konnte. Im eigenen Angriff nahm man sich nicht selten den Wurf zu früh und unvorbereitete Distanzwürfe fanden nicht den Weg ins Tor. Auch gefangene Abpraller landeten nicht im gegnerischen Kasten. Eine personelle Auswechslung des Rückraums führte nicht dazu, das Borna über den Ausgleich hinauskam. Der Gastgeber verstand die Fehler des BHV zu nutzen und ging in den letzten Minuten der ersten Halbzeit sogar mit drei Toren zum 14:11 Halbzeitstand in Führung.

Doch was sind schon drei Tore im Handball!

Mit der Startaufstellung begann Borna auch die zweite Halbzeit und konnte schnell zum 14:14 ausgleichen. Doch so richtig fand Borna auch jetzt nicht zu einem eigenen Spiel. Noch immer gab es Abstimmungsprobleme in der Verteidigung. Konnte man den Wurf aus der Distanz verhindern, haperte es an einer konsequenten Deckung der Kreisspielerin, die sich durch ihre Größe den Ball oft nur aus der Luft holte und frei zum Wurf kam oder mit einem Siebenmeter belohnt wurde. Durch einige Unterzahl-Situationen konnten sich die Gäste auch im Angriff nicht entscheidend steigern. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit lief man wieder einem Drei-Tore-Rückstand hinterher (19:16 bzw. 20:17). Die Tore wurden in dieser Spielphase eher durch Einzelaktionen gemacht. Aber der Gastgeber konnte sich eben nicht ernstlich absetzen und immer häufiger schlichen sich auch beim LSV technische Fehler ein, die die Frauen des BHV mittels dem ein oder anderen Konter zu ihren Gunsten ausnutzen konnten. Irgendwie erkämpfte man sich den Ausgleich (21:21) und bald darauf auch die erste Führung nach der Halbzeitpause (22:23). Kurz vor Schluss konnten die Leipzigerinnen noch einmal ausgleichen (24:24) und sowohl bei den Spielerinnen auf Parkett und Bank, als auch bei den mitgereisten Fans lagen die Nerven blank. Anschließend konnte Borna jedoch einen Ballverlust beim Gegner erzwingen und ging wieder in Führung, die man über die 60. Minute hinaus zum 24:25 Endstand retten konnte.   

Fazit: Zu den altbekannten Problemen bei der Chancenverwertung im Angriff kam heute lange Zeit eine nicht funktionierende Deckung, die zu viele Lücken für den Gegner ließ. Ein Pflichtsieg, mit dem der BHV mehr mit Glück als mit Verstand  den dritten Tabellenplatz in der Bezirksliga verteidigen konnte.               IH

Es spielten: S. Lichtenstein, K. Loth 4/1, B. Klein, A. Loth, L. Ernert, S. Brosig 1/1, N. Häring, D. Kargel 4/2, N. Wicklein 3, M. Sasum 3, A. Weihmann 3, K. Gräfe 3/2, P. Becker, I. Holzhausen 4/2

 

Motor Gohlis Nord Leipzig – Bornaer HV 09

Remis gegen Tabellennachbarn

Diesen Samstag reisten die Frauen des Bornaer Handballvereins 09 zwar zuversichtlich aber doch mit flauem Gefühl im Magen nach Leipzig- Gohlis. Nach dem knappen Sieg gegen den DHfK wusste man, dass gegen diese in der Bezirksliga bisher unbekannte, sehr junge Mannschaft noch eine Schippe zuzulegen war.

Die Partie begann relativ zerfahren und zum Teil unübersichtlich. Borna nutze die ersten Minuten jedoch sehr gut und ging mit schnellen Toren über den Kreis in kurzer Zeit mit 0:3 in Führung. Die Gäste schienen selber überrascht von dem guten Start, wussten die positive Stimmung jedoch nicht in die anschließende Phase mitzunehmen. Anstatt weitere Angriffe ruhig aufzubauen, schlichen sich altbekannte technische Fehler ins Bornaer Spiel ein, die der Gegner bis zum Ausgleich (6:6) auszunutzen wusste. Zuvor sicher verwandelte Bälle landeten nun immer häufiger neben dem Gohliser Kasten oder in den Händen der 5:1-Deckung, für die das Angriffsspiel des BHV zu statisch war. Relativ früh kristallisierte sich heraus, dass der Angriff der Gastgeber zu einem großen Teil über die Nummer 43 geht. Die Bornaer Abwehr stand gut. Durch daraus erkämpfte Bälle konnte man sich zwar immer wieder ein kleines Polster erarbeiten (6:7; 7:8; 7: 10), verlor dann aber wieder die Konzentration und Ruhe jeden Angriff bis zur Chance auszuspielen. Die Leipzigerinnen bekamen nochmals Aufwind und glichen zum 10:10 aus. Auch die Auszeit in der 20. Minute brachte keine positive Entwicklung ins Bornaer Spiel. Ein Wechselspiel zwischen Führung und Ausgleich begann, an dem sich bis zum Halbzeitstand von 15:16 trotz Auszeit in der 20. Minute nichts änderte.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Gastgeber (16:16; 17:16). Der BHV konnte zwar kontern, in der Deckung klappte jedoch das Rücken zur Ballseite nicht mehr. Dadurch war man auf der linken Angriffsseite des Gegners oftmals zu langsam an der ballführenden Spielerin. In dieser Phase landeten glücklicherweise jedoch immer weniger Würfe des Gastgebers  im Tor. Der BHV konnte in Führung gehen und diese sogar bis zum 19:25 respektabel ausbauen. Man hatte wieder zu einem Zusammenspiel im Angriff gefunden, was mit Toren von nahezu allen Positionen belohnt wurde oder zu Chancen vom Siebenmeter-Punkt führte, die bis dahin auch erfolgreich umgemünzt wurden. Unerklärlicherweise klappte dann aber nichts mehr. Borna verlor im Angriff einen Ball nach dem Anderen und wurde mit sechs gegnerischen Toren in Folge förmlich überrannt (25:25). Aus der Trance erwacht war die Schlussphase wie in den zwei vorherigen Spielen dieser Saison eine Zitterpartie, in der viele Chancen zum nochmaligen Davonziehen vergeben wurden (25:27; 26:28; 28:29) und Gohlis erneut den Ausgleich erzielte. Bei beiden Mannschaften war die Nervosität groß. Ein verworfener Siebenmeter, vergebene Chancen im Konter nach Ballgewinn  und ein ebenfalls gehaltene Nachwurf nach Pfostenabpraller ließen den BHV an sich selbst verzweifeln. Mit Glück und einer Torhüterin, die bis zur letzten Sekunde die Nerven behielt, rettete Borna den Spielstand von 30:30 über den Abpfiff hinaus und verließ das Spielfeld mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Fazit: Eine solide Leistung über das gesamte Spiel hinweg, die man vorher wohl nicht so erwartet hatte. Ein super Debüt für unsere aus der eigenen Jugend gewonnene Torhüterin. Trotzdem bleibt beim Gedanken an eine verspielte Sechs-Tore-Führung ein nicht allzu kleiner Wermutstropfen.                                               IH

Es spielte: S. Lichtenstein, A. Köhler 4, S. Brosig, N. Häring 1, A. Munkelt, D. Kargel 5, N. Wicklein 4, M. Sasum 5, A. Weihmann, K. Gräfe 8/3, C. Glanzberg, I. Holzhausen 3

Bornaer HV 09 – SC DHfK Leipzig II

Erneut Spannung bis zur letzten Minute

Am Samstag empfingen die Frauen des Bornaer HV 09 den SC DHfK zu ihrem zweiten Bezirksliga-Punktspiel. Aufgrund der hervorragenden Mannschaftsleistung im Rückspiel der vergangenen Saison und dem Heimvorteil war man trotz beruflich bzw. gesundheitlich bedingten  Ausfällen auf nahezu allen Positionen zuversichtlich sich zumindest nicht kampflos geschlagen zu geben.

Von Beginn an war absolute Wachsamkeit gefragt, um sich vom schnellen Gegner nicht überrennen zu lassen. Bornaer erzielte den ersten Treffer und ging in der Anfangsphase durch einfache Tore aus dem Rückraum und gut herausgespielte Chancen für den Kreis mit zwei Toren in Führung (3:1; 4:2). Beim DHfK kristallisierten sich schnell die Hauptwerferinnen heraus und Borna hatte  zunächst noch Probleme den endgültigen Pass auf den gegnerischen Kreis zu unterbinden. In dieser Phase konnte man jedoch wie so oft auf eine klasse Leistung der eigenen Tothüterin bauen, die sowohl den einen oder anderen Ball vom Tor fernhielt als auch gute Pässe nach vorn spielte, die in schnelle Punkte umgemünzt werden konnten. Außerdem profitierte man von den Fehlern der Leipzigerinnen, was sich in der Torfolge immer wieder als Drei-Tore-Führung widerspiegelte (5:2; 6:3; 7:4). Gegen Mitte der ersten Halbzeit nahmen aber auch die Fehler beim Gastgeber zu. In der Deckung stimmte die Zuordnung nicht und vorn wollte das Timing beim Abspiel nicht so richtig klappen. Ballverluste, Konter und letztendlich ein Spielstand von 7:7 waren das Resultat. Durch eine Auszeit in der 18. Minute konnte Borna sich fangen und ging erneut in Führung (8:7; 9:7; 10:7), die man bis zum Halbzeitstand von 12:10 nicht wieder hergab.

Nach der Halbzeitpause wusste der DHfK die Schwächen der Heimmannschaft immer besser zu nutzen und strahlte zunehmend Torgefahr von allen Positionen aus. Besonders gegen die Linkshand aus dem rechten Rückraum fand man kein wirksames Mittel. Außerdem ließ sich Borna nach Ballgewinn immer öfter zu schnellen Pässen nach vorn verleiten, die im Seitenaus oder in den Händen des Gegners landeten. Viele Angriffe wurden nicht bis zur Chance ausgespielt, sondern vorschnell erfolglos abgeschlossen. Außerdem nahm das Spiel sichtlich an Härte zu. Die Unparteiischen sprachen die ersten Hinausstellungen aus und die Unterzahlsituationen brachten noch mehr Unruhe in das Bornaer Spiel. Der Gastgeber konnte im Angriff nur noch durch glückliche Einzelaktionen Akzente setzten. Der DHfK nutzte die in der Bornaer Abwehr durch fehlende Konzentration entstandenen Lücken gnadenlos aus und zog zwischenzeitlich mit vier bzw. drei Toren davon (14:18; 17:20). Man war gegen Ende des Spiels einfach zu langsam im Rückwärtsgang und ließ sich überrennen. Doch erneut trugen der Zusammenhalt, der von der Auswechselbank ausgestrahlt wurde und der Kampfgeist auf dem Feld dazu bei, dass man sich nicht unterkriegen ließ. Auch das Bornaer Trainergespann  reagierte in dieser Phase richtig und stellte den Angriff um. Das Zusammenspiel klappte besser und herausgeholte Siebenmeter wurden in Tore verwandelt. So konnte sich Borna bis zum 20:20 herankämpfen und erzielte im Anschluss sogar erneut die Führung. Ein Wechselspiel aus  Führung und Ausgleich begann (21:20; 21:21;…) und bei beiden Mannschaften war die Anspannung zu spüren. In der letzten Minute machte es der Gastgeber nach dem Führungstreffer zum 23:22 noch einmal besonders spannend, indem er eine rote Karte durch zu langes Zurückhalten des Balls kassierte und Leipzig damit erneut die Chance zum Ausgleich gab. Nicht zuletzt mit ein wenig Glück kam der BHV durch Hinaustreten zum genau richtigen Zeitpunkt und Abfangen eines gegnerischen Passes wieder in Ballbesitz und der Schlusspfiff sicherte den ersten Heimsieg der Saison.

Fazit: Erneut war die Abwehr die Basis des Erfolgs. Trotz erheblicher Schwächen in der zweiten Halbzeit brach man nicht endgültig ein und gewann verdient.                                                                                               IH

Es spielten: S. Lichtenstein, A. Köhler 1; N. Häring 3; D. Kargel 3/1; N. Wicklein 3; G.-M. Senkel, K. Gräfe 7/4, C. Glanzberg, P. Köhler, I. Holzhausen 6/1

HSG Rückmarsdorf- Bornaer HV 09


Hart umkämpftes erstes Punktspiel


Mit einer Woche Verspätung starteten die Frauen des BHV 09 am Samstag in die neue Bezirksliga-Saison. Gegen die HSG Rückmarsdorf, der man in der Vergangenheit nicht selten Punkte abgeben musste, hieß es aufgrund vieler neuer Spielerinnen zunächst auszuloten, wie das Zusammenspiel unter Punktspielbedingungen klappen würde. An Zuversicht, Motivation und Personal mangelte es also nicht. 
Von der ersten Minute an war die Anspannung auf beiden Seiten zu spüren. Borna begann engagiert und schaffte in der ersten Spielphase mit Toren aus dem Rückraum und vom Kreis nach gegnerischer Führung immer wieder den Ausgleich (1:0; 1:1; 2:1; 2.2). Auch die Deckung stand anfangs gut, sodass Rückmarsdorf über eine Zwei-Tore-Führung (4:2) nicht hinauskam. Doch im Angriff fehlten relativ schnell die Ideen. Zu häufig wurde zu schnell und unvorbereitet abgeschlossen oder sich in der gegnerischen Deckung ohne Torwurf verrannt. In der Abwehr trat der BHV nun auch zu früh auf die ballführende Spielerin heraus, die im letzten Moment noch auf den Kreis abspielte. Auch ließ man sich durch eingeübte Spielzüge vernaschen, sodass die Zuordnung nicht mehr stimmte und der Gastgeber wieder in Führung ging. Auch durch eine Umstellung des Rückraums konnte das Defizit im Angriff nicht ausgeräumt werden und so lief man Rückmarsdorf bis zum 8:8 Halbzeitstand immer ein Tor hinterher. 
Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich das Wechselspiel aus Rückstand und Ausgleich fort (8:9; 9:9; 9:10; 10:10). Die Abwehr stand kompakt. Die torgefährliche Links Außen von Rückmarsdorf kam in diesem Spiel nicht zum Zug und die Anspiele auf den Kreis wusste der BHV immer häufiger zu unterbinden. Würfe aus dem Rückraum fanden durch die überragende Leistung der Bornaer Torfrau auch selten den Weg ins Tor. Aus der guten Deckung heraus kam es nun auch zur ersten Führung der Gäste, die man aber nicht auszubauen wusste. Das Problem war wie so oft die hohe Fehlwurfquote sowohl vom Siebenmeter-Punkt (3 gegebene, 0 verwandelt) als auch von anschaulich herausgespielten, mitunter hundertprozentigen Torchancen. So folgte eine torlose Spielphase von über sieben Minuten, in der sich durch technische Fehler und Ballverluste ein hektisches Hin-und-Her entwickelte. Doch auch Rückmarsdorf konnte Torchancen nicht verwandeln und Borna erkämpfte sich eine Zwei-Tore-Führung zum 11:13. Die HSG schaffte einige Minuten vor Schluss den Ausgleich zum 13:13. Borna behielt die Nerven und erzielte einen schnellen Führungstreffer. Beim letzten Angriff der Gastgeber wurde auf Siebenmeter entschieden. Rückmarsdorf hatte es also in der Hand, scheiterte aber wie schon dreimal zuvor an der Torhüterin des BHV (7 gegebene, 3 verwandelt). Nun waren nur noch wenige Sekunden zu spielen, in denen Borna in Ballbesitz blieb und mit 13:14 als Sieger vom Platz ging. 


Fazit: Trotz zähem Spielverlauf, zu vielen Fehlwürfen und verworfenen Siebenmetern blieb der BHV 09 dran, ließ sich von zahlreichen fraglichen Entscheidungen der Unparteiischen nicht aus der Ruhe bringen und erkämpfte sich mit einer sehr guten Mannschaftsleistung gegen einen ebenbürtigen Gegner verdient die ersten zwei Punkte und den vierten Tabellenplatz.


Es spielten: Sophie Lichtenstein, Kathrin Loth 1, Anne Köhler 1, Ivette Holzhausen 1, Nicole Häring 1, Anba Munkelt, Denise Kargel 1, Nadine Wicklein 1, Maria Sasum 4, Anja Weihmann 1, Karolin Gräfe 3, Cindy Glanzberg

SC DHfK Leipzig II– Bornaer HV 09
Team-Power! Power-Team!
Zum letzten Punktspiel der Bezirksligasaison 2014/15 traten die Frauen des Bornaer HV 09 diesen Samstag gegen das Team des SC DHfK Leipzig II an.
Das erste Tor erzielte der Gastgeber nach einem unglücklichen Pfostenabpraller aus dem Bornaer Rückraum. Der Angriff des BHV wollte trotz guter Ansätze in den ersten Spielminuten nicht so richtig ins Rollen kommen und war zunächst eher von Einzelaktionen geprägt. Diese führten jedoch viel öfter zum Torerfolg als in den letzten Punktspielen. Auch agierte man noch zu nah an der gegnerischen Deckung. Ballverlust und schnelle Tore des DHfK waren die Folge und so zog die Heimmannschaft wiederholend mit zwei/drei Toren davon ( 3:1; 4:2; 8:5; 10:7). Doch Borna ließ sich von den routiniert auftretenden Leipzigerinnen auf Tabellenplatz drei nicht einschüchtern und reagierte mit einer gut funktionierenden Verteidigung. Auf sich von Beginn an heraus kristallisierende Hauptwerferinnen des Gegners wurde herausgetreten und nach einigen Angriffen konnten auch die Anspiele auf den Kreis recht gut unterbunden werden. So waren die Gäste immer wieder in der Lage, sich zum Teil bis zum Ausgleich herankämpfen ( 4:4; 5:5; 10:9) Man merkte, dass es eine enge Partie werden würde. Frühzeitig mussten die Schiedsrichter mit gelben Karten beziehungsweise Zwei-Minuten-Strafen agieren. In der 25. Spielminute stand Borna sogar mit zwei Spielerinnen weniger auf dem Parkett, gab dem Gegner jedoch keine Chance davon zu ziehen und machte in dieser Spielphase zwei sehr schöne Tore von Außen. Der Halbzeitstand von 12:9 brachte zwar einen kleinen Dämpfer, aber an Motivation mangelte es an diesem Spieltag nicht im Entferntesten und alle gingen zuversichtlich in die zweiten 30 Minuten.
Zunächst noch in Unterzahl spielend profitierte Borna nun von den Fehlern des Gastgebers und schaffte den Ausgleich zum 12:12. Die Gäste zeigten auf allen Positionen Torgefahr. Besonders auf den äußeren Positionen schien der BHV seine Schwäche aus den letzten Partien der Saison verloren zu haben. Außerdem stand die Deckung kompakt und zwang den DHfK zu Würfen aus dem Rückraum. Doch dafür hatte man ja noch eine Torhüterin, die mit ihrer sehr guten Leistung nicht minder zum klasse Auftritt des BHV beitrug. Nur die gegebenen Siebenmeter waren in diesen Minuten sichere Tore für Leipzig. Vom typischen „Bornaer Einbruch“ war man diesmal weit entfernt. Immer wieder schaffte man den Ausgleich mit clever ausgespielten Angriffen ( 14:14; 16:16; 19:19 ). Ob gekonnt zum Torwurf gelangt oder eher glücklich verwandelt, sah man den Frauen an, dass sie Spaß am Handball hatten. Kurz vor Schluss zogen die Gäste sogar mit zwei Toren davon (19:21). Weil man mit dem im letzten Angriff gegebenen Siebenmeter beim Stand von 21:21 den Sieg in der eigenen Hand hatte, ist es umso ärgerlicher, dass am Ende ein Remis auf dem Spielprotokoll steht. Jedoch spiegelt dieser Spielstand letztlich nur wieder, dass an diesem Tag zwei ebenbürtige Mannschaften auf dem Parkett standen.
Fazit: Nach einer sehr durchwachsenen Saison, die der BHV 09 auf Platz 9 der Bezirksliga abschließt, haben die Frauen im letzten Spiel noch einmal gezeigt, welches Potential sich sowohl spielerisch als auch menschlich hinsichtlich Zusammenhalt und Teamgeist in dieser Mannschaft verbirgt.
Es spielten: J. Weniger, A. Köhler 2, I. Holzhausen 4/2, L. Ernert, S. Brosig 2, T. Färber 7, N. Häring, D. Kargel 4/1, N. Wicklein 2, A. Haugk, A. Munkelt

HSV Mölkau II – Bornaer HV 09

Chance zum Auswärtssieg verpasst

Dieses Wochenende reisten die Frauen das BHV 09 nach Leipzig Mölkau, um gegen diesen ebenbürtigen Bezirkligagegner nach dem Hinspielsieg auch auswärts  zwei Punkte zu holen.

Der erste Treffer gelang dann auch Borna durch einen verwandelten Siebenmeter. Doch das war leider die einzige Führung für die Gastmannschaft im gesamten Spiel. Sofort nach Anpfiff nutzten die Gastgeber die Lücken in der Bornaer Deckung gnadenlos aus. Vorn landete ein Ball nach dem anderen in den Händen des Gegners. Mit der 5:1-Deckung von Mölkau kam man überhaupt nicht zurecht. Auch im schnellen Rückwärtsgang verteidigte man teilweise so konfus, dass mehrere Mölkauerinnen frei vorm Kasten ihre  Chancen in Tore ummünzen konnten. Erst beim Stand von 5:1 erzielte Borna den zweiten Treffer und nutzte auch in den restlichen Minuten der ersten Halbzeit mitunter gut heraus gespielte Torwürfe nicht, um sich heran zukämpfen. Wieder einmal war die Chancenverwertung das Problem. Die Deckung stand jetzt besser, sodass man immer öfter die Anspiele auf den Mölkauer Kreis abfangen konnte. Aber beim Umschalten zum Angriff fehlte es an Übersicht, sicher gespielten langen Bällen nach vorn und dem letztendlichen Torerfolg. So profitierte Mölkau von den Fehlern der Gäste und baute die Führung bis zum 12:4 Halbzeitstand aus.

In der Pause forderte das Bornaer Trainergespann Kampfgeist bis zum Erbrechen. Die Bank war gut besetzt. Also hieß es Konter und schnelle Angriffe nach Ballgewinn. Außerdem mussten hundertprozentigen Chancen unbedingt verwandelt werden.

Und die Kabinenansprache schien gewirkt zu haben. Auch wenn Mölkau  das erste Tor der zweiten Halbzeit durch einen Konter erzielte, stand nun eine völlig andere Bornaer Mannschaft auf dem Parkett. In den nächsten Minuten kämpfte sich der BHV durch ein schnelles Spiel nach vorn bzw. lange Pässe auf die konterlaufende Deckungsspielerin von außen auf 13:10 heran. Anschließend sah man eine umkämpfte Partie mit schönen Toren, aber auch vielen Fehlern auf beiden Seiten. Das Spiel nahm an Härte zu, was immer wieder zu Unterbrechungen führte. Die Heimmannschaft baute ihre Führung vom 14:10 bis zum 17:11 aus. Man merkte, dass Borna wollte und am Drücker war. Auch nach einem nochmaligen Aufbäumen bis zum 19:17 kurz vor Schluss konnten die Gäste die Wende im Spiel jedoch nicht herbeiführen. Einige unglückliche Pässe und wiederum Fehlwürfe waren der Grund dafür, dass der BHV in den entscheidenden Situationen den Kürzeren zog und nach sechzig Minuten Mölkau zum Sieg gratulieren musste.

Fazit: Die zweite Halbzeit gehörte uns. Ein Handballspiel dauert jedoch zweimal dreißig Minuten und aufgrund eines völlig verpatzten Spielbeginns und der miserablen Chancenverwertung war die engagiert Aufholjagd trotz unermüdlichen Teamgeist in der Endabrechnung nicht von Erfolg gekrönt.

Es spielten: J. Weniger, S. Brosig 1, T. Färber, L Ernert, A. Loth 2/2, A. Haugk, I. Holzhausen 5/1, C. Laube 1, D. Kargel 2, N. Wicklein, N. Häring, M. Sasum 6/1                                                                   Fälschlicherweise wurden die von A. Loth verwandelten Siebenmeter im Spielprotokoll anderen Spielerinnen zuerkannt. 

Bornaer HV 09 – VfB Eilenburg

Torarmer Heimsieg

Dieses Wochenende empfingen die Frauen des BHV 09 in der Handballbezirksliga den VfB Eilenburg zuversichtlich mit voll besetzter Bank.

Die ersten Minuten waren wieder durch ein sehr nervöses Spiel und viele Konzentrationsfehler geprägt. Wie im erfolgreichen Hinspiel begann der Gastgeber mit einer 5:1-Deckung, die nach zu großen Lücken für den gegnerischen Rückraum jedoch zeitnah umgestellt wurde. In der Abwehr stand Borna anfangs noch zu statisch, hatte den Gegner dann aber recht gut im Griff. Das Problem war wie so oft das offensive Spiel, das in der ersten Halbzeit einzig durch platzierte Würfe von Bornaers links Außen einen Hauch Klasse zeigte. Anspiele auf den Kreis kamen nicht an. Der linke Rückraum verwarf zu viele Chancen. Oft war man zu nah an der Deckung und verlor den Ball, weil Pässe in den Händen des Gastes landeten. In 60 Minuten wurden nur drei Siebenmeter (von sechs gegebenen) erfolgreich verwandelt. Nach einigen Umstellungen im Angriff wurden Chancen vorn immer besser herausgespielt. Der Ball landete aber wiederholt an Pfosten und Latte oder weit neben dem Eilenburger Kasten anstatt im Netz. Borna profitierte in dieser Spielphase auch von den zahlreichen Fehlwürfen bzw. den herausgefischten Bällen der Bornaer Torhüterin, konnte sich aufgrund vieler verpasster hundertprozentiger Tormöglichkeiten jedoch nicht entscheidend absetzen.

Bei einem Stand von 8:6 ging man in die Halbzeitpause, in der vom Trainer vor allem sicheres Durchspielen und ein schnellerer Vorwärtsgang nach Ballgewinn gefordert wurde.

Doch auch in der zweiten Halbzeit war die Torausbeute bei beiden Mannschaften sehr mager. Bis zur 40. Spielminute stand es immer noch 8:6. Trotz einiger Unterzahlsituationen konnte Borna in der Abwehr nun öfter den Ball abnehmen, verlor ihn aber im schnellen Spiel nach vorn auch sofort wieder. Ein sehr unruhiges Spiel mit reichlich vergebenen Chancen, unüberlegten Abspielen und ständig wechselndem Ballbesitz setzte sich fort. Eilenburg kam in diesen Minuten immer wieder auf zwei oder sogar einen Zähler  heran (9:7, 10:8, 11:9). und Borna zitterte bei einem Stand von 12:11  um den Sieg. Durch einen gelungenen Konter und eine ausgenutzte Unaufmerksamkeit auf Eilenburgs linker Deckungsseite konnte Borna sich in den entscheidenden Momenten  kurz vor Abpfiff dann doch ein kleines Polster erarbeiten und gewann mit14:11.

Fazit: Elf Gegentore in 60 Minuten (nur drei in der zweiten Halbzeit) sprechen für eine gute Bornaer Deckung. Doch bei nur drei Zählern mehr in der Endabrechnung kann sich jeder denken, wo die Schwächen des BHV 09 in diesem Spiel, jedoch auch schon in der gesamten Saison liegen.

Es spielten: J. Weniger, S. Brosig, T. Färber 3, L. Ernert 1/1, A. Loth, I. Holzhausen 4/1, A. Munkelt, C. Laube, D. Kargel 3, N. Häring 1, N. Wicklein, M. Sasum 2/1, A. Haugk

HBL Miltitz – Bornaer HV 09

Auswärtsniederlage gegen Tabellenersten

Diesen Sonntag wurden die Frauen des BHV 09 in der Bezirksliga zu später Stunde von Miltitz empfangen.

Wie schon oft bei starken Gegnern hielten die Gäste anfangs gut mit und gingen mit 2:3 und 2:4 durch einfache Rückraumtore sogar in Führung. Doch dann fehlte es im Angriff an Ideen. Man war wiederholt zu nah an der Deckung und verlor den Ball durch Abspiel- bzw. Fangfehler. Miltitz punktete meist durch für die Bornaer Torhüterin unhaltbare Bälle aus dem linken Rückraum nach Freiwurfsituationen. In der elften Spielminute nahm Borna deshalb eine Auszeit und stellte anschließend auf Manndeckung um. So wurde die Gefahr der Spielgestalterin zwar verringert, aber eine zu offene Mitte geschaffen, die der Gegner gnadenlos ausnutzte. Der BHV war in dieser Spielphase meist zu langsam an der ballführenden Spielerin und die Gastgeber zogen über die Stationen 6:5, 9:6 und 11:7 davon. Insgesamt war das Spiel von Unterbrechungen, gegebenen Freiwürfen (die Miltitz weiterhin in einfache Tore ummünzte) und Siebenmetern geprägt. Der BHV zeigte zwar schön herausgespielte Pässe auf den Kreis und weiterhin einfache Tore aus dem Rückraum, schaltete nach Ballverlust jedoch zu langsam um. Die Zuordnung in der Abwehr stimmte dann nicht. Miltitz machte zu viele schnelle Tore oder spielte den Gegner im 1:1 aus. Durch die gute Leistung der Bornaer Torfrau und den ein oder anderen Fehler des Gastgebers hielt der BHV den Rückstand jedoch relativ konstant. Mit 14:9 ging man in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Hälfte machte Borna die meisten Tore durch das gute Zusammenspiel von Rückraum und Kreis, sowie verwandelte Siebenmeter. Mit 15:12 und 16:13 kam man auch immer wieder heran, konnte die Leistung jedoch nicht über 30 Minuten zeigen. Für eine Aufholjagd fehlte Borna in entscheidenden Spielsituationen meist die letzte Konsequenz. Zu oft verlor man den Ball durch unkonzentrierte Anspiele oder Hereinstürzen in die Deckung und die steigende Anzahl der Miltitzer Kontertore ließ die Leipzigerinnen davonziehen. Auch eine doppelte Unterzahl wusste Borna nicht aus zu nutzen. Die Spielerinnen auf außen worden in dieser Situation nicht ins Spiel gebracht oder scheiterten an der Torhüterin. Man spielte viel zu nervös und ohne Köpfchen. Der Gegner warf und traf gegen Ende des Spiels dagegen von nahezu allen Positionen und mit 28:21 war die Niederlage gegen den Tabellenersten doch deutlicher als erhofft.

Fazit: Noch zu viele Fehlwürfe von den halben Positionen und von Außen. Mit schönen Anspielen auf den Kreis und deren erfolgreiche Verwandlung ließ man den Gegner das ein oder andere Mal alt aussehen, wurde in der Deckung jedoch auch viel zu oft zu vernascht.  

Es spielten: J. Weniger, S. Brosig, L. Ernert 1, A. Loth 1, I. Holzhausen 8/2, A. Munkelt 1, C. Laube 1, N. Wicklein, N. Häring 1, M. Sasum 8/1

Bornaer HV 09 – SV Leisnig 90

Pflichtsieg gegen Tabellenschlusslicht

Diesen Samstag empfingen die Frauen des BHV 09 in heimischer Halle Leisnig, gegen die von vorn herein nur ein Sieg zur Debatte stand.

Wie schon in den letzten Partien spielte Borna zunächst sehr nervös und mit vielen Fehlern im Angriff. Die Deckung stand von Beginn an aber kompakt. Die Absprache stimmte und immer wieder wurde sich gegenseitig im richtigen Moment ausgeholfen. Die dadurch erarbeiteten Bälle konnten vorn jedoch nicht in Tore verwandelt werden. Einzig die in den ersten Minuten gegebenen Siebenmeter brachten Punkte, sodass es nach bereits fortgeschrittenem Spiel lediglich 2:3 stand. Im Anschluss fanden die Gastgeber so langsam zu ihrem Spiel und punkteten mit guten Kombinationen zwischen Rückraum und Kreis. Trotzdem spielte der BHV insgesamt eher behäbig und ohne hundertprozentige Überzeugung, heute als Sieger vom Feld zu gehen. Die Chancen auf Kontertore waren vorhanden, wurden aber zu selten genutzt. Man schaltete nicht schnell genug um und scheiterte an unplatziert geworfenen Bällen. Trotz dieser Abstriche im Angriff baute Borna den Vorsprung kontinuierlich aus (4:3, 6:4, 7:4) und ging mit 8:4 in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Hälfte waren die gut stehende Verteidigung und die daraus resultierenden Ballgewinne die Basis des Erfolgs. Angriff um Angriff baute die Heimmannschaft die Führung aus, zog gegen Mitte dieser Halbzeit sogar mit zehn Toren (16:6) davon. Das Zusammenspiel mit dem Kreis funktionierte weiterhin gut. Und auch vom Siebenmeterpunkt war die Trefferquote bedeutend besser als in vergangenen Spielen.  Doch der Knoten wollte bei Borna nicht so richtig platzen. Hundertprozentige Chancen gingen am Tor vorbei oder die Torfrau wurde berühmt geworfen. Von außen und vom rechten Rückraum fehlte der Drang zum Tor. In der anschließenden Spielphase machte man deshalb nur noch ein weiteres Tor und ließ den Gegner nochmal herankommen. Mit einem Endstand von 17:10 hakte Borna das Spiel als Pflichtsieg ab.

Fazit: In der Deckung scheint Borna wieder zu alter Stärke zurückgefunden zu haben, doch im Angriff und in der Anzahl der technischen Fehler waren nur vereinzelt Verbesserungen zu sehen.

Es spielten: J. Weniger, M. Symmank, A. Köhler 3, S. Brosig, L. Ernert, I. Holzhausen 3/1, A. Munkelt, K. Loth 5/3, N. Wicklein 1, N. Häring. M. Sasum 5/2

LSG Löbnitz - Bornaer HV 09

Trotz Erholungspause keine Spielverbesserung

Dieses Wochenende reisten die Frauen des Bornaer HV 09 durch berufliche Verpflichtungen und Krankheit mit ziemlich ausgedünnter Mannschaft zum Bezirksligaspiel gegen den Tabellenvierten aus Löbnitz. Eine machbare Aufgabe.

Schon zu Beginn zeigte der BHV auf dem Spielfeld große Nervosität mit zu hektisch abgeschlossenen Angriffen und unnötigen Ballverlusten, sodass der Gastgeber schnell mit drei Toren in Führung ging. Auch in der anschließenden Spielphase fanden die Bornaerinnen nicht zu einem Spielfluss. Die Ansage der Trainer, mehrmals durch zuspielen und den Angriff ruhig auf zubauen, wurde konsequent ignoriert. Genommene Würfe landeten viel zu oft weit neben dem Tor oder prallten an der gegnerischen Torfrau ab. Der anfängliche Rückstand wurde über die Stationen 5:2, 7:3, 9:4 und 10:4 immer größer, die Gesichter der Gäste sichtlich länger. In der Deckung wusste man das Passspiel von Löbnitz nicht rechtzeitig zu unterbinden. Durch inkonsequentes Abdecken der Kreisspielerin und zum Teil unglückliches Herausstürzen auf die ballführende Gegnerin war die Mannschaft der Torfrau keine große Hilfe. Die Gastgeber fanden immer wieder große Lücken bzw. Möglichkeiten vor, auf Kreis oder Einläufer ab zuspielen. Auch durch einfache Tore aus dem Rückraum konnte Löbnitz seine Führung ausbauen. Wenn Borna aus der eigenen Hälfte heraus dann doch einmal in Ballbesitz kam, fehlte es im Angriff wiederum an Ideen und ordentlich herausgespielten Chancen.

Mit einem Stand von 14:5 ging man in die Halbzeitpause, in der auch die Trainer es nur bedingt verstanden, ihre Spielerinnen zu motivieren.

An Zuversicht mangelte es zu Beginn der zweiten Spielhälfte jedoch nicht. Wieder einmal war die Chancenverwertung sowohl aus dem Spiel heraus wie auch vom Siebenmeter-Punkt (1Tor von insgesamt 4 gegebenen) das Problem. Aus dem Rückraum wurde ein Ball nach dem anderen erfolglos aufs gegnerische Tor geworfen. Beim Spielaufbau wurde zu oft nicht gefangen oder direkt in die Hände der Löbnitzerinnen gespielt. So fing sich der BHV zahlreiche Kontertore ein, spielte selbst aber nicht schnell und geschickt genug noch vorn, um die Überzahl nach Ballgewinn aus zu nutzen. Und Löbnitz baute die Führung  Angriff für Angriff aus (16:6, 18:6, 20:7, 21:9). Weder die Sonderbewachung für die Löbnitzer Topscorerin noch zahlreiche personelle Umstellungen im Angriff waren von Erfolg gekrönt. Tore wurden nur noch durch engagierte Einzelaktionen erzielt. Das Spiel verlor Borna mit 22:11.

Fazit: Bis zuletzt wollte sich beim BHV weder ein Spielfluss entwickeln, der eine eingespielte Mannschaft erkennen ließ noch fand man zu einer guten Strategie in der Deckung. Trotzdem verlor man als TEAM!

Es spielten: J. Weniger, S. Brosig 2, A, Loth 3, I. Holzhausen (5/1), A. Munkelt, B. Klein, N. Wicklein, N. Häring, M. Sasum 1 

TuS Leipzig-Mockau - Bornaer HV 09

 

Gegen Tabellendritten klar unterlegen

 

Auf Tabellenplatz 10 stehend erhofften sich die Bornaer Frauen diesen Samstag durch einen Sieg endlich wieder im hart umkämpften Mittelfeld der Bezirkliga mitmischen zu können. Mit gut aufgestellter Mannschaft reiste man jedoch ohne Torfrau nach Leipzig-Mockau.

 

Bereits in den ersten Minuten der Partie stellte sich der Gastgeber als klar besser spielende Mannschaft heraus. In der Deckung gelang es dem BHV nicht die im Kasten stehende Feldspielerin zu unterstützen und das Zusammenspiel von Rückraum und Kreis des Gegners zu unterbinden. Die Zuordnung im Mittelblock stimmte nicht, die Schiedsrichter ließen jeden Angriff lange laufen und so setzten sich die Mockauerinnen immer wieder bis zum erfolgreichen Torwurf durch. Relativ schnell entstand ein Drei-Tore-Rückstand (4:1) für Borna. Auch nach der bereits in der 11. Spielminute genommenen Auszeit konnte der Gast zu selten die Leipziger Defensive überwinden. Ganz anders als der Gegner verlor man den Ball schon bei der kleinsten Berührung des Gegenübers oder scheiterte nach sehr gut heraus gespielten Chancen an der Torhüterin. Trotz einiger gut gedachter Umstellungen bei Borna konnte der Gastgeber seinen Vorsprung über die Stationen 5:2. 8:4, 12:4 und 14:5 rasant ausbauen. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde auf eine  5:1-Deckung umgestellt, wodurch der Spielfluss des gegnerischen Rückraums unterbunden werden konnte. Jedoch trafen die in 1:1-Situationen starken Leipzigerinnen trotzdem noch viel zu oft oder konnten in letzter Minute auf eine freie Mitspielerin am Kreis abspielen. Der BHV konnte den Abstand immer wieder um ein oder zwei Tore verkürzen, der 17:11-Halbzeitstand spiegelte die zahlreichen Abspielfehler und Fehlwürfe jedoch allzu deutlich wider.

 

Nach der Pause hielt Borna durch gute Einzelaktionen den Rückstand stabil, kam sogar bis auf 5 Tore heran (17:12, 18:13). Doch die zweite Halbzeit war geprägt von vielen Ermahnungen der Schiedsrichter gegenüber den MVs, Zwei-Minuten-Strafen und Siebenmetern. Durch zahlreiche Ballverluste, unglückliche Deckungsaktionen und das insgesamt sehr unruhige Spiel gab man dem Gastgeber die Chance seine Konterstärke auszuspielen. Die Bornaer Torhüterin wurde zu oft hinten allein gelassen. Auch erzielten die Leipzigerinnen jetzt öfter Tore von außen und verwandelten ihre Siebenmeter erfolgreich. Der BHV verstand es nicht nach gegnerischem Tor oder Ballgewinn zügig nach vorn zu spielen. Andererseits wurde ohne Vorbereitung zu hektisch  abgeschlossen, anstatt diszipliniert bis zur Lücke durch zuspielen. Aufgrund der Hinausstellungen stand man teilweise zu viert auf dem Parkett. Die Anspielstationen fehlten und wieder landete ein Konter nach dem anderem im Bornaer Tor. Auch wenn der BHV bis zum Schluss gekämpft hat und die Kondition nicht das Problem war, in den letzten Minuten wuchs der Vorsprung des Gegners unaufhörlich (24:15, 30:18, 33:19 und das Spiel endete mit einem Spielstand von 37:21.

 

Fazit: Diesmal war nicht nur der erfolglose Abschluss das Problem, sondern auch in der Deckung, die eigentliche Stärke des BHV, konnte man nicht das abrufen, was man bei vermeintlich stärkeren Gegnern in dieser Saison bereits gezeigt hat. Die kommende vierwöchige Spielpause kommt sicherlich nicht ungünstig, um die Gemüter zu beruhigen, sodass die Frustration der letzten Niederlagen sich nicht wieder in einer sinnfrei aufgeheizten Stimmung gegenüber Schiedsrichtern, Gegnern und untereinander niederschlägt.

 

Es spielten: L. Ernert. A. Köhler 5, I. Holzhausen 5, A. Munkelt 1, C. Laube 1, K. Loth 4, A. Loth 2/1, D. Kargel 2, N. Wicklein, N. Häring

 

HSG Rückmarsdorf II – Bornaer HV 09

Über Zwanzig Minuten kein Tor

Nach dem überzeugten Heimsieg des letzten Wochenendes fuhren die Frauen des BHV 09 in dem Bewusstsein, dass es gegen den Tabellenvierten kein Spaziergang werden würde nach Rückmarsdorf.

Das Glück war diesen Samstag nicht auf Seiten der Bornaerinnen, was sich schon in den ersten Minuten der Partie herausstellte. Bis zur 24. Spielminute war kein Bornaer Angriff von Erfolg gekrönt. Der Ball ging entweder an den Pfosten, weit am Tor vorbei oder die gegnerische Torhüterin wurde berühmt geworfen. Außerdem wurden einige Angriffe wegen angeblich technischer Fehler von den Schiedsrichtern abgepfiffen. Siebenmeter konnten wieder einmal nicht verwandelt werden und anstatt den Angriff ruhig aufzubauen, verlor man den Ballbesitz durch riskante Anspiele nach vorn. Die anfangs noch fehlerhafte Abstimmung in der Deckung von gegnerischer Kreisspielerin und Rückraum ließen zu Beginn einige unhaltbare Würfe aus der Mitte zu, sodass Rückmarsdorf  den Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnte (7:0). Allein die überragend spielende Frau im Bornaer Tor und die dann doch besser aufgestellte Defensive ließen die Hoffnung auf ein Erwachen aus der Trance nicht ganz erlöschen. Auch drei zuletzt erfolgreiche Spielzüge des Gastes milderten die Schwach der ersten 60 Minuten nur gering und mit 9:3 ging man in die Halbzeitpause.

Die Verzweiflung war groß, da der Ball trotz einiger gut herausgespielter Chancen einfach nicht im Tor landen wollte und das Bornaer Trainergespann hatte es schwer die Mannschaft für die zweite Halbzeit zu motivieren. Aber Aufgeben kam nicht in Frage.

Anschließend kämpfte sich Borna durch Tore aus dem schnellen Spiel nach vorn bzw. aus konzentriert aufgebaute Angriffen heraus heran (9:4, 9:5, 10:7). Die Aufholjagd war jedoch nur von kurzer Dauer, weil man es in dieser Phase nicht verstand das eigene Spiel durchzuziehen, sondern sich immer wieder am Gegner orientierte. Die Anspiele an den Kreis hatte der BHV in der Deckung zwar gut im Griff, aber der Gastgeber konnte nun häufiger mit Toren von links außen und aus dem Rückraum glänzen, sodass Borna wieder einem Fünf-(12:8) bzw. Sechs-Tore-Rückstand (15:9) hinterherlief. Vorn wurde immer wieder zu überstürzt abgeschlossen, hundertprozentige Chancen wurden nicht genutzt oder der Ball wurde im Vorwärtsgang durch Unachtsamkeit verdattelt.  Die Möglichkeit den Gegner durch einfache Tore aus dem Rückraum unter Druck zu setzen, erkannte der BHV viel zu spät. Die verbleibende Zeit reichte nicht mehr aus, um durch den am Ende nochmals aufkeimenden Kampfgeist einen Punktverlust zu verhindern und die Partie endete mit 17:14.

Fazit: Offensiver Totalausfall in der ersten Halbzeit, der trotz engagierter Aufholjagd nicht mehr wettzumachen war und dank der herausstechenden Leistung von Tina Färber im Tor nicht in einer totalen Farce für den BHV endete.

Es spielten: T. Färber, A. Köhler 2, S. Brosig, A. Loth 1, I. Holzhausen 2, A. Munkelt 2/1 , K. Loth 5, D. Kargel 2, N. Wicklein, N. Häring

Bornaer HV 09 – HSG Neudorf-Döbeln II

Endlich wieder eine Mannschaft

An diesem Wochenende traten die Frauen des BHV in der Bezirksliga in heimischer Halle gegen Neudorf-Döbeln II an. Die Lehren, die man aus dem Spiel vergangene Woche gezogen hatte und das Konditionstraining sollten erste Früchte tragen und mal wieder Punkte bringen.

Bei den verletzungsgeplagten Döbelnerinnen stelle sich sehr schnell die führende Rückraumspielerin heraus, die man aber mit der von Beginn an aufgestellten 5:1-Deckung recht gut in den Griff bekam, zu langen Pässen und daraus resultierenden Abspielfehlern zwang. Im Angriff spielte der BHV konzentriert bis zur Lücke und konnte sich in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit über die Stationen 1:0, 3:1 und 5:2 kontinuierlich absetzen. In der 21. Minute nahmen die Gäste bei einem Stand von 8:3 eine Auszeit. Die Gastgeber verloren den Zug zum Tor zwar nicht, die herausgeholten Siebenmeter und die Überzahlsituationen konnten jedoch in der anschließenden Spielphase nicht in Punkte umgemünzt werden, sodass lange Zeit kein Tor fiel und man den berüchtigten „Bornaer Einbruch“ befürchten musste. Döbeln konnte aber nicht viel entgegensetzen und so war der Halbzeitstand von 11:3 für den BHV erleichternd deutlich.

Alles andere als der Sieg wäre nun natürlich eine herbe Enttäuschung gewesen. Also hieß es auf dem Boden bleiben, im Angriff  den Gegner noch engagierter herauszufordern und sich durch die vorgezogene Deckung Chancen zu Kontern erarbeiten.

Dies wurde in der zweiten Halbzeit auch mit mannschaftlicher Geschlossenheit auf allen Positionen umgesetzt. Sowohl aus einzeln gelaufenen Kontern, als auch aus dem schnellen Spiel nach vorn über Stationen heraus resultierten einfache Tore. Auch die Anspiele an Kreis und Einläufer waren schön anzusehen. Mit einer 4:2-Deckung und der sehr guten Leistung der Bornaer Torhüterin konnte gegen Ende des Spiels noch öfter ein Ballgewinn erzielt und die Führung von Angriff zu Angriff ausgebaut werden. Beim Endstand von 24:8 wurde das Spiel abgepfiffen.

Fazit: Die Umsetzung der Siebenmeter war noch nie unsere Stärke (6 gegebene, davon 2Tore!), aber der BHV hatte endlich wieder Spaß am Spiel. Von allen Positionen wurde Torgefahr ausgestrahlt und in der Deckung war jeder bereit dem anderen zu helfen.

Es spielten: J. Weniger, A. Köhler 1, S. Brosig 2, K. Loth 1, L. Ernert 3, B. Klein 2, D. Kargel 4/1, N. Wicklein, N. Häring 2, A. Munkelt 1, I. Holzhausen 6/1

Bornaer HV 09 – SC DHfK Leipzig II


Mangelnde Kondition bringt erste Niederlage im neuen Jahr

 


Mit dem Bewusstsein beim letzten Bezirkligahinspiel an die Leistungsgrenze gehen zu müssen, empfingen die Frauen des Bornaer HV diesen Samstag den Tabellenersten. Wie so oft bei einem starken Gegner startete man mit drei Toren in Folge (3:0) gut in die Partie. Die Bornaer Deckung stand anfangs kompakt, doch die Leipzigerinnen fanden mit cleveren Anspielen an den Kreis recht schnell die defensiven Lücken des BHV und kamen bis zum 5:5 wieder heran. Die anfänglich erfolgreichen 1:1-Situationen im Angriff fanden nun bei Borna nicht mehr den Weg ins Tor. Mit der vorgezogenen Deckung kam man nicht zurecht. Viele Fehlpässe waren die Folge, sodass sich der Gast nach einer hart umkämpften Phase Mitte der ersten Halbzeit durchsetzen konnte und in Führung ging. Der Gastgeber bekam die Kreisanspiele nicht in den Griff, war zu spät an der ballführenden Spielerin und im Angriff fehlte die Kreativität. Zum Stand von 8:10 ging man in die Halbzeitpause, in der es hieß, den Elan vom Spielbeginn wiederzufinden und die offene Deckung besser auszunutzen. 
Doch die zweite Halbzeit brachte zunächst einen Vier-Tore-Rückstand (8:12), den Borna nur mit viel Kraftaufwand über die Stationen 11:13, 12:14 und 13:14 durch Treffer von rechts außen wieder in einen Gleichstand verwandeln konnte. Der BHV verstand es anschließend jedoch wiederum nicht sich durchzusetzen. Bereits Mitte der zweiten Halbzeit fehlte wegen fehlender Kondition die Konzentration im Angriff. Durch Fehlpässe auf Seiten des BHV und viele schnelle Kontertore von Leipzig wurde man bis zum 14:21buchstäblich überrannt. Auch eine Auszeit in der 45. Minute brachte keine neuen Impulse für das Angriffsspiel. Immer wieder wurde zu schnell abgeschlossen und der Ballverlust vom Gegner in einfache Tore umgemünzt. Durch Einzelaktionen konnte ein größerer Rückstand verhindert werden, aber mit einem Endstand von 19:24 unterlag Borna dann doch deutlich.
 


Fazit: Zu Beginn des Spiels hat der BHV gezeigt, was er in heimischer Halle gegen eine starke Mannschaft kann. Nun muss man es mit besserer Kondition und mehr Variation in der Aufstellung endlich mal schaffen dies auch 60 Minuten durchzuhalten, um nach einem Rückstand und anschließender Aufholjagd die Kraft zu haben am Ende als Sieger auf dem

Parkett zu stehen. 


Für Borna spielten: J. Weniger, A. Köhler 4, S. Brosig 1, L. Ernert, I. Holzhausen 7/1, A. Munkelt, K. Loth 5/2, B. Klein, N. Wicklein, N. Häring

Bornaer HV 09 – LSV Südwest II

Borna klar schlechtere Mannschaft

Trotz bescheidener Leistung im Hinspiel empfing die Frauenmannschaft des BHV 09 diesen Samstag den LSV Südwest II mit gut besetzter Bank und blickte zuversichtlich in diese Bezirksligapartie.

In den ersten Minuten spürte man diese Zuversicht auch noch. Das Spiel begann ausgeglichen mit einfachen Toren auf beiden Seiten. Die Bornaer 5:1-Deckung funktionierte gut, doch gewonnene Bälle wurden nicht in erfolgreiche Konter umgesetzt. Durch unkonzentriertes Nach-vorn-Spielen entwickelte sich relativ schnell ein sehr verworrenes Spiel mit vielen Abspielfehlern. Auch eine Phase des Auftrumpfens durch wiederum einfache Tore von rechts außen und aus dem Rückraum, die mit dem 8:5 ihren Höhepunkt erzielte nutzte der BHV nicht dazu, sich klar abzusetzen. In der 24. Minute nahm der Gast die Auszeit und profitierte anschließend von den Fehlern der Bornaerinnen. Nun funktionierte auch die Absprache in der Deckung nicht mehr. Es wurde nicht auf die sich abzeichnende Werferin herausgetreten und vorne wollte der Ball einfach nicht ins Leipziger Tor. Mit 10:10 ging man in die Halbzeit.

In der Kabinenansprache wurde Konzentration, das Spiel über Stationen und konsequenteres Heraustreten in der Abwehr gefordert. Es war noch nichts verloren und man begann quasi von null.

Doch auch die zweite Halbzeit war nicht die des BHV. In den gesamten 30 Minuten lief man einem Rückstand hinterher. Es war kein ruhiges Aufbauspiel zu sehen. Nahezu kein Angriff wurde ausgespielt. Angesagte Varianten wurden ignoriert, sodass die Mitte wenig Akzente setzten konnte. Der Kreis bekam keinerlei Anspiel. Auch positive Impulse von außen suchte man vergeblich und die halben Positionen schlossen zu schnell ab und trafen nicht, was wiederum allen Spielerinnen durch ständigen Wechsel zwischen Angriff und Rückwärtsgang Kraft kostete. Der mannschaftliche Zusammenhalt fehlte sowohl auf der Bank wie auch auf dem Spielfeld. Jeder kämpfte nur noch für sich bzw. mit sich und der Frustration. Auch eine Umstellung in der Deckung machte es nicht besser. Durch erfolgreich verwandelte Sieben-Meter und scheinbar glückliche Tore hielt Borna sich in dieser Phase noch im Spiel. Der LSV baute seine Führung jedoch konsequent aus (14:15, 14: 18, 17: 22, 17:24). Auch eine Teamauszeit zehn Minuten vor Schluss brachte nicht die erhoffte Wende und durch engagierte Einzelaktionen konnte Borna mit 19:24 das absolute Desaster gerade noch abwenden.

Fazit: Die typischen „Bornaer 10 Minuten“ schienen diesmal 60 Minuten anzuhalten. Trotz gut besetzter Bank entwickelte sich keinerlei Wir-Gefühl. Das Resultat ist das schlechteste Spiel des BHV 09 in dieser Saison und das haben wir uns eindeutig selber zuzuschreiben.

Es spielten: J. Weniger, A. Köhler 4, T. Färber 2, S. Brosig, L. Ernert, A. Loth 5/3, A. Munkelt 2, K. Loth 4, B. Klein, N. Wicklein 1, N. Häring 1/1

SC Makranstädt II – Bornaer HV 09

Auswärtssieg!

Von Anfang an stand fest, dass das Spiel gegen die sehr junge Truppe des Makranstädter SC diese Woche mit schmal besetzter Bank auswärts eine schwere Aufgabe für die Frauenmannschaft des BHV 09 in der Bezirksliga werden würde.

Auf dem Spielfeld merkte man ab der ersten Minute sehr umkämpfte Angriffe auf beiden Seiten. Borna legte ein oder zwei Tore durch konzentriert ausgespielte Angriffe bis zur Lücke vor. Doch in der Deckung hatte man den Dreh noch nicht heraus, sodass der Gegner besonders durch unhaltbare Tore aus dem linken Rückraum immer wieder ausgleichen konnte, mitunter sogar in Führung ging (4:4, 5:4, 6:4). Über die Verteidigung kam Borna anschließend aber besser ins Spiel. Die spielführende Makranstädterin konnte nun oft nun noch in Bedrängnis werfen. der Ball landete neben dem Tor oder wurde gehalten. Die Heimmannschaft konnte sich über verwandelte 7m jedoch im Spiel halten. Nach der Auszeit in der 23. Minute bekam Borna zum Ende der ersten Halbzeit scheinbar eine zweite Luft und zog durch Tore von außen und herausgeholte 7 Meter zum 12:15 Halbzeitstand davon.

Nun galt es dranzublieben. Durch vergangene Spiele wusste man, dass drei Tore nur ein sehr kleines Polster sind.

Über die Stationen 12:16, 12:17 und 12:18 konnte der BHV in der zweiten Halbzeit seine Führung anfangs ausbauen. Doch durch viele technische Fehler, undurchdachte Zuspiele an den Kreis und überhastete Angriffe verlor man den Ball und lief Makranstädt bei darauffolgenden Kontern hinterher. Einige sehr umstrittene Entscheidungen der Schiedsrichter, die das gesamte Spiel über sichtlich überfordert waren, brachten Unruhe in das Bornaer Spiel. Zuspielfehler und Ballverluste waren die Folge von fehlenden Ideen im Angriff und sicher auch der fehlenden Puste mit nur einer Auswechslerin. Makranstädt kam bis auf ein Tor heran (17:18). In der Auszeit (43. Minute) rief Coach Geißler nochmal zur Konzentration auf und auch wenn der Gegner noch einige Male durch schnelle Angriffe gefährlich auftrumpfte, gab die Gastmannschaft das Spiel nun nicht mehr aus der Hand. Borna zeigte wieder einmal mannschaftlich geschlossenen Kampfgeit bis zur letzten Minute und gewann schließlich mit 23:25.

Fazit: Trotz nahezu fehlendem Rückraum war die Zuversicht dieses Wochenende den dritten Sieg in Folge zu feiern groß. Im Angriff übernahmen alle Positionen Verantwortung. Nur das Einbrechen in der zweiten Halbzeit bleibt zum wiederholten Mal unerklärlich (?).

Es spielten: J. Weniger, A. Köhler 5/1, S. Brosig 4/1, T. Färber 2, A. Munkelt, D. Kargel 7/3, N. Wicklein 5, N. Häring 2

Bornaer HV 09- HSV Mölkau Die Haie II

Solider Sieg

Nach dem glücklichen Auswärtssieg in Eilenburg empfing die Frauenmannschaft des BHV 09 dieses Wochenende den Tabellennachbarn aus Mölkau zum Bezirksligaspiel. Mit einer gut besetzten Bank und dem Heimvorteil waren das für Coach Geißler von vornherein sichere zwei Punkte.

Borna konnte zwar das erste Tor des Matsches erzielen, startete insgesamt jedoch wie in Trance in diese Begegnung. Das Umschalten nach Ballverlust ging viel zu langsam und bei schnell gespielten Angriffen des Gegners stand man teilweise ohne einzugreifen daneben. Die Haie überrannte die Heimmannschaft gerade zu und ging mit 1:4 in Führung. Daraufhin wurde die nicht funktionierende 5:1-Deckung und der rechte Rückraum im Angriff umgestellt, was besonders hinten Stabilität brachte und weitere schnelle Tore von Mölkau zunächst verhinderte. Borna schaffte über die Stationen 3:5, 4:5 und 5:5 den Ausgleich und das Spiel entwickelte sich zu einer gleichwertigen Partie, in der sich auf beiden Seiten jedoch immer wieder Fehler und Konterchancen für den Gegner einschlichen. Doch über die gute Deckung konnte Borna nun immer häufiger Abspielfehler bei Mölkau provozieren und ging mit einer Zwei-Tore-Führung (9:7) in die Halbzeitpause.

Für den Bornaer Trainer war die Abwehr gut, in einigen Situationen jedoch noch zu langsam beim Nachrücken und Heraustreten auf die ballführende Spielerin. Das Umschalten musste noch schneller gehen und im Angriff sollte man sich nicht von der vorgezogenen Deckungspielerin irritieren lassen.

In der zweiten Phase funktionierte das Zusammenspiel im Angriff immer besser. Die Schiedsrichter pfiffen oft zu schnell ab, aber in dieser Phase konnte besonders der linke Rückraum mit einfachen Toren punkten. In der Deckung stand der Gastgeber kompakt, konnte die Zuspiele auf den Mölkauer Kreis und das Kreuzen und Kreiseln des Gegners gut unterbinden. Doch Borna verstand es lange Zeit nicht gewonnene Bälle vorn auch in Tore umzumünzen. Von außen fanden gute Chancen selten den Weg ins Tor, aber auch von anderen Positionen wurde die Torfrau oft unplatziert angeworfen. Im Mölkauer Angriff brachte besonders die Linkshänderin auf rechts außen die Bornaer Abwehr zum Verzweifeln und verhinderte bis in die späte zweite Halbzeit, dass Borna über eine Zwei-Tore-Führung (12:10, 14:12, 15:13) nicht hinaus kam. Nach der Auszeit in der 46. Minute hatte der BHV jedoch den längeren Atem. In der Abwehr kam man immer öfter ohne gegnerisches Tor in Ballbesitz und baute die Führung nach und nach aus. Trotz Zwei-Minuten-Strafe und kurzer Deckung auf den linken und rechten Rückraum machte Borna in der Schlussphase das bessere Spiel  und siegte schließlich mit 15:20.

Fazit: Diesmal lief man trotz wiederholten verschlafenen Start dem Rückstand nicht lange hinterher und konnte aus einer kompakten Deckung heraus die Führung fast in der gesamten zweiten Halbzeit halten, langsam ausbauen und das Spiel damit mit fünf Toren vor als soliden Heimsieg verbuchen.

Es spielten: J. Weniger, A. Köhler 2, S. Brosig 1, A. Loth 6/1, K. Loth 4, B. Klein 1, D. Kargel 3, N. Wicklein 1, N. Häring, A. Munkelt, I. Holzhausen 2

VfB Eilenburg-Bornaer HV 09

„Glück gehabt!“

Aufgrund der Heimspielniederlage gegen den Tabellenersten und wiederum einigen berufs- und verletzungsbedingten Ausfällen fuhren die Frauen des BHV 09 dieses Wochenende mit zwei Auswechselspielerinnen und mit eher nüchternen Erwartungen nach Eilenburg.

Von Beginn an spielte Borna mit einer 5:1-Deckung und war gegen die jungen und schnellen Eilenburgerinnen im Gegensatz zu bisherigen Starts voll da. Die Bornaer vorgezogene Deckungsspielerin stiftete ordentlich Verwirrung, sodass der hauptsächlich über den Kreis aufgebaute Angriff des Gegners relativ schnell durchschaut und unterbrochen werden konnte. Ballgewinne in der Abwehr und konzentrierte Spielzüge im Angriff brachte Borna in der frühen Phase des Spiels eine Drei-Tore-Führung (1:4). Doch mit einigen Kontern und Abstimmungsproblemen in der Bornaer Rückwärtsbewegung ließ Eilenburg den Gast nicht davon ziehen. Es folgte eine hart umkämpfte Phase, in der manch unfaire Deckungsaktion von den Schiedsrichtern auf beiden Seiten ungestraft blieb. Auch Eilenburg deckte jetzt 5:1. Der BHV führte zeitweise mit drei Toren (6:9), der VfB glich jedoch immer wieder aus (9:9, 10:10). Borna drohte wie in vorherigen Spielen durch weggeworfene Bälle und verpasste 100%ige Chancen einzubrechen. Auch die Auszeit in der 27. Minute brachte keine Wende und mit 11:11 ging man in die Halbzeitpause.

Für Coach Geißler waren die 2 Punkte nun eine sichere Sache. Nur noch die kleinen Abstimmungsfehler in der Deckung abstellen und die Chancen vorn noch häufiger  in Tore verwandeln.

Und wie zur ersten Halbzeit konnte Borna auch zu Beginn der zweiten Hälfte mit guten Aktionen im Angriff und Durchspielen bis zur Lücke besonders durch das Zusammenspiel zwischen linken Rückraum, Mitte und Kreis punkten. Auch auf den anderen Positionen wurde konsequent zum Tor gezogen und herausgeholte 7-Meter fanden den Weg in den Eilenburger Kasten. Abspiel- und Fangfehler des Gegners wurden in Tore umgemünzt. Mit einem Stand von 14:20 fühlte sich Borna jedoch zu sicher. Eilenburg traf nun auch von außen und versenkte gegebene 7-Meter. Bei Borna funktionierte genau das von einer auf die andere Minute nicht mehr. Außerdem wurde sich über jede Schiedsrichterentscheidung aufgeregt, was unnötige Unruhe ins Bornaer Spiel brachte. Die Heimmannschaft kam über die Stationen 16:2, 17:21, 18:21 immer näher. Borna bekam wegen unerlaubten Nachstoßens am Kreis Anfang der 59. Minute eine 2-Minuten-Strafe. Bei einem Stand von 19:21 hieß es jetzt die Führung in Unterzahl auch mit Hilfe der noch zur Verfügung stehenden Auszeit über die 60. Minute zu retten. Eilenburg deckte in den letzten Angriffen Mann (bzw. Frau), konnte jedoch nur noch den Anschlusstreffer zum 20:21 Endstand erzielen.

Fazit: Der guten Anfangsphase beider Spielhälften ist es zu verdanken, dass die Aufholjagd des Gegners am Ende nicht von Erfolg gekrönt war. Das war wieder eine klasse Mannschaftsleistung mit konsequenter Deckung auf ALLEN Positionen und verdientem, am Ende aber doch eher glücklichem Sieg. Das Gemecker gegen die Schiris muss unbedingt abgestellt werden!!!

Es spielten: J. Weniger, A. Köhler 3, S. Brosig 2, L. Ernert, A. Munkelt, D. Kargel 6/5, N. Wicklein, N. Häring, I. Holzhausen 10

Bornaer HV 09- HBL Miltitz 2011

„Da wäre mehr drin gewesen“

Nach dem tanzend gefeierten Auswärtssieg in Leisnig hieß es dieses Wochenende dieses Gefühl im Spiel gegen Miltitz in Freude am Handball um zusetzten. Zumindest ärgern wollte man den Tabellenersten, ein Sieg wäre jedoch nicht unmöglich. Die fast volle Bank und der Vorteil zu Hause spielen zu können, waren gute Voraussetzungen dafür.

Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ein schon vom Coach vorausgesagtes, schnelles, körperbetontes Spiel ab. Nach dem ersten Treffer durch die Heimmannschaft war das 1:0 jedoch die einzige Bornaer Führung im gesamten Spiel. Miltitz war von Anfang an voll da, schnell im Umschalten, konsequent in der Deckung und die Nummer 18 versenkte den Ball wieder und wieder unhaltbar im Bornaer Tor. Der BHV konnte zu Beginn der ersten Halbzeit durch Treffer aus dem linken Rückraum und erfolgreiche Würfe vom 7m-Punkt zu Beginn der ersten Halbzeit noch relativ gut mithalten, kam zum 4:4 sogar noch einmal heran. Doch Miltitz kam nun immer besser ins Spiel. Die Gäste suchten und fanden die Lücken in der Bornaer Abwehr, nutzten die dreimalige Überzahl durch 2-Minuten-Strafen gnadenlos aus und trotz Sonderbewachung ihrer Führungsspielerin brachte Borna die Miltitzer Angriffsmaschinerie nicht zum Stoppen. Borna fehlten in dieser Phase die zuvor einfachen Tore von hinten, 100%ige Chancen besonders von außen fanden nicht den Weg ins Tor. Bevor Trainer Geißler in der 22. Minute die Auszeit nahm, kam so eine 5:10-Führung für die Gäste zu stande. Durch den Wechsel der Positionen Rückraum rechts, Kreis und Tor kam besonders in der Deckung neue Motivation ins Spiel. Schöne Tore von außen führten zu einem Halbzeitstand von 9:11.

In der Kabinenansprache hieß es: „Genauso weiter! Jetzt haben wir sie!“

Doch auch der Miltitzer Trainer musste seinen Job in der Pause gut gemacht haben, denn in den nächsten Minuten lief bei Borna scheinbar nichts. Vom Spielfluss der letzten Minuten war nichts mehr zu sehen. Aufgrund einer Manndeckung war der Bornaer Angriff ohne Struktur. Die Torhüterin wurde in der kurzen Ecke berühmt geworfen oder das Tor war zu klein, Überzahlangriffe wurden nicht für schnelle Tore genutzt. Zu allem Übel folgte in der 42. Minute eine rote Karte gegen Borna. Rückraum Mitte musste nun neu besetzt werden. Die Gäste nutzten wiederum die Bornaer Unterzahl. Jetzt übernahmen auch andere Spielerinnen die Verantwortung im Miltitzer Angriff und warfen Tore. Über die Stationen 10:16, 12:20 und 16:25 bauten die Gäste ihre Führung nach und nach aus und beim BHV war die Puste scheinbar raus. Doch so wollte man sich dann doch nicht abservieren lassen. In den letzten Minuten des Spiels erfolgte die Aufholjagd. Borna kämpfte als Mannschaft bis zur letzten Minute und zeigte die Fähigkeit zum schnellen Angriff und Konter. Doch über den 23:26-Endstand kam die Heimmannschaft nicht mehr hinaus.

Fazit: Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit Kampfgeist bis zuletzt, aber eben nicht im gesamten Spielverlauf, sodass man den Gegner in den Einbruchphasen zu weit weg ziehen ließ und am Ende die Zeit fehlte, den Rückstand wett zu machen.

Es spielten: J.Weniger, A. Köhler 2, S. Brosig 1, T. Färber 2, L. Ernert 2, A. Loth 7/4, A. Munkelt, K. Loth 3/1, B. Klein 4, N. Wicklein, N. Häring, I. Holzhauen 3

SV 90 Leisnig-Bornaer HV09

Verdienter Auswärtssieg 

Nach dreiwöchiger Spielpause setzten die Frauen vom BHV 09 die Hinrunde in der Bezirksliga dieses Wochenende fort. Aufgrund des verhaltenen Saisonstarts galt es gegen den Tabellenletzten aus Leisnig endlich mal wieder Punkte zu holen. Doch Borna fuhr aufgrund von Verletzungspech und beruflicher Verpflichtung mit lückenhafter Besetzung zum Gegner.

Wie in den letzten Partien setzte sich zunächst die schlechte Angewohnheit von Borna, den Spielstart zu verschlafen auch diesmal durch. Unkonzentriertes Abspielen führte in den ersten Minuten mehrfach zu Ballverlust. Leisnig nutzte dies aus und über die Stationen 1:0, 1:1 und 2:1 fielen die Bornaerinnen so bis auf 4 Tore zurück.  Coach Geißler musste bereits in der 8. Minute eine Auszeit nehmen, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Mit konsequenterer Deckung schaffte es Borna nun immer häufiger die Fehlwürfe des Gegners in ein konzentriertes Angriffsspiel und einen erfolgreichen Abschluss umzusetzen. Trotz unfreiwilliger Verletzungspausen einiger Spielerinnen, gehäuften Zwei-Minuten-Strafen in dieser Phase und dem dadurch bedingten mehrmaligen Umstellen kämpfte sich Borna nach wechselseitigen Toren beider Mannschaften zum Ende der ersten Halbzeit von einem 9:4 bis auf ein 9:7 heran.

Die Pausenmotivation des Trainers verlief nach dem Motto: schon besser, aber noch nicht gut genug. Die hundertprozentigen Chancen müssen noch besser genutzt werden. Die Lücken in der Deckung besonders auf außen müssen abgestellt werden. Zwei Tore Rückstand ist im Handball nichts und darum heißt es kämpfen und das Ding gewinnen!

Auch die zweite Halbzeit war zunächst von zu hektischem Nach-vorne-Spielen geprägt. Unüberlegte Abspiele auf beiden Seiten führten zum Ballverlust, schnelles Umschalten war nötig. Trotz einiger Überzahlsituationen konnte der Gegner den Ball immer seltener im Tor versenken und gab Borna die Chance sich noch weiter heran zu kämpfen, sodass der Ausgleich (10:10) folgte. Doch auch die folgende Führung (ca. 35 Minute) wussten die Bornaerinnen  in der anschließenden Spielphase zunächst nicht auszunutzen. Leisnig erzielte immer wieder den Führungstreffer, Borna  glich nach Ein- oder Zwei-Tore-Rückstand immer wieder aus (Stationen 10:11, 11:11 bis 13:11, 13:12). Fragliche Entscheidungen der Schiedsrichter und deren Ermahnungen in Richtung Trainerbänken aber auch zu den Leisniger Fans ließen das Spiel unruhig werden. Bis 10 Minuten vor Schluss war keine Vorentscheidung gefallen. Nach dem 13:13 schlichen sich aufgrund der organisierten Bornaer Verteidigung jedoch immer häufiger Abspielfehler und Fehlwürfe bei den Frauen aus Leisnig ein. Borna hatte es nun verstanden durch eine innovative Aufstellung im Angriff,  unerwartete Tore aus dem Rückraum und die Verwandlung der herausgeholten Siebenmeter diese Fehler zu Nutzen. Auch die Auszeit des Leisniger Trainers in der 51. Minute konnte Borna nicht vom kontinuierlichen Ausbau der Führung abhalten, sodass das Match bei einem Stand von 15:18 zugunsten des BHV 09 abgepfiffen wurde.

Fazit: Trotz Ernüchterung vor dem Spiel aufgrund vieler Verletzungen und wiederholten anfänglichen Schwierigkeiten war das eine super Mannschaftsleistung mit Kampfgeist, Spaß am Handball und verdientem Sieg!

Es spielten: J.Weniger,  A. Köhler 1, T. Färber 2, Lisa Ernert , A. Loth 8/3, D. Kargel 4/1, N.Wicklein, Nicole Häring,  I. Holzhausen 2

Schlechte Chancenverwertung kostet Sieg

Bornaer HV – HSG Rückmarsdorf II

16:17 (08:07)

 

Nach dem knapp verpassten Punktgewinn aus der Vorwoche, sollten nun in eigener Halle die ersten beiden Punkte gegen die HSG Rückmarsdorf II eingefahren werden. Coach Christian Geißler musste diese Woche auf gleich 5 Spielerinnen (Urlaub, Krank, Verletzung) verzichten, zu dem gingen 3 Spielerinnen angeschlagen in die Partie. Dennoch waren die Bornaerinnen hoch motiviert dieses Spiel für sich zu entscheiden.

 

Das Spiel begann mit Anwurf für den Gegner. Gleich in den ersten Minuten sah man, dass dies ein sehr enges Spiel werden würde, denn beide Abwehrseiten sowie auch die Torhüterinnen bestimmten das Spielgeschehen. Die BHV-Frauen kamen aber  dann angriffstechnisch etwas besser in die Partie und gingen mit 6:3 in Führung. Die Leipzigerinnen dagegen haderten mit sich selbst und konnten ihre gefährlichen Würfe von den Außenpositionen nicht im Bornaer Tor unterbringen. Aber mit zunehmender Spieldauer schien man sich bei den Leipzigerinnen angesteckt zu haben, unzählige Torchancen wurden nicht genutzt und teilweise wurde auch zu leichtfertig der Ball im Angriff verloren. Der Gegner widerte seine Chance und verkürzte auf 7:6. Bei einem Stand von 8:7 wurden die Seiten gewechselt.

 

Nach einer klaren Pausenansprache durch Coach Christian Geißler ging es nun in die zweite Halbzeit. Diese ähnelte der erste Spielhälfte, es war ein Schlagabtausch beider Mannschaften, Borna legte ein Tor vor und Rückmarsdorf zog prompt nach (9:8; 10:9; 11:11, 12:12). Eine kurzzeitige Schwächephase des Gegners nutzte man folgerichtig um sich mit 2 Toren abzusetzen. Doch was in den letzten 5 Minuten geschah, war auch nach dem Spiel noch nicht richtig zu begreifen. Die BHV-Frauen lagen mit 16:13 in Führung aber im Angriff konnten die 100 %-igen Torchancen einfach nicht verwandelt werden. Der Gegner dagegen, traf jetzt das was getroffen werden musste und plötzlich stand es 30 Sekunden vor Schluss 16:16. Eine etwas strittige Schiedsrichterentscheidung brachte dann die Spielentscheidung – Siebenmeter für Rückmarsdorf, welcher im Bornaer Tor landete - Endstand 16:17.

 

Fazit: Bis zur 55. Minute schien alles in Sack und Tüten gewesen zu sein, doch wiederum muss gelernt werden, dass man sich auf einen 3-Tore-Vorsprung nicht ausruhen darf und ein Handballspiel 60 Minuten geht. Wenn man dann noch die 100 %-igen Torchancen nutzt, bleiben die beiden Punkte auch zuhause. Also Kopf hoch und weiter kämpfen Mädels.

 

Für Borna spielten:

T. Färber (im Tor), A. Köhler 2; S. Brosig 1; L. Ernert 1; I. Holzhausen 3; A. Munkelt 1; C. Laube 1; D. Kargel 5, N. Wicklein 2

 

Sieg über die Zeit gerettet

SG Borna/Zwenkau - SV Leisnig 90 20:17 (12:10) Das Hinspiel hatten die Damen der SG Borna/Zwenkau in Leisnig deutlich 14:25 gewonnen. Damit waren die Gastgeberinnen  vor dieser Begegnung klarer Favorit. Doch die Leisnigerinnen starteten besser in die Partie und nach 5 gespielten Minuten gingen Sie mit 0:3 in Führung. Trainer C. Geißler ermahnte seine Frauen von der Bank aus und forderte mehr Siegeswille und Einsatz. Langsam schienen die SG-Frauen aufzuwachen und aktiv am Spiel teilzunehmen. Im Angriff fehlte jedoch weiter der Druck und Drang zum Tor, dass nur Einzelaktionen der starken Rückraumspielerin Katrin Loth zu Torerfolgen führten. Auch in der Abwehr gingen die SG-Frauen nur halbherzig zur Sache und somit konnten die Leisnigerinnen immer wieder einfache Tore erzielen. Über die Stationen 5:5 und 9:9 markierten die Gastgeberinnen kurz vor Halbzeitpfiff den zwölften Treffer zum 12:10 Halbzeitstand. Auch die zweite Spielhälfte begann ähnlich, wie die gesamte Erste verlief. Es fehlte das Tempo und die Laufbereitschaft sowie die nötige Aggressivität in der Abwehrarbeit. Spielfreude und Siegeswille schien an diesem Tag bei Einigen einfach nicht aufkommen zu wollen und so schlich das Spiel unansehnlich bis zum Spielstand 16:15 (45. Minute) vor sich hin. Kurz darauf hatte Leisnig die Chance, durch einen Konter den Ausgleich zu erzielen. Doch Torhüterin Jenny Weniger parierte den freien Wurf und hielt die Führung weiter fest. Leider verletzte sie sich bei dieser Aktion so unglücklich, dass sie nicht weiter spielen konnte. Wieder war es Feldspielerin Lisa Ernert, die sich nun bei der SG zwischen die Pfosten stellte. Trainer Christian Geißler nahm zu diesem kritischen Zeitpunkt eine Auszeit und stellte seine Frauen auf die neue Situation ein. Nun hieß es alles zu geben und an dem Sieg festzuhalten. Offensichtlich ging ein Ruck durch die gesamte Mannschaft und in der Abwehr wurde konsequent gearbeitet und im Angriff die Chancen gut herausgespielt und erfolgreich verwandelt. So erzielten die Frauen der SG Borna/Zwenkau kurz vor Schlusspfiff den 20:17 Siegtreffer. Am 05.04.2014 um 15:45 Uhr empfangen die SG-Frauen den TuS Leipzig-Mockau in der Sporthalle Borna-Ost zum letzten Heimspiel der Saison. 

SG Borna/Zwenkau spielte mit: Jenny Weniger, Lisa Ernert - Annegret Loth (1), Ivette Holzhausen (3), Anja Munkelt, Kathrin Loth (10), Beatrice Klein, Carina Laube (3), Denise Kargel (3).

Hochverdienter Auswärtssieg

SC Markranstädt III  - SG Borna/Zwenkau 21:22 (9:13) Am vergangenen Sonnabend führte der Weg der Mannschaft SG Borna/Zwenkau nach Markranstädt. Berufsbedingt traten die Frauen der SG nur  mit 7 Spielerinnen zum Auswärtsspiel an. Da den Gästen auch kein Torhüter zur Verfügung stand, erklärte sich Feldspielerin Lisa Ernert bereit, an diesem Tag diese Position zu übernehmen. Die Gäste-Frauen taten sich zu Spielbeginn etwas schwer. Der eigene Angriff der SG-Mannschaft war in dieser Phase noch nicht effektiv genug. Viele technische Fehler, unnötige Ballverluste und überhastete Torabschlüsse dominierten das Spielgeschehen auf beiden Seiten. So konnte sich über die Stationen 2:2, 4:4, 6:6 und 8:8 keine Mannschaft absetzen. Trainer Christian Geißler forderte mehr Konzentration im Angriff und stellte das Deckungssystem auf ein 5:1 um. Nun konnte der gegnerische Spielfluss zeitig unterbrochen und schnelle Konter eingeleitet werden. Die Chancen wurden konsequenter genutzt und die Gäste gingen erstmals in dieser Partie beim Stand von 8:9 in Führung. Diese konnten Sie bis zur Halbzeitpause auf ein 9:13 ausbauen. Nach der Pause galt es, aus einer weiter gut stehenden Abwehr die Chancen konsequent zu nutzen und die Führung auszubauen. Zunächst bestimmten die Gäste weiterhin das Spielgeschehen und konnten Ihre Führung auf 11:16 (40. Minute) ausbauen. Doch dann stellte Markranstädt Ihre Abwehr um und Kathrin Loth, erfolgreichste Torschützin bei der SG Borna/Zwenkau, bekam eine Sonderbewachung. Nun schien bei den Gästen nichts mehr zu laufen. Zudem machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar. Da die Auswechselbank der SG leer war, hieß es Zähne zusammen beißen und die Führung zu verteidigen. Nachdem die Markranstädterinnen den 15:16 Anschlusstreffer in der 47. Minute erzielten, nahm Trainer Geißler eine Auszeit. Er motivierte seine Mannschaft und forderte, die letzten Kräfte zu mobilisieren und die 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Angetrieben vom Siegeswillen konnten die Gäste mit 4 Toren in Folge wieder eine 5-Tore- Führung herstellen. Die Heimsieben stellte auf eine zusätzliche Manndeckung gegen die Spielmacherin von Borna/Zwenkau um und konnte nun den Spielfluss der Gäste fast komplett unterbinden.  So markierten die Gastgeberinnen in der 56. Minute den 19:20 Anschlusstreffer und die Partie schien  endgültig zu kippen. Doch die Gäste hielten dagegen, legten mit 2 Toren in Folge nach und ließen sich den hochverdienten 21:22 Sieg nicht mehr nehmen. Am 29.03.2014 haben die Frauen der SG Borna/Zwenkau Ihr nächstes Heimspiel in der  „Glück-Auf-Sporthalle“  gegen die Damen vom SV Leisnig 90. Anwurf ist 15:45 Uhr.

SG Borna/Zwenkau spielte mit: Lisa Ernert (im Tor), Ivette Holzhausen (4), Carina Laube (1), Kathrin Loth (8), Anne Köhler (1), Denise Kargel (3),  Annegret Loth (5).

In Schlussphase noch Sieg erkämpft

SG Borna/Zwenkau - SC DHfK Leipzig II 22:21 (10:12) Vergangenen Samstag empfingen die Frauen von der SG Borna/Zwenkau (7. Platz) den Tabellenvierten SC DHfK Leipzig II. Die ersten 10 Minuten verliefen zunächst sehr ausgeglichen. Über die Stationen 2:2, 4:4 und 6:6 konnte sich keine Mannschaft absetzen und die Zuschauer sahen eine ausgewogene Partie. Doch dann kam ziemlich früh  ein Einbruch der Heimsieben. Überhastete Torabschlüsse und vergebene Chancen dominierten nun das Spielgeschehen der SG Frauen. Die Leipzigerinnen nutzten die Fehler der Gastgeberinnen konsequent und konnten durch schnelles Konterspiel bis zur Halbzeit eine 10:12 Führung herausspielen. In der Halbzeitpause motivierte Trainer Christian Geißler seine Frauen erneut und verlangte mehr Konzentration und Siegeswillen. Die  Angriffe sollten länger ausgespielt werden und die Chancen konsequent genutzt werden. Nach dem Seitenwechsel gingen die SG-Frauen konzentrierter zu Werke, verkürzten über kleine Schritte und konnten in der 37. Minute den Ausgleich wieder herstellen (14:14). Wiederholt kam es jetzt erneut zu unkontrolliertem Spielaufbau und zu schnellen Würfen. Dies lud die Gastgeber natürlich zu Kontern ein, die sie fast alle nutzten. So gingen die Damen  der  DHfK in der 43. Minute mit  15:18 in Führung. Trainer Geißler reagierte mit einer Auszeit und stellte seine Mannschaft nochmal um. Durch mehr Bewegung in ihren eigenen Aktionen, konnten nun Räume geschaffen werden, die zu Toren führten. So war das Spiel beim Stand von 19:19 (52.) auf einmal wieder völlig offen. Auch die nun folgende Auszeit der Gäste konnte die Heimsieben nicht mehr stoppen. Mit 2 Toren in Folge zog man auf 21:19 davon und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand. Am Ende steht ein knapper, aber glücklicher 22:21 Sieg zu Buche. Mit einer tollen Leistungssteigerung erkämpften sich so die Frauen der SG Borna/Zwenkau einen weiteren Sieg und sind somit diese Saison weiterhin in der Ost-Arena ungeschlagen.

SG Borna/Zwenkau spielte mit: Jenny Weniger, Ivette Holzhausen (4), Anja Munkelt (2), Carina Laube (3), Kathrin Loth (5), Anne Köhler (1), Denise Kargel (5), Lisa Ernert, Annegret Loth (1), Beatrice Klein.

Nach der Halbzeit klar dominiert

 

HSG Rückmarsdorf II - SG Borna /Zwenkau  16:21 (8:8) Nach den erfolgreichen Heimspielen wollten die Frauen der SG Borna/Zwenkau nun auch auswärts an die gute Leistung der letzten Partien anknüpfen.  Hoch motiviert fuhr man deshalb nach Leipzig zur 2. Mannschaft der HSG Rückmarsdorf. Bei den Frauen der SG spürte man von Beginn an die Nervosität, was sich in zahlreichen Fehlwürfen und technischen Fehlern auswirkte.  Im Angriff kam man nur sehr schwer zum Erfolg und in der Abwehr bekamen die Gäste die starken Außenspielerinnen zunächst nicht in den Griff. Trainer C. Geißler stellte die Abwehr um und die gefährlichste Rückmarsdorfer Angreiferin wurde in „Pressdeckung“ genommen. So verlief die erste Halbzeit über die Stationen 3:3 und 5:5 sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und so ging es mit einem 8:8 Gleichstand in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel schien auf einmal der Knoten geplatzt und die Frauen von der SG Borna/Zwenkau spielten nun schönen Handball. Es wurde traumhaft kombiniert, in der Abwehr arbeiteten die SG Frauen gut miteinander und schnelle Gegenstöße wurden erfolgreich abgeschlossen. So stand es in der 40. Spielminute 9:15. Auch der bekannte Einbruch der Frauen aus Borna/Zwenkau blieb diesmal aus. So konnten die Gäste ihren Vorsprung auf 11:19 weiter ausbauen und am Ende einen verdienten Auswärtserfolg für sich verbuchen. Nun stehen 3 Wochen Pause an, bis es am 08.03.2014 um 15:45 Uhr in der Sporthalle Borna-Ost zum nächsten Heimspiel kommt. Gegner sind die Frauen vom TuS Leipzig-Mockau, die derzeit auf dem 2. Tabellenplatz stehen.

 

SG Borna/Zwenkau spielte mit: Jenny Weniger, Ivette Holzhausen (11), Anja Munkelt, Carina Laube, Kathrin Loth (3), Anne Köhler, Denise Kargel (4), Lisa Ernert (2), Beatrice Klein(1).

Klarer Sieg vor heimischen Publikum

SG Borna/Zwenkau - HBL Miltitz 2011 26:15 (12:8) Am vergangenen Samstag empfingen die Frauen der SG Borna/Zwenkau die Damen des HBL Miltitz 2011. Tabellarisch gesehen waren die Gäste Favorit und so gingen die laufstarken Miltitzer auch mit 0:1 in Führung.  Die Heimsieben ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und glich im Gegenzug aus. Mit einer stabilen Abwehr und druckvollem Angriffsspiel konnte man sich bis zur 19. Minute bereits mit 9:3 absetzen. Überrascht von diesem Spielverlauf nahmen die Gäste die Auszeit. Die Miltitzer versuchten nun über Härte und Provokation zum Erfolg zu kommen, was auch teilweise gelang. Auch das schnelle Umschalten und die daraus resultierenden Konter bereiteten den Frauen der SG Borna/Zwenkau zunehmend Probleme. So konnten die Gäste kurz vor Halbzeitpfiff auf  12:8 verkürzen. Nach der Pause galt es nun nicht nachzulassen und mit aggressiver Deckungsarbeit und einfachen Toren den konditionell überlegenden Miltitzern den Schneid abzukaufen. Doch es kam anders. Der eigene Angriff blieb hinter seinen Möglichkeiten zurück. Zu viele unplatzierte, kraftlose oder ungünstige Würfe erreichten das Tor des Gegners nicht. Zudem wurden die in der Abwehr gewonnenen Bälle durch Abspielfehler wieder leichtfertig verloren. So konnten die Damen von HBL Miltitz in der 35. Spielminute auf 14:12 verkürzen. Trainer C. Geißler reagierte und stellte die Angriffsreihen um und forderte mehr Konzentration sowie Siegeswille. Und plötzlich beherrschten die Frauen der SG Borna/Zwenkau  das Spiel. In der Abwehr wurde stark gearbeitet und schnelle Gegenstöße wurden erfolgreich abgeschlossen. So zogen die Gastgeberinnen auf 19:12 davon (42. Minute). Die Miltitzer Frauen hatten spielerisch nicht mehr viel dagegen zu setzen. Die Aktionen gegen die Heimsieben wurden härter und verbal wurde auch reichlich von den Miltitzern ausgeteilt. 5 Hinausstellungen (davon 2 rote Karten) in den letzten 10 Spielminuten sind da selbstredend. Dennoch blieb die SG auf Erfolgsspur und ging beim Endstand von 26:15 als klarer Sieger vom Platz.

SG Borna/Zwenkau spielte mit: Jenny Weniger,  Beatrice Klein (1), Carina Laube (1), Kathrin Loth (11), Denise Kargel (2), Lisa Ernert (1), Anne Köhler (1), Annegret Loth, Ivette Holzhausen (6), Anja Munkelt (3).

Revanche vor heimischer Kulisse gelungen

SG Borna/Zwenkau - HSV Mölkau - Die Haie II 28:20 (15:7) Zum ersten Heimspiel in der Ost-Arena hatten die Frauen der SG Borna/Zwenkau Tabellennachbar HSV Mölkau zu Gast. Die Heimsieben hatte sich viel vorgenommen, um die bittere Niederlage im Hinspiel wettzumachen. Sehr konzentriert starteten die Frauen der SG in das Spiel. In der  Abwehr wurde gut gearbeitet und im Angriff wurden die Chancen schön herausgespielt und erfolgreich verwandelt. So stand es nach 10 Minuten bereits 7:3 für die Gastgeber. Auch eine Auszeit von Mölkau konnte den Spielfluss von Borna/Zwenkau nicht brechen. Bis zur Halbzeitpause erspielte man sich so einen 8-Tore Vorsprung (15:7).  Nach der Pause wollte die Heimsieben an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Doch nun kam ein Einbruch der SG Frauen. Plötzlich schien nichts mehr zu laufen. Im Angriff wurde zu hektisch abgeschlossen und die Abwehr  warf große Lücken auf. Dies nutzen die Mölkauer und verkürzten auf 19:15 (40. Minute). Hinzu kamen die recht zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen. Mit unterschiedlicher Bewertung gleicher Situationen griffen sie, insbesondere in der zweiten Halbzeit, in diese Begegnung ein. In dieser Phase konnte man sich einmal mehr auf Torwart Jenny Weniger verlassen. Mit sehenswerten Paraden leitete sie immer wieder Tempogegenstöße ein. Angetrieben von den heimischen Fans, besannen sich die Frauen der SG Borna/Zwenkau auf Ihre Stärken. So konnte man über die Stationen 22:15 und 26:18 einen deutlichen 28:20 Sieg in der Ost-Arena einfahren.

SG Borna/Zwenkau spielte mit: Jenny Weniger,  Anja Munkelt (2), Carina Laube (4), Kathrin Loth (2), Anne Köhler (3), Denise Kargel (7), Lisa Ernert, Annegret Loth (8), Ivette Holzhausen (2).

Bezirksliga Frauen

SG Borna/Zwenkau - HSG Neudorf/Döbeln II  21:11 (9:5)

Nicht überzeugt, aber erfolgreich

Zum ersten Spieltag des neuen Jahres empfingen die Frauen von der SG Borna/Zwenkau (7. Platz) den Tabellenletzten HSG Neudorf/Döbeln II. Nach einer fünfwöchigen Spielpause kamen die Frauen der SG nur schlecht aus den Startlöchern. Viele technische Fehler, unnötige Ballverluste und überhastete Torabschlüsse dominierten das Spielgeschehen auf beiden Seiten. Beim Stand von 3:3 nach 15 Spielminuten nahm die Heimmannschaft eine Auszeit. Trainer Christian Geißler stellte im Angriff um und forderte mehr Konzentration und Siegeswillen. Aus einer nun besser arbeitenden Abwehr heraus konnte man Bälle gewinnen und erfolgreiche Gegenstöße einleiten. So gingen die Frauen der SG Borna/Zwenkau mit einer 9:5 Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel bestimmte nun die Heimmannschaft das Spiel. Die Abwehrreihe hatte sich auf die Gäste eingestellt und konnte mit schnellem Umschalten schön herausgespielte Tore erzielen. So zogen die SG Damen in der 43. Minute auf ein 15:7 davon. Die HSG Neudorf/Döbeln II kam nun kaum noch zum Torerfolg und die Heimmannschaft lies sich den Sieg nicht mehr nehmen. Beim Stand von 21:11 wurde die Partie abgepfiffen. Größtes Manko blieb auch in dieser Partie die viel zu geringe Toreffektivität. 46 Würfe mit 21 erzielten Toren bedeutet eben, dass die Effektivität bei ca. 45 % lag und das ist eindeutig zu wenig. Daran ist weiter zu arbeiten und kann schon im nächsten Heimspiel  gegen Tabellennachbarn HSV Mölkau II besser umgesetzt werden. Anpfiff ist am 18.01.2014 um 15:45 Uhr in der Sporthalle Borna-Ost.


SG Borna/Zwenkau spielte mit: Jenny Weniger, Ivette Holzhausen (3), Anja Munkelt, Carina Laube (2), Kathrin Loth (4), Anne Köhler (2), Denise Kargel (6), Lisa Ernert (2), Annegret Loth (2).

 

Erste Punkte gegen die HSG Rückmarsdorf

Vergangenen Sonntag kam es zu einem ungleichen Duell der SG Borna/Zwenkau und der HSG Rückmarsdorf. Die Heimmannschaft stand bis dato ohne Zähler da, während die Frauen der Randleipzigerinnen bisher alle Spiele gewinnen konnten. Dennoch wollte die Mannschaft um das neue Trainergespann Christian Geißler/Andy Moosrainer einen Heimsieg verbuchen.

Die Kontrahenten kannten sich aus diversen Auseinandersetzungen der letzten Jahre. Und trotzdem begann das Spiel sehr abwartend und fahrig. Nach 10 Minuten konnten die Frauen der SG langsam mehr Ordnung in ihr Spiel bringen. Die Abwehr stand nun sehr ordentlich und die daraus resultierenden Ballgewinne wurden konsequent abgeschlossen. So erspielte man sich eine 9:6 Führung zur Halbzeit.

In der Kabine ermahnten die Trainer nun nicht nachzulassen und mit aggressiver Deckungsarbeit schnell der HSG den Schneid abzukaufen. Zudem sollte man die klasse Fitness ausspielen indem man schnelle, einfache Tempogegenstöße fährt.

Die zweite Hälfte war quasi die Erfüllung aller Trainerwünsche. Die Abwehr stand wie eine Wand und alles was dennoch hin durchrutschte wurde von J. Weniger entschärft. Im Angriff konnte man nun von allen Positionen glänzen und gab den Gästen so keine Möglichkeit sich auf die Angriffswellen einzustellen. Beim Stand von 15:10 begann die Heimmannschaft munter durch zu wechseln. So konnte man noch einige Optionen für die kommenden Spiele ausprobieren.

Am Ende gewann die SG Borna/Zwenkau hochverdient mit 21:15. Das Duo Geißler/Moosrainer lobte die Super Mannschaftsleistung und die an den Tag gelegte kämpferische Einstellung. Desweiteren gab man diese Leistung auch als Grundlage für die restliche Saison aus. Durch gutes Training und mannschaftliche Geschlossenheit möchte man sich schnell aus dem Tabellenkeller entfernen und im sicheren Mittelfeld etablieren.

SG Borna/Zwenkau

Im Tor: J. Weniger,

A. Loth 2, Y. Holzhausen 5, C. Laube , D. Kargel 2, L. Ernert, A. Munkelt , K. Loth 8, A. Haugk 1,

B. Klein 1, A. Köhler 2

 

TSV Wahren-Leipzig vs SG Borna Zwenkau

Frauen

Bezirksliga

 

19:20, HZ 13:11

 

 

Das Spiel begann super für die Damen der SG. Sie gingen schnell mit 2:0 in Führung und konnten diese auf fremden Parkett auch bis zum 6:7 behaupten. Ab der 15. Minute kam der SG Motor sichtlich ins stocken. Zu viele Abspielfehler und vergebene Chancen machten die Leipzigerinnen stark, diese konnten nun den zweiten Teil der ersten Halbzeit für sich entscheiden. Sie gingen nicht unverdient in die Pause, mit 13:11, also einer zwei Tore Führung.  Hier gab es durch Coach Geissler neue Instruktionen. Die Abwehrarbeit sollte wieder intensiviert werden. Mehr Konzentration forderte er von den Frauen der SG im Torabschluss.

Aber der Gegner hatte sich gut auf die Kreisanspiele und die Eins gegen Eins Situationen eingestellt. Der TSV drohte sich nun weiter abzusetzen, führte gar mit 15:12. Schon wieder musste der Trainer mittels einer Auszeit eingreifen.  Seine Ansage „Wenn es so weiter geht, verlieren wir den Anschluss und das Spiel lässt sich nicht mehr gewinnen. Alle müssen siegen wollen!“

 Die SG Frauen gingen nun wirklich konsequenter in an die Abwehrarbeit, auch wurden fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen nicht mehr kommentiert, man sah wie sich das Team konzentrierte und etwas schaffen wollte. Siehe an, es ging. Kathrin Loth übernahm Verantwortung in Angriff und Abwehr. So blieb die SG immer dran. Mehrfach wechselte die Führung. Es blieb aber eng. Als dann die Spielzeit fast abgelaufen war, konnte sich Ivette Holzhausen durchsetzen und zum Siegtor einwerfen. Jubel bei den Gästen und betroffene Gesichter beim Gastgeber. Einige mitgereiste Fans jubelten unseren Mädels zu. Es war ein richtiger Kampfsieg, mit wenigen Höhepunkten.

Aber Sieg ist Sieg und auswärts umso schöner! In der Tabelle kletterte die SG nun um zwei Plätze nach oben und steht nun auf Rang 6, also einem guten Mittelfeldplatz. Beim nächsten Heimspiel in der Ost-Arena hoffen nun die Fans, dass dieser Platz untermauert wird. Gegen den vorletzten Taucha II sicherlich eine Pflichtaufgabe.

 

 

Frauen ringen Löbnitz nieder

 

Am vergangenen Samstag empfingen die Frauen der SG Borna/Zwenkau die Damen aus Löbnitz. Tabellarisch gesehen waren die Gäste Favorit. Doch wusste man um die Heimstärke der Mannschaft von Coach Geißler ( 4 Spiele – 3 Siege – 1 Remis ).

 

In einer sehr ausgeglichenen ersten Hälfte konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Viele Unsicherheiten und technische Fehler kosteten der SG einen deutlichen Vorsprung. Zwar setzte man die Gäste immer wieder unter Druck und legte Tor um Tor vor, jedoch hielten diese immer wieder dagegen.

Zur Halbzeit führte man so mit einem Tor.

 

Die Kabinenansprache war deutlich und fordernd. Mehr Leidenschaft in der Abwehr und ein schnelleres Umkehrspiel war die Devise.

 

Nun lief es besser. Eine starke Abwehr und eine super Leistung von J. Weniger im Tor ließen die Gäste verzweifeln. Schnelle Konter und schöne Spielzüge konnten immer wieder durch Y. Holzhausen, D. Kargel oder M. Sasum in Tore umgesetzt werden. Nach und nach setzte sich die Heimsieben ab. Die Gäste waren nun völlig überfordert und die Fans der SG feirten ihre Mannschaft. Beim Stand von plus 7 Toren kam es zu einem kleinen Einbruch im Spiel. Die Löbnitzerinnen konnten so auf 5 Tore Rückstand verkürzen. Mehr aber auch nicht.

 

Mit einer tollen Leistungssteigerung erkämpften sich so die Mädels der SG Borna/Zwenkau einen weiteren Sieg. Somit sind diese in der Ost-Arena weiterhin ungeschlagen. Um in den kommenden Spielen bestehen zu könne, gilt es nun durch gute Trainingsarbeit den Grundstein für das Saisonfinale zu legen.

Frauen holen Pflichtsieg

Zum ersten Heimspiel in der Ost-Arena hatten die Frauen die HSG Neudorf/Döbeln zu Gast. Ein Blick auf die Tabelle zeigte sofort die Favoritenrolle der Heimsieben auf. Und so war es wenig verwunderlich, dass Coach Geißler seine Mädels auf einen Heimsieg einschwor.

Zu Beginn der Partie taten sich die Frauen, der SG Borna/Zwenkau, noch schwer den Gegner zu beeindrucken. Doch nach einigen guten Aktionen in der Abwehr gewann man an Selbstvertrauen. Jenny Weniger hielt ein ums andere Mal spektakulär und leitete mit traumhaft sicheren Abwürfen schnelle Gegenangriffe ein. Hier konnten sich Y. Holzhausen, M. Sasum und B. Klein immer wieder auszeichnen. Die klare konditionelle und spielerische Überlegenheit erkannte jeder von der Bank bis zur Tribüne ( 20. Minute 9:2 ).

Anscheinend merkten dies auch die Spielerinnen der Heimmannschaft, denn nun kamen leichte Konzentrationsschwächen und Fehler im Spiel schlichen sich ein. So konnte man den Abstand bis zur Pause nicht weiter ausbauen ( 12:5 ).

In der Halbzeitpause ermahnte Coach Geißler seine Mannschaft zur Konzentration. Zudem sollten durch Einsatz und Kampf sofort die Kräfteverhältnisse klargestellt werden.

So kam es auch. Im Tor vernagelte nun S. Thomas das Gehäuse und leitete ebenso Tempogegenstöße ein. Auch im Positionsspiel konnte nun durch sicheres Passspiel und schöne Kombinationen erfolgreich abschließen. Am Ende stand ein verdienter und ungefährdeter 21:12 Heimsieg zu Buche. Diese Leistung basierte auf einer guten Abwehrleistung in welcher alle miteinander arbeiteten. Nun gilt es diese Leistung, mit in das schwere Auswärtsspiel nach Markranstädt zu nehmen. Die zweite Vertretung der Randleipzigerinnen hält derzeit die Tabellenführung inne. Trotzdem soll man mit Einsatzwillen und Kampfbereitschaft dem Gegner alles abverlangen und so auf eine kleine Sensation hoffen.

Samstag 26.01.2013 15:00Uhr SC Markranstädt II vs SG Borna/Zwenkau

SG Borna/Zwenkau

Im Tor: J. Weniger, S. Thomas

A. Loth 1, Y. Holzhausen 4, C. Laube 1, D. Kargel 1, M. Sasum 9, L. Ernert 1, A. Köhler 2, B. Klein 2,

A. Hauk 1



Frauen SG Borna/Zwenkau

Starker Auftritt in Mockau – 21:32 Auswärtssieg

Zum ersten Auswärtsspiel im Jahr 2013 mussten die Frauen der SG Borna/Zwenkau nach Mockau. Nach der Niederlage im Heimspiel letzte Woche wollte man eine deutliche Leistungssteigerung zeigen und 2 Punkte einfahren.

Nach kurzem Abtasten in den ersten Minuten übernahm man auch sofort das Kommando. Mit einer starken Abwehr und gutem Umkehrspiel konnte man die Nordleipziger unter Druck setzen. Über die Stationen 2:5, 4:8 und 5.10 setzten sich die Gäste schnell ab. Auch eine Auszeit der Gastgeber änderte nichts am Spielverlauf. Bis zur Halbzeit erkämpfte man sich einen 7 Tore Vorsprung ( 9:16 ).

Dementsprechend gut war die Stimmung in der Kabine. Dennoch mahnte, Coach Christian Geißler, seine Mädels nicht zu euphorisch zu sein und schon den Sieg zu feiern. Die zweite Halbzeit solle mit der gleichen Intensität und Einstellung absolviert werden.

Gesagt – getan! Mit einer stabilen Abwehr und druckvollem Angriffsspiel ließ man den Leipzigerinnen keine Chance. Über die Rückraumachse Loth, Laube und Kargel wurden immer wieder Lücken gerissen und so schöne Tore erzielt. Auch am Kreis zeigte M.Sasum eine starke Leistung. Nach 45 Minuten kam es zu einem kleinen Einbruch im Spiel. Sofort nahm Coach Geißler seine Auszeit. Nicht nachlassen und das Spiel nach Hause bringen waren seine Vorgaben.

Und so kam es auch. Trotz mehrerer Hinausstellungen und 2 roter Karten ließ man sich nicht beeindrucken. Die beiden Starken Torfrauen hielten, was zu halten war und leiteten immer wieder Tempogegenstöße ein. So hielt man auch in Unterzahl immer wieder dagegen.

Am Ende steht ein deutlicher 21:32 Auswärtssieg. Die Freude war natürlich riesengroß. Coach Geißler war ebenfalls sehr zufrieden und verwies schon auf das Heimspiel am 19.01.2013 gegen Neudorf/Döbeln. Dort gilt es diese Leistung zu bestätigen und mit einem Heimsieg ein weiteren Schritt Richtung Tabellenmittelfeld zu machen.

SG Borna/Zwenkau

Im Tor: J. Weniger, S. Thomas

A. Loth , Y. Holzhausen 2, C. Laube 4, D. Kargel 9, M. Sasum 6, T. Färber , K. Loth 8, A. Köhler 3

 



Top Einstellung und super Aufholjagd sichern 1 Punkt in Leisnig

Am vergangenen Wochenende stand das letzte Spiel des Jahres für die Frauen der SG Borna/Zwenkau in Leisnig an. Man hatte sich vorgenommen, mit einer ordentlichen Leistung in die Weihnachtspause zu gehen und die Punkte nicht kampflos abzugeben.

So startete man auch in die 1. Hälfte. Druckvoll im Angriff und aggressiv in der Abwehr ging man zu Werke. Aber auch die Gastgeberinnen hatten sich einiges vorgenommen. Die ersten 20 Minuten waren sehr ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig, wobei sich keiner entscheidend absetzen konnte. Ab der 20. Minute kam der Gastgeber jedoch besser ins Spiel und erarbeitete sich bis zur Pause einen 4 Tore Vorsprung. In dieser Phase gelang es der SG leider nicht klare Chancen zu erspielen, zudem passierten zu viele Fehler welche die Leisniger Frauen mit schnellen Konterläufen ausnutzten.

In der Kabine mahnte Coach Christian Geißler sein Team, wieder mehr Konzentration und Kampf an den Tag zu legen. Zudem solle man die Köpfe nicht hängen lassen, hatte man doch schon die ein oder andere Aufholjagd in dieser Saison bewältigt.

Der Start in die 2. Hälfte sah schon wieder besser aus, zumindest die Einstellung. Man spielte gefällig und kämpfte miteinander. Jedoch nutzte man einfach die Chancen nicht. Somit konnte sich die Heimsieben mit 6 Toren absetze. Auch die Schiedsrichter halfen mit einigen unglücklichen 7-Meter Entscheidungen und 2-Minuten Strafen gegen die SG zum Rückstand bei.

Doch wie sooft wussten die Mädels sich zu wehren und starteten eine sensationelle Aufholjagd. Klasse Tore aus dem Rückraum und schnelle Gegenangriffe, sowie J. Weniger im Tor ließen den Vorsprung der Leisnigerinnen schmelzen.

Nach einem 22:16 Rückstand konnte man 5 Minuten vor Schluss zum 24:24 ausgleichen. Die SG war topmotiviert und kämpfte um jeden Meter. 40 Sekunden vor Ende markierte man den 25:26-Führungstreffer. In der Abwehr holte man sich sogar den Ball, den man jedoch unnötig wieder verlor. Doch auch der nächste Angriff der Heimsieben konnte man stoppen. Die Zeit war abgelaufen, Freude in den Gesichtern der SG-Frauen. Doch es gab noch einen direkten Freiwurf – und der knallte vom Innenpfosten ins Tor! 26:26!!! Ein Schock!

Mit ein wenig Abstand sollte man doch meinen einen Punkt gewonnen zu haben. Immerhin konnte man einen 6 Tore Rückstand ausgleichen und ein verloren geglaubtes Spiel so noch retten. Nun gilt es sich, im neuen Jahr weiter zu finden und die positiven Ansätze weiter zu festigen. Am 05.01.2013 kommt es dann 15:45 Uhr zum Duell mit der TSG Schkeuditz in der GLÜCK-AUF-SPORTHALLE in Borna-Nord.

Die Frauen der SG Borna/Zwenkau möchte sich bei Ihren treuen Fans bedanken und freut sich auf die Unterstützung auch im folgenden Jahr. Außerdem wünscht man allen Anhängern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.

    

SG Borna/Zwenkau

Im Tor: J. Weniger,

A. Loth 1, Y. Holzhausen 2, C. Laube 2, D. Kargel 2, M. Sasum 6, L. Ernert, A. Munkelt 2, T. Färber 1, K. Loth 5

 



Mit Kampf und geschlossener Mannschaftsleistung ein Punkt geholt

Entgegen des normalen Spielplanes, kam es am vergangenen Sonntag zum Heimspiel der SG Borna/Zwenkau gegen den Tabellenführer der HBL Miltitz in Borna. Aufgrund der Hallenprobleme der Stadt Leipzig konnten die Leipziger Handballerinnen keinen Heimspielort zur Verfügung stellen. So bat man die SG um den Tausch des Heimspielrechtes. Somit wird erst das Rückspiel in Leipzig stattfinden, in der Hoffnung das bis dahin Lösungen in Leipzig gefunden werden, den ansässigen Vereinen ordentliche Hallen zur Verfügung zu stellen.

Aber nun zum Spiel. Die SG konnte diese Woche nur auf eine Torhüterin bauen und hatte auch weiterhin einige personelle Probleme. Jedoch trägt das gemeinsame Training immer mehr Früchte. Die Mädels waren gewillt Ihrem scheinbar übermächtigen Gegner Paroli zu bieten. Jedoch konnten sich die Leipzigerinnen schnell mit 5 Toren absetzen. Zwar spielte man recht gut, traf man doch das Tor einfach nicht. Der Gegner konnte durch schnelle Gegenstöße und Ihre starke Rückraumwerferin L. Evers ( 9 Tore ) davonziehen. Nun kam es zu einer Trotzreaktion, eine bessere Abwehr und einfache Kontertore ließen den Rückstand auf 2 Tore schrumpfen. Man hatte das Gefühl jetzt wäre der Bann gebrochen, eine Auszeit des Leipziger Trainers beendete die Aufholjagd jedoch und so ging man mit 9:14 in die Halbzeit. Coach C. Geißler redete seinen Mädels Mut zu. Sie sollen weiter aggressiv in der Abwehr stehen und mit Tempo nach vorn spielen. Außerdem sollte man konzentrierter die Abschlüsse suchen und verwerten.

Die 2. Halbzeit startete leider, wie die Erste endete. Die SG machte zu viele Fehler und die Leipzigerinnen zogen mit einfachen Toren davon ( 45. Minute 10:17 ). Jetzt stellte Coach Geißler seine Abwehr um. M. Sasum nahm die Rückraumspielerin L. Evers in Manndeckung und sollte aus dieser Position noch mehr Tempo im Gegenstoß bekommen und genau dies funktionierte 2 Tore in Folge. Die Miltitzerinnen nahmen nun Ihre Auszeit. Die Heimmannschaft nahm diese Auszeit, um sich noch einmal einzuschwören und den Teamgeist zu stärken. Was jetzt passierte, war kaum zu glauben. Innerhalb von 8 Minuten konnte man von 12:19 auf 19:20 verkürzen. Die Mädels waren begeistert und Ihre Kampfbereitschaft beeindruckte die Tabellenführerinnen. Auch wenn am Ende „nur“ ein Punkt da steht, so feierte man diesen wie einen Sieg (22:22 ) und das zu Recht. In dieser Verfassung, mit dieser Einstellung und einem solchen Teamgeist braucht man sich vor niemanden zu verstecken. Auch wenn es eine klasse Leistung von allen Spielerinnen war, sollte man J. Weniger erwähnen, die ihr Tor ab der 40. Minute vernagelte und die Leipzigerinnen zur Verzweiflung brachte. Ebenso konnte C. Laube Ihre Erfahrung einbringen und führte klug Regie, sodass immer wieder über den Rückraum ( Holzhausen/Kargel ) oder über den Kreis abgeschlossen werden konnte. Ebenso setzte T. Färber immer wieder Akzente und bediente mustergültig Kreisspielerinnen Laube und Sasum.

Jetzt gilt es Neuverpflichtung, K. Loth ins Team einzubauen und Ihre individuelle Klasse als Verstärkung für die ganze Mannschaft zu nutzen. Den Schwung des Erfolges sollte man mitnehmen, um nächste Woche im Heimspiel gegen die Frauen der SHV Oschatz zu bestehen. Dazu laden wir natürlich alle Fans recht herzlich ein. Am Sonntag, den 9.12.2012 um 13:00 Uhr ist Anwurf in der Zwenkauer Stadtsporthalle.    

SG Borna/Zwenkau

Im Tor: J. Weniger

B. Klein 1, T. Färber 2, Y. Holzhausen 5, C. Laube 2, D. Kargel 4, M. Sasum 5, L. Ernert, A. Munkelt 1, A. Hauk 2



SG Borna/Zwenkau – SC DHFK Leipzig II               21:25

Vergangenen Sonntag kam es zum Duell der Tabellennachbarn der SG Borna/Zwenkau und der 2. Vertretung vom SC DHFK Leipzig. Für beide Teams ging es darum den Anschluss, an die obere Tabellenhälfte zu halten. Entsprechend motiviert kamen beide Mannschaften aus der Kabine. Zu Beginn war es eine umkämpfte Partie, die Abwehrreihen standen gut und die daraus resultierenden Ballgewinne konnten in Tore umgemünzt werden.

Bis zur 15. Minute war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte (5:5). Doch in den folgenden Minuten konnte sich die SG durch schöne Spielzüge und hoher Einsatzbereitschaft mit drei Toren absetzen. Dieser Zwischenspurt zwang die Leipziger zu einer Auszeit in der 22. Minute (8:5). Sofort war ein Bruch im Spiel der Heimsieben zu erkennen, mit 5 Toren in Folge drehten die Gäste das Spiel und erspielten sich eine 9:10-Halbzeitführung.

In der Kabine ermahnte Coach C. Geissler seine Mädels, das Spiel nicht leichtfertig abzugeben. Es solle sich jeder auf die eigenen Stärken besinnen, um durch Kampf und Leidenschaft die 2 Punkte in der Heimat zu behalten.

Halbzeit zwei schien eine Kopie der ersten Hälfte zu sein. Die SG kämpfte in der Abwehr und nutzte vorn Ihre Chancen. Konzentriert und engagiert ging es zu Werke und brachte so die Leipzigerinnen an Ihre Grenzen. Doch auch im Gästeteam war der Willen zu spüren. Es war ein Spiel auf „Messers Schneide“. Noch einmal steigerte sich die Heimmannschaft und konnte einen 3 Tore Vorsprung erspielen (45. Minute 18:15).

Leider war wieder ein Bruch im Spiel der Heimmannschaft zu erkennen. Diesen nutzten die Gäste zum Ausgleich und zwang C. Geissler zu seiner Auszeit. Er wollte sein Team noch einmal wecken, forderte Leidenschaft und Engagement.

Zunächst konnte sich die SG behaupten und das Spiel ausgeglichen gestalten (52. Minute 20:20). Die letzten Minuten waren jedoch kein Augenschmaus, die Abwehr konnte Ihre Gegner nicht mehr stellen und der Angriff fand kein Mittel mehr, die DHFK-Frauen unter Druck zu setzen. Letztendlich wurde die Partie mit 21:25 verloren. Jedoch sollte ein jeder an die gezeigte Leistung anknüpfen und versuchen diese über 60 Minuten zu zeigen. Einsatz und Herz stimmen, jetzt weiter gut trainieren und es geht wieder aufwärts.

SG Borna/Zwenkau

Im Tor: J. Weniger, S. Thomas

A. Loth 4, A. Köhler, Y. Holzhausen 2, C. Laube , D. Kargel 2, M. Sasum 11, L. Ernert, A. Munkelt 1, A. Hauck 1



SG Borna/Zwenkau – SC Markranstädt II             17:18

Knappe Heimniederlage

Zum nächsten Heimspiel der Saison, empfing die
Spielgemeinschaft aus Borna und Zwenkau, die Damen vom SC Markranstädt II. Verhaltenbegannen beide Teams. Trotzdem konnte sich der Gegner durch Fehler der SG auf1:4 absetzen. Jetzt aber platzte der Knoten und die Gastgeber konnten durch
schöne Tore punkten. Aber Markranstädt hielt dagegen. Zum Ende der ersten
Halbzeit wurde deutlich, die Mehrzahl an Fehlern gerade im Angriff passierten
den SG-Frauen. Die Gäste kamen dadurch zu einfachen Kontertoren. Auch eine Auszeit durch Coach Geissler half da nichts. Mit einem Halbzeitstand von 7:11 ging es in die Pause. Der Trainer forderte wiederholt mehr Konzentration und Einsatz, sowie eine aggressivere Abwehr. Zum Start der 2. Halbzeit sah man Hoffnung auf einen Heimsieg aufkommen. Aber die Einheimischen kamen noch nicht heran. Die gefiel den Zuschauern schon viel besser. Doch mit fortschreitender Spieldauer schlichen sich auch bei den Gästefrauen immer mehr Fehler ein. Diese Geschenke waren gern gesehen und die SG verkürzte Tor um Tor. Sichtlich nervös versuchte Markranstädt schnelle Tore zu erzielen. Aber das war der Fehler. Fehlwürfe und die SG Bo/Zwe traf zur 17:16 Führung. Jetzt lagen die Nerven blank. Die Halle in Zwenkau bebte, als ein klarer Siebenmeter für unsere Frauen nicht gegeben wurde. Im letzten Gegenangriff des Spieles kam nun der Gast zum entscheidenden Tor und entführte so die Punkte gänzlich aus der Zwenkauer Stadthalle.

Vom Coach Christian Geissler gab es Lob an seine Mädels,
welche mit Kampf das Spiel zum Ende hin eigentlich gewinnen mussten. Es gilt
nun weiter mit Trainingsfleiß die Truppe weiter zu formen und die Fehler
auszumerzen.

 

SG Borna/Zwenkau

Im Tor: J. Weniger, S.THomas

Köhler, Symmank, Färber (2), Müller,A. Loth (1/1), Haugk,
Holzhausen (4), Laube (4), Klein (1),

Kargel (1), Sasum (4/2), Ernert

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